- Die wichtigste Nachsorgeuntersuchung für Patientinnen und Patienten nach einem Melanom, Basalzellkarzinom (Basaliom) oder Plattenepithelkarzinom ist die Untersuchung der gesamten Haut. Dadurch sollen ein Rückfall oder eine neue Hautkrebserkrankung frühzeitig erkannt werden. Je nach Erkrankungsstadium und Hautkrebsart können weitere Untersuchungen notwendig sein.
- Ebenso ist es wichtig, die Haut regelmäßig selbst zu kontrollieren. Bei Auffälligkeiten sollte man nicht bis zum nächsten Nachsorgetermin warten. Zudem gilt es, auf ausreichenden UV-Schutz zu achten, um weiterem Hautkrebs vorzubeugen.
- Wenn nach einer Hautkrebserkrankung körperliche oder seelische Beschwerden den Alltag erschweren, kann eine Rehabilitation (“Reha“) sinnvoll sein. Die Fachleute in der Reha unterstützen nicht nur medizinisch, sondern helfen auch beim Wiedereinstieg in den Beruf.
Wichtig: Informationen aus dem Internet können Ihnen einen Überblick bieten. Sie sind aber nicht dazu geeignet, die Beratung durch einen Arzt oder eine Ärztin zu ersetzen.
Welche Nachsorge gibt es bei Hautkrebs?
Wichtig zu wissen
Regelmäßige Nachsorgetermine sind wichtig: Entdecken Ärzte einen Rückfall oder einen neuen Hautkrebs frühzeitig, besteht möglicherweise erneut die Chance auf Heilung.
Haben Sie Ihre Hautkrebs-Behandlung abgeschlossen, folgen meist regelmäßige Arzttermine zur Nachsorge.
Ziel dieser Nachsorge ist es,
- einen Krankheitsrückfall (Rezidiv) oder einen weiteren Hautkrebs (Zweittumor) bei Ihnen möglichst frühzeitig zu erkennen.
- Ihren allgemeinen Gesundheitszustand zu überwachen.
- bei Bedarf etwas gegen Langzeitfolgen durch Ihre Krankheit oder Therapie zu unternehmen.
- Ihnen bei Bedarf psychosoziale Unterstützung anzubieten.
- Sie über UV-Schutz und die Selbstuntersuchung aufzuklären.
Zum Weiterlesen
Im Text Diagnose Hautkrebs: Untersuchungen bei Krebsverdacht informieren wir zu
- geeigneten Anlaufstellen für die ärztliche Betreuung bei Hautkrebs.
- einzelnen Untersuchungsverfahren, die auch in der Nachsorge eingesetzt werden.
Wo findet die Nachsorge statt? Die Nachsorge kann bei einer niedergelassenen Hautärztin oder einem Hautarzt stattfinden. Wenn Sie in einem Krankenhaus oder in einem Hautkrebszentrum behandelt wurden, ist die Nachsorge oft auch in der Ambulanz dort möglich.
- Gut zu wissen: Wenn Sie noch in Behandlung sind, klären Sie am besten schon vor dem Ende der Therapie, wo die Nachsorge stattfindet und wer dafür zuständig ist.
Wie sieht die Hautkrebs-Nachsorge aus? Das hängt von Ihrer jeweiligen Erkrankungssituation ab. Im Gespräch mit Ihren behandelnden Ärzten können Sie klären, welche Kontrolluntersuchungen für Sie wann notwendig sind. Eine wichtige Rolle spielt dabei Ihr Erkrankungsstadium und die Hautkrebsart:

Bild: © kalinovskiy, freepik
Grundsätzlich gilt für alle Hautkrebsarten:
- Die wichtigste Untersuchung in der Nachsorge ist die Ganzkörperuntersuchung. Die Untersuchung läuft ähnlich wie beim Hautkrebs-Screening ab. Die Hautärztin oder der Hautarzt tastet zudem meist Ihre Operationsstelle ab und prüft naheliegende Lymphknoten auf Schwellungen.
- Auch ein ärztliches Gespräch ist stets Teil der Nachsorgetermine. Dabei können Sie auch mögliche psychische Belastungen, Probleme im Alltag, in der Familie oder gegebenenfalls im Beruf ansprechen. Der Arzt oder die Ärztin kann Ihnen bei Bedarf geeignete Ansprechpersonen oder Unterstützungsangebote nennen.
Je nach Hautkrebsart und Erkrankungsstadium kommen weitere Untersuchungen hinzu.
