Schematische, anatomische Darstellung der Haut mit leuchtendem Tumor

Leben mit und nach Hautkrebs – Häufige Fragen und Antworten

Aktualisiert am:

Von: Teresa Glauner (Krebswissenschaftlerin, M.Sc.)

  • Wie sich Hautkrebs auf das Leben auswirkt, hängt von Hautkrebsart und Behandlung ab. Nach einer OP kann beispielsweise eine Narbe zurückbleiben, die vorübergehend jucken oder schmerzen kann. Bei einer längerfristigen medikamentösen Therapie können Nebenwirkungen den Alltag über einen längeren Zeitraum begleiten. Das ist beim Melanom häufiger als bei weißem Hautkrebs.
  • Sonnenschutz und regelmäßige Nachsorgetermine sind wichtig nach Hautkrebs. Ein konsequenter UV-Schutz kann weitere Hautschäden verhindern und das Risiko für erneuten Hautkrebs senken. Die Nachsorge dient dazu, erneute Veränderungen der Haut frühzeitig zu erkennen – gleichzeitig kann die Sorge vor einem Rückfall ein Thema im Alltag sein.
  • Im Umgang mit körperlichen und psychischen Folgen nach Hautkrebs können verschiedene Maßnahmen unterstützen. Dazu zählen Bewegung, ausgewogene Ernährung, Entspannungsverfahren und soziale Kontakte. Bei anhaltenden Belastungen können auch Rehabilitationsangebote, Krebsberatungsstellen oder Selbsthilfegruppen helfen.

Wichtig: Informationen aus dem Internet können Ihnen einen Überblick bieten. Sie sind aber nicht dazu geeignet, die Beratung durch einen Arzt oder eine Ärztin zu ersetzen.

Zum Weiterlesen

Die Operation ist die wichtigste Behandlung bei Hautkrebs. Was es für die Zeit nach einer OP zu beachten gibt, erfahren Sie im Text Operation (OP): Chirurgie bei Krebs.

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Die möglichen körperlichen Folgen nach Hautkrebs und deren Dauer hängen von verschiedenen Faktoren ab. Unter anderem

Nach einer OP kann bei Ihnen langfristig eine Narbe zurückbleiben. Diese kann in manchen Situationen anfänglich schmerzen oder jucken. Eine geeignete Narbenpflege kann in dieser Situation helfen.

Juckt oder schmerzt Ihre Narbe nach mehreren Wochen Pflege immer noch? Dann wurden beim Eingriff möglicherweise Nerven verletzt. Die Regeneration der Nerven benötigt oft mehr Zeit. Bei Fragen sind Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt geeignete Ansprechpersonen.

Sind bei Ihnen auch Lymphknoten entfernt worden, können sich bei Ihnen Schwellungen entwickeln. Solche sogenannten Lymphödeme bessern sich nur selten von allein. Es gibt aber gute Behandlungsmöglichkeiten und Tipps für den Alltag, die sich bewährt haben. Informationen darüber erhalten Sie in der Regel von Ihrem behandelnden Arzt oder Ihrer Ärztin in der Nachsorge oder Reha. 

Wichtig zu wissen

Wenn Sie Ihre Krebstherapie abgeschlossen haben und weiterhin körperlich – oder auch psychisch– belastet sind, kann möglicherweise eine medizinische Reha helfen.

Auch Krebsmedikamente oder eine Bestrahlung können vorübergehend körperliche Beschwerden verursachen. Beispielsweise kann es während einer Strahlentherapie zu Hautausschlägen kommen. Unter einer Immuntherapie können zum Beispiel Magen-Darmprobleme oder eine starke Erschöpfung (Fatigue) auftreten. 

  • Die Beschwerden klingen meist innerhalb von wenigen Wochen nach abgeschlossener Therapie ab. Haben Sie daher etwas Geduld.

Wenn Sie dagegen wegen eines Melanoms dauerhaft Medikamente einnehmen müssen, können auch Ihre Nebenwirkungen länger anhalten. Viele dieser Beschwerden können heute durch entsprechende Vorbereitung und Unterstützung gelindert werden. Wichtig ist, dass Sie Ihr Ärzteteam frühzeitig über Ihre Beschwerden informieren.

