
Gerne stehen die Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes Ihnen für weitere Auskünfte zur Verfügung – rufen Sie uns an: 0800 – 4 20 30 40, täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr. Ihr Anruf ist für Sie kostenlos. Oder schreiben Sie eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de In diesem Text sind die wesentlichen Früherkennungs-, Diagnose- und
Behandlungsmöglichkeiten bei malignen Lymphomen dargestellt, wie sie
dem aktuellen Stand des medizinischen Wissens im Herbst 2005
entsprechen.
Als malignes Lymphom werden bösartige Erkrankungen
bezeichnet, die von Zellen des lymphatischen Systems ausgehen. Die
folgenden Informationen sollen Fakten zur Diagnose, zur Behandlung und
zum Leben mit einem Lymphom vermitteln. Sie ersetzen das klärende
Gespräch mit dem behandelnden Arzt nicht, können es aber erleichtern,
sich auf ein solches Gespräch vorzubereiten.
Die verschiedenen Lymphomformen unterscheiden sich sowohl in ihrer Behandlung wie auch in ihren Auswirkungen auf betroffene Patienten.
Die folgenden Texte gehen auf diese Unterschiede ein. Daher sind nicht alle Informationen für jeweils alle Patienten gleich zutreffend, insbesondere in den Kapiteln unter "Verschiedene Lymphomformen und ihre Therapie".
Nicht mit Lymphomen zu verwechseln ist der Befall von Lymphknoten durch gestreute Zellen anderer Tumorarten: Viele Krebsarten, zum Beispiel Brustkrebs oder Darmkrebs, streuen nicht nur über das Blut, sondern auch oder ausschließlich über das Lymphsystem. Werden bei Krebspatienten im Verlauf ihrer Erkrankung Tumorzellen in den Lymphknoten gefunden, muss dies nichts mit einem malignen Lymphom zu tun haben. Die ursprünglichen Erkrankungen bestimmen auch weiterhin die Behandlung, mehr dazu unter "Krebsarten".
Als Informationsquellen für diesen Text wurden, soweit es sich nicht um Lehrbuchwissen handelt, Internet-Seiten, Veröffentlichungen und Leitlinien deutscher und internationaler Fachgesellschaften und Kompetenznetze verwendet.
Zudem wurden aktuelle Veröffentlichungen in verschiedenen wissenschaftlichen Fachzeitschriften als Informationsquellen herangezogen; Basis dafür war die Recherche in internationalen wissenschaftlichen medizinischen Literaturdatenbanken auf dem Stand von August 2005. Außerdem hat der Krebsinformationsdienst Foren und Online-Diskussionsgruppen im Internet durchgesehen, um von Patienten mit Leukämie geäußerte Informationsbedürfnisse angemessen berücksichtigen zu können.
Links auf diesen Seiten führen zu weiteren, erläuternden Informationen von KID unter www.krebsinformationsdienst.de. Ebenfalls verlinkt sind Informationen anderer Anbieter, wenn diese als Quelle genutzt wurden oder Betroffenen weitere Hintergründe und Angebote vermitteln. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Inhalte anderer Anbieter übernimmt der KID keine Haftung.