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Diese Seiten sind Ausdrucke aus den Internetseiten des Krebsinformationsdienstes www.krebsinformationsdienst.de. Angaben zum Erstellungsdatum und zu den Quellen der Information können Sie dem folgenden Text entnehmen. Einige der dort genannten weiterführenden Angaben sind allerdings nur über das Internet zugänglich. Bitte beachten Sie: Die folgenden Informationen sind nicht dazu geeignet, ein Gespräch mit behandelnden Ärzten, Psychologen oder weiteren Experten zu ersetzen.

Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte zum Beispiel zum Nachdruck, zur Kopie oder zur Speicherung und Weitergabe in elektronischer Form bedarf der schriftlichen Genehmigung des Krebsinformationsdienstes (KID), Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg.

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Hand mit Zigarette © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Rauchen und Passivrauchen: Risiko durch blauen Dunst

Fakten für Raucher und Nichtraucher

Rauchen ist ungesund. Das haben Wissenschaftler in den vergangenen Jahren immer wieder belegt. Nicht nur Lungenkrebs, sondern auch eine ganze Reihe anderer Krebsarten kann durch Tabakkonsum ausgelöst werden. Hinzu kommt das steigende Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere Krankheiten.
Was bringt es, wenn man aufhört? Lohnt sich der Verzicht auf Zigarette, Zigarre, Pfeife auch noch, wenn man lange nikotinabhängig war oder gar bereits an Krebs erkrankt ist? Sind E-Zigaretten gesünder, oder Wasserpfeifen, sogenannte Shishas?
In diesem Text hat der Krebsinformationsdienst Antworten auf häufig gestellte Fragen von Rauchern und ihren Angehörigen, von Passivrauchern und Gelegenheitsrauchern sowie von Krebspatienten zusammengestellt.

Letzte Aktualisierung: 28.11.2012

Quellen und Links

Wichtige Grundlagen dieses Textes sind die Informationen des WHO-Zentrums für Tabakkontrolle im Deutschen Krebsforschungszentrum, www.dkfz.de/de/tabakkontrolle. Weitere verwendete Quellen sind direkt verlinkt, eine Übersicht findet sich auch am Ende dieser Seite.

Lungenkrebs: Rauchen fördert doch vor allem Bronchialkarzinome, oder?

Rauchen ist der wichtigste vermeidbare Risikofaktor der Krebsentstehung. Die Beziehung zwischen Tabakkonsum und Lungenkrebs ist besonders auffallend. In Deutschland sind bei Männern vermutlich neun von zehn, bei Frauen mindestens sechs von zehn Lungenkrebserkrankungen auf das aktive Rauchen zurückzuführen, so das Robert Koch-Institut und die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland in der Broschüre "Krebs in Deutschland".

Wissenschaftler haben aber auch Zusammenhänge zwischen Rauchen und der Entstehung weiterer Krebsarten nachgewiesen. Dazu zählen

  • neben Lungenkrebs
  • fast alle Kopf-Hals-Tumoren (Krebs der Mundhöhle, des Mund- und Nasenrachenraums, der Nasenhöhle und der Nasennebenhöhle sowie des Kehlkopfes)
  • Speiseröhrenkrebs
  • Magenkrebs
  • Darmkrebs
  • Leberkarzinom
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • Gebärmutterhalskrebs
  • Blasenkrebs und Harnleiterkarzinom
  • Nierenzellkarzinom
  • myeloische Leukämien

Zu dieser Bewertung kam ein Expertengremium der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC, www.iarc.fr) 2009. Die Forscher berichten zudem, dass vieles auf einen Zusammenhang zwischen aktivem Rauchen und der Entstehung auch von Brustkrebs hindeutet, mehr zu den Quellen hier.

  • Nicht vergessen werden darf neben dem Krebsrisiko die Gefahr für Herz, Gefäßsystem und Lunge; auch haben Raucher häufiger Probleme mit Zähnen, Zahnfleisch und dem gesamten Zahnhalteapparat als Nichtraucher. Weiterführende Informationen finden sich am Ende dieses Textes.

Risiko auf Lebenszeit: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, als Raucher früher zu sterben?

Weltweit sterben mehr als fünf Millionen Menschen pro Jahr an den Folgen des Rauchens. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO ist Tabakrauch verantwortlich für einen von zehn Todesfällen unter Erwachsenen. In Deutschland ist die Situation ähnlich. Dem vom Deutschen Krebsforschungszentrum herausgegeben "Tabakatlas Deutschland 2009" zufolge lassen sich hierzulande 13 Prozent aller Todesfälle auf das Rauchen zurückführen. 

