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Magenkrebs, Foto: Clinical Pathomorphology and Cytology, Medical University, Lodz, Poland © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Magenkrebs: Gewicht und Ernährung

Patienten brauchen viel Geduld

Viele Magenkrebspatienten haben bereits zum Zeitpunkt der Diagnose an Gewicht verloren. Die Behandlung erschwert zusätzlich eine ausreichende Versorgung mit Kalorien und wichtigen Nährstoffen. Vor allem nach umfangreicheren Magenoperationen fällt es vielen Betroffenen schwer, ihre Ernährung der neuen Situation anzupassen. Kommen eine Chemo- oder Strahlentherapie hinzu, kann das den Körper weiter schwächen. Besondere Schwierigkeiten, ausreichend zu essen, haben Patienten mit einer fortgeschrittenen Erkrankung.
Was Patienten selbst tun können und wo sie Unterstützung erhalten, schildert der folgende Text. Für Interessierte und Fachkreise sind Links und Hinweise auf weiterführende Texte und Quellen beigefügt. Achtung: Einige der im Folgenden geschilderten Möglichkeiten haben ihre Wirkung in klinischen Studien gezeigt. Bei anderen Tipps weiß man eher aus praktischer Erfahrung, dass sie manchen Patienten weiterhelfen, anderen dagegen nicht. Magenkrebspatienten benötigen eine individuelle Betreuung und Beratung durch ihre behandelnden Ärzte und durch Ernährungsfachleute. Informationen aus dem Internet können dies nicht ersetzen.

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Quellen und Links

Informationsquellen für diesen Text waren Behandlungsleitlinien deutscher und internationaler Fachgesellschaften, sowie Fachbücher. Eine Zusammenstellung findet sich am Ende des Textes, sowie im Kapitel "Mehr wissen über Magenkrebs" unter dem Stichwort "Fachliteratur".

Leben mit Magenkrebs: Die Ernährung anpassen

Kann man nach der Diagnose Magenkrebs noch normal essen? Muss man eine besondere Diät einhalten? Wie stoppt man Gewichtsverlust und wie kann man wieder zunehmen? Mit diesen Fragen sind Patienten mit einem Magenkarzinom fast zwangsläufig konfrontiert.

  • War der Tumor noch sehr klein und konnte der Magen erhalten bleiben, dürfen fast alle Patienten schon relativ bald nach einem Eingriff wieder normal essen. Für viele Menschen ist eine Krebserkrankung jedoch ein Anlass, bisherige Gewohnheiten zu hinterfragen. Eine individuelle Ernährungsberatung kann dazu beitragen, mehr über gesunde Lebensmittel und ihre Zubereitung zu erfahren.
    Wichtig: Eine sogenannte "Krebsdiät" gibt es nicht. Angebote, die strenge oder einseitige Vorschriften machen, und mit denen man angeblich Krebs heilen oder Rückfälle verhindern kann, sind nicht seriös - mehr dazu im Text "Ernährung für Krebspatienten: Kann eine Krebserkrankung durch eine Diät beeinflusst werden?"
  • Für Patienten, denen der Magen ganz oder teilweise entfernt werden musste, verändert sich zunächst sehr viel. Die Anpassung an die veränderte Verdauung erfordert Zeit und Geduld. Magenkrebspatienten benötigen dabei Hilfe von Fachleuten - Informationen aus dem Internet können eine persönliche Beratung kaum ersetzen. Der enge Kontakt mit behandelnden Ärzten, mit Pflegefachkräften und Ernährungsfachleuten ist wichtig. Auch der Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen kann hilfreich sein.
  • Auch wenn die Erkrankung weiter fortschreitet oder bereits in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird, gilt: Die behandelnden Ärzte oder ein Ernährungsberater können am besten die individuelle Situation eines Betroffenen einschätzen. Sie wissen auch, welche Maßnahmen sinnvoll sind.

Wohin gehen zur Ernährungsberatung?

Eine professionelle Ernährungsberatung erhalten Magenkrebspatienten fast immer schon in der Klinik, in der die erste Behandlung durchgeführt wird. Auch die Information und Schulung während einer Rehabilitationsmaßnahme ist ein wichtiger Schritt in der Anpassungsphase: Eine gezielte Ernährungsberatung gehört zum Angebot aller "Reha"-Kliniken, die sich auf die Betreuung von Magenkrebspatienten spezialisiert haben.

