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Aktuelle Nachrichten aus Onkologie und Krebsforschung © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Nachrichten aus Medizin und Wissenschaft

Für Interessierte und Fachkreise

Welche neuen Entwicklungen gibt es in der Onkologie? Mit diesem Nachrichtenüberblick bietet der krebsinformationsdienst.med des Deutschen Krebsforschungszentrums allen Berufsgruppen in der Medizin einen schnellen Zugang zu aktuellem Wissen. Hier ebenfalls aufgeführt sind Hinweise auf neue Angebote des Krebsinformationsdienstes, zum Beispiel neue Patientenbroschüren oder Informationsblätter, aktuelle Veranstaltungen oder Kongresse.

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Was ist dran: Tamoxifen am Abend einnehmen?

Brustkrebs-Patientinnen unter Antihormontherapie, verkürzt auch als "Hormontherapie" bezeichnet, diskutieren in Internet-Foren und fragen ihre behandelnden Ärzte: Ist es von Vorteil, Tamoxifen-Tabletten am Abend einzunehmen? Wirken sie dann besser als bei einer Einnahme am Morgen? Oder hat das Medikament so vielleicht weniger Nebenwirkungen? Zur Unterstützung Ihrer Beratungsgespräche hat krebsinformationsdienst.med für Sie die Hintergründe recherchiert.

Recherche zu seltenen Krebserkrankungen

Dottersacktumoren, Mesotheliome und Thymuskarzinome haben eines gemeinsam: Es handelt sich um seltene Krebserkrankungen. Manche dieser Erkrankungen bekommen auch Ärzte im ganzen Berufsleben nicht zu Gesicht. Es kann vorkommen, dass man auf der Suche nach verlässlichen Informationen zu seltenen Krebsformen an die Grenzen seiner zeitlichen und fachlichen Ressourcen stößt. Dies gilt besonders, wenn fachfremder Rat gefragt ist, beispielsweise durch Betroffene aus dem privaten Umfeld. krebsinformationsdienst.med steht Ihnen auch bei seltenen Krebserkrankungen als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung: Sowohl mit Informationen über Telefon oder E-Mail als auch mit Tipps für die eigene Recherche.

Linktipp: Arzneimittel in der Palliativmedizin

Krebspatienten in der Palliativsituation werden zunehmend ambulant behandelt, weil sie in ihrer häuslichen Umgebung bleiben möchten. Damit wächst die Herausforderung für Ärzte, diese Patienten adäquat medikamentös zu versorgen: Immer häufiger sind Informationen zur Zulassung und Verschreibung sowie zum Nebenwirkungsprofil und zur Pharmakodynamik von Arzneimitteln in der Palliativmedizin gefragt. Die Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin der Universität München (LMU) bietet auf ihrer Internetseite "Arzneimittel in der Palliativmedizin" (www.arzneimittel-palliativ.de) Informationen zu gesetzlichen Regelungen im Bereich Off-Label-Use sowie einen Arzneimittelinformationsdienst an. Ziel ist es, Ärzte, Pflegende und Apotheker bei der Planung und Durchführung der medikamentösen Arzneimitteltherapie zu unterstützen.

Docetaxel bei hormonnaivem metastasiertem Prostatakrebs

Docetaxel zur Therapie von hormonnaivem metastasiertem Prostatakrebs hat Ende 2016 Eingang in die aktuelle Fassung der deutschen S3-Leitlinie Prostatakarzinom gefunden. Da für diese Indikation keine Zulassung besteht, handelt es sich um einen Off-Label-Use. Im April letzten Jahres hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Expertengruppe Off-Label des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit einer wissenschaftlichen Bewertung dieser Behandlung beauftragt. Ein Bewertungsvorschlag der Expertengruppe zur Docetaxel-Therapie beim hormonnaiven Prostatakarzinom liegt nun vor. Der Vorschlag kann von Fachkreisen bis zum 26. Mai 2017 kommentiert werden.

Für Ihre Patienten: Weitere Meldungen zum Thema Krebs