Das Risiko, an Krebs zu erkranken, ist umso höher, je mehr Zigaretten ein Raucher täglich konsumiert, je früher er mit dem Rauchen begonnen hat und je länger er raucht, so das WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle. Wer aufhört zu rauchen, kann die gesundheitsgefährdende Entwicklung zumindest teilweise rückgängig machen. Je früher dies geschieht, desto stärker gleicht sich das Risiko nach mehreren Jahren oder Jahrzehnten wieder an das Niveau für einen Nichtraucher an.
Diesen Effekt kennen Wissenschaftler schon länger für rauchende Männer. Frauen profitieren jedoch ebenfalls: Dies belegt eine 2012 erschienene Studie (Pririe K. et. al 2012): Rauchende Britinnen verlieren statistisch im Vergleich zu Nichtraucherinnen bis zu elf Lebensjahre. Wer im Alter von 30 von der Zigarette loskommt, kann diesen Unterschied fast vollständig wieder wettmachen. Frauen, die den Rauchverzicht erst mit 40 schaffen, gewinnen durchschnittlich immerhin noch neun zusätzliche Lebensjahre.

Zigarette, Zigarre, Pfeife: Macht es einen Unterschied, was man raucht?

Vergleicht man verschiedene Untersuchungen, fallen zwar geringfügige Unterschiede in der Beurteilung des Risikos verschiedener Formen des Tabakgenusses auf. Unstrittig ist aber, dass nicht nur Zigaretten, sondern auch Zigarren und Pfeife gesundheitsschädigend wirken, so die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC). Zigarren- und Pfeifenraucher haben, im Vergleich zu Nichtrauchern, ein gesteigertes Risiko für verschiedene Tumoren. Dies sind vor allem Krebsarten am und im Mund sowie im Rachen, aber auch Lungenkrebs.

Wasserpfeifen, Shishas: Sind sie weniger gefährlich als Zigaretten?

Vor allem bei Jugendlichen sind seit einigen Jahren Wasserpfeifen beliebt (auch als "Shisha", "Schischa" oder "Hookah" bezeichnet). Sie werden im Vergleich zu Zigaretten oft als weniger gefährlich eingeschätzt. Das stimmt nach Ansicht von Experten so nicht. Nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sind die vom Wasserpfeifenrauch ausgehenden Gefahren für die Gesundheit ähnlich hoch wie bei Zigaretten. Eine Übersicht zu häufigen Fragen und Antworten zum Thema hat das BfR unter www.bfr.bund.de/de/ausgewaehlte_fragen_und_antworten_zu_wasserpfeifen-8953.html zusammengestellt.

E-Zigaretten: Was ist von Nikotinverneblern und -verdampfern zu halten?

Warnung des BfR

Auch die sogenannten elektronischen "Zigaretten" (E-Zigaretten), die seit einiger Zeit im Handel erhältlich sind, gelten unter Experten als nicht als ungefährlich. Diese Geräte verbrennen keinen Tabak, sondern "verdampfen" eine Mischung aus Nikotin und, je nach Produkt, unterschiedlichen Aromen und Hilfsstoffen. Diese Flüssigkeiten werden oft als "Liquids" bezeichnet. In einer anderen Variante werden Zigaretten nur noch erhitzt, um das suchtauslösende Nikotin freizusetzen.

Die langfristigen Folgen und mögliche Risiken von E-Zigaretten sind noch nicht ausreichend erforscht. Die bisherigen Daten umfassen nur vergleichsweise kurze Zeiträume. Auch weitere Fragen bleiben vorerst offen: Sind E-Zigaretten eine "Einstiegsdroge" vor allem für Jugendliche, wegen der geschmacksintensiven Aromastoffe, die oft verwendet werden? Oder können sie für Raucher ein weniger gesundheitsschädlicher Ersatz sein und das Aufhören erleichtern? Und wie gut helfen E-Zigaretten im Vergleich zu Nikotinkaugummis oder Nikotinpflastern beim Aufhören? Die bisherigen Daten lassen Trends erkennen, aber weitere Forschung ist notwendig.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät daher weiterhin zur Vorsicht, mehr dazu unter www.bfr.bund.de, Dokument "Fragen und Antworten zur E-Zigarette" (PDF).

Leichtzigaretten, Biotabak: Kann man das Risiko durch weniger Nikotin oder Zusatzstoffe senken?