Nach der Entlassung benötigen viele Betroffene weiter Unterstützung. Der Begriff "Ernährungsberater" ist in Deutschland allerdings nicht geschützt. Manche Anbieter zielen lediglich darauf ab, Nahrungsergänzungsmittel oder andere Produkte zu vermarkten. Bei der Suche nach seriösen Ansprechpartnern können die behandelnden Ärzte und die Krankenkassen vermitteln. Die Versicherung sollte man auch wegen der Übernahme der Kosten ansprechen: Sie zahlen die Beratung nur, wenn ein Ernährungsberater seine Qualifikation nachweisen kann. Wie man Ansprechpartner für eine professionelle Ernährungsberatung findet und welche Adressen dabei nützlich sein können, erläutert der Text "Mehr wissen zu Ernährung bei Krebs: Links, Adressen Fachinformationen".

Vorbeugung von Mangelernährung: Schon vor Behandlungsbeginn wichtig

Bereits vor Behandlungsbeginn, vor allem vor einer Magenoperation, beurteilen Ärzte und Ernährungsfachleute den Ernährungszustand: Wie viel Gewicht hat der Betroffene verloren? Sind Anzeichen einer Mangelernährung vorhanden? Wenn ja, kann die geplante Therapie überhaupt durchgeführt werden?

Da vor allem eine Operation den Ernährungszustand weiter beeinträchtigt, erhalten Magenkrebspatienten heute oft vorab für einige Tage zusätzliche Trinknahrung, sogenannte "Astronautenkost". Die entsprechenden Produkte bezeichnen Fachleute als "orale bilanzierte" Ernährung, weil sie Fette, Eiweiße, Kohlenhydrate und alle wichtigen Nährstoffe in einer ausgewogenen Form enthalten. "Oral" bedeutet, dass Patienten die Zusatzversorgung auf normalem Weg über den Mund zu sich nehmen. Fachleute empfehlen zusätzliche Trinknahrung auch dann, wenn das Gewicht noch im Normbereich ist: Ziel dieser Unterstützung ist es, Betroffene gegen die Belastung der Behandlung so widerstandsfähig wie möglich zu machen.

Sind Patienten sehr abgemagert, muss die Operation sogar verschoben werden: Dann soll eine gezielte Ernährungstherapie über bis zu zwei Wochen ihren Allgemeinzustand möglichst schnell bessern. Je nach Situation bekommen Betroffene dann nicht nur zusätzliche Trinknahrung, sondern auch eine Magensonde, eventuell sogar gezielt Nährstoffe über eine Infusion in die Vene.

Direkt nach der Operation werden viele Patienten zunächst vollständig künstlich ernährt: über einen Venentropf direkt ins Blut. Dies bezeichnet man als parenterale Ernährung, weil der Verdauungstrakt vollständig umgangen wird. Nach einiger Zeit erhalten die meisten Patienten Nährstoffe über eine Sonde in den Restmagen oder den obersten Darmabschnitt. Relativ bald können Betroffene dann auch vorsichtig wieder anfangen, normal zu essen.

Trotz dieser Unterstützung ist in der Zeit nach der Operation ein gewisser Gewichtsverlust normal. Langfristig erreichen nur die wenigsten Betroffenen wieder ihr Ausgangsgewicht. Solange man es aber schafft, im Bereich des medizinisch vertretbaren "Normalgewichts" zu bleiben, müssen daraus nicht unbedingt gesundheitliche Probleme entstehen. Es kann aber auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus sinnvoll sein, zusätzlich Trinknahrung einzunehmen, um den Gewichtsverlust in Grenzen zu halten. Wichtig ist es, mit Arzt und Krankenversicherung zu klären, welche Produkte verordnet werden können und was Patienten selbst zahlen müssen.

Mit der Zeit passt sich der Körper schrittweise an die neue Situation an. Anfängliche Probleme bessern sich dann bei vielen Patienten. Es kann aber auch sein, dass manche Symptome dauerhaft bestehen bleiben. Dann benötigen Patienten gezielte Unterstützung.

Nach der Magenoperation: Was man essen darf, worauf man achten sollte

Pauschale Antworten auf die Frage "Was bekommt mir?" gibt es nicht. Das ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Patienten müssen also durch Probieren selbst herausfinden, welche Lebensmittel sie gut vertragen und welche nicht. Dabei kann es durchaus sein, dass Nahrungsmittel, die zunächst Probleme machen, später bekömmlich sind. Es lohnt sich also, Lebensmittel mehrmals vorsichtig – in kleinen Mengen – zu versuchen. Viele Patienten haben gute Erfahrungen mit einem Ernährungstagebuch gemacht: Hier kann man notieren, wann man was gegessen hat, ob Beschwerden aufgetreten sind und wenn ja welche.

