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Aktuelle Nachrichten aus Onkologie und Krebsforschung © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Nachrichten aus Medizin und Wissenschaft

Für Interessierte und Fachkreise

Welche neuen Entwicklungen gibt es in der Onkologie? Mit diesem Nachrichtenüberblick bietet der krebsinformationsdienst.med des Deutschen Krebsforschungszentrums allen Berufsgruppen in der Medizin einen schnellen Zugang zu aktuellem Wissen. Hier ebenfalls aufgeführt sind Hinweise auf neue Angebote des Krebsinformationsdienstes, zum Beispiel neue Patientenbroschüren oder Informationsblätter, aktuelle Veranstaltungen oder Kongresse.

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Was ist dran: Sonnencreme - ein Risiko bei hormonabhängigem Brustkrebs?

Patienten mit hormonabhängigen Tumoren sind häufig mit der Frage nach unerwünschten Hormonwirkungen von Medikamenten oder Gebrauchsprodukten konfrontiert. Insbesondere Brustkrebspatientinnen sorgen sich um mögliche negative Auswirkungen auf ihre Erkrankung beispielsweise durch Parabene, endokrine Disruptoren oder hormonaktive Stoffe in Sonnenschutzmitteln. Selbst wenn Sie als behandelnder Arzt Entwarnung geben, verunsichern Berichte und Meldungen in Internet und anderen Medien. Um Sie in Ihrem Beratungsgespräch zu unterstützen, hat krebsinformationsdienst.med recherchiert, wie groß das Risiko durch Sonnencreme und -lotion tatsächlich ist.

Recherche des Monats: Tageslicht-PDT bei Aktinischen Keratosen

Sonne und warme Temperaturen. Endlich ist Sommer und wir können uns wieder länger im Freien aufhalten. Doch die UV-Strahlung kann auch schaden: Sie kann Krebsvorstufen und weißen Hautkrebs hervorrufen. Je älter man wird, umso höher ist das Risiko, dass sich an lichtexponierten Körperstellen aktinische Keratosen, Spinaliome und Basaliome bilden. Mithilfe von Tageslicht sollen nun gerade diese Krebsarten beziehungsweise deren Vorstufen behandelt werden. Von Hautärzten wird immer häufiger die sogenannte Tageslicht-PDT angeboten. Dabei handelt es sich um eine neue Form der herkömmlichen Photodynamischen Therapie, kurz PDT. Anstelle von Licht aus künstlichen Quellen wird natürliches Tageslicht genutzt.Was ist dran an der neuen Behandlungsmethode? Ist sie in ihrer Wirksamkeit mit dem bisherigen Standard vergleichbar? Und wie sieht es mit den Nebenwirkungen aus? Die Antworten auf diese Fragen hat krebsinformationsdienst.med anhand einer Anfrage in der "Recherche des Monats" für Sie zusammengestellt.

EMA schränkt Anwendung von linearen Gadolinium-Kontrastmitteln ein

Im März 2016 hatte die Europäische Kommission ein Risikobewertungsverfahren bezüglich Gadolinium-haltiger MRT-Kontrastmittel angestoßen, da sich nach der Anwendung solcher Kontrastmittel Gadolinium im Gehirn ablagern kann. Die Europäische Zulassungsbehörde (EMA) empfiehlt nun nach Prüfung der Sachlage, dass die Anwendung einiger linearer Gadolinium-haltigen MRT-Kontrastmittel eingeschränkt wird - für andere soll die Zulassung ruhen. Wichtig zu wissen: Bisher gibt es keine Hinweise darauf, die Gadolinium-Ablagerungen im Gehirn Patienten schaden. Es handelt sich bei dieser Empfehlung um eine Vorsichtsmaßnahme.

Mistel, Laetrile & Co: KAM bei Krebs einordnen und bewerten

Pro Jahr erhält der Krebsinformationsdienst zwischen 1500 und 2000 Anfragen zu komplementären und alternativen Methoden. Besonders häufig fragen Patienten und ihre Angehörigen nach Misteltherapie, Homöopathie, Enzymtherapie sowie verschiedensten Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien. Diese sollen entweder als Supportivtherapie oder als Behandlung der Krebserkrankung direkt eingesetzt werden. Auch zu diversen Wundermitteln und -heilern, die in Medien oder im Internet angepriesen werden, suchen die Menschen verlässliche Informationen.

Für Ihre Patienten: Weitere Meldungen zum Thema Krebs