Die auf der Packung angegebenen Werte für Nikotin, Teer und Kohlenmonoxid in Fertigzigaretten werden mit sogenannten Rauchautomaten ermittelt. Auf die Praxis übertragbar sind die auf diese Weise gewonnenen Angaben nur bedingt: Der einzelne Raucher hat seine individuellen Gewohnheiten, was das Inhalieren und die Menge der Lungenzüge aus einer einzelnen Zigarette angeht. Viele Untersuchungen haben ergeben, dass die meisten "Umsteiger" auf vermeintlich "mildere" oder "leichtere" Zigaretten einfach nur tiefer inhalieren und an einer Zigarette öfter ziehen, um auf die gleiche Menge Nikotin zu kommen wie mit ihrer gewohnten Marke. Damit steigern sie die Aufnahme entsprechender Schadstoffe enorm.

In Deutschland ist es deshalb verboten, Zigaretten mit vergleichsweise niedrigem Nikotin- und Teergehalt als "light" oder "mild" zu bewerben. Frühere "Leicht"-Produkte werden unter verändertem Namen aber immer noch verkauft. Sie lassen sich häufig an ihrer Aufmachung mit hellen, pastellartigen Farben erkennen. Weitere Informationen hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf www.rauchfrei-info.de zusammengestellt.

Konsumenten sollten sich von anderen werbenden Aussagen ebenfalls nicht in die Irre führen lassen: Auch Zigaretten, bei denen der Tabak laut Werbung "naturbelassen" ist und nicht mit Zusatzstoffen wie Aromen, Konservierungs- oder Feuchthaltemitteln versetzt wird, sind gesundheitsgefährdend. Gleiches gilt für Tabak aus "biologischem Anbau". Beim Verbrennen werden, wie auch bei "normalen" Zigaretten, gesundheitsschädliche und krebserzeugende Stoffe freigesetzt.

Rauchfreie Tabakprodukte: Wie sieht es mit Kau- oder Schnupftabak aus?

Tabak kann nicht nur geraucht werden, sondern auch geschnupft, gekaut oder gelutscht. Man spricht auch von rauchlosen Tabakwaren. Dazu zählen Schnupftabak, Kautabak, Lutschtabak und der in Skandinavien verbreitete Snus. Letzterer darf in Deutschland nicht verkauft werden. Snus ist eine besondere Form des Lutschtabaks, die zwischen Lippe und Zahnfleisch geklemmt wird.

Die Krebsgefahr dieser rauchlosen Produkte wird in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Grundsätzlich gilt: Diese Tabakwaren enthalten Nikotin und können deshalb abhängig machen. Sie dürfen in Deutschland nur mit einem Hinweis auf die Suchtgefahr und die möglicherweise gesundheitsschädigende Wirkung verkauft werden.

Nach Angaben des WHO-Zentrums für Tabakkontrolle enthält rauchloser Tabak große Mengen krebserzeugender Substanzen, sogenannte tabakspezifische N-Nitrosamine. Ein Zusammenhang zwischen dem Konsum rauchlosen Tabaks und Krebs der Mundhöhle sowie der Bauchspeicheldrüse gilt als nachgewiesen, mehr dazu unter www.dkfz.de/de/tabakkontrolle, Rubrik "Publikationen und Stellungnahmen", Stichwort "Rote Reihe Tabakprävention und Tabakkontrolle", Stichworte "Rauchen und Mundgesundheit" sowie "Rauchlose Tabakprodukte". Der Gehalt an tabakspezifischen Nitrosaminen und damit auch die krebserzeugende Wirkung unterscheiden sich allerdings stark zwischen den verschiedenen Produkten.

Den Fachleuten zufolge deutet außerdem vieles darauf hin, dass rauchloser Tabak Entzündungen des Zahnhalteapparates, eine Parodontitis, sowie Karies fördert.

Schutz dringend notwendig: Wie gefährlich ist Passivrauchen?

Passivrauchen gefährdet die Gesundheit. Wer sich regelmäßig in Räumen aufhält, in denen geraucht wird, hat ein erhöhtes Risiko für viele Krankheiten und Beschwerden wie Herz-Kreislauf-, Krebs- und Atemwegserkrankungen. Der Zusammenhang zwischen Passivrauchen und Lungenkrebs ist nach Angaben der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) eindeutig wissenschaftlich belegt. Für Kehlkopfkrebs und Tumoren des Rachenbereichs (Pharynxkarzinome) ist ein entsprechender Zusammenhang in begrenztem Umfang ebenfalls gezeigt worden, so die IARC.

Es gibt, soweit man heute weiß, keinen unteren Grenzwert für eine Konzentration von Tabakrauch in der Luft, die als nicht gesundheitsgefährdend und noch tolerabel angesehen werden könnte. Verantwortlich sind die vielen verschiedenen Substanzen, die beim Verbrennen von Zigaretten freigesetzt werden. Sie können schon in geringsten Mengen das Erbmaterial schädigen und so Krebs erzeugen. Insgesamt sind im Tabakrauch mehr als 4.800 Stoffe enthalten. 90 davon gelten als krebserregend oder möglicherweise krebserregend.