In der ersten Zeit nach einer Magenteilresektion oder einer vollständigen Magenentfernung hilft es vielen Betroffenen trotzdem, feste Ernährungsregeln einzuhalten. Später können diese dann vorsichtig gelockert werden.
Die folgenden Tipps bieten eine Orientierung. Sie sind aber nicht als unumstößliche Regeln zu verstehen. Da es nur wenige wissenschaftliche Studien zu dem Thema gibt, beruhen sie eher auf Erfahrungswissen von Fachleuten und Betroffenen. Ratschläge, die von denen des Krebsinformationsdienstes abweichen, können deshalb ebenso richtig und beim einzelnen Betroffenen geeignet sein.

  • Viele kleine Mahlzeiten: Statt drei großen Mahlzeiten lieber fünf bis zehn kleinere über den Tag verteilt zu sich nehmen – wenn der Magen als Speicher fehlt, gelangt sonst zu viel Nahrung auf einmal in den Darm.
  • Gründlich kauen: Betroffene sollten langsam und konzentriert essen. Gründliches Kauen hilft bei der Vorverdauung. Ist der Speisebrei weich, belastet dies den Darm weniger.
  • Einige Speisen zunächst meiden oder nur ganz vorsichtig verwenden: Dazu gehören blähende Lebensmittel, Getränke mit Kohlensäure, fettreiche Nahrungsmittel, Speisen und Getränke mit hohem Zuckeranteil und Lebensmittel mit rohem Eiweiß wie Mett oder Nüsse. Auch Vollkornbrot mit ganzen Körnern, Alkohol und säurehaltige Säfte können problematisch sein, wenn sie von der Speiseröhre direkt in den Darm gelangen.
  • Kalorienreiche Nahrungsmittel bevorzugen: Sie geben dem Körper viel Energie bei möglichst wenig Nahrungsmenge und kleinem Volumen.
  • Auf Hygiene achten: Betroffene sollten Lebensmittel gut waschen, auf das Haltbarkeitsdatum achten und Fleisch und Fisch gut durchgaren: Ihnen fehlt die Magensäure, die normalerweise viele Keime abtötet und damit vor Infektionen schützt.
  • Zu kalte und zu heiße Nahrungsmittel meiden: Speisen und Getränke möglichst auf Körpertemperatur abkühlen beziehungsweise erwärmen.
  • Trinken und Essen trennen: Möglichst einige Zeit vor und nach den Mahlzeiten trinken - während des Essens höchstens kleine Schlucke zur Verdünnung des Speisebreis. Patienten sollten trotzdem darauf achten, dass sie insgesamt genügend Flüssigkeit zu sich nehmen: mindestens 1,5 Liter pro Tag empfehlen Fachleute, bei Belastung oder heißem Wetter auch mehr.
  • Nach dem Essen ruhen: Manchen Magenoperierten tut es gut, sich nach dem Essen einige Zeit auszuruhen. Patienten mit Sodbrennen oder Übelkeit sollten dabei aber eher sitzen als liegen.

Für manche Patienten ist es hilfreich, zumindest für die erste Zeit einen Tagesplan aufzustellen. Darin hält man fest, was man wann essen oder trinken möchte. Auch kann man "nach der Uhr essen", sich wenn nötig sogar einen Wecker stellen, der an die Nahrungsaufnahme erinnert. Das hilft, auch ohne Hungergefühl genügend zu essen und zu trinken.

Die aktuelle Ernährungssituation und eventuelle Probleme sind außerdem ein Thema bei jedem Arztbesuch. Bei Bedarf sollte eine erneute Ernährungsberatung in Anspruch genommen werden. Wichtig: Bei einer fortgeschrittenen Erkrankung benötigen Betroffene auf jeden Fall eine individuelle Beratung und oft Zusatznahrung oder "Astronautenkost", mehr dazu im letzten Abschnitt.

Leben ohne Magen: Typische Beschwerden und was man dagegen tun kann

Der Körper reagiert ganz unterschiedlich auf die veränderte Situation nach einer vollständigen Magenentfernung, einer Gastrektomie: Manche Patienten haben nach einiger Zeit kaum noch Beschwerden, andere kämpfen langfristig mit Problemen. Auch bei Betroffenen, denen der Magen nur teilweise entfernt wurde, klappt es mit der Ernährung selten sofort. Beschwerden treten aber meist nur in abgeschwächter Form auf. Welche Probleme lassen sich durch die geschilderten Tipps vermeiden oder zumindest mindern?

Appetitlosigkeit

Der Magen fungiert auch als "Hungermelder". Ist er nicht mehr da, dann ist das Hungergefühl gestört, ebenso das Gefühl einer Sättigung. Manche Medikamente beeinflussen auch Geruch- und Geschmackssinn, bei einer fortgeschrittenen Erkrankung kann der Stoffwechsel des Tumors selbst die Wahrnehmung verändern.

