© Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Diese Seiten sind Ausdrucke aus www.krebsinformationsdienst.de, den Internetseiten des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum. Mehr über den Krebsinformationsdienst und seine Angebote lesen Sie auf unseren Internetseiten. Am Telefon stehen wir Ihnen täglich von 8.00 bis 20.00 für Fragen zur Verfügung, unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 – 420 30 40. Oder Sie schreiben uns eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de.

Bitte beachten Sie: Internet-Informationen sind nicht dazu geeignet, die persönliche Beratung mit behandelnden Ärzten oder gegebenenfalls weiteren Fachleuten zu ersetzen, wenn es um die Diagnose oder Therapie einer Krebserkrankung geht. Die vorliegenden Informationen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte, unabhängig von Form, Zeit oder Medium bedarf der schriftlichen Zustimmung des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum.

Ursprüngliche Adresse dieses Ausdrucks: https://www.krebsinformationsdienst.de


Trinkende Frau © Jupiterimages - Stockbyte/Thinkstock by Getty Images

Mundtrockenheit bei Krebspatienten – was tun?

Wie kann man einer Xerostomie vorbeugen und Beschwerden lindern?

Der Mund fühlt sich trocken und klebrig an - das erleben nicht nur Sportler oder Menschen mit Lampenfieber. Auch viele Krebspatienten sind betroffen. Die Ursachen dafür sind vielfältig: Manchmal ist es nur akuter Flüssigkeitsmangel, etwa nach einer Operation. Manchmal sind es Krebsmedikamente oder andere Arzneimittel, die zu zeitweiliger Mundtrockenheit führen. Bei Schwerkranken können Ernährungsprobleme, mangelndes Durstgefühl oder Probleme mit der Atmung den Mund austrocknen. Zu dauerhafter Mundtrockenheit kann es nach einer Strahlenbehandlung oder einer Operation von Krebs im Mund oder Rachen kommen. Der Grund: Die Speicheldrüsen werden durch die Strahlung geschädigt oder bei einer Operation entfernt.

Wie lässt sich Mundtrockenheit verhindern? Was kann man tun, um sie zu lindern? Der folgende Text des Krebsinformationsdienstes bietet Hintergrundinformationen, Linktipps und Hinweise auf Fachliteratur.

Erstellt:
Zuletzt überprüft:

Quellen und Links

Interessierte und Fachleute finden am Ende des Textes eine Auswahl weiterführender Informationen und genutzter Quellen.

Mundtrockenheit bei Krebs: Das Wichtigste in Kürze

Trockener Mund? Das kennt fast jeder: Bei Lampenfieber oder Stress, seelischer Erschütterung und Aufregung bleibt einem manchmal "die Spucke weg". Für Krebspatienten kann länger anhaltende Mundtrockenheit jedoch zur echten Belastung werden, etwa wenn die Mundtrockenheit als Nebenwirkung mancher Medikamente auftritt, oder wenn die Speicheldrüsen selbst dauerhaft geschädigt sind.

Speichel - warum hat man überhaupt Flüssigkeit im Mund?

Was bei einem trockenen Mund fehlt, ist der Speichel. Gebildet wird er größtenteils in den sechs großen Speicheldrüsen: den beiden Ohrspeicheldrüsen, den beiden Unterkieferspeicheldrüsen sowie den zwei Unterzungenspeicheldrüsen. Eine Vielzahl kleinerer Speicheldrüsen sitzt in Lippen, Gaumen, Wangen und Zunge. Insgesamt produzieren die Speicheldrüsen etwa 0,5 bis 1,5 Liter Speichel pro Tag. Speichel besteht zu 99 Prozent aus Wasser, aber auch einigen darin gelösten Stoffen.
Doch wozu ist Speichel überhaupt gut?

  • Er befeuchtet die empfindlichen Mundschleimhäute.
  • Er macht Speisen gleitfähig und erleichtert das Schlucken von Nahrung.
  • Er enthält Enzyme, die bereits im Mund die Stärke in der Nahrung in kleine Teile zerlegen.
  • Er macht das Geschmacksempfinden möglich.
  • Er schützt und reinigt die Mundhöhle – besondere Eiweiße im Speichel verhindern die Vermehrung von Krankheitserregern.
  • Er schützt die Zähne – das enthaltene Fluorid regeneriert den Zahnschmelz. Säuren, zum Beispiel aus Obst, werden durch den Speichel neutralisiert.
  • Er macht Lippen und Zunge beweglich und ermöglicht dadurch das Sprechen.

Ist über einen längeren Zeitraum zu wenig Speichel vorhanden, sprechen Fachleute von Xerostomie. Ärzte sehen das als ein ernst zu nehmendes medizinisches Problem an: Betroffene neigen zu Infektionen der Mundschleimhaut. Möglich sind auch Schäden an den Zähnen. Sprechen, Kauen und Schlucken können ebenfalls Probleme bereiten. Und bei vielen Patienten leidet das Geschmacksempfinden.