Forscher des WHO-Kontrollzentrums für Tabakkontrolle und ihre Kooperationspartner gehen davon aus, dass in Deutschland jährlich

  • 2.150 Passivraucher wegen des Mitrauchens an Herzerkrankungen sterben,
  • 700 Menschen einen durch Passivrauchen bedingten Schlaganfall nicht überleben,
  • 260 Passivraucher an Lungenkrebs sterben, und
  • etwa 60 Säuglinge am plötzlichen Kindstod sterben, weil sie Passivrauch ausgesetzt sind, oder weil ihre Mutter während der Schwangerschaft geraucht hat. (Quelle: WHO-Zentrum für Tabakkontrolle, www.dkfz.de/de/tabakkontrolle, Stichwort "Passivrauchen und gesundheitliche Folgen", Veröffentlichung "Tabakatlas Deutschland 2009").

Ein Dokument mit weiteren Informationen zum Passivrauchen kann auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts heruntergeladen werden, www.rki.de, Rubrik "Gesundheitsmonitoring", Stichworte "Gesundheitsberichterstattung" und "GBE kompakt", Titel "Gesundheitsrisiko Passivrauchen".

Nichtraucherschutz: Was regeln Gesetze von Bund, Land und EU?

In Deutschland regeln das Bundesnichtraucherschutzgesetz sowie verschiedene Ländergesetze den Schutz von Nichtrauchern. Grundsätzlich verboten ist das Rauchen in öffentlichen Einrichtungen des Bundes und im öffentlichen Personenverkehr, also in Zügen, Flugzeugen und Bussen. Die Ländergesetze sehen vor, dass in Schulen, Jugendhäusern, Behörden, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen nicht geraucht werden darf. Unter bestimmten Umständen kann es Ausnahmen geben.

Die konkrete Umsetzung unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. Das gilt auch für den Nichtraucherschutz in Gaststätten, der ebenfalls Ländersache ist. Eine Bestandsaufnahme des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) hat im Jahr 2011 gezeigt, dass es deshalb in Deutschland deutliche regionale Unterschiede gibt: In vielen Gegenden müssen Nichtraucher nach wie vor Zigarettenrauch in Kauf nehmen, wenn sie in einer Kneipe ein Bier trinken möchten.
In einer 2012 vom DKFZ in Auftrag gegebenen Befragung kam heraus, dass drei Viertel der deutschen Bevölkerung ein Rauchverbot in Gaststätten befürworten. Selbst über die Hälfte der Raucher sprechen sich für rauchfreie Gaststätten aus. Die Publikation findet sich unter www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/AdWfP/AdWfP_Rauchfreie_Gaststaetten_2012.pdf.

Eine Übersicht über Gesetze auf Bundes- und Länderebene sowie zu EU-Vorgaben bietet das WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle unter www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/Rechtliche_Grundlagen.html.

Erfahrung: Rauchverbote sind wirkungsvoll

WHO-Zentrum für Tabakkontrolle

Die weltweiten Erfahrungen mit Rauchverboten in Restaurants und Kneipen zeigen: Die Luftqualität in den Gasträumen verbessert sich, Gesundheitsbeschwerden bei Gastronomie-Mitarbeitern nehmen ab. Rauchende Angestellte und Gäste greifen seltener zur Zigarette.

Internationale wissenschaftliche Arbeiten haben die Auswirkungen von Rauchverboten in der Gastronomie - also Restaurants und Kneipen - auf die Häufigkeit von Herzinfarkten in der Bevölkerung untersucht. Meist wurde dabei verglichen, wie viele Menschen vor und nach Gesetzesänderungen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Krankenhäuser eingewiesen wurden. Beobachtet wurden Rückgänge zwischen fünf und 39 Prozent. Allerdings waren die Studien von unterschiedlich hoher Qualität, einige berücksichtigten so kurze Zeiträume, dass zufällige Schwankungen nicht ausgeschlossen sind. Zusätzlich wurden Störfaktoren - etwa besonders heiße Sommer mit hohem Herzinfarkt-Risiko - teilweise nicht berücksichtigt. Trotzdem: Mittel- bis langfristig ist ein Rückgang von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wahrscheinlich, so das WHO-Zentrum für Tabakkontrolle in der Veröffentlichung "Nichtraucherschutz wirkt - eine Bestandsaufnahme der internationalen und der deutschen Erfahrungen", zugänglich im Internet unter www.dkfz.de/de/tabakkontrolle, Stichwort "Publikationen und Stellungnahmen", Stichwort "Rote Reihe Tabakprävention und Tabakkontrolle". Wie sich Rauchverbote auf die Häufigkeit von Krebserkrankungen auswirken, lässt sich anhand der bisher vorliegenden Daten nicht sagen. Krebserkrankungen entwickeln sich in der Regel über einen langen Zeitraum. Entsprechende Effekte einer rauchfreien Gastronomie lassen sich deshalb nur mit einigem Abstand feststellen.