Vielen Betroffenen hilft es, nach einem festen Speiseplan zu essen, um nicht an Gewicht zu verlieren. Bei Abneigungen gegen manche Nahrungsmittel ist es einen Versuch wert, möglichst geruchsarme und wenig gewürzte Speisen zu essen, oder gezielt zu testen, welche Lebensmittel und Gewürze keine Abneigung hervorrufen. Wenn es der Allgemeinzustand erlaubt, hilft auch körperliche Aktivität. Patienten sollten jedoch mit ihrem behandelnden Arzt besprechen, ob und wie viel sie sich bewegen dürfen, um ihre Energiebilanz nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Schnelles Völlegefühl, Übelkeit

Nach einer Magenentfernung fehlt der Magen als Zwischenspeicher für große Mahlzeiten. Auch ein sogenannter "Ersatzmagen", der bei vielen Patienten aus Dünndarmschlingen geformt wird, kann die Speicherfunktion nur sehr bedingt übernehmen. Betroffene sollten kleinere und dafür häufigere Mahlzeiten zu sich nehmen, um Völlegefühl, Übelkeit oder gar Erbrechen zu vermeiden. Mit der Zeit gelingt es den meisten Betroffenen gut, die Nahrungsmengen abzuschätzen, die sie auf einmal vertragen.

Dumping-Syndrom: Wenn die Nahrung zu schnell im Darm ankommt

Durch den fehlenden Magen gelangt der Speisebrei zu schnell in den Dünndarm. Das Nervensystem des Darms reagiert allerdings auf zu große Nahrungsmengen, und auch darauf, wenn diese ungenügend gekaut und nicht durch Speichel vorverdaut ist. Dadurch entsteht bei einigen Magenoperierten das sogenannte "Dumping-Syndrom". Der Begriff leitet sich vom englischen Wort "to dump" für "wegwerfen" oder "abladen" ab. Man unterscheidet das Frühdumping-Syndrom, das kurz nach dem Essen auftritt, und das Spätdumping-Syndrom, das erst einige Zeit später einsetzt. Anfälliger für ein Dumping-Syndrom sind Patienten nach einer totalen Magenentfernung, es kann aber auch nach einer Teilentfernung auftreten.

Frühdumping

Beim Frühdumping-Syndrom spüren Betroffene innerhalb der ersten halben Stunde nach dem Essen zunächst einen Druck oder Schmerzen im Oberbauch. Es folgen Schweißausbrüche und Kreislaufprobleme, auch Übelkeit und Durchfall können hinzukommen. Was passiert im Körper? Auslöser ist zu viel Nahrung in einem vergleichsweise kurzen Dünndarmabschnitt. Das Darmgewebe schüttet eine Reihe von Botenstoffen aus, die sich auf den Flüssigkeitshaushalt und die Darmbeweglichkeit auswirken. Um den "Stau" aufzulösen und den Nahrungsbrei weitertransportieren zu können, leitet der Körper Flüssigkeit in den Darm. Durch diese Flüssigkeitsverschiebungen im Körper entstehen allerdings Kreislaufprobleme. Weil der Speisebrei dann sehr schnell weitertransportiert wird, kann es zu spontanem Durchfall kommen.

Um dem Frühdumping vorzubeugen, sollten Betroffene pro Mahlzeit nur so viel zu sich nehmen, wie sie jeweils gut vertragen – auch hier hilft nach einiger Zeit die persönliche Erfahrung am besten weiter. Gründliches Kauen hilft bei der Vorverdauung: Enzyme im Speichel spalten Kohlenhydrate auf. Während des Essens sollten Patienten möglichst wenig oder gar nichts trinken, um das aufgenommene Volumen nicht noch weiter zu vergrößern. Trotzdem darf das Trinken insgesamt nicht zu kurz kommen: Zwischen den Mahlzeiten sollten Betroffene genügend Flüssigkeit zu sich nehmen. Etwas Ruhe nach dem Essen hilft meist ebenfalls, die Symptome zu lindern. Ob Patienten dabei eher liegen oder sitzen sollten, hängt davon ab, ob sie zu Rückfluss von Nahrung in die Speiseröhre, Aufstoßen oder Sodbrennen neigen oder nicht.

