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Mehr wissen über Schmerzen: Unterstützung, Ansprechpartner, Quellen

Wer hilft beim Umgang mit Schmerzen und Belastung?

Letzte Aktualisierung: 17.08.2017

Wer unter quälenden Schmerzen leidet, gelangt oft in einen Teufelskreis: Die Schmerzen kosten Kraft. So wird vieles im Alltag noch schwerer, als es durch die Krebserkrankung von vornherein schon ist. Diese Situation muss man jedoch nicht ganz allein bewältigen. Der folgende Text zeigt auf, welche Unterstützungsmöglichkeiten Patienten und ihre Angehörigen haben. Aufgeführt sind außerdem Linktipps, mit denen man weitere Ansprechpartner und Hintergrundinformationen finden kann, um selbst aktiv zu werden.

Schmerz und Leiden sind etwas sehr Subjektives. Jeder Mensch nimmt sie anders wahr. Woran liegt das?

Starke und chronische Schmerzen können die Lebensqualität sehr beeinträchtigen. Andererseits erleben viele Patienten, dass sich ihre Lebensqualität wiederum auf die Schmerzstärke auswirkt: An guten Tagen gelingt es besser, die Schmerzen zurückzudrängen. An schlechten Tagen nehmen die Beschwerden überhand – obwohl die medizinische Situation sich nicht verändert hat.

Wie man selbst Schmerzen oder Leid wahrnimmt und deutet, ist zudem davon abhängig, welche Prägung man in der Vergangenheit erfahren hat. Welchen Stellenwert hatten Schmerz und Krankheit bisher im eigenen Leben? Wie hat man Leid und Belastungen vor der Krebserkrankung verarbeitet?

Wichtig ist außerdem das aktuelle seelische Befinden: Kann man mit den durch die Krebserkrankung aufkommenden Belastungen gut umgehen? Oder ist das eigene Leben durch die Krebserkrankung ins Wanken geraten, gibt es Sorgen um die Familie oder die finanzielle Zukunft?

Gespräche mit psychoonkologisch geschulten Fachleuten können die Seele entlasten. Vielen Menschen hilft dies dabei, Schmerzen und Leid nicht mehr als ganz so erdrückend zu empfinden. Wo findet man solche Ansprechpartner? In großen Krankenhäusern und den Reha-Kliniken gibt es fast immer einen psychoonkologischen Dienst oder eine vergleichbare Einrichtung: Patienten können sich bei der Stationsleitung oder den behandelnden Ärzten nach einem Termin erkundigen.

  • Eine Anlaufstelle für ambulant behandelte Patienten und ihre Familie sind die psychosozialen Krebsberatungsstellen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können auch auf weitere Angebote vor Ort verweisen.

Betroffene, die längerfristige Unterstützung benötigen, können sich an niedergelassene Fachleute mit einer Weiterbildung in Psychoonkologie wenden: Das sind in der Regel Ärzte oder Psychologen mit eigener Praxis.

  • Für die Suche nach einem wohnortnahen Psychoonkologen stellt der Krebsinformationsdienst eine Suchmöglichkeit zur Verfügung.

Eine Krebserkrankung verändert den Alltag Betroffener oft komplett. Sorgen über die familiäre, berufliche und finanzielle Situation können stark belasten. Wer durch die Erkrankung in diesen Bereichen in eine Notlage geraten ist, nimmt Schmerzen und Leid unter Umständen noch einmal anders wahr.

An wen kann man sich mit sozialrechtlichen Fragen wenden? Wer hilft weiter, wenn es darum geht, Hilfe im Alltag zu organisieren?

In Krankenhäusern bieten die Kliniksozialdienste Unterstützung in sozialrechtlichen Belangen. Die Krankenkassen sind ebenfalls wichtige Ansprechpartner. Wenn man ambulant behandelt wird, kann man sich an eine der regionalen psychosozialen Krebsberatungsstellen wenden. Sie geben ebenfalls Auskunft zu sozialrechtlichen Fragen. Der Krebsinformationsdienst bietet eine Suchmöglichkeit nach Krebsberatungsstellen in der Nähe des eigenen Wohnorts.



Fachliteratur und Links (Auswahl)

Leitlinien

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) bietet einen Überblick unter www.awmf.org/leitlinien. Viele der lokalisationsbezogenen Leitlinien zur Onkologie gehen zwar nicht detailliert auf das Thema Schmerzen bei Krebspatienten ein. Sie bieten aber Hinweise auf die Relevanz des Themas für die jeweilige Tumorart sowie auf weiterführende Literatur.