Zum Weiterlesen

Welche Hautkrebstherapie welche Nebenwirkungen verursachen kann, lesen Sie in den Texten:

Das hängt von Ihrer Erkrankungssituation ab: 

  • Dabei spielen hauptsächlich Ihre Hautkrebsart und Ihr Erkrankungsstadium eine Rolle.
  • Entscheidend sind aber auch welche körperlichen Einschränkungen oder Folgen Sie aufgrund Ihrer Erkrankung und/oder Behandlung haben.

Ab einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 liegt eine Schwerbehinderung vor. Dann haben Sie in der Regel Anspruch auf:

  • einen Schwerbehindertenausweis
  • Nachteilsausgleiche, wie besonderer Kündigungsschutz oder zusätzliche Urlaubtage

Gut zu wissen

Ob bei einem Melanom im Stadium I oder einem Plattenepithelkarzinom im frühen Stadium eine Schwerbehinderung vorliegt, lässt sich nicht pauschal beantworten. In frühen Erkrankungssituationen kann es sein, dass keine oder nur ein geringer Grad der Behinderung besteht. 

Wer hat keinen Anspruch auf Schwerbehinderung?

  • Patienten mit Hautkrebsvorstufen, wie die aktinische Keratose
  • Patienten mit einem Melanom in situ (Stadium 0)
  • Patienten mit Basalzellkarzinomen ohne Metastasen

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Einen Antrag auf Schwerbehinderung können Betroffene beim Versorgungsamt stellen. 

  • Das für sie zuständige Versorgungsamt finden sie bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) e.V. über die Ansprechpartnersuche, wenn sie den Bereich "Versorgungsamt" auswählen.

Weitere Informationen zu sozialrechtlichen Themen sowie geeignete Anlaufstellen finden Sie in den Texten unter Recht und finanzielle Absicherung bei Krebs: Was steht mir zu?

Auch Krebsberatungsstellen können bei sozialrechtlichen Themen helfen. Die Beratungen sind kostenfrei.

Wichtig zu wissen

Nach der ersten Wundheilungsphase kann es noch mehrere Wochen bis einige Monate dauern, bis sich eine Narbe stabilisiert hat. Bis dahin bleibt der Bereich bei den meisten Menschen empfindlicher als das umliegende Gewebe.

Die erste Anlaufstelle bei Fragen zur richtigen Narbenpflege ist Ihr Arzt oder Ihre Ärztin. Möglicherweise hat er oder sie Sie schon darüber informiert. Dann ist es wichtig, sich daran zu halten und auch etwas Geduld zu haben.

Aus einer Tube tropft Salbe auf einen Tisch.
Salben und Cremes können bei empfindlichen Narben helfen.
Bild: © roger ashford, Shutterstock.com

Wenn sich Ihre Narbe anhaltend empfindlich anfühlt, hilft es grundsätzlich, die Stelle feucht zu halten. Dafür eignen sich bestimmte Salben oder Cremes. Diese können Sie regelmäßig in das Narbengewebe einmassieren.

  • Sie fragen sich, welches Produkt Sie nehmen sollten? Wenn Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Sie dazu nicht informiert hat, sind auch das Fachpersonal in der Apotheke geeignete Ansprechpartner. 

Gut zu wissen: Wenn die Narbe Form oder Funktion der umliegenden Haut beeinträchtigt, kann die richtige Narbenpflege helfen, dies langfristig zu verbessern.

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Mind-Body-Verfahren bei Krebs können wahrscheinlich die Lebensqualität verbessern. Mögliche Risiken sind eher gering – So lautet die Einschätzung von Fachleuten.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihren Körper und Ihre Seele während oder nach der Hautkrebserkrankung unterstützen können. Beispiele sind:

  • ausreichend Bewegung,
  • ausgewogene Ernährung,
  • sogenannte Mind-Body-Verfahren – dazu gehören beispielsweise Yoga, Tai-Chi, Qigong oder Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion
  • soziale Kontakte zu Ihren Freunden und/oder Ihrer Familie – gemeinsame Gespräche oder Unternehmungen können von der Erkrankung ablenken oder im Alltag unterstützen

Grundsätzlich ist jedoch wichtig: Was Ihnen bei der Regeneration und Krankheitsbewältigung am besten hilft, müssen Sie selbst herausfinden. 