Spätdumping

Symptome des Spätdumping-Syndroms sind Schwächegefühle, Schwindel, Schwitzen und Heißhunger, etwa ein bis drei Stunden nach der Mahlzeit. Auch sie werden dadurch ausgelöst, dass der Speisebrei zu schnell in den Dünndarm gelangt. Die darin enthaltenen Kohlenhydrate, vor allem Zucker, werden zu schnell in die Blutbahn aufgenommen und der Blutzucker steigt unverhältnismäßig rasch an. Die Bauchspeicheldrüse schüttet daraufhin vermehrt das blutzuckersenkende Hormon Insulin aus. Dann schwingt das Pendel aber in die andere Richtung zu weit aus: Auf die Überzuckerung folgt eine Unterzuckerung.

Schnelle Abhilfe bieten Traubenzucker oder etwas Brot mit Marmelade oder einem anderen zuckerhaltigen Aufstrich. Vorbeugend allerdings sollten Patienten, die zu Spätdumping neigen, mit Süßigkeiten und anderen sehr kohlenhydratreichen Mahlzeiten eher zurückhaltend sein: sie verstärken die Schwankungen des Blutzuckerspiegels.

Sodbrennen

Für Magenkrebspatienten steigt nach der Operation das Risiko von Sodbrennen. Auslöser ist allerdings nicht aufsteigende Magensäure, wie bei Menschen ohne Magenoperation: Weil bei der totalen Gastrektomie auch der Magenschließmuskel entfernt wird, fehlt der Abschluss zu den tiefer liegenden Abschnitten des Verdauungssystems. So kann es passieren, dass Verdauungssekrete von Gallenblase und Bauchspeicheldrüse aufsteigen und die Speiseröhre reizen. Durch moderne Operationsmethoden gelingt es zwar bei den meisten Patienten, diesen Rückfluss weitgehend zu verhindern. Ganz ausschließen lässt er sich aber nicht. Betroffene spüren dann ein Brennen oder Schmerzen im Brustbereich und haben Schluckbeschwerden.

Um solche Entzündungen zu vermeiden, sollte man vorsichtig mit scharf gewürzten, sehr salzigen und säurehaltigen Speisen sein. Kohlensäurehaltige Getränke können den unerwünschten Rückfluss ebenfalls fördern. Möchte man sich nach dem Essen ausruhen, dann lieber im Sitzen oder zumindest mit erhöhtem Oberkörper. Manchen Patienten hilft es, wenn sie auch nachts mit leicht erhöhtem Oberkörper schlafen. Statt sich zu bücken, sollte man besser in die Knie gehen. Unter Umständen verschaffen auch Medikamente Linderung, Betroffene sollten dies aber mit ihrem Arzt abklären.

Durchfall

Durchfall kann bei Magenoperierten verschiedene Gründe haben. Dazu gehört zum einen das bereits erwähnte Dumping-Syndrom. Viele Betroffene vertragen aber auch einzelne Lebensmittel nicht mehr wie früher. Ein Ernährungstagebuch hilft, solche Unverträglichkeiten aufzudecken.
Dazu gehören beispielsweise Milch und Lebensmittel, die mit wenig verarbeiteter Milch zubereitet wurden. Ursache ist der enthaltene Milchzucker, die sogenannte Laktose. Sie wirkt in größeren Mengen auch bei Gesunden meist abführend. Da die Verdauung nach der Magenoperation erst im Darm beginnt, kann es zu Blähungen und Durchfall kommen. Milchprodukte wie Käse oder Joghurt enthalten nur vergleichsweise geringe Mengen an Milchzucker. Sie können meist problemlos verzehrt werden. Mit der Zeit stellt sich der Darm um: Bei Menschen, die vor der Operation Milch gut vertragen haben, lassen die Probleme meist nach.

Auch rohes Eiweiß kann eine Ursache von Durchfällen sein, da es nicht mehr ausreichend verdaut wird. Magenoperierte sollten daher eiweißreiche Mahlzeiten, sowie rohe Eier und rohes Fleisch in Mett oder Tartar eher meiden. Betroffene sollten außerdem darauf achten, Speisen und Getränke nicht zu kalt oder zu heiß zu verzehren: Der Magen sorgt normalerweise für eine Temperaturanpassung der Nahrung, die ohne Magen fehlt.

Ein weiterer Grund für Durchfall kann eine Infektion sein: Die Magensäure ist unter anderem dafür verantwortlich, Keime in der Nahrung abzutöten. Fehlt sie, dann wird Hygiene wichtiger: Magenoperierte sollten Lebensmittel gut waschen und auf das Haltbarkeitsdatum achten. Fleisch, Fisch und aufgewärmtes Essen sollten gut durchgegart werden.

  • Klingt der Durchfall trotz dieser Maßnahmen nach einigen Tagen nicht ab, sollten Betroffene die Ursache von ihrem Arzt abklären lassen.