Wann kann es bei Krebspatienten zu Mundtrockenheit kommen?

Flüssigkeitsmangel: Ein wichtiger Auslöser ist schlicht Flüssigkeitsmangel. Möglich ist ein trockener Mund etwa rund um eine Operation, wenn man wegen der Narkose nichts trinken darf. Insbesondere älteren Menschen fehlt häufig das Durstgefühl, sie trinken dadurch zu wenig. Leidet man während einer Krebserkrankung oder -behandlung an Fieber oder Übelkeit, trocknet dies ebenfalls den Mund aus. Meist bessern sich die Symptome, wenn der Flüssigkeitsmangel wieder ausgeglichen ist.

Medikamente: Einige Krebsmedikamente oder andere Arzneimittel können als direkte Nebenwirkung zu vorübergehender Mundtrockenheit führen, weil sie die Speichelproduktion bremsen. Auch hier gilt: Das Problem geht spätestens dann zurück, wenn die Medikamente abgesetzt werden.

Bestrahlung oder Operation der Speicheldrüsen: An einer längerfristigen oder sogar dauerhaften Mundtrockenheit leiden nicht wenige Menschen, die wegen eines Kopf-Hals-Tumors behandelt wurden. Dazu gehören vor allem Krebs in Mund, Zunge, Rachen oder Kehlkopf. Durch eine Bestrahlung oder eine Operation können Speicheldrüsen geschädigt werden.

Fortgeschrittene Erkrankung: Von einer anhaltenden Mundtrockenheit sind außerdem viele Menschen mit fortgeschrittener Krebserkrankung betroffen: Dies gilt insbesondere dann, wenn Essen und Trinken problematisch sind, wenn Betroffene hohe Dosen an Schmerzmitteln benötigen oder wenn das Atmen schwerfällt.

Nicht krebsbezogene Ursachen: Schließlich können Krebspatienten auch an Begleiterkrankungen leiden, die - unabhängig von ihrer Tumorerkrankung - zu Mundtrockenheit führen.

Was kann man selbst tun? Was tun die Ärzte?

Mann trinkt Wasser; Foto: Tobias Schwerdt © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum
Mundtrockenheit: Regelmäßig kleine Schlucke Wasser zu trinken, sorgt für ein besseres Gefühl im Mund. Mit anderen Getränken sollte man zum Schutz der Zähne vorsichtig sein. Foto: Tobias Schwerdt © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Wenn ein ständig trockener Mund Probleme bereitet, sollte man sich an seine Ärzte wenden. Sie können prüfen, was an Ursachen infrage kommt, und was sich dagegen tun lässt. Für alle Formen von Mundtrockenheit gilt ansonsten: Man sollte genügend trinken, am besten Wasser, und den Mund immer ausreichend befeuchten. Wichtig ist außerdem eine gute Mund- und Zahnpflege. Fachleute empfehlen, regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen.

Hält die Mundtrockenheit länger an, etwa weil die Speicheldrüsen durch eine Strahlentherapie oder eine Operation geschädigt wurden?
Solange noch ein Rest an Funktion vorhanden ist, kommen stimulierende Maßnahmen in Betracht, vom Kauen von zuckerfreiem Kaugummi bis hin zu Medikamenten. Klappt das gar nicht und bleibt der Mund trocken, hilft "künstlicher Speichel": Die behandelnden Ärzte können beraten, welche Produkte als Arzneimittel oder Medizinprodukte geeignet sind. Weitere Behandlungsverfahren sind bislang eher experimentell oder ihre Wirksamkeit konnte in klinischen Studien noch nicht belegt werden.

Bei Schwerkranken ist vor allem eine gute pflegerische Versorgung wichtig: Hilfe beim Trinken und bei der Mundpflege sowie gegebenfalls das regelmäßige Befeuchten des Mundes.

Kurzfristige Mundtrockenheit: Welches Risiko bergen Operation, Medikamente, Fieber, Übelkeit?

Durst und ein trockener Mund, während man auf die Operation wartet? Mundtrockenheit auch nach einem chirurgischen Eingriff? Das kennen viele Menschen. Der Grund: In der Regel trinkt und isst man rund um eine OP wenig bis nichts. Die Ärzte gleichen den Flüssigkeitsverlust zwar in der Regel durch Infusionen schnellstmöglich aus: Eine Vollnarkose oder weitere Medikamente, die man zur Schmerzlinderung erhält, können eine Mundtrockenheit aber noch verstärken.