Kinder und Tabakrauch: Was müssen Eltern wissen?

WHO-Zentrum für Tabakkontrolle

Ob Kinder zu Passivrauchern werden, hängt vor allem von ihren Eltern ab. Viele rauchende Mütter und Väter verzichten zu Hause auf das Rauchen, vor allem wenn ihre Kinder noch klein sind. Trotzdem sind Berechnungen zufolge mehr als 1,7 Millionen minderjährige Kinder täglich Tabakrauch ausgesetzt. Kinder, die jünger als sechs Jahre sind, sind dabei seltener betroffenen als ältere Kinder und Jugendliche. Wenn jüngere Kinder betroffen sind, dann oft in größerem Umfang, da sie mehr Zeit mit und bei ihren Eltern verbringen. Das belegen Messungen des Nikotinabbauprodukts Cotinin im Urin von Kindern.

WHO-Informationen zu Tabak

Weitere Informationen finden sich im Internet auf www.dkfz.de/de/tabakkontrolle, Stichwort "Passivrauchen und gesundheitliche Folgen", Stichwort "Schutz der Familie vor Tabakrauch".
Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht das Problem des Passivrauchens als dringlich an und bezeichnet es als eine echte und nachhaltige Bedrohung für Kinder.

Rauchen während der Schwangerschaft: Kinder bedroht

Rauchen während der Schwangerschaft birgt Risiken für Mutter und Kind. Fachleute gehen nennen unter anderem diese Gefahren (Quelle: WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle, www.dkfz.de/de/tabakkontrolle, Stichwort "Passivrauchen und gesundheitliche Folgen", Stichwort "Schutz der Familie vor Tabakrauch"):

  • Im Vergleich zu Nichtraucherinnen haben Raucherinnen ein verdoppeltes Risiko für Schwangerschaften außerhalb der Gebärmutter, vorzeitige Ablösung des Mutterkuchens (Plazenta), vorzeitigen Blasensprung und Fehllage der Plazenta, was zu schwerwiegenden Komplikationen führen kann.
  • Raucherinnen haben ein erhöhtes Risiko für Früh-, Fehl- und Totgeburten.
  • Kinder rauchender Mütter sind leichter, kleiner und haben einen geringeren Kopfumfang. Auch Kinder passivrauchender Mütter sind im Durchschnitt leichter.
  • Die Schadstoffe des Tabakrauchs können auch direkt auf fetale Zellen wirken. Viele Substanzen können - zumindest im Tierversuch - Missbildungen und Fehlentwicklungen beim Fötus verursachen.
  • Je mehr Zigaretten eine Mutter pro Tag während der Schwangerschaft raucht, desto größer ist beim Nachwuchs die Wahrscheinlichkeit von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten.
  • Nikotin kann die Entwicklung der Lunge eines ungeborenen Kindes beeinträchtigen. Daraus folgende Probleme können bis ins Jugendalter bestehen bleiben.
  • Kinder während der Schwangerschaft rauchender Mütter haben ein erhöhtes Risiko, im ersten Lebensjahr an plötzlichem Kindstod zu sterben; Rauchen während der Schwangerschaft gilt als einer von mehreren vermeidbaren Risikofaktoren. Die genauen Ursachen sind jedoch noch nicht geklärt.
  • Kinder von Frauen, die während der Schwangerschaft rauchen, werden als Jugendliche wahrscheinlich selbst leichter von Tabak abhängig.

Gelegenheitsrauchen: Wie schädlich ist "ein bisschen"?

Selbst wenige Zigaretten pro Woche sind nicht unbedenklich. Gelegenheitsraucher fühlen sich vielleicht als Nichtraucher; sie sind es aber nicht. Einen unteren Grenzwert für die Gefahren des Tabakkonsums gibt es nicht: Auch wer wenig raucht, hat statistisch ein höheres Krebsrisiko als ein echter Nichtraucher. Darüber hinaus steigt das Risiko für schwere Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Leiden.

Aus Forschungsergebnissen zum Passivrauchen weiß man, dass schon geringe Mengen der im Tabakrauch enthaltenen Stoffe gesundheitsschädlich sein können. Zwar unterscheidet sich die Zusammensetzung des Rauchs, den man einatmet, wenn man selbst an der Zigarette zieht von dem Qualm, dem Passivraucher ausgesetzt sind. Wesentliche Stoffe sind aber in beiden Fällen gleich.