Gestörte Fettverdauung, Fettstuhl

Die veränderte Anatomie des Verdauungstraktes nach einer Magenoperation bewirkt, dass der Nahrungsbrei in den ersten Darmabschnitten nicht ausreichend mit Sekreten der Bauchspeicheldrüse und der Gallenblase vermischt wird. Die Folge ist eine gestörte Fettverdauung. Patienten merken das daran, dass ihr Stuhl eine weiß-graue Färbung hat, in der Toilette oben schwimmt und besonders unangenehm riecht. Ursache ist Fett, das mit dem Stuhl unverdaut wieder ausgeschieden wird. Weil unverdautes Fett auch die Darmpassage beschleunigt, verlieren Betroffene nicht nur Energie, auch fettlösliche Vitamine und andere wichtige Stoffe gelangen selbst bei ausgewogener Ernährung nicht ausreichend in den Körper. Gewichtsverlust und Mangelernährung können die Folge sein.

Betroffene sollten sich deshalb eher fettarm ernähren: Ihnen hilft fetthaltige Nahrung nicht beim Zunehmen. Welche Speisefette besser und welche schlechter vertragen werden, ist ein Thema für die Ernährungsberatung und auch eine Frage der persönlichen Erfahrung. Manchen Betroffenen hilft es, anstelle von Butter, Margarine und Speiseölen sogenannte MCT-Fette zu verwenden: Das sind industriell hergestellte Produkte mit Fetten, die der Körper unabhängig von Bauchspeicheldrüsenenzymen verdauen kann.

Bessern sich die Fettstühle nicht, kann der Arzt Medikamente verordnen, die Enzyme der Bauchspeicheldrüse enthalten. Sie werden während jeder Mahlzeit als Granulat eingenommen. Die Fähigkeit des Körpers, Fette zu verdauen, bessert sich bei vielen Patienten mit der Zeit auch wieder, so dass zusätzliche Enzympräparate dann nicht mehr notwendig sind.

Vitaminmangel: Gezielt ausgleichen

Bei Patienten, denen der Magen vollständig entfernt wurde, ist die Aufnahme von Vitamin B12 aus der Nahrung nicht mehr möglich. Auch wenn nur ein Teil des Magens fehlt, kann es sein, dass die Versorgung nicht mehr ausreicht. Rezeptfreie Vitaminpräparate sind hier aber nicht angezeigt:

  • Betroffene benötigen in regelmäßigen Zeitabständen Vitamin B12-Spritzen. Als Faustregel gelten drei Monate. Der Abstand kann aber auch kürzer sein, wenn der Mangel ausgeprägt ist.

Bei den regelmäßigen Nachsorgeuntersuchungen wird der Vitamin B12-Spiegel oder andere Marker im Blut kontrolliert. So können die behandelnden Ärzte die Zeitabstände der Vitamingaben den Bedürfnissen des jeweiligen Patienten individuell anpassen.

Warum kann Vitamin B12 aus der Nahrung nicht mehr verwertet werden? Die biologisch aktive Form des Vitamins entsteht normalerweise erst bei der Verdauung: Die Magenschleimhaut produziert einen Stoff, an den das Vitamin bindet. Nur diese Form wird über den Darm in den Körper aufgenommen. Fehlt der Magen, dann fehlt auch dieser sogenannte "Intrinsic Factor", und nach einiger Zeit sind die körpereigenen Vorräte an aktivem Vitamin B12 aufgebraucht. Ein anhaltender Mangel führt bei Betroffenen zu Blutarmut, mit Müdigkeit und geringer körperlicher Belastbarkeit. Auch Missempfindungen oder sogar Lähmungen können auftreten, weil Vitamin B12 für die Funktion der Nerven wichtig ist.

Die eingeschränkte Lebensmittelauswahl und die gestörte Fettverdauung beeinträchtigen auch die Aufnahme weiterer Vitamine und Mineralstoffe.

  • Als Patient sollte man trotzdem nicht auf eigene Faust zu Vitaminpräparaten greifen. Gerade weil die Aufnahme und Verwertung vieler Stoffe eingeschränkt ist, sind rezeptfreie Mittel oder Vitamine als Nahrungsergänzungsmittel meist nicht geeignet.
  • Was gut tut und welche unterstützenden Präparate bei und nach Magenkrebs sinnvoll sind, sollte man mit den behandelnden Ärzten besprechen.

Ernährung während Chemo- oder Strahlentherapie: Individuell anpassen

Müssen sich Magenkrebspatienten während einer Chemo- oder Strahlentherapie anders ernähren? Prinzipiell gelten keine zusätzlichen Einschränkungen für diese Zeit. Wer kann, sollte so normal wie möglich essen. Nahrungsergänzungsmittel sind überflüssig, und zusätzliche Vitamin- oder Mineralstofftabletten sollte man nicht auf eigene Faust verwenden: Manche Präparate könnten die Wirkung der Therapie beeinträchtigen. Ihren Einsatz sollten Patienten daher immer mit dem behandelnden Arzt absprechen.