Wann endet die Nachsorge, wann beginnt die Früherkennung?
Diese Frage lässt sich am besten im Gespräch mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt in der Nachsorge klären. Denn in manchen Situationen können sonst Unklarheiten bezüglich der Kostenübernahme der ärztlichen Untersuchung aufkommen.
- Warum? Während die Nachsorge je nach Erkrankungsstadium in 3-, 6- oder 12-monatigen Abständen stattfindet, gilt der Anspruch für die gesetzliche Hautkrebsfrüherkennung nur alle 2 Jahre.
Lässt sich diese Frage nicht im Gespräch klären, sind Krankenkassen oder die zuständige Kassenärztliche Vereinigung geeignete Ansprechpersonen.
- Mehr zur Kostenübernahme der Nachsorge bei Krebs erfahren Sie unter "Wer übernimmt die Kosten?" in unserem Text Nachsorge bei Krebs.
- Weitere sozialrechtliche Informationen finden Sie auch im Text Sozialrecht und Krebs: Wer ist wofür zuständig?
Gut zu wissen: Möchte man in der Nachsorge die Arztpraxis wechseln, können Betroffene das tun. Eine Suche nach Hautarztpraxen in der Umgebung bietet der Berufsverband Deutscher Dermatologen, sowie die Kassenärztliche Vereinigung der jeweiligen Bundesländer.
Nachsorge beim Melanom: Was Fachleute empfehlen
Was ist, wenn Ärzte wieder etwas finden?
Ein paar allgemeine Tipps, wenn Sie möglicherweise die Nachsorge als belastend empfinden, finden Sie im Text Leben mit Hautkrebs.
Fachleute empfehlen, die Nachsorge beim Melanom an das individuelle Risiko anzupassen – also daran, wie wahrscheinlich ein Rückfall oder ein neues Melanom ist. Danach richten sich Art und Häufigkeit der Untersuchungen.
Wie lange finden Nachsorgeuntersuchungen bei einem Melanom statt? Die Dauer der Nachsorge beträgt 10 Jahre. Das gilt unabhängig vom Tumorstadium.
Wichtig zu wissen
Bei einem Melanom in fortgeschrittenem Stadium, das nicht mehr geheilt werden kann, gibt es keine Nachsorge. Dennoch gibt es regelmäßige ärztliche Kontrollen – sogenannten Verlaufskontrollen.
Wie oft wird nach Melanom kontrolliert? Fachleute empfehlen, die zeitlichen Abstände zwischen den Nachsorge-Terminen an das jeweilige Tumorstadium anzupassen:
- Nach Melanom in einem sehr frühen Stadium sind Kontrollen anfangs halbjährlich und erfolgen später meist einmal pro Jahr.
- Nach Melanom in mittleren Stadien finden die Termine zunächst alle 3 Monate statt, später halbjährlich oder jährlich.
- Nach Melanom in fortgeschrittenen Stadien sind in den ersten 5 Jahren engmaschige Kontrollen alle 3 Monate nötig, danach halbjährlich.
Zum Weiterlesen
Nähere Informationen zu den einzelnen Untersuchungsmethoden sind im Text Diagnose Hautkrebs: Untersuchungen bei Krebsverdacht nachzulesen.
Welche Untersuchungen werden zur Nachsorge bei einem Melanom durchgeführt? Auch das richtet sich nach dem jeweiligen Erkrankungsstadium:
- Bei allen Stadien wird bei jedem Nachsorgetermin die gesamte Haut mit dem Auge und dem Auflichtmikroskop untersucht.
- Ab mittleren Stadien kommen weitere Untersuchungen hinzu: Dazu gehören Bluttests (Tumormarker S100B) und Ultraschall der Lymphknoten in regelmäßigen Abständen, vor allem in den ersten Jahren.
- In fortgeschrittenen Stadien erfolgen diese Kontrollen zunächst engmaschig und später etwas seltener. Zusätzlich können bildgebende Verfahren wie MRT oder CT eingesetzt werden – je nach individuellem Rückfallrisiko.
Nachsorge beim Basalzellkarzinom (Basaliom): Was Fachleute empfehlen
Fachleute empfehlen die Nachsorge beim Basalzellkarzinom an das individuelle Risiko für einen Krankheitsrückfall und ein weiteres Basaliom anzupassen.