Forschung: Studien bieten keinen Freifahrtschein für Partyraucher

Epidemiologische Studien, die das Risiko von bestimmten Bevölkerungsgruppen für verschiedene Krankheiten untersucht haben, geben keine Entwarnung für Gelegenheitsraucher, im Gegenteil: Ein unterer Grenzwert, ab dem Rauchen gefahrlos möglich wäre, wurde auch hier nicht gefunden.

  • Beispiel 1: Wissenschaftler aus Dänemark, Deutschland und Italien haben Daten von 160.000 Menschen ausgewertet (Bine Kjøller Bjerregaard et. al 2006). Um mehr über die Risiken des gelegentlichen Rauchens herauszufinden, verglichen die Forscher echte Nichtraucher mit täglichen Rauchern und mit Menschen, die nicht täglich, aber gelegentlich rauchten. Bei den Gelegenheitsrauchern traten insbesondere Blasenkrebserkrankungen häufiger auf als bei "Nie"-Rauchern. Etwas weniger deutlich, aber immer noch vorhanden war der Zusammenhang für weitere Krebserkrankungen insgesamt. Neben Blasenkrebs war dies Nierenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Lungenkrebs sowie Krebs der oberen Atemwege und des oberen Verdauungstraktes. Unter den Menschen, die nicht täglich zur Zigarette griffen, traten allerdings insgesamt zu wenige Lungenkrebsfälle auf, um gesicherte Aussagen für diese Krebsart allein zu treffen.
  • Beispiel 2: Norwegische Daten zeigen, dass sich auch Wenig-Raucher gesundheitlichen Risiken aussetzen (Kjell Bjartveit, Aage Tverdal 2005): Demnach starben im Untersuchungszeitraum gemäßigte Raucher (ein bis vier Zigaretten am Tag) fast dreimal so häufig an Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Nichtraucher. Die Wissenschaftler haben, um die Ergebnisse einheitlich darzustellen, mit sogenannten Personenjahren gerechnet. Damit ist die Zeit gemeint, in der ein Mensch theoretisch eine Krankheit bekommen kann. In 100.000 Personenjahren starben 131 nichtrauchende Männer an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei den geringfügigen Rauchern waren es 385. Lungenkrebs trat bei Männern, die höchstens vier Zigaretten täglich rauchten, fast dreimal so häufig auf wie bei Nichtrauchern; bei geringfügig rauchenden Frauen fast fünfmal so häufig wie bei Nichtraucherinnen.

Karzinogene im Tabak: Was macht das Rauchen so gefährlich, das Nikotin oder der Teer?

Nikotin ist nur einer unter Tausenden Inhaltsstoffen des Tabakrauchs. Diese Substanz ist mit ihrer anregenden und zugleich beruhigenden Wirkung auf das Nervensystem verantwortlich für die suchterzeugende Wirkung des Rauchens. In höherer Dosis gilt Nikotin als giftig. Für ein Kleinkind kann schon eine zerkaute Zigarette tödlich sein.

WHO-Zentrum für Tabakkontrolle

Direkt krebserzeugend sind jedoch überwiegend andere Stoffe. Deshalb wurden Nikotinpflaster und Nikotinkaugummis in Deutschland sogar rezeptfrei als Arzneimittel zur Raucherentwöhnung zugelassen. Rauch, Teer oder Kondensat bergen ganz andere Gefahren: Was ein Raucher einatmet oder auspustet und was im Aschenbecher verglimmt, ist in seiner Zusammensetzung nur bedingt vergleichbar mit Rauch, der beim Verbrennen von Holz, Kohle oder Öl entsteht.

Allen gemeinsam sind allerdings Krebs erzeugende Produkte einer unvollständigen Verbrennung vom Typ der so genannten polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK), die sich abhängig von Temperatur und anderen Faktoren in wechselndem Umfang bilden. Die wichtigsten sonstigen bisher nachgewiesenermaßen oder stark verdächtigen Krebs erzeugenden Substanzen im Tabakrauch sind Nitrosamine sowie einige Metalle oder Metallsalze, zum Beispiel Nickel oder Cadmium.

Viele der im Tabakrauch enthaltenen Substanzen reagieren mit dem Erbgut der Zellen im menschlichen Körper. Dabei kann es zu Veränderungen oder Mutationen kommen, die die Steuerung von Wachstum, Teilung und Überlebenszeit einer Zelle entgleisen oder versagen lassen. Die Zelle kann sich dann unkontrolliert vermehren: der Beginn des Krebswachstums.