Gleichzeitig gilt jedoch: Eine Chemo- oder Strahlentherapie erhalten Magenkrebspatienten meist zu einem Zeitpunkt, zu dem andere Behandlungsverfahren oder auch die Erkrankung selbst eine normale Ernährung schwierig machen.

Eine Chemotherapie erhalten Magenkrebspatienten

  • vor einer Operation, um einen Tumor zu verkleinern: In dieser Zeit überwachen die behandelnden Ärzte das Gewicht und die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen normalerweise sehr engmaschig. Viele Patienten bekommen von vornherein Zusatzkost oder "Astronautennahrung", um sie für den belastenden Eingriff möglichst gut zu wappnen. Nach der Operation wird die Chemotherapie fortgesetzt, also in einer Zeit, in der normales Essen noch schwer fällt. Ohne unterstützende Ernährungstherapie kommen dann nur wenige Betroffene aus.
  • bei fortschreitender Erkrankung: Mit einer Chemotherapie und eventuell einer Bestrahlung lässt sich das Tumorwachstum oft bremsen, wenn auch nicht dauerhaft stoppen. Schaffen es Betroffene dann nicht mehr, sich ausreichend zu versorgen, kann auch hier eine unterstützende Ernährung notwendig sein: entweder als Trinknahrung oder über eine Ernährungssonde.

Allgemein gilt:
Gegen Übelkeit und Erbrechen, die bei Patienten während einer Chemotherapie oder Bestrahlung auftreten, gibt es heute wirksame Medikamente. Sie sollen auch helfen, einer weiteren Gewichtsabnahme oder einer Mangelernährung vorzubeugen. Sind Kauen oder Schlucken durch Entzündungen im Mund schmerzhaft, dann können Mundspülungen helfen, oder ein örtlich betäubendes Mundspray, das der Arzt verschreibt. Mehr dazu im Text "Mund- und Zahnpflege bei Krebs".

Ernährungsprobleme bei fortgeschrittener Erkrankung: Unterstützen und ausgleichen

Eine gute Versorgung mit Nährstoffen verbessert die Lebensqualität und macht Patienten mit Magenkrebs widerstandsfähiger gegen die Nebenwirkungen der Therapie. Doch normal und ausgewogen zu essen – genau das kann mit fortschreitender Erkrankung immer schwieriger werden. Betroffene sollten mit ihrem Arzt daher immer wieder ihre aktuelle Ernährungssituation und ihre Beschwerden besprechen. Ist ihr Gewichtsverlust zu stark, kann eine gezielte Ernährungstherapie notwendig werden. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Sie können bei Bedarf auch kombiniert oder abwechselnd eingesetzt werden.

Ernährungstherapie: Astronautenkost, Sonde oder Infusion

Trinknahrung - sogenannte Astronautenkost – wird Patienten meist zusätzlich zu ihrer normalen Ernährung angeboten, wenn sie ihren Energiebedarf ansonsten nicht mehr ausreichend decken können. Es gibt sie in verschiedenen Zusammensetzungen, die entweder den ganz normalen Bedarf abdecken oder gezielt bestimmte Mangelzustände ausgleichen. Gängige Formen ähneln zum Beispiel Milchshakes oder Fruchtdrinks und schmecken auch so ähnlich. Andere Produkte rührt man aus Pulver zu einem Brei an oder mischt sie unter andere Speisen. Nicht jedem Patient schmeckt diese Zusatznahrung. Ob Zusatznahrung für den einzelnen Patienten in Frage kommt und wenn ja welche, entscheiden Patient und Arzt deshalb immer gemeinsam.

Reicht Trinknahrung zur Versorgung nicht aus oder erschwert der Tumor zum Beispiel das Schlucken, dann können Patienten eine Ernährungssonde erhalten. Sie wird entweder über die Nase geführt oder über einen kleinen Schnitt durch die Bauchhaut direkt in den Restmagen oder in den Darm gelegt. Die meisten Betroffenen empfinden trotz dieses kleinen Eingriffs die Versorgung über eine Bauchsonde als angenehmer. Über die Sonden kann zwar theoretisch jedes pürierte und halbwegs dünnflüssige Lebensmittel gegeben werden. Die meisten Betroffenen erhalten jedoch speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Sondennahrung, die einfacher in der Handhabung ist und eine ausgewogene Versorgung sicherstellt. Patienten und pflegende Angehörige werden im Krankenhaus, während der Rehabilitation oder zu Hause durch Pflegedienste in den Umgang mit einer solchen Sonde eingewiesen.