  • Wenn Sie unsicher sind, ob etwas für Ihre Erkrankung geeignet ist, sprechen Sie bitte mit Ihren Ärzten.

Nahrungsergänzungsmittel bei Hautkrebs

Eine Hand hält mehrere bunte Kapseln und Tabletten.
Häufig hört man, dass Bekannte und Freunde zu Nahrungsergänzungsmitteln, wie beispielsweise Vitamin D, greifen. Ohne vorliegenden Mangel sind sie in der Regel aber verzichtbar.
Bild: © beauty-box, Shutterstock

Es gibt keine klinischen Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit von Nahrungsergänzungsmitteln bei oder nach Hautkrebs – auch nicht zu Vitamin D.

Fachleute raten dazu, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Die meisten Menschen können so alle wichtigen Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen. 

Zwei Liegestühle am Strand
BU: Sommerurlaub nach Hautkrebs? Wenn Sie die Schutzmaßnahmen beachten, ist auch eine Reise an sonnenintensive Orte möglich.
Bild: © lifeforstock, freepik

Für Sie als Hautkrebspatientin oder Hautkrebspatient gelten die gleichen Sonnenschutzmaßnahmen wie für gesunde Menschen – auch dann, wenn Sie schon mehrfach an Hautkrebs erkrankt sind. 

Sollten für Sie dennoch individuell angepasste Schutzmaßnahmen notwendig sein, informiert Sie Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt darüber.

Wichtig zu wissen

Ausreichender UV-Schutz ist wichtig, um Ihr Risiko für einen erneuten Hautkrebs zu senken. Neue Hautschäden lassen sich dadurch verhindern. 

Doch Achtung: Bestehende Hautschäden verschwinden durch Sonnenschutz nicht. Umso wichtiger sind 

Sonnencreme bei Hautkrebs

Es gibt keine spezielle Sonnencreme, die Fachleute für Menschen mit Hautkrebs empfehlen. 

Das heißt: Sie können die Sonnencreme verwenden, die sich für Ihren Hauttyp eignet. Dabei gilt es vor allem, einen geeigneten Lichtschutzfaktor (LSF) zu beachten. 

Hinweis

In der Apotheke oder Drogerie gibt Sonnenschutzmittel, die als Medizinprodukt gelten. Die Hersteller solcher Produkte werben dafür, dass sie vor weißem Hautkrebs und dessen Vorstufen schützen. 

Sonnenschutz beim Sport

Wichtig zu wissen

Vergessen Sie nicht, Ihre Augen zu schützen: Geeignete Sonnenbrillen tragen die Kennzeichnung "UV400".

Sie müssen mit Hautkrebs nicht auf Sport im Freien verzichten. Achten Sie aber darauf, dass auch währenddessen ein ausreichender Sonnenschutz besteht. 

Auch sollten Sie bedenken, dass Sie bei körperlicher Aktivität in der Sonne meist schwitzen. Daher ist es gut möglich, dass Sie sich häufiger mit Sonnencreme eincremen müssen.

Beim Sport kann auch spezielle UV-Schutzkleidung hilfreich sein. Sie ist in der Regel leicht, atmungsaktiv und trocknet schnell. Die Kleidung eignet sich auch zum Baden.

Zum Weiterlesen

Allgemeine Tipps zu Sport und Bewegung für Krebspatientinnen und Krebspatienten finden Sie unter Bewegung und Sport oder im Informationsblatt "Bewegung und Sport bei Krebs: Tipps für Patienten" (PDF).

