
Gerne stehen die Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes Ihnen für weitere Auskünfte zur Verfügung – rufen Sie uns an: 0800 – 4 20 30 40, täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr. Ihr Anruf ist für Sie kostenlos. Oder schreiben Sie eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.deBrustkrebs bereitet im frühen Stadium keine Beschwerden oder Schmerzen. Dennoch gibt es einige Anzeichen, die auf Krebs hindeuten können. Bemerkt eine Frau entsprechende Veränderungen, sollte sie zum Arzt gehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um Krebs handelt, ist weit geringer als die einer gutartigen Veränderung, vor allem bei jungen Frauen. Sicherheit bietet jedoch nur die sorgfältige Abklärung des Symptoms.
Achten sollten Frauen auf
Seit die Mammographie die Früherkennung von Brustkrebs erleichtert, werden auch Frauen mit einem Krebsverdacht konfrontiert, bei denen weder eine Veränderung an der Brust zu sehen noch ein größerer Knoten zu tasten ist.
Welche Veränderungen auf einer Mammographie-Aufnahme können auf Brustkrebs hindeuten und sollten deshalb weiter abgeklärt werden?
Ein wichtiger Hinweis - wenn auch kein sicherer Beweis für eine Krebserkrankung - ist so genannter Mikrokalk: Hier zeigen sich kleine Kalkherde als weiße Flecken auf dem Röntgenbild. Sie sind Anzeichen für Umbau- und Vernarbungsprozesse im Gewebe. Auch diese wurden bei den meisten Frauen durch harmlose Entzündungen ausgelöst, es kann allerdings auch ein wachsender Tumor dahinter stecken.
Daher sollte die Ursache für die Mikrokalk-Bildung abgeklärt werden. Lässt sich anhand des Aussehens der Einlagerungen nicht sicher sagen, dass eine harmlose Ursache die Umbildung ausgelöst hat, können betroffene Frauen wirkliche Sicherheit nur durch die Untersuchung einer Gewebeprobe erhalten, eine Biopsie.
Auch andere Veränderungen, die sich in der Mammographie zeigen, sind meist harmlos, müssen im Zweifelsfall aber durch andere Untersuchungsverfahren genauer abgeklärt werden. Diese sind im folgenden Kapitel geschildert.