Einige Formen der Krebsbehandlung oder auch die Krebserkrankung selbst führen bei manchen Patienten zu mangelndem Durstgefühl, zu verstärktem Schwitzen, zu Fieber, Durchfall oder Erbrechen. Sie verlieren viel Flüssigkeit, dies trocknet ebenfalls die Mundschleimhaut aus.
Wichtigste Maßnahme auch hier: den Mangel an Flüssigkeit ausgleichen, bei Bedarf auch immer wieder den Mund befeuchten. Schwerkranke oder auch viele alte Menschen benötigen dabei entsprechende pflegerische Hilfe.

Einige Krebsmedikamente sowie Arzneimittel gegen Schmerzen, Übelkeit, Depression, hohen Blutdruck, Allergien oder Asthma können als Nebenwirkung den Mund austrocknen. Hier ist Flüssigkeitsmangel nicht die Hauptursache: Diese Nebenwirkung kommt vielmehr über die Regulation der Speichelproduktion zustande. Entsprechende Hinweise findet man im Beipackzettel.
Wichtig: Man sollte aufgrund dieser Nebenwirkung nicht selbstständig Arzneimittel absetzen, sondern dies immer mit den behandelnden Ärzten besprechen. Sie können prüfen, ob die jeweiligen Präparate durch andere ersetzbar sind, die die Speichelproduktion nicht beeinflussen.

Längerfristige Mundtrockenheit: Wie wirkt sich eine Kopfbestrahlung auf die Speicheldrüsen aus?

Liegen bei einer Kopf-Hals-Bestrahlung Speicheldrüsen im Strahlenfeld? Dann können sie geschädigt werden. Besonders empfindlich gegenüber Strahlen ist die Ohrspeicheldrüse. Betroffen sind vor allem Patientinnen und Patienten mit Tumoren in Mund, Rachen und Hals. Auch bei Patienten mit Schilddrüsenkrebs unter einer Radioiodtherapie können Mund- und Ohrspeicheldrüsen beeinträchtigt oder zerstört werden.
Unter mehr oder weniger ausgeprägter Mundtrockenheit leiden schließlich auch Patienten, bei denen wegen eines Tumors einige oder alle Speicheldrüsen entfernt werden müssen.

Wie wahrscheinlich ist eine solche Schädigung?

Ganz wichtig: Mit Mundtrockenheit muss man nur rechnen, wenn eine oder mehrere Drüsen unmittelbar von der Behandlung betroffen sind. Ob es zu Beschwerden kommt und wie ausgeprägt die Mundtrockenheit ist, hängt davon ab, wie viele und welche Speicheldrüsen im Bestrahlungsgebiet liegen und wie hoch die Strahlendosis ist, oder wie viele Drüsen chirurgisch entfernt werden mussten. Eine gute Nachricht ist: Durch moderne Bestrahlungstechniken ist Mundtrockenheit bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren nicht mehr so wahrscheinlich und bei den meisten Betroffenen auch nicht mehr so ausgeprägt wie früher. Die Strahlen können heute viel gezielter in das betroffene Gewebe gelenkt werden: Das Gewebe zumindest eines Teils oder sogar aller Speicheldrüsen wird dadurch geschont.

Was passiert, wenn die Speicheldrüsen trotzdem ganz ausfallen?

Bei völlig fehlender Speichelproduktion beschreiben Betroffene, dass sich ihr Mund trocken und klebrig anfühlt, die Zunge brennt und der Mund schmerzt. Einfach nur mehr zu trinken, reicht auf Dauer nicht aus: Ohne Speichel fallen das Kauen, das Schlucken und manchmal auch das Sprechen schwer. Mundgeruch kann zum Problem werden und das Geschmacksempfinden leidet.
Langfristig können Entzündungen und Infektionen der Mundschleimhaut und Karies auftreten. Wer über einen längeren Zeitraum einen extrem trockenen Mund hat, büßt Lebensqualität ein: Ohne weitere Behandlung kann der extrem trockene Mund wehtun und Betroffene am Schlafen hindern.

Selbst wenn der Speichelfluss durch die Krebstherapie nur gemindert wurde, sollte man sich mit Mundtrockenheit nicht einfach abfinden: Eine gute, der persönlichen Situation angepasste Behandlung beugt langfristigen Folgeschäden vor.

Vorbeugen und Lindern: Was kann man selbst gegen Mundtrockenheit tun?

Flüssigkeitsversorgung: Was darf man trinken, womit sollte man den Mund ausspülen?

Wichtig ist es, den Mund immer feucht zu halten und genügend zu trinken. Das gilt unabhängig davon, ob die Mundtrockenheit nur vorübergehend anhält oder länger besteht, auch der Auslöser ist zunächst nebensächlich. Solange die Mundschleimhaut und die Zunge befeuchtet sind, werden Schädigungen zunächst vermieden.