Sonnenschutz bei der Arbeit

Wenn Sie in Ihrem Beruf vermehrt der Sonne ausgesetzt sind, können Anpassungen des Arbeitsplatzes oder Ihrer Tätigkeit notwendig sein.

Dazu gibt es auch gesetzliche Regelungen: Beispielsweise sind Arbeitgeber verpflichtet, ihre Mitarbeitenden mit geeigneten Maßnahmen ausreichend vor Sonnenstrahlung zu schützen.

Zum Weiterlesen

In unserem Text Arbeiten mit einer Krebserkrankung finden Sie ausführliche Informationen rund um das Thema – auch zu weiteren sozialrechtlichen Fragen gibt es Ansprechpartner, die konkrete Hilfe vermitteln oder Lösungsansätze aufzeigen.

Auf einem Tisch liegen Kapseln mit dem Holzbuchstaben D, im Hintergrund verschwommen ein Arzt.
Vitamin-D-Kapseln sind in der Regel auch nicht für Hautkrebserkrankte notwendig.
Bild: © kuprevich, freepik

Grundsätzlich müssen Sie nicht davon ausgehen, durch Sonnenschutz-Maßnahmen einen Vitamin-D-Mangel zu entwickeln:

  • Auch bei geringer Sonnenstrahlung bildet Ihr Körper in der Regel ausreichend Vitamin D.
  • Zudem enthalten auch einige Lebensmittel Vitamin D. Ernähren Sie sich ausgewogen, versorgen Sie sich daher ebenfalls mit Vitamin D.
  • Zusätzlich kann Ihr Körper Vitamin D speichern. 

Wichtig zu wissen

In manchen Situationen kann eine zusätzliche Aufnahme von Vitamin D über Präparate sinnvoll sein. Fragen Sie diesbezüglich Ihre Hausärztin oder Hausarzt.

Wenn Sie dagegen ausreichend mit Vitamin D versorgt sind, bringt die zusätzliche Einnahme von Vitamin D-Präparaten keinen Nutzen – im Gegenteil: Sie kann Ihrer Gesundheit möglicherweise eher schaden.

Entdeckt die Hautärztin oder der Hautarzt bei Ihnen wieder etwas Auffälliges, kann er oder sie frühzeitig handeln: Die Behandlung ist dadurch unter Umständen schonender. Zudem verbessert sich dadurch meist auch Ihre Heilungschancen. 

  • Vielleicht hilft Ihnen ein Perspektivwechsel: Versuchen Sie, die Nachsorge-Termine als etwas Gutes und Hilfreiches zu sehen.

Trotzdem kann die Sorge vor einem Rückfall bei Hautkrebs belastend sein – auch, weil Sie Ihre Haut möglicherweise häufig besonders aufmerksam beobachten. 

Im folgenden Abschnitt haben wir daher einige Tipps für Sie zusammengestellt, die Ihnen im Umgang mit solchen Sorgen helfen können.

Hier ein paar allgemeine Tipps

Gut zu wissen

Fragen Sie auch in Ihrer Selbsthilfegruppe, was Anderen in dieser Situation geholfen hat.

Sprechen Sie in der Nachsorge über Ihre Gedanken und auch Gefühle:

  • Die Ärztin oder der Arzt kann Ihre Situation am besten einschätzen und Ihnen erklären, wie groß Ihr Risiko für eine erneute Erkrankung oder einen Rückfall ist.
  • Gemeinsam können Sie auch abwägen, ob für Sie zusätzliche Schutzmaßnahmen sinnvoll sind – neben dem UV-Schutz können auch Veränderungen im Lebensstil Ihr allgemeines Krebsrisiko senken.

Möglicherweise helfen Ihnen auch kleine Rituale vor oder nach den Nachsorge-Terminen. In der Praxis bewährt haben sich beispielsweise 

  • Sport und Bewegung, wie ein Spaziergang.
  • Entspannungsübungen, wie Yoga, Tai-Chi oder Meditation.
  • kreative Hobbys, wie Malen oder Singen.
  • bestimmte Menschen, die Ihnen guttun und mit denen Sie sich verabreden möchten.
  • spirituelle Wege. 
Älteres Ehepaar geht spazieren.
Bei Sorgen und Ängsten um einen Krankheitsrückfall gibt es nicht den einen "richtigen" Weg [Symbolbild].
Bild: © Krebsinformationsdienst, DKFZ; Foto: Tobias Schwerdt

Auch wohnortsnahe psychosoziale Krebsberatungsstellen sind gute Anlaufstellen, wenn Sie sich viele Gedanken machen und sich belastet fühlen.