Schutz für Krebspatienten: Lohnt es sich für Betroffene überhaupt noch, mit dem Rauchen aufhören?

Ob Krebspatienten durch den Verzicht auf das Rauchen ihre Erkrankung direkt beeinflussen können, ist unklar. Vermutlich ist der Verlauf überwiegend davon abhängig, ob nach einer Behandlung noch Krebszellen im Körper verblieben sind. Umfangreichere Daten liegen vor allem für Patienten mit Lungenkrebs vor: Ihre Prognose scheint besser zu sein, wenn sie mit dem Rauchen aufhören. Dies liegt vermutlich auch daran, dass bei Bronchialkarzinom gängige Therapien bei Nicht- und Exrauchern besser wirken und zu weniger Komplikationen und Nebenwirkungen führen als bei aktiven Rauchern. Das ist der aktuellen Leitlinie zur Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms zu entnehmen.

Allerdings kann der Verzicht auf das Rauchen auch Krebspatienten enorm nützen: Schon relativ kurze Zeit nach der letzten Zigarette verbessert sich die Sauerstoffaufnahme in der Lunge. Langfristig vertragen Krebspatienten, die nicht rauchen, die Behandlung besser: Wunden heilen schneller, Medikamente belasten den Stoffwechsel weit weniger, und bei Schmerzen helfen schon viel geringere Mengen an Schmerzmitteln als bei Rauchern, weil der Körper nicht mit der Verarbeitung von Nikotin beschäftigt ist. Nach einer Analyse aktueller Forschungsergebnisse kam das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) im September 2009 zu dem Schluss, wer mindestens vier Wochen vor einer Operation - nicht nur bei Krebs - aufhöre zu Rauchen, halbiere das Risiko für Störungen des Wundheilungsprozesses. Im Internet findet sich der IQWIG-Text unter www.gesundheitsinformation.de/vor-einer-operation-mit-dem-rauchen-aufhoren.2080.de.html?part=folgen-fk-27wz-uqoc#!behandlung. Gerade die verbesserte Durchblutung und Sauerstoffversorgung kann die Wirksamkeit vieler Krebsmedikamente oder die einer Bestrahlung verbessern.

Darüber hinaus gilt: Wenn Krebspatienten aufhören zu rauchen, sinkt ihr Risiko für andere durch Tabakkonsum verursachte Krebserkrankungen, Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Mehr wissen zum Thema: Beratungsangebote, Linktipps, Quellen (Stand: 12/2014)

Das Deutsche Krebsforschungszentrum bietet mit seinem Rauchertelefon Informationen sowie Unterstützung beim Rauchstopp. Verantwortlich ist die Stabsstelle Krebsprävention, die Beratung erfolgt in Kooperation mit dem Krebsinformationsdienst:

Das Rauchertelefon

Wer bietet Informationen und Unterstützung an?

Das WHO-Zentrum für Tabakkontrolle im Deutschen Krebsforschungszentrum bietet umfassende Informationen zum Thema Rauchen unter www.dkfz.de/de/tabakkontrolle. Diese Informationen dienten dem Krebsinformationsdienst als Grundlage für die Erstellung dieses Textes. Wer von Zigaretten, Zigarren oder der Pfeife loskommen möchte, findet weiterführende Informationen beim Deutschen Krebsforschungszentrum unter dem Stichwort "Rauchertelefon" (www.dkfz.de/de/rauchertelefon/index.html).

Der Lungeninformationsdienst am Helmholtz Zentrum München bietet unter www.lungeninformationsdienst.de Hinweise zu Diagnostik, Therapie und Prävention von Lungenerkrankungen. Dazu zählen zum Beispiel Asthma, chronisch obstruktive Bronchitis, Lungenfibrose, Lungenhochdruck und Lungeninfektionen. Beim Thema Lungenkrebs arbeitet der Lungeninformationsdienst eng mit Krebsinformationsdienst zusammen.

Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit (www.bmg.bund.de) finden sich im Internet unter der Rubrik "Themen von A-Z", Stichwort "Bundesnichtraucherschutzgesetz".

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hält auf www.bzga.de unter der Rubrik "Infomaterialien" vielfältige Informationen zum Thema "Förderung des Nichtrauchens" bereit.

Im Europäischen Kodex gegen Krebs von 2014 empfehlen Fachleute, auf Tabakkonsum zu verzichten. Der Kodex ist in englischer Sprache abrufbar unter http://cancer-code-europe.iarc.fr/index.php/en. Weiterführende Informationen und Antworten auf häufige Fragen zum Thema Rauchen finden Interessierte unter http://cancer-code-europe.iarc.fr/index.php/en/ecac-12-ways/tobacco und zum Passivrauchen unter http://cancer-code-europe.iarc.fr/index.php/en/ecac-12-ways/second-hand-smoke-recommandation.