Rund um eine Operation sollte man mit den Ärzten und Pflegenden allerdings klären, ob und in welcher Form man Flüssigkeit zu sich nehmen darf. Bei vielen Eingriffen wird der Flüssigkeitsmangel heute durch eine Infusion ausgeglichen. Das lindert das Durstgefühl und oft auch die Mundtrockenheit.

Besonders wichtig: Bei Fieber, Erbrechen und Durchfall sollte man für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgen. Der Körper verliert in dieser Situation nicht nur Wasser, sondern auch Salze. Mundtrockenheit ist ein deutliches Anzeichen dafür, dass der Flüssigkeitshaushalt aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Am besten nimmt man zum Befeuchten des Mundes Wasser, vor allem, wenn man den Mund nur ausspülen möchte. Alle anderen Getränke eignen sich nur bedingt: Obstsäfte oder Limonaden zum Beispiel können durch ihren Zucker- und Säuregehalt die Zähne schädigen, mehr dazu im Text "Richtig trinken bei der Krebstherapie".

Mund- und Zahnpflege: Warum sind sie so wichtig?

Ein verringerter Speichelfluss erhöht das Risiko für Entzündungen und Infektionen der Mundschleimhaut und angrenzender Gewebe. Erstes Anzeichen ist oft Mundgeruch. Auch die Zähne können in Mitleidenschaft gezogen werden. Fachleute raten deshalb zu einer guten Mund- und Zahnpflege, um die Mundhöhle vor Infektionen und die Zähne vor Karies zu schützen.

Doch was heißt "gute Mundpflege" genau, wenn man unter Mundtrockenheit leidet? Die behandelnden Ärzte oder Pflegefachkräfte können eine Anleitung geben und geeignete Produkte empfehlen, um Zähne, Zahnfleisch und Schleimhäute gründlich, aber trotzdem schonend zu reinigen.

Um den Zustand der Zähne im Blick zu behalten, empfehlen Fachleute zudem den regelmäßigen Gang zum Zahnarzt. Er hilft weiter, wenn es bei schwerer Xerostomie zu Problemen kommt, etwa zu Schleimhaut- oder Zahnfleischerkrankungen. Zahnärzte sind auch die richtigen Ansprechpartner, wenn sich durch den trockenen Mund Zahnprothesen unangenehm anfühlen oder nicht mehr passen.

Vorbeugung bei Strahlentherapie: Was können die Ärzte bei hohem Risiko tun?

Patienten mit Tumoren im Bereich von Kopf und Hals tragen bei einer Bestrahlung ein hohes Risiko für Folgeschäden. Das gilt insbesondere für die Speicheldrüsen: Sie liegen bei Krebs in Mund, Rachen oder Kehlkopf bei vielen Betroffenen zwangsläufig mit im Strahlengang.

Zahnfleisch und Zähne sowie Mund- und Rachenschleimhaut reagieren an sich schon empfindlich auf die Strahlentherapie. Kommt noch eine Xerostomie hinzu, kann sich der trockene Mund zusätzlich ungünstig auf die Mundgesundheit auswirken.

Wie hoch ist das Risiko? Wer ist betroffen? Eine wesentliche Rolle spielen dabei die Art und der Umfang der geplanten Therapie. Wichtigste Ansprechpartner sind die Strahlentherapeuten, die die Behandlung planen.

Moderne Bestrahlungstechniken: Lässt sich die Mitbestrahlung der Speicheldrüsen vermeiden?

In den letzten Jahren hat sich die Strahlentherapie weiterentwickelt. Strahlentherapeuten können das Strahlenfeld mittlerweile immer zielgenauer an Tumorform und Tumorgröße anpassen und kleiner halten. Außerdem gibt es Möglichkeiten, die Strahlung so zu leiten, dass die meiste Energie tatsächlich nur direkt im Tumor ankommt. Ein Vorteil: Gesundes Gewebe rund um den Tumor wird dadurch weniger stark in Mitleidenschaft gezogen.

Standard bei der Bestrahlung von Kopf-Hals-Tumoren ist deshalb heute die intensitätsmodulierte Strahlentherapie (IMRT). Patienten erhalten die Bestrahlung aus mehreren Richtungen, so dass die volle Dosis nur auf den Tumor trifft.
Zwar ist es nicht immer möglich, die wichtigsten Speicheldrüsen ganz zu schonen. Doch Studien belegen: Durch diese Bestrahlungsform lassen sich die Zahl der betroffenen Patienten und auch der Schweregrad der Mundtrockenheit nach einer Bestrahlung im Kopf-Hals-Bereich verringern.

Mund- und Zahngesundheit: Was schützt Zahnfleisch und Zähne?

