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Tabletten für die Hormonersatztherapie © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Brustkrebs und Wechseljahre

Kann man etwas gegen Beschwerden tun, ohne in den Hormonhaushalt einzugreifen?

Viele Brustkrebspatientinnen kennen das: Ihr Tumor braucht Hormone zum Wachstum, deshalb soll eine Antihormontherapie die Krebszellen bremsen. Doch die Behandlung führt zu Wechseljahresbeschwerden. Selbst manche Frauen, die bei ihrer Krebsdiagnose das Klimakterium schon hinter sich hatten, leiden zeitweise erneut unter Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen oder anderen Folgen des Hormonentzugs. Bei jüngeren Frauen kann auch eine Chemotherapie den Monatszyklus erheblich stören.
Die fehlenden Östrogene und Gestagene zu ergänzen, verbietet sich von selbst, zumindest bei Patientinnen mit hormonabhängigen Tumoren. 
Doch gilt diese Warnung auch noch für Frauen, deren Behandlung schon abgeschlossen ist? Oder für Frauen, deren Tumor nicht auf Hormone reagiert? Können dann pflanzliche Mittel helfen? Der aktuelle Text des Krebsinformationsdienstes bietet Hintergründe und Linktipps. Die individuelle Beratung durch die behandelnden Ärzte kann er jedoch nicht ersetzen.

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Zuletzt überprüft: 30.11.2015

Quellen und Links

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Brustkrebs: Verlaufen die Wechseljahre anders?

Was versteht man eigentlich unter dem Begriff "Wechseljahre"? In dieser auch als Klimakterium bezeichneten Lebensphase lässt die körpereigene Hormonproduktion nach: Die Östrogenspiegel sinken, auch Gestagene werden kaum noch produziert. Die Eierstöcke stellen ihre Arbeit schließlich ganz ein. Die letzte spontane Monatsblutung nennt man Menopause.

Die meisten Frauen, die an Brustkrebs erkranken, haben die Wechseljahre bereits hinter sich. Sie sind "postmenopausal". Lediglich eine sehr geringe Menge an Geschlechtshormonen produziert der Körper dann noch zum Beispiel im Fettgewebe.
Doch auch jüngere Frauen können an Brustkrebs erkranken, wenn sie noch "prämenopausal" oder "perimenopausal", also vor oder gerade in den Wechseljahren sind. 

Welche Bedeutung hat diese Einstufung für die Brustkrebsbehandlung?

Bei vielen Betroffenen wachsen die Tumorzellen hormonabhängig. Daher gehört der medikamentöse Hormonentzug bei ihnen zur Behandlung: Antihormonelle Medikamente sollen sie vor Rückfällen schützen.
Hat die Erkrankung bereits zu Metastasen geführt? Dann können die Medikamente das Wachstum der Krebszellen bei vielen Frauen zumindest bremsen.

Antihormonelle Therapie, Chemotherapie: Ganz plötzlich im Klimakterium?

Doch viele Patientinnen kennen auch die Nebenwirkungen: Jüngere Frauen werden durch die Therapie sehr kurzfristig in eine Situation wie sonst in der Postmenopause versetzt. Ihr Körper hat kaum Zeit, sich an die veränderte hormonelle Situation zu gewöhnen. Viele leiden deshalb besonders stark unter typischen Nebenwirkungen, zum Beispiel Hitzewallungen und Schweißausbrüche, Stimmungsschwankungen oder trockene Schleimhäute in der Scheide. Auch die Knochen und Gelenke können schmerzen und die Knochendichte kann nachlassen. Weitere Veränderungen an anderen Organen werden wahrscheinlicher.

Selbst ein Teil der Frauen, die erst nach den Wechseljahren erkranken, leiden unter einer antihormonellen Therapie erneut unter klimakterischen Beschwerden.

Wie sieht es mit dem Einfluss anderer Behandlungen aus?

Auch eine Chemotherapie kann zur Brustkrebsbehandlung hinzu gehören: bei Frauen, deren Tumor nicht abhängig von Hormonen wächst, und bei Frauen, die ein hohes Risiko für einen Rückfall tragen.
Diese Behandlung greift zwar nicht direkt in den Hormonstoffwechsel ein. Sie kann allerdings die Eierstöcke schädigen. Bei jungen Frauen und vor allem Frauen kurz vor den Wechseljahren steigt das Risiko, dass der normale Monatszyklus aussetzt und klimakterische Beschwerden auftreten.