Weiterführende Informationen und Quellen für Interessierte und Fachkreise

Die Broschüre "Krebs in Deutschland 2009/2010" ist eine gemeinsame Veröffentlichung des Zentrums für Krebsregisterdaten am Robert-Koch-Institut und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. (GEKID) Diese Broschüre ist erhältlich über die regionalen Krebsregister. Im Internet steht sie unter www.krebsdaten.de sowie unter www.gekid.de zur Verfügung. In der Beschreibung der einzelnen Tumorarten wird jeweils auch darauf hingewiesen, welche Rolle das Rauchen als Risikofaktor spielt.

Internationale Krebsforschungsagentur (IARC): Die IARC-Monographie "Personal Habits and Indoor Combustions. A Review of Human Carcinogens", Volume 100 (E). (2012) kann ebenfalls vollständig im Internet heruntergeladen warden: http://monographs.iarc.fr/ENG/Monographs/vol100E/mono100E.pdf. Informationen zum Risiko von Tabakkonsum finden sich ab Seite 43. Der Text ist in englischer Sprache verfasst.
Die IARC-Monographie "Tobacco Smoke and Involuntary Smoking" aus der Reihe "IARC Monographs on the Evaluation of Carcinogenic Risks to Humans", Volume 83 (2004) kann kapitelweise oder vollständig im Internet heruntergeladen werden: http://monographs.iarc.fr/ENG/Monographs/vol83/index.php. Informationen zum Risiko des Zigarettenrauchens finden sich ab Seite 161, Hinweise zum Pfeifen- und Zigarrenrauchen finden sich ab Seite 845.

Fachartikel eines Expertengremiums der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC): Secretan B, Straif K, Baan R, Grosse Y, El Ghissassi F, Bouvard V, Benbrahim-Tallaa L, Guha N, Freeman C, Galichet L, Cogliano V (2009). A review of human carcinogens - Part E: tobacco, areca nut, alcohol, coal smoke, and salted fish. Lancet Oncology 10: 1033-34.

Lungenkrebs-Leitlinie: Goeckenjan G et al. (2010). Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms. Interdisziplinäre S3-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin und der Deutschen Krebsgesellschaft. Pneumologie 64, Supplement 2: e1-e164; doi: 10.1055/s-0029-1243837. Volltext: www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/020-007_S3_Praevention__Diagnostik__Therapie_und_Nachsorge_des_Lungenkarzinoms_lang_02-2010_02-2015.pdf

Weitere Tumorlokalisations-Leitlinien, denen Informationen zum Einfluss des Tabakkonsums auf einzelne Krebserkrankungen entnommen werden können, bietet die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften unter www.awmf.org/leitlinien.

Informationen der Weltgesundheitsorganisation WHO zum Thema Rauchen sind im Internet unter anderem auf www.who.int/topics/tobacco/en einzusehen (in englischer Sprache). Dort finden Interessierte auch Informationen, wenn sie mit dem Rauchen aufhören möchten unter www.who.int/tobacco/quitting/en. Ein Bericht zu E-Zigaretten von 2014 "Report on e-cigarettes to WHO Framework Convention on Tobacco Control" ist von folgender Seite aus abrufbar www.who.int/nmh/events/2014/backgrounder-e-cigarettes/en.  

Weitere Veröffentlichungen
Darüber hinaus hat der Krebsinformationsdienst folgende Texte aus Fachjournalen zur Information herangezogen:

Bjartveit K, Tverdal A (2005). Health consequences of smoking 1-4 cigarettes per day. Tob Control 14: 315-320; doi:10.1136/tc.2005.011932. Der Volltext ist im Internet frei zugänglich: http://tobaccocontrol.bmj.com/content/14/5/315.full.pdf

Bjerregaard et al. (2006). The effect of occasional smoking on smoking-related cancers. Cancer Causes Control 17: 1305-1309. doi: 10.1007/s10552-006-0068-9.

McRobbie H, Bullen C, Hartmann-Boyce J, Hajek P (2014): Electronic cigarettes for smoking cessation and reduction. Cochrane Database of Systematic Reviews 2014, Issue 12. Art. No.: CD010216. DOI: 10.1002/14651858.CD010216.pub2. http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010216.pub2/abstract

Pririe K, Peto R, Reevers G, Green J, Beral V. (2012). The 21st century hazards of smoking and benefits of stopping: a prospective study of one million women in the UK. The Lancet, Early Online Publication, 27. Oktober 2012. doi:10.1016/S0140-6736(12)61720-6.