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Aktuelle Nachrichten aus Onkologie und Krebsforschung © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Nachrichten aus Medizin und Wissenschaft

Für Interessierte und Fachkreise

Welche neuen Entwicklungen gibt es in der Onkologie? Mit diesem Nachrichtenüberblick bietet der krebsinformationsdienst.med des Deutschen Krebsforschungszentrums allen Berufsgruppen in der Medizin einen schnellen Zugang zu aktuellem Wissen. Hier ebenfalls aufgeführt sind Hinweise auf neue Angebote des Krebsinformationsdienstes, zum Beispiel neue Patientenbroschüren oder Informationsblätter, aktuelle Veranstaltungen oder Kongresse.

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Einer Krebserkrankung positive Aspekte abgewinnen?

Eine Krebserkrankung stellt für die meisten Betroffenen einen wesentlichen Lebenseinschnitt dar, der mit Leid, Schmerz und Angst verbunden ist. Auch Patienten, die ihre Erkrankung lange Jahre oder dauerhaft überleben, leiden nicht selten unter bleibenden Einschränkungen oder Beschwerden.Ist es angesichts dieser Ausgangssituation angebracht, Krebsüberlebende danach zu fragen, ob Sie mit Ihrer Erkrankung auch positive Erfahrungen verbinden? Wissenschaftler haben dies in einer großen US-amerikanische Studie getan und interessante Antworten erhalten.

Hormonentzugstherapie des Prostatakarzinoms

Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland. Eine wichtige Säule der Therapie von Patienten mit Prostatakrebs ist die Hormonentzugstherapie. Häufig erstreckt sich die Therapie über mehrere Monate oder Jahre. Daher sind auch viele Nicht-Urologen wie beispielsweise Hausärzte mit der hormonellen Therapie befasst, wenn sie Patienten mit einem Prostata-Ca betreuen. In der aktualisierten Fassung der S3-Leitlinie "Prostatakarzinom" sind jetzt die Empfehlungen zur Anwendung der Hormonentzugstherapie präzisiert. Besonderen Wert legen die Autoren darauf, Patienten bei der Entscheidung für oder gegen einen Hormonentzug einzubeziehen, Vor- und Nachteile individuell abzuwägen sowie rehabilitative Maßnahmen zu berücksichtigen. krebsinformationsdienst.med erläutert die wissenschaftlichen Hintergründe.

Erstes Heft zu Lungenkrebs in leichter Sprache

Als Nationales Referenzzentrum für Krebsinformation hat der Krebsinformationsdienst den Auftrag, allen Menschen in Deutschland gut verständliche Informationen zum Thema Krebs zur Verfügung zu stellen. Das schließt Menschen mit Lern- oder Leseschwierigkeiten sowie alle mit eingeschränkten Deutschkenntnissen ein. Um sie besser zu erreichen, hat der Krebsinformationsdienst eine Broschüre in leichter Sprache mit dem Titel "Lungen•krebs – was nun?" herausgegeben. Krebsinformationsdienst.med stellt Ihnen diese Broschüre vor: Sie erfahren, was das Besondere an "leichter Sprache" ist und für wen diese Broschüre gemacht ist.

Restvolumen bei Kurzinfusionen von Krebsmedikamenten

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) hat unter www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/DSM/Archiv/2017-35.html im Oktober 2017 eine "Drug Safety Mail" zum Restvolumen bei Kurzinfusionen veröffentlicht. Bezogen hat sie sich dabei auf Meldungen in ihrer Datenbank für unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW): Je nach verwendetem Infusionssystem bleiben beispielsweise bei Chemotherapien unterschiedlich große Mengen an Restvolumina zurück. Das kann insbesondere bei sehr geringen Volumina von 50 bis 200 ml und/oder bei geringer therapeutischer Breite des Wirkstoffs problematisch werden. Um eine Unterdosierung zu verhindern, werden verschiedene Maßnahmen empfohlen.

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