Was kann man tun, wenn man einerseits an Brustkrebs erkrankt ist, andererseits aber sehr unter Wechseljahresbeschwerden leidet?

  • Ganz wichtig: Auf eigene Faust sollten Brustkrebspatientinnen nicht aktiv werden.
  • Im Gespräch mit den behandelnden Ärzten lässt sich klären, wie die ganz persönliche Situation aussieht.

So wird auch individuellere Abhilfe möglich, die auf die aktuelle hormonelle Situation und die Brustkrebstherapie abgestimmt ist. Hinzu kommt: Wie der Körper Nebenwirkungen der Krebstherapie tatsächlich verkraftet, und auch, welche Rolle die Wechseljahre ganz allgemein im eigenen Leben spielen, ist ebenfalls von Frau zu Frau unterschiedlich. Auch diese Fragen können bei der Entscheidung für oder gegen eine Behandlung eine Rolle spielen.

Östrogene, Gestagene: Warum raten Experten fast immer von der Hormonersatztherapie ab?

Wie schätzen Fachleute die Möglichkeiten ein, klimakterische Beschwerden zu lindern? Was nach Ansicht von Experten insbesondere für Frauen mit und nach hormonabhängigem Brustkrebs nicht infrage kommt: die fehlenden Hormone durch Medikamente zum Einnehmen oder als Pflaster zu ergänzen.
Diese sogenannte Hormonersatztherapie mit Östrogenen und Gestagenen, als Kombination oder einzeln, gilt inzwischen auch für gesunde Frauen als Risikofaktor für Brustkrebs, mehr dazu auch im Text "Wechseljahre bei gesunden Frauen".

Bei Brustkrebspatientinnen viel wichtiger ist aber ein anderer Punkt:
Bei bereits erkrankten Frauen mit "Hormonrezeptor-positiven" Tumoren würde eine Hormon"ersatz"therapie  genau das Gegenteil dessen bewirken, was mit einer "anti"hormonellen Therapie erreicht werden soll.
Auch wenn die Behandlung schon länger abgeschlossen ist, gilt nach bisheriger Einschätzung: Die medikamentöse Gabe von Östrogen und Progesteron würde bei Frauen mit hormonempfindlichem Tumor das Rückfallrisiko steigern.

Fachleute haben ihre Warnungen in sogenannten Leitlinien zusammengefasst: Eine Hormonersatztherapie schließen sie nach hormonrezeptorpositivem Brustkrebs aus - auch dann, wenn die Erkrankung schon länger zurückliegt. Sie empfehlen, sich auf die Behandlung der Symptome mit anderen Methoden zu konzentrieren, mehr dazu in diesem Abschnitt.

Nicht ganz so eindeutig ist die Datenlage für Frauen, deren Erkrankung "Rezeptor-negativ" ist.
Dann wachsen die Tumorzellen zwar nicht hormonabhängig. Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass eine Hormonersatztherapie auch bei diesen Frauen das Rückfallrisiko erhöht. Trotzdem konnten sich die Leitlinien-Autoren auch nicht zu einer eindeutigen Entwarnung entschließen: Daher sollte man als Patientin gemeinsam mit den Ärzten prüfen, ob es auch andere Möglichkeiten gibt, etwas gegen starkes Schwitzen oder weitere Folgen des Hormonmangels zu tun.

Sind Hormone bei und nach hormonsensiblem Brustkrebs in jeder Form schädlich?

Wie sieht es mit Cremes aus, die Hormone enthalten und zum Beispiel bei trockener Scheide helfen sollen? Hier sind sich die Fachleute nicht ganz einig, denn die Datenlage ist vergleichsweise dünn. Es gibt weder eine eindeutige Warnung noch einen eindeutigen "Freispruch" für östrogenhaltige Produkte. Einen Ausweg können hormonfreie Salben oder Gele bieten.

Bis vor einigen Jahren setzten Fachleute ihre Hoffnungen auf die Substanz Tibolon: Das synthetische Hormon hilft zwar gut gegen Wechseljahresbeschwerden. Doch nicht nur in der sogenannten LIBERATE-Studie wurde gezeigt: Es steigert auch das Rückfallrisiko nach Brustkrebs. Die Studie musste deshalb abgebrochen werden.

Phytohormone: Helfen oder schaden pflanzliche Präparate?

