Deutsches Krebsforschungszentrum - Krebsinformationsdienst


Diese Seiten sind Ausdrucke aus den Internetseiten des Krebsinformationsdienstes www.krebsinformationsdienst.de. Angaben zum Erstellungsdatum und zu den Quellen der Information können Sie dem folgenden Text entnehmen. Einige der dort genannten weiterführenden Angaben sind allerdings nur über das Internet zugänglich. Bitte beachten Sie: Die folgenden Informationen sind nicht dazu geeignet, ein Gespräch mit behandelnden Ärzten, Psychologen oder weiteren Experten zu ersetzen.

Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte zum Beispiel zum Nachdruck, zur Kopie oder zur Speicherung und Weitergabe in elektronischer Form bedarf der schriftlichen Genehmigung des Krebsinformationsdienstes KID, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg.

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Maligne Lymphome: Informationen für Patienten, ihre Angehörigen und Freunde

In diesem Text sind die wesentlichen Früherkennungs-, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bei malignen Lymphomen dargestellt, wie sie dem aktuellen Stand des medizinischen Wissens im Herbst 2005 entsprechen.
Als malignes Lymphom werden bösartige Erkrankungen bezeichnet, die von Zellen des lymphatischen Systems ausgehen. Die folgenden Informationen sollen Fakten zur Diagnose, zur Behandlung und zum Leben mit einem Lymphom vermitteln. Sie ersetzen das klärende Gespräch mit dem behandelnden Arzt nicht, können es aber erleichtern, sich auf ein solches Gespräch vorzubereiten.

Verschiedene Lymphomformen

Die verschiedenen Lymphomformen unterscheiden sich sowohl in ihrer Behandlung wie auch in ihren Auswirkungen auf betroffene Patienten.

  • Hodgkin-Lymphom: Das Hodgin-Lymphom wird auch als Morbus Hodgkin bezeichnet.
  • Non-Hodgkin-Lymphome (NHL): Die Gruppe der NHL wird noch weiter unterteilt, je nachdem, ob die einzelnen Unterformen aggressiv verlaufen, oder ob sie eher langsam fortschreiten, was auch als "niedrig maligne" oder "indolent" bezeichnet wird.
  • Haarzell-Leukämie und chronische lymphatische Leukämie (CLL): Obwohl diese Erkrankungen als "Leukämie" bezeichnet werden, rechnen sie einige Fachleute heute zu den Lymphomen.

Lymphomart wichtig!
Patienten, die ihren genauen Lymphomtyp nicht kennen, erfahren mehr von den behandelnden Ärzten.

Die folgenden Texte gehen auf diese Unterschiede ein. Daher sind nicht alle Informationen für jeweils alle Patienten gleich zutreffend, insbesondere in den Kapiteln unter "Verschiedene Lymphomformen und ihre Therapie". 

Lymphknotenbefall durch andere Tumorarten

Nicht mit Lymphomen zu verwechseln ist der Befall von Lymphknoten durch gestreute Zellen anderer Tumorarten: Viele Krebsarten, zum Beispiel Brustkrebs oder Darmkrebs, streuen nicht nur über das Blut, sondern auch oder ausschließlich über das Lymphsystem. Werden bei Krebspatienten im Verlauf ihrer Erkrankung Tumorzellen in den Lymphknoten gefunden, muss dies nichts mit einem malignen Lymphom zu tun haben. Die ursprünglichen Erkrankungen bestimmen auch weiterhin die Behandlung, mehr dazu unter "Krebsarten".

Quellen

Als Informationsquellen für diesen Text wurden, soweit es sich nicht um Lehrbuchwissen handelt, Internet-Seiten, Veröffentlichungen und Leitlinien deutscher und internationaler Fachgesellschaften und Kompetenznetze verwendet.

Zudem wurden aktuelle Veröffentlichungen in verschiedenen wissenschaftlichen Fachzeitschriften als Informationsquellen herangezogen; Basis dafür war die Recherche in internationalen wissenschaftlichen medizinischen Literaturdatenbanken auf dem Stand von August 2005. Außerdem hat der Krebsinformationsdienst Foren und Online-Diskussionsgruppen im Internet durchgesehen, um von Patienten mit Leukämie geäußerte Informationsbedürfnisse angemessen berücksichtigen zu können.

Links

Links auf diesen Seiten führen zu weiteren, erläuternden Informationen von KID unter www.krebsinformationsdienst.de. Ebenfalls verlinkt sind Informationen anderer Anbieter, wenn diese als Quelle genutzt wurden oder Betroffenen weitere Hintergründe und Angebote vermitteln. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Inhalte anderer Anbieter übernimmt der KID keine Haftung.



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Seite drucken   Zuletzt aktualisiert: 29.11.2005