Ist die Ernährung über den normalen Verdauungsweg gar nicht oder nicht ausreichend möglich, dann können Patienten Nährstoffe über eine Infusion in eine Vene bekommen. Diese sogenannte parenterale Ernährung enthält alle für den Körper notwendigen Nährstoffe. Unter Umständen kann sie auch zu Hause erfolgen. Patienten und ihre pflegenden Angehörigen bekommen dann Unterstützung von Ärzten und Pflegediensten.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten zusätzliche Trink- und Sondennahrung, wenn sie vom Arzt verordnet wird. Auf Patienten entfallen allerdings die üblichen Zuzahlungen wie für andere Arzneimittel auch.

Bezahlt werden allerdings nur Produkte mit einer festgelegten Standardzusammensetzung. Von der Kostenübernahme ausgeschlossen sind besonders angereicherte Produkte und Spezialnahrung, die für bestimmte Tumorarten angeboten wird, darunter auch für Magenkrebs. Welche Produkte bezahlt werden, richtet sich auch nach der Krankheitssituation des Betroffenen. Vorausgehen muss deshalb eine sorgfältige Diagnostik und Beurteilung durch den behandelnden Arzt. Patienten sollten sich im Zweifelsfall bei ihrer Krankenkasse erkundigen, welche Produkte infrage kommen. Bei privat Versicherten gilt der jeweilige Vertrag zur Kostenübernahme.

"Füttert" man den Tumor mit?

Die Krebszellen werden, wie alle anderen Körperzellen auch, über die Ernährung mit Nährstoffen versorgt. Theoretisch könnte also ihr Wachstum durch künstliche Ernährung zusätzlich gefördert werden. Es gibt aber bisher keine Hinweise darauf, dass sich durch eine Ernährungstherapie die Prognose eines Patienten verschlechtern oder das Tumorwachstum zusätzlich angeregt werden würde. Die Entscheidung für oder gegen eine Ernährungstherapie sollte laut Fachleuten deshalb nicht von solchen theoretischen Überlegungen beeinflusst werden.

Wenn der Tumor den Nahrungsweg verengt

Bei Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung verengt oder verlegt der wachsende Tumor nicht selten die Nahrungspassage: Von den aufgenommenen Lebensmitteln gelangt nicht mehr genug oder gar nichts mehr in den Darm. Es gibt mehrere Möglichkeiten, Patienten trotzdem das normale Essen zu ermöglichen: Eine davon ist die Einlage sogenannter Stents, kleiner Röhrchen, die die Engstelle offen halten sollen. Alternativ können Ärzte die Engstelle umgehen, indem sie den vorderen Teil des Magens direkt mit dem Dünndarm verbinden. Dazu ist eine Operation notwendig. Auch eine Bestrahlung kann das Tumorwachstum zurückdrängen. Weitere Informationen dazu bietet der Text "Magenkrebs: Behandlung bei fortgeschrittener Erkrankung".

  • Ob mehr oder weniger aufwändige Behandlungen möglich sind, hängt allerdings von der individuellen Situation ab: Sind der Eingriff zum Legen eines Stents oder die Bestrahlungen zu belastend, dann ist manchmal eine Ernährungssonde sinnvoller.

Ernährung in der letzten Lebensphase

Selbst mit einer sehr gut angepassten Ernährungsunterstützung gelingt es unter Umständen nicht, einen Patienten mit sehr fortgeschrittener Erkrankung ausreichend zu versorgen. Dies ist für die meisten Menschen schwer zu ertragen, für Betroffene selbst, für ihre Angehörigen und alle, die sie versorgen. Zu einer guten Betreuung gehört es jedoch, Patienten nicht unnötig mit Maßnahmen zu belasten, die ihr Leben nicht verlängern, ihnen aber Beschwerden oder gar Schmerzen verursachen. In der letzten Lebensphase kann es den Zustand Betroffener sogar verschlechtern, wenn sie weiterhin eine intensive künstliche Ernährung erhalten.

Mit diesen Fragen umzugehen, fällt Niemandem leicht. Beratung kann von den behandelnden Ärzten und Pflegefachleuten kommen; psychologische Unterstützung bieten geschulte Ansprechpartner im Krankenhaus, in regionalen Krebsberatungsstellen und niedergelassene, auf Krebs spezialisierte Psychotherapeuten. Informationen dazu hat der Krebsinformationsdienst auch im Kapitel Krankheitsbewältigung zusammengestellt.

Zum Weiterlesen: Linktipps, Quellen, Fachinformationen (Auswahl)