Traubensilberkerze © H. Zell, Wikimedia Commons
Traubensilberkerze (Acteae oder Cimicifuga racemosa) © H. Zell, Wikimedia Commons

Pflanzliche Mittel in den Wechseljahren sind sehr populär. Viele Frauen erwarten sich davon eine sanfte Alternative zu Hormonen. Was ist wirklich dran an dieser Vermutung?

Bei der Prüfung der tatsächlichen Wirkung stoßen Experten auf eine ganze Reihe von Problemen:

  • Es gibt mehrere Pflanzen, aus denen solche Mittel gewonnen werden. Nicht wenige Produkte enthalten auch Mischungen mehrerer Pflanzenarten.
  • Was die Bewertung weiter erschwert: Einige Pflanzenarten enthalten Substanzen, die hormonähnlich wirken, sogenannte Phytoöstrogene. Andere werden pauschal oft als "Phytohormone" bezeichnet, auch wenn dies streng genommen nicht ganz richtig ist.

Ein wichtiges Beispiel für hormonell wirksame Stoffe sind sogenannte Isoflavone, die sich zum Beispiel in Produkten aus Soja oder Rotklee finden, oder der Wurzel der Kudzu-Pflanze, die in Asien und Amerika verbreitet ist.
Bei anderen ebenfalls viel genutzten Pflanzen wie der Traubensilberkerze (Cimicifuga) finden sich keine Isoflavone. Sie können zwar auch im weitesten Sinn in den Hormonspiegel eingreifen, werden aber zumindest nicht als Phytoöstrogene eingestuft.

  • Ein weiteres Problem können Qualität und Dosierung pflanzlicher Produkte sein: Solche  Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden gibt es nicht nur als Medikamente, die zumindest von ihrer arzneilichen Qualität her streng kontrolliert werden. Weit verbreitet sind auch sogenannte Nahrungsergänzungsmittel – diese haben rein rechtlich keinen anderen Stellenwert als Lebensmittel und dürfen per Gesetz nicht zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden – auch dann, wenn es sie nur in der Apotheke gibt.
    Immer wieder gibt es auch Probleme mit der Qualität, vor allem bei Produkten aus dem Ausland, mehr dazu im Text "Nahrungsergänzungsmittel".
  • Schließlich ist noch weitgehend offen, ob "Phytohormone" im Klimakterium überhaupt helfen: Es gibt eine ganze Reihe von Studien mit guten Ergebnissen, aber auch viele Studien, in denen eher die Unwirksamkeit gezeigt wurde.

Wenn man trotz dieser offenen Fragen als Brustkrebspatientin pflanzliche Mittel nehmen möchte: Wie sieht es mit dem Risiko aus?

In einer Stellungnahme zu den Isoflavonen machen die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) im Herbst 2015 deutlich: Die vorliegenden Daten reichen nicht aus, um ein Risiko zu bewerten.
Das heißt: Man weiß nicht, ob Isoflavone nach Brustkrebs wirklich unschädlich sind oder nicht.

  • Frauen nach östrogenabhängigem Brustkrebs (und auch Frauen nach Gebärmutterkörperkrebs) sollten keine Isoflavon-Produkte einnehmen, so lautet die Warnung der Behörden.

Anders sieht es bei den Cimicifuga-Extrakten aus. Die aktuell gültigen Leitlinien der medizinisch wissenschaftlichen Fachgesellschaften halten zwar fest: Die Wirkung bei Brustkrebspatientinnen ist nicht gut belegt. Es gibt keine Empfehlung, pauschal auf solche Produkte auszuweichen, denn: Noch bleiben viele Fragen offen, etwa zu Wechselwirkungen mit Brustkrebsarzneien. Doch zumindest scheint es wenig wahrscheinlich, dass die Traubensilberkerze unmittelbar schadet.

Andere Wege: Gibt es eine Therapie ohne Hormone?

Muss man Wechseljahresbeschwerden als Brustkrebspatientin einfach aushalten? Die Antwort der Experten darauf ist "jein":

  • Es gibt einiges, was man selbst tun kann. Doch dabei geht es vor allem darum, mit den Beschwerden besser zurecht zu kommen. Das kann auch bedeuten, ihnen im eigenen Leben nicht zu viel Raum zu lassen. Ganz zum Verschwinden kann man sie meist nicht bringen.
  • Zudem gibt es Medikamente, die beispielsweise Hitzewallungen lindern können, aber nicht über Hormone wirken. Sie können aber ihrerseits Nebenwirkungen haben.