Schätzen die Ärzte das Risiko als niedrig ein oder hatten Erkrankte nur einen operativen Eingriff als Behandlung – dann empfehlen Fachleute folgendes für die Nachsorge:
- Wie oft? Einmal 6 Monate nach Abschluss der OP, danach jährlich.
- Wie lange? Es gibt keine Fachempfehlung, wie lange die Nachsorge sein sollte: Die meisten örtlichen Rückfälle sowie weitere Basalzellkarzinome treten aber innerhalb von 3 Jahren nach einer Therapie auf.
- Welche Untersuchungen? Körperliche Untersuchung der gesamten Haut mit dem Auge und Auflichtmikroskop (Dermatoskop).
Wichtig zu wissen
Auch für Menschen mit bestimmten erblichen Hauterkrankungen, wie Albinismus, Basalzellkarzinom-Syndrom oder Xeroderma pigmentosum empfehlen Experten die intensivere Nachsorge nach einem Basaliom.
Schätzen die Ärzte das Risiko als erhöht ein oder war die Erkrankung fortgeschritten – dann empfehlen Fachleute eine intensivere Nachsorge:
- Wie oft? In den ersten 2 Jahren alle 3 Monate. Wenn in der Zeit kein neues Basalzellkarzinom oder kein Rückfall aufgetreten ist, empfehlen Fachleute danach eine jährliche Kontrolle.
- Wie lange? Es gibt keine Fachempfehlung, wie lange die Nachsorge sein sollte. Auf europäischer Ebene sprechen sich Experten für eine Dauer von 3 bis 5 Jahren oder sogar lebenslang aus.
- Welche Untersuchungen? Körperliche Untersuchung der gesamten Haut mit dem Auge und Auflichtmikroskop (Dermatoskop).
Nachsorge beim Plattenepithelkarzinom: Was Fachleute empfehlen
Fachleute empfehlen die Nachsorge an das individuelle Risiko für einen Krankheitsrückfall oder für weitere Plattenepithelkarzinome anzupassen. Die behandelnden Ärzte berücksichtigen dabei unter anderem auch, wie viele Plattenepithelkarzinome oder Vorstufen (aktinische Keratosen) es bereits in der Krankheitsgeschichte gab.
Schätzen die Ärzte das Risiko als niedrig ein – dann empfehlen Fachleute folgendes für die Nachsorge:
- Wie oft? In den ersten 2 Jahren nach der Diagnose alle 6 Monate, danach jährlich.
- Wie lange? 5 Jahre.
- Welche Untersuchungen? Körperliche Untersuchung der gesamten Haut mit dem Auge und Auflichtmikroskop (Dermatoskop). Eine Ultraschalluntersuchung der naheliegenden Lymphknoten erfolgt, wenn die körperliche Untersuchung unklare Ergebnisse liefert.
Schätzen die Ärzte das Risiko als erhöht ein, empfehlen Fachleute eine intensivere Nachsorge:
- Wie oft? In Jahr 1 und 2 nach der Diagnose alle 3 Monate, in Jahr 3 bis 5 alle 6 Monate, danach jährlich.
- Wie lange? 10 Jahre.
- Welche Untersuchungen? Körperliche Untersuchung der gesamten Haut mit dem Auge und Auflichtmikroskop (Dermatoskop). Fachleute empfehlen zusätzlich eine Ultraschalluntersuchung der nahe gelegenen Lymphknoten. Hat der oder die Erkrankte ein erhöhtes Rückfallrisiko oder gibt es Hinweise auf einen Rückfall der Erkrankung, können weitere bildgebende Verfahren, wie ein CT oder MRT, folgen.
Risikopatientinnen und -patienten: In seltenen Situationen kann eine noch intensivere und individuell angepasste Nachsorge beim Plattenepithelkarzinom sinnvoll sein – bei Betroffenen mit
- einem stark unterdrückten Immunsystem,
- schweren Begleiterkrankung des Blutes, Knochenmarks oder Lymphsystems,
- bestimmten erblichen Hauterkrankungen, wie Albinismus, Basalzellkarzinom-Syndrom oder Xeroderma pigmentosum,
- wiederholt auftretende Plattenepithelkarzinomen.
Was kann ich selbst zur Nachsorge bei Hautkrebs beitragen?

Ein wesentlicher Teil der Nachsorge ist die Selbstuntersuchung. Dabei ist es wichtig, dass Sie Ihre gesamte Haut regelmäßig nach auffälligen Hautveränderungen absuchen. Auch das Abtasten Ihrer Narbenregion und der umliegenden Lymphregionen gehört dazu. Haben Sie Fragen, kann Ihr Arzt oder Ihre Ärzte in der Nachsorge Sie zur richtigen Selbstuntersuchung schulen.