Vor Behandlungsbeginn steht für Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren wenn irgend möglich ein Besuch beim Zahnarzt an. Er kann gegebenenfalls bestehende Zahn- und Zahnfleischprobleme beheben. Ein Beispiel ist Parodontose: Zahnfleischtaschen oder -entzündungen werden sonst zur Infektionsquelle während einer Strahlentherapie.

Wird zu wenig Speichel produziert, kann dies auch durch das fehlende Fluor zu vermehrter Karies führen. Was hilft, sind besonders fluorhaltige apothekenpflichtige Zahnpflegeprodukte. Wird man im Kopf- und Mundbereich bestrahlt, kann der Zahnarzt zudem eine sogenannte Fluoridierungsschiene anfertigen. Das ist eine Zahnschiene aus Kunststoff, auf die man in der Regel einmal täglich ein fluoridhaltiges Gel aufträgt und sie einige Minuten trägt, je nach Anweisung des Zahnarztes auch länger. Die Kosten übernehmen die Kassen allerdings in der Regel nur auf Antrag.

Auch während und nach einer Bestrahlung bleiben die Zahnärzte wichtige Ansprechpartner, um Spätschäden an Zähnen und Zahnfleisch zu vermeiden. Beispielsweise benötigen Patienten mit Goldkronen oder Brücken während einer Bestrahlung im Kopf-Hals-Bereich sogenannte Schleimhautretraktoren oder Strahlenschutzschienen. Man muss sie während einer Bestrahlung tragen. Sie erzeugen zwischen Metall in den Zähnen und der Mundschleimhaut einen Abstand von 3 Millimetern. Dadurch verhindern sie, dass sich die Strahlendosis in der Nähe einer solchen Goldkrone und die Mundschleimhaut stark geschädigt wird.

Speicheldrüsenfunktion erhalten: Kann man mit Medikamenten vorbeugen?

Zur Vorbeugung einer Mundtrockenheit steht ein zellschützendes Medikament zur Verfügung, mit dem Wirkstoff Amifostin. Lässt sich eine Mitbestrahlung einer oder mehrerer großer Speicheldrüsen nicht vermeiden? Dann kann Amifostin vor einer Bestrahlungssitzung als Infusion unter die Haut oder in die Vene gegeben werden. Der Nutzen ist belegt. Allerdings führt das Arzneimittel als Nebenwirkung mit einem gewissen Risiko zu Übelkeit und Erbrechen, niedriger Blutdruck, allergischen Reaktionen, Fieber und Herzrasen. Daher ist die Anwendung nicht bei allen Patientinnen und Patienten möglich, und eine ausdrückliche Empfehlung zur Vorbeugung mit Amifostin gibt es zurzeit nicht.

Diskutiert wird unter Fachleuten außerdem der Einsatz von speichelstimulierenden Medikamenten, etwa Pilocarpin oder Bethanechol, schon während der Bestrahlung – möglicherweise sind die Drüsen weniger empfindlich, wenn sie gerade sehr aktiv sind. Derzeit ist der Nutzen aber noch unklar. Die Ergebnisse der einzelnen Studien sind widersprüchlich. Noch gibt es deshalb keine Empfehlung, diese Arzneimittel generell einzusetzen.

Eine weitere möglicherweise speicheldrüsenschützende Substanz ist Selen. Sie wird von Fachleuten ebenfalls nicht zur Prophylaxe der strahlentherapiebedingten Mundtrockenheit empfohlen. Noch fehlen aussagekräftige Studien, die einen Nutzen belegen.

Welche weiteren Möglichkeiten gibt es?

Akupunktur wurde bereits zur Vorbeugung der strahlentherapiebedingten Mundtrockenheit eingesetzt. Es existieren bislang jedoch nur wenige aussagekräftige Studien zum Thema: Ob sie Betroffenen nützt oder nicht, ist unklar.

Ein weiteres Verfahren: Ärzte entfernen gefährdete Speicheldrüsen vorab in einer Operation und implantieren sie bis zum Ende der Bestrahlung an einer anderen Stelle im Körper, etwa im Unterarm. Danach werden sie operativ zurückverlegt. Diese Methode zählt nicht zum Standard, denn sie kann nur bei wenigen Patienten angewandt werden und wird nur in wenigen Kliniken durchgeführt. Außerdem gibt es kaum neuere Daten zum Nutzen: Die Studien zur Speicheldrüsenverlagerung stammen überwiegend aus einer Zeit, als die Bestrahlungsmethoden noch nicht so schonend waren wie heute.

Diagnostik nach Strahlentherapie: Wie wird die Mundtrockenheit erfasst?