Was man selbst tun kann

Sport und Bewegung tragen dazu bei, sich nach einer Krebserkrankung im eigenen Körper wieder wohler zu fühlen. Die Wirkung gegen allgemeine Wechseljahresbeschwerden ist in Studien gut belegt. Am besten bespricht man sich mit den Ärzten, ob Sport sinnvoll ist, oder ob die normale Bewegung im Alltag ausreicht. Wer gerne in der Gruppe aktiv ist, kann auch den Kontakt zu einer "Reha"-Sportgruppe suchen, mehr im Text "Bewegung und Sport für Krebspatienten".

Viele Frauen haben erlebt, dass ihnen Entspannungstechniken, Yoga, Hypnose oder vergleichbare körperorientierte Verfahren helfen. Sie zielen vor allem darauf, Beschwerden im Alltag als nicht so belastend wahrzunehmen. Hintergründe bietet der Text "Psychologische Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung".

Was man nicht tun sollte: weniger trinken, um Hitzewallungen zu lindern. Zwar ist starkes Schwitzen eines der am meisten gefürchteten Symptome der Wechseljahre, vor allem nach Brustkrebs. Doch es lässt sich nicht über den Flüssigkeitshaushalt regulieren. Wenn man zu wenig trinkt, geraten Stoffwechsel und Kreislauf schnell aus dem Gleichgewicht.

Ob eine Ernährungsumstellung oder der Abbau von Übergewicht nach einer Brustkrebserkrankung sinnvoll ist, sollte man auf jeden Fall mit den behandelnden Ärzten besprechen. Dabei geht es allerdings nur indirekt darum, etwas  gegen die Folgen des Hormonentzugs zu tun. Auch dieser Punkt zielt insgesamt aber darauf, sich im eigenen Körper wohl zu fühlen.

Allgemein gilt: Strenge Diäten sind eher tabu, vor allem für Frauen, die aktuell eine Brustkrebstherapie durchlaufen. Vielmehr sollte man ganz allgemein auf eine ausgewogene Ernährung achten und auf Alkohol und Zigaretten möglichst verzichten. 
Vor allem Frauen mit starkem Übergewicht sollten noch aus einem weiteren Grund  mit ihrem Arzt besprechen, ob Abnehmen sinnvoll wäre: Eventuell senken sie dadurch ihr Rückfallrisiko. Mehr dazu bieten die Texte zur "Ernährung bei und nach Krebs".

Was die Ärzte tun können

Die Ärzte, die für die Brustkrebsbehandlung zuständig sind, bleiben die Ansprechpartner, wenn es um Beschwerden durch den Hormonentzug geht. Sie können auch klären, ob sich eventuell etwas an der Therapie der Krebserkrankung ändern lässt, um Hitzewallungen und weitere Beschwerden zu lindern.
Ist dies nicht der Fall? Dann sollte man mit den Ärzten gezielt die Symptome durchsprechen, die am meisten belasten.
Hier zwei Beispiele:

Gegen starke Hitzewallungen und übermäßiges Schwitzen können unter Umständen Arzneimittel helfen, die eigentlich für etwas anderes gedacht sind:
Dazu gehören vor allem einige Antidepressiva, die in den Stoffwechsel wichtiger körpereigener Botenstoffe eingreifen und damit auch in die Regulation der Körpertemperatur. Allerdings können manche von ihnen zumindest theoretisch auch die Verstoffwechselung mancher Brustkrebsmedikamente beeinflussen, insbesondere die von Tamoxifen. Trotzdem gehören sie zu den Medikamenten, mit denen Fachleute inzwischen die besten Erfahrungen gemacht haben.

Ebenfalls möglich sind manche der Medikamente, die eigentlich gegen Krämpfe und Epilepsie helfen, sowie einige der Mittel gegen hohen Blutdruck. Ihre Wirkung gilt jedoch als nicht zweifelsfrei belegt. Sie kommen vor allem für Frauen mit starken Beschwerden während einer Tamoxifen-Therapie in Betracht.

Führt der Hormonentzug dazu, dass sich die Knochendichte verringert? Bei Frauen mit Brustkrebs ist das Risiko für Knochenschwund (Osteoporose) durch einige der antihormonellen Medikamente deutlich gesteigert. Abhilfe bieten zum Beispiel sogenannte Bisphosphonate, die in den Knochenstoffwechsel eingreifen. Hintergründe bietet ein eigener Text.

Weitere Informationen: Linktipps, Quellen, Fachinformationen (Auswahl, Stand 11/2015)