- Wichtig ist: Wenn Sie etwas Ungewöhnliches an Ihrer Haut gesehen oder gefühlt haben, dann warten Sie nicht bis zum nächsten Nachsorgetermin – gehen Sie besser gleich zum Arzt.
Wichtig zu wissen
Eine Melanom-Erkrankung erhöht das Risiko für weitere Krebsarten. Deshalb raten Fachleute dazu, auch andere Untersuchungen zur Krebsvorsorge und Krebsfrüherkennung wahrzunehmen.
- Welche das sind, erfahren Sie unter Krebsvorsorge und Krebsfrüherkennung.
Außerdem ist ein ausreichender UV-Schutz für Sie wichtig. Damit können Sie weiteren Hautschäden und somit auch weiteren Hauttumoren vorbeugen. Es gelten für Sie die allgemeinen Sonnenschutzmaßnahmen – spezielle Empfehlungen für Hautkrebserkrankte gibt es nicht.
Und wenn die Nachsorge beendet ist? Fachleute empfehlen, auch nach Ende der Nachsorge
- die Haut weiterhin regelmäßig selbst zu kontrollieren,
- sich ausreichend vor UV-Strahlung zu schützen und
- regelmäßig an der gesetzlichen Hautkrebsfrüherkennung teilzunehmen. Das gilt insbesondere für Risikopatientinnen und -patienten.
Zum Weiterlesen
Woran Sie verdächtige Hautveränderungen erkennen können und wie die Selbstuntersuchung grundsätzlich geht erfahren Sie im Text Symptome von Hautkrebs: Warnzeichen erkennen.
Wie Sie sich zuverlässig vor UV-Strahlung schützen, erklärt unsere Texte Vor UV-Strahlung schützen – Hautkrebs vorbeugen und Leben mit Hautkrebs.
Ein gesunder Lebensstil kann Krebs vorbeugen. Dazu gehört zum Beispiel, nicht zu rauchen, sich gesund zu ernähren und sich regelmäßig zu bewegen. Darüber informieren die Texte unter Krebs vorbeugen: Das persönliche Krebsrisiko senken.
Wann ist eine Reha bei Hautkrebs möglich und was bringt sie?
Zum Weiterlesen
Neben der medizinischen Reha gibt es auch die berufliche Reha.
- Über die unterschiedlichen Reha-Möglichkeiten informiert Sie auch unser Text Rehabilitation nach Krebs: So geht es nach der Krebstherapie weiter.
Grundsätzlich gilt: Eine medizinische Rehabilitation (Reha) bei Hautkrebs ist möglich, wenn körperliche oder seelische Beschwerden den Alltag stark erschweren.
- Das ist häufiger die Situation, wenn die Erkrankung in einem fortgeschrittenen Stadium war.
Gut zu wissen
In den meisten Krankenhäusern gibt es einen Kliniksozialdienst. Auch dieser kann Sie zu Fragen rund um die medizinische Reha beraten.
Ob nach Ihrer Hautkrebs-Erkrankung eine Reha sinnvoll ist, können Sie mit Ihrer Ärztin oder Arzt klären. Diese können Sie auch dabei unterstützen, eine geeignete Klinik für Sie zu finden. Denn Kliniken haben oft unterschiedliche Schwerpunkte. Das Angebot sollte zu Ihrer Krankheitsgeschichte, Ihren Beschwerden und Ihrer persönlichen Lebenssituation passen.
Gut zu wissen
Auch die Nachsorge ist Teil der Reha – unabhängig davon, ob diese bereits begonnen wurde oder nicht.
Mögliche Inhalte einer medizinischen Reha bei Hautkrebs können sein:
- Beratung und Behandlung von körperlichen Spätfolgen
- psychoonkologische Betreuung zur Krankheitsbewältigung – oder auch dem Umgang mit Fatigue oder psychischen Folgen
- sozialrechtliche Beratung
- Sport- und Bewegungstherapie
- Ernährungstherapie
Ambulant oder stationär? Sie haben grundsätzlich die Wahl zwischen einer stationären oder ganztägig ambulanten Reha. Da es nicht immer wohnortnahe ambulante Reha-Einrichtungen mit passendem Angebot gibt, finden Reha-Maßnahmen überwiegend jedoch stationär statt.
Zum Weiterlesen
- Wie finde ich eine Reha-Klinik?