Ob sich der Mund trocken anfühlt oder nicht, ist etwas sehr Subjektives. Wie sehr man sich dadurch beeinträchtigt fühlt, ist ebenfalls von Mensch zu Mensch verschieden. Daher spielen ausgefeilte Messmethoden bei der Untersuchung eine untergeordnete Rolle. Wichtiger ist die Beschreibung, wie man selbst als Betroffener die Mundtrockenheit erlebt.

Symptome schildern: Zur Feststellung einer längerfristigen Mundtrockenheit nutzen Ärzte und Pflegekräfte daher zum Beispiel standardisierte Fragen oder Fragebögen zum Thema. Als Patientin oder Patient kann man damit die Beschwerden möglichst genau und umfassend schildern. Fachleute verwenden für dieses genaue Erfassen von Symptomen und Beschwerden auch den Begriff "Assessment".
Weitere diagnostische Maßnahmen sind bei den meisten Betroffenen nicht notwendig. Sie sind aber wichtig, wenn es um die Forschung zur besseren Vorbeugung oder Behandlung von Mundtrockenheit geht. Hier die wichtigsten Beispiele:

Messen der Speichelfließrate (Sialometrie): Spezialisierte Ärzte und Zahnärzte oder die Ambulanzen von Zahn- oder HNO-Kliniken haben die Möglichkeit, die Speichelfließrate zu bestimmen. Der Fachbegriff dafür lautet Sialometrie.
Etwa eine Stunde vorher sollte man nichts mehr essen und trinken. Zu Beginn der Untersuchung regt man zunächst durch Kauen auf einer sterilen Paraffinkugel die Speicheldrüsen an. Dann sammelt man über einen vorher festgelegten Zeitraum den Speichel und spuckt ihn in einen Messbehälter. Pro Minute bilden gesunde Speicheldrüsen etwa 0,1 Milliliter Speichel pro Minute, beim Kauen können es mehr als 0,5 Milliliter Speichel sein.

Speicheldrüsenszintigraphie: Eine ergänzende Untersuchung kann die Speicheldrüsenszintigraphie sein. Diese Untersuchung findet entweder in einer Klinik oder in einer Praxis für Nuklearmedizin statt. Sie dauert etwa eine Stunde. Vor der eigentlichen Untersuchung bekommt man eine radioaktive Substanz in eine Vene gespritzt, die sich im Körper verteilt. Um die Speicheldrüsen anzuregen, erhält man unter Umständen noch etwas Saures in den Mund, etwa Zitronensaft. Mit einer sogenannten Gammakamera können die Mediziner verfolgen, ob der radioaktive Marker in den Speicheldrüsen auftaucht, oder ob diese aufgrund von Strahlenschäden keinen Stoffwechsel mehr aufweisen.

Therapie der Mundtrockenheit nach Strahlentherapie: Was tun, wenn die Speicheldrüsen versagen?

Was tun, wenn die Mundtrockenheit sich einige Zeit nach dem Ende der Strahlentherapie nicht bessert? Oder wenn der Speichelfluss immer weiter nachlässt?
Bislang lässt sich durch Strahlentherapie geschädigtes Speicheldrüsengewebe nicht regenerieren. Fachleute setzen daher auf lindernde Maßnahmen, die gleichzeitig Folgeschäden vorbeugen.

Ein pauschaler Rat, was Betroffene tun sollten, ist nicht möglich: Was an Behandlung möglich ist, hängt zu sehr von der persönlichen Situation ab, zum Beispiel davon, ob es noch eine Restproduktion von Speichel gibt oder nicht. Wichtig ist daher die Rücksprache mit den behandelnden Ärzten, welche Methoden in der individuellen Situation geeignet sind.

Hinzu kommt: Für einige Empfehlungen fehlen Daten aus aussagekräftigen Studien. Auf diesem Gebiet ist noch weitere Forschung notwendig. Fachleute setzen bei einigen Verfahren aktuell vorwiegend auf Erfahrungswissen. Die im Folgenden aufgeführten Verfahren sind als Anregungen zu verstehen. Fachliche Ratschläge, die von denen des Krebsinformationsdienstes abweichen, können daher ebenso gut und richtig sein.

Speicheldrüsenstimulierende Maßnahmen

Für alle speicheldrüsenstimulierenden Methoden gilt: Sie sind nur bei Patienten sinnvoll, bei denen noch zumindest teilweise funktionierende Speicheldrüsen vorhanden sind. Die Speichelproduktion kann sowohl durch Medikamente angeregt werden wie auch durch Kauen.

Stimulation durch orale Reize: Um die Speichelproduktion direkt im Mund zu stimulieren, raten Fachleute zum Kauen von zuckerfreiem Kaugummi oder zum Lutschen von zuckerfreien Bonbons. Allerdings ist nicht belegt, ob sich durch diese Maßnahmen die Mundtrockenheit nachhaltig verbessert. Wer sich unsicher ist, welche Produkte sich eignen, sollte vorher mit seinem Arzt oder Zahnarzt Rücksprache halten. Nicht empfehlenswert sind auf Dauer zucker- oder säurehaltige Lebensmittel, etwa Obst oder Obstsäfte und Limonaden. Auch tabu sind Bonbons, die scharfe Kanten haben. Sonst können Zähne und Mundschleimhaut leiden.