Zum Weiterlesen

Ausführlichere Informationen, was Krebserkrankte bei psychischen Herausforderungen tun können, lesen Sie unter Seelische Belastungen bei Krebs.

Welche unterschiedlichen Ansatzpunkte es gibt, mit der Erkrankung umzugehen, erfahren Sie im Text Krebs und Psyche: Die Krankheit bewältigen.

Nicht verharmlosen

Manche Erkrankte mit Melanom im frühen Erkrankungsstadium machen die Erfahrung, dass ihr Umfeld ihre Erkrankung unterschätzt. Wer Kommentare hört wie "Das ist ja gar kein richtiger Krebs" oder "Zum Glück ist es nur Hautkrebs" fühlt sich womöglich unverstanden. 

  • Ein Melanom ist jedoch eine ernst zu nehmende Erkrankung: Je nach Ausgangssituation kann sie mit belastenden Behandlungen verbunden sein oder ein erhöhtes Rückfallrisiko mit sich bringen.

Wenn Sie sich mehr Verständnis für Ihre Erkrankungssituation wünschen, hilft es oft, möglichst offen darüber zu sprechen. Das gilt insbesondere gegenüber Familie und engen Freunden. So kann Ihr Umfeld einen Eindruck bekommen, was die Erkrankung für Sie bedeutet und möglicherweise Missverständnisse vermieden werden:

  • Sie können zum Beispiel darüber sprechen, wie sich Ihre Erkrankung auf Ihr Leben auswirkt – körperlich und seelisch.
  • Sie könnten auch darüber sprechen, wie Ihr Umfeld Sie unterstützen kann und was Ihnen guttut.

Wichtig ist: Sie entscheiden, wem Sie wie viel anvertrauen möchten. Das kann je nach Person und Situation unterschiedlich sein.

Wichtig zu wissen

Sie müssen Ihre Hautkrebserkrankung nicht allein bewältigen. 

Abhängig von Ihrer persönlichen Situation, gibt es verschiedene Unterstützungsangebote, die Sie nutzen können:

Sind Sie in einem Krankenhaus oder einer onkologischen Praxis in Behandlung, können Sie nach speziellen Gesprächsangeboten vor Ort erkundigen – beispielsweise eine sozialrechtliche, psychosoziale und psychoonkologische Beratung. 

  • Das gilt auch für die Zeit der Nachsorge oder der Rehabilitation.

Weitere Hilfs- und Unterstützungsangebote in allen Krankheitsphasen finden Sie hier:

In der Selbsthilfe

Eine Gruppe von älteren Menschen am Tisch beim Brettspiel
Selbsthilfe ist mehr als nur "Stuhlkreis". Es geht auch darum, gemeinsam schöne Dinge zu unternehmen.
Bild: © pressmaster, freepik

Auch, wenn jeder seine ganz eigenen Erfahrungen mit der Krankheit macht, kann der Austausch mit anderen wertvoll sein.

In einer Gruppe mit anderen Betroffenen können Sie nützliche Informationen und praktische Tipps für den Alltag bekommen. Sie können Ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit anderen teilen und Zuspruch und Trost finden.

In Krebsberatungsstellen

In einer regionalen Krebsberatungsstelle können Sie sich psychologisch beraten lassen. Sie können dort auch Hilfestellung in praktischen und sozialrechtlichen Fragen erhalten. Die Beratungen sind in der Regel kostenlos.

In spezialisierten psychotherapeutischen Praxen

Wenn psychische Belastungen groß sind oder lange andauern, können Sie sich an eine ambulante psychotherapeutische Praxis wenden.

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