- Wie und wo beantrage ich die Reha?
- Wer übernimmt die Kosten für die Reha?
Diese Fragen und viele weitere beantwortet der Text Rehabilitation nach Krebs: So geht es nach der Krebstherapie weiter.
Verlaufskontrollen: Wenn Hautkrebs nicht mehr heilbar ist
Wichtig zu wissen
Da das Melanom aggressiver wächst als der weiße Hautkrebs, haben Verlaufskontrollen beim Melanom einen größeren Stellenwert.
Manchmal kann Hautkrebs nicht vollständig geheilt werden. Anstelle der Nachsorge sind dann regelmäßige Verlaufskontrollen wichtig.
Ziel der Verlaufskontrollen bei Hautkrebs ist es,
- die Symptome der Erkrankung und der Therapie so gut wie möglich zu lindern und so die Lebensqualität der Betroffenen möglichst lange zu erhalten.
- ein Fortschreiten der Erkrankung rechtzeitig zu erkennen und die Therapie entsprechend anzupassen.
Zum Weiterlesen
Welche Untersuchungen sind Teil der Verlaufskontrollen und wie oft finden sie statt? Das hängt von der individuellen Erkrankungssituation ab. Die Basis bildet jedoch immer das Gespräch mit der Ärztin oder dem Arzt. Neben dem körperlichen Befinden können auch mögliche seelische Beschwerden Thema der Gespräche sein.
- Sich mit einer nicht heilbaren Erkrankung auseinanderzusetzen, kann sehr belastend sein. Die behandelnden Ärztinnen und Ärzte können bei Bedarf weitere Ansprechpartner oder Unterstützungsangebote nennen, etwa ein ambulantes Pflegeteam oder Psychoonkologen.
Fragen Sie uns!
Haben Sie Fragen zu Ihren Verlaufskontrollen? Dann helfen Ihnen unsere Ärztinnen und Ärzte gerne kostenfrei weiter:
- am Telefon täglich von 8 bis 20 Uhr unter 0800 420 30 40
- über ein datensicheres Kontaktformular oder per E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de
Quellen und Links für Interessierte und Fachkreise
Zum Herunterladen und Ausdrucken
- Informationsblatt "Spätfolgen von Krebs: Vorbeugen, erkennen und behandeln" (PDF)
- Informationsblatt "Fortgeschrittene Krebserkrankung: Behandlung, Pflege und Betreuung" (PDF)
- Informationsblatt "Psychoonkologische Hilfen: Anlaufstellen für Krebspatienten (PDF)
- Informationsblatt "Hautkrebs-Früherkennung" (PDF)
- Informationsblatt "Hautkrebsrisiko UV-Strahlung: Wie kann man sich schützen?" (PDF)
Quellen und weiterführende Informationen
Patientenleitlinien
Das "Leitlinienprogramm Onkologie" der Deutschen Krebsgesellschaft, der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF) bietet die Patientenleitlinie “Plattenepithelkarzinom der Haut und Vorstufen” für Menschen, bei denen eine aktinische Keratose, Cheilitis actinica, Morbus Bowen oder Plattenepithelkarzinom der Haut festgestellt wurde (Stand 12/2022, abgerufen am 28.05.2026).
Menschen, bei denen schwarzer Hautkrebs festgestellt wurde, können sich in der Patientenleitlinie “Melanom” zu ihrer Erkrankung informieren (Stand 1/2021, abgerufen am 28.05.2026).
Die Gesundheitsleitlinie "Prävention von Hautkrebs" des Leitlinienprogramms Onkologie informiert Bürgerinnen und Bürger darüber, wie Hautkrebs entsteht und ob bzw. wie man sich davor schützen kann. Das umfasst auch die Untersuchungen zur Früherkennung von Hautkrebs (Stand 2/2022, abgerufen am 28.05.2026).
Auch das Infoportal Hautkrebs stellt Informationen für Betroffene, Angehörige und Interessierte zusammen. Die Internetseite informiert unter anderem zu verschiedenen Hautkrebsarten, Prävention und Früherkennung sowie zum Alltag mit Hautkrebs (abgerufen am 28.05.2026).
Allgemeine Informationen rund um die Palliativmedizin bei einer nicht heilbaren Krebserkrankung finden sich in der Patientenleitlinie "Palliativmedizin für Patientinnen und Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung" (Stand 11/2021, abgerufen am 28.05.2026).
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durch unsere Fachredaktion,
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