Medikamente: Ein Beispiel für ein Medikament, das im gesamten Körper wirkt, ist die Substanz Pilocarpin. Sie wird als Tablette eingenommen. Das Mittel wirkt auf das vegetative Nervensystem und regt auf diesem Weg den Speichelfluss an. Das führt allerdings auch zu Nebenwirkungen: Möglich sind Schwitzen, Kopfschmerzen, verstärkter Harndrang, Herzklopfen und Symptome ähnlich einer Grippe, auch Schwindel und Auswirkungen auf das Sehvermögen kommen vor. Vorsicht ist wegen dieser Nebenwirkungen auch geboten, wenn man beispielsweise an Asthma, an COPD als einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, Herzerkrankungen oder einer Form des grünen Stars leidet. Das Mittel kann die Beschwerden durch diese Erkrankungen beeinflussen.

In Studien konnte der Nutzen von Pilocarpin gegen Xerostomie belegt werden. Autoren einer aktuellen Leitlinie empfehlen die Substanz zur Behandlung der strahlentherapiebedingten Mundtrockenheit - allerdings nur, wenn die Nebenwirkungen vertretbar sind.

Akupunktur: Die Autoren einer aktuellen Leitlinie sagen, dass Akupunktur bei Betroffenen eingesetzt werden kann, auch wenn sie keine Empfehlung dazu aussprechen. Wirksamkeit und Nutzen von Akupunktur im Zusammenhang mit strahlenbedingter Mundtrockenheit sind aktuell noch nicht zweifelsfrei wissenschaftlich belegt. Weitere Forschung zum Thema ist notwendig.

Hyperbare Oxygenierung: Das Einatmen von 100-prozentigem Sauerstoff, am besten noch in einer Druckkammer, wurde eine Zeitlang diskutiert. Sauerstoff wird von den Autoren einer aktuellen Leitlinie allerdings nicht empfohlen. Es fehlen wissenschaftliche Studien, die eine Wirksamkeit belegen und auch mögliche Risiken bewerten.

Speichelersatz

Bilden die Speicheldrüsen gar keine Spucke mehr? Wichtig ist dann das regelmäßige Befeuchten der Mundschleimhaut. Manchen Betroffenen reicht es schon, regelmäßig kleine Schlucke Wasser zu trinken. Tabu sind allerdings alle Getränke, die Säuren, Zucker oder andere zahnschädigende Stoffe enthalten.

Besser hilft vielen Betroffenen künstlicher Speichel. Das bestätigen auch die Autoren einer aktuellen Leitlinie. Speichelersatz ist in seiner Zusammensetzung dem natürlichen Speichel nachempfunden. Es gibt Mittel in Form von Sprays, Mundgels oder Mundspülungen, die direkt in der Mundhöhle aufgetragen werden.

Einige der Produkte können vom Arzt verschrieben werden, so dass gesetzliche Krankenkassen bis auf die Zuzahlung die Kosten übernehmen. Andere dagegen sind nicht über Rezept erhältlich, weil sie nicht als Arzneimittel, sondern als Medizinprodukt zugelassen sind. Diese muss man selbst bezahlen. Wer sich bei einzelnen Präparaten nicht sicher ist, sollte mit Arzt, Apotheker oder Krankenkasse Rücksprache halten. Das gilt auch für privat Versicherte.

Gibt es Risiken durch künstlichen Speichel?
Nicht alle Patienten empfinden künstlichen Speichel als angenehm oder mögen den Geschmack. Meist wirken die Mittel auch nur kurz. Wer vor allem nachts unter Mundtrockenheit leidet, sollte daher nachfragen, wie lange voraussichtlich die Wirkung anhält. Fachleute kritisieren, dass manche dieser Präparate zu säurehaltig sind und den Zähnen schaden können. Auch deshalb ist eine Beratung zu geeigneten Produkten sinnvoll.

Ernährung, Zahnpflege, Schmerzlinderung: Worauf man noch achten kann

Mundpflege: Um langfristigen Folgeschäden zu vermeiden, kann man auf die gleichen Maßnahmen setzen wie zur Vorbeugung einer Xerostomie: eine gute Mundpflege und den regelmäßigen Gang zum Zahnarzt.

Essen: Wenn ein trockener Mund Schwierigkeiten beim Kauen und Schlucken von Speisen bereitet, oder wenn der Geschmackssinn beeinträchtigt ist, können sich Betroffene an eine Ernährungsberatung wenden. Ansprechpartner nennen die behandelnden Ärzte oder die Krankenkassen. Qualifizierte Ernährungsberater können Tipps geben, welche Nahrungsmittel sich in dieser Situation eignen, und wie man sie am besten zubereitet.

Sprachprobleme: Manche Patienten erleben auch, dass ihnen aufgrund der Xerostomie das Sprechen schwerer fällt. Dies ist ein wichtiges Thema für das Gespräch mit dem behandelnden Arzt. Je nach Situation wird dieser einen Logopäden hinzuziehen. Diese besonders ausgebildeten Sprachtherapeuten können Ratschläge geben, wie das Sprechen auch mit einem trockenen Mund mit weniger Anstrengung und Beschwerden möglich ist.

Schmerzen: Für Patienten, die aufgrund der Mundtrockenheit Schmerzen im Mund haben, stehen Schmerzmedikamente zur Verfügung, zum Beispiel zum Einsprühen vor dem Essen. Informationen dazu finden Interessierte in den Texten "Schmerztherapie bei Krebspatienten" des Krebsinformationsdienstes.

Krankheitsbewältigung: Psychosoziale Unterstützung bei anhaltender Mundtrockenheit

Nicht wenige Patienten, die lange mit den belastenden Symptomen und Folgen einer Mundtrockenheit leben müssen, sind in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Dies kann etwa sein, weil die Freude an Essen und Genuss, etwa durch erschwertes Schlucken gemindert ist oder weil man sich zurückzieht, weil das Sprechen schwierig ist. Um mit diesen Belastungen besser klar zu kommen, kann man psychosoziale oder psychoonkologische Unterstützung in Anspruch nehmen. Das gilt auch dann, wenn die eigentliche Krebserkrankung geheilt ist, und man sich "nur" mit den Folgen quält. Der Krebsinformationsdienst hält für Betroffene eine bundesweite Liste mit Krebsberatungsstellen und mit niedergelassenen Psychoonkologen bereit.

Fortgeschrittene Krebserkrankung: Was hilft Patienten bei Mundtrockenheit am Lebensende?

Die meisten Patienten mit sehr fortgeschrittener Krebserkrankung leiden an einer ausgeprägten Mundtrockenheit – ein oft als besonders quälend empfundenes Symptom. Nahrungsaufnahme, Geschmackserleben und Sprechen sind dadurch stark beeinträchtigt - alles Dinge, die eine gute Lebensqualität ausmachen.

Eine gute und regelmäßige Mundpflege oder Mundbefeuchtung ist für betroffene Patienten deshalb sehr wichtig. Viele schwerstkranke Patienten benötigen dabei Unterstützung, von Angehörigen oder Pflegefachkräften. Denn: Kraft und Beweglichkeit reichen in dieser Lebensphase nicht immer aus, um dies selbst in die Hand zu nehmen oder das Problem überhaupt zu äußern.

Bedürfnisorientierte Mundpflege

Wer schwerstkranke Patienten betreut, sollte persönliche Vorlieben, Bedürfnisse, Wünsche und Abneigungen eines Betroffenen kennen und berücksichtigen. Sonst kann der Versuch zu helfen für Betroffene eher zur Belastung werden.

Fachleute raten, die Mundpflege kreativ auf die individuelle Situation und die Wünsche des Patienten oder der Patientin abzustimmen. Was hilft und als angenehm empfunden wird, kann in dieser Lebensphase durchaus von gängigen Mund- und Zahnpflegeverfahren abweichen. Auch die Grenzen zwischen Mundpflege und Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme können verwischen, da sich das Bedürfnis nach Essen und Trinken in dieser Lebensphase ebenfalls verändert.

Hier einige Beispiele:
Wenn das Trinken schwer fällt, kann man Patienten ihre Lieblingsgetränke in Form von Eiswürfeln zum Lutschen anbieten.
Ist Zähneputzen oder das Spülen mit Mundwasser nicht mehr möglich, kann es helfen, den Mund mit Tee oder Mineralwasser auszuwischen. Auch das Besprühen des Mundes und der Lippen mithilfe eines Zerstäubers sind möglich. Wichtig: Betroffene sollten sich nicht verschlucken, und die Atemwege müssen trotz der Flüssigkeitsbenetzung frei bleiben.

Zu pflegerischen Maßnahmen am Lebensende existieren vergleichsweise wenige wissenschaftliche Studien. Die hier genannten Tipps beruhen deshalb überwiegend auf Erfahrungswissen. Vorgehensweisen und Ratschläge, die von denen des Krebsinformationsdienstes abweichen, können deshalb ebenso gut und richtig sein.

Weitere Informationen: Linktipps, Fachinformationen, Quellen