Zur Betreuung von Patienten, die bereits vor ihrer Tumorerkrankung an chronischen Schmerzen litten, stehen spezifische Leitlinien zur Verfügung, etwa zur Migränetherapie.
Zwei aktuelle S3-Leitlinien nehmen dagegen konkret Bezug auf Schmerzen bei Krebs: 

  • Die S3-Leitlinie "Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung" (2015), finden Interessierte und Fachleute unter www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/128-001OL.html. Sie enthält ein ausführliches Kapitel zu Tumorschmerz. Sie entstand im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Stiftung Deutsche Krebshilfe, AWMF), federführende Fachgesellschaft ist die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP, www.dgpalliativmedizin.de). 
  • Die S3-Leitlinie "Suppportive Therapie bei onkologischen PatientInnen" vom November 2016 bietet einen umfassenden Überblick über die begleitenden Betreuung und geht auf häufige Probleme bei der Krebstherapie ein, mehr unter www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/032-054OL.html.
  • In der S3-Leitlinie "Psychoonkologische Diagnostik, Beratung und Behandlung von erwachsenen Krebspatienten" (2014, Version 1.1) weisen Fachleute darauf hin, dass Schmerzen und psychische Belastungen in enger Wechselwirkung stehen. Die Leitlinie ist auffindbar unter www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/032-051OL.html. Sie entstand im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Stiftung Deutsche Krebshilfe, AWMF), federführende Fachgesellschaft ist die Deutsche Krebsgesellschaft vertreten durch die Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der Deutschen Krebsgesellschaft (PSO).

Das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) bietet auf seiner Internetseite unter https://www.dnqp.de/de/expertenstandards-und-auditinstrumente/  weitere Empfehlungen an: Die Stichworte lauten "Schmerzmanagement in der Pflege bei chronischen Schmerzen" (2015) sowie "Schmerzmanagement in der Pflege bei akuten Schmerzen" (2011).

Die World Health Organization (WHO) hat als Rahmen für die Krebsschmerztherapie die "Cancer Pain Ladder" entwickelt. Sie ist in englischer Sprache zugänglich unter www.who.int/cancer/palliative/painladder/en.

Zu den gesundheitlichen Effekten von Cannabis und Cannabinoiden gibt es aus den USA einen evidenzbasierten Statusreport, in englischer Sprache:
Committee on the Health Effects of Marijuana: An Evidence Review and Research Agenda; Board on Population Health and Public Health Practice; Health and Medicine Division; National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine: The Health Effects of Cannabis and Cannabinoids: The Current State of Evidence and Recommendations for Research. Online unter www.nap.edu/catalog/24625/the-health-effects-of-cannabis-and-cannabinoids-the-current-state, DOI: 10.17226/24625 

Der Kurzbericht "Cannabis: Potential und Risiken (CaPRis)" vom November 2017 fasst den Forschungsstand zum Thema zusammen und ist abrufbar beim Bundesministerium für Gesundheit unter www.bundesgesundheitsministerium.de/service/publikationen/drogen-und-sucht/details.html?bmg%5bpubid%5d=3104.

Rechtlicher Rahmen

Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) ist im Internet unter www.gesetze-im-internet.de/btmg_1981/BJNR106810981.html abrufbar.
Die Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung  (BtMVV) findet sich unter unter www.gesetze-im-internet.de/btmvv_1998/BJNR008000998.html.

Die Bundesopiumstelle im Bundesinstitut für Arzneimittel (BfArM) bietet Informationen für Ärzte, andere Fachleute und auch Patienten zum Thema Schmerztherapie mit Opioiden unter www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/_node.html.

Am 19. Januar 2017 hat der Deutsche Bundestag über das Thema Cannabis bei Schwerkranken entschieden, mehr dazu unter www.bundestag.de. Weitere Informationen finden sich auch beim Bundesministerium für Gesundheit unter www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/2017/januar/cannabis-als-medizin.html. Am 9. März 2017 traten die Änderungen in Kraft, mehr dazu im Bundesgesetzblatt unter 2017, Teil 1, Nr. 11 vom 9.3.2017, abrufbar als PDF unter www.bgbl.de (Stichwort Bürgerzugang), "Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften".
Über Details informiert die Bundesopiumstelle am BfArM unter http://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Cannabis/_node.html.

Institutionen und Fachgesellschaften

Die folgende Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die aufgeführten Gesellschaften bieten nicht nur evidenzbasierte Leitlinien, sondern auch praktische Empfehlungen, die eher auf Erfahrungswissen basieren. Wie die jeweiligen Organisationen finanziert sind, und mit wem sie kooperieren, ist für die Einschätzung der vermittelten Informationen ebenfalls hilfreich.

Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. (www.dgss.org):
Sie fungiert als Fachgesellschaft und Ansprechpartner für Mediziner, Pflegekräfte und Schmerztherapeuten aus anderen Berufsgruppen. Sie ist verantwortlich für die Entwicklung von Leitlinien zur Schmerzbehandlung. Auf ihren Internetseiten bietet sie aber auch für Betroffene Informationen zur Schmerzdiagnostik und Schmerztherapie. Diese sind allerdings nicht auf Krebs bezogen. Die Fachgesellschaft finanziert sich durch Beiträge, weitere Angaben werden im Internet nicht gemacht.

Deutsche Schmerzliga (www.schmerzliga.de):
Sie wurde von Patienten und Ärzten gegründet. Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Schmerzen, insbesondere mit chronischen Schmerzen. Auf der Internetseite gibt es Hintergrundinformationen, Selbsthilfeangebote und Adresslisten von Therapeuten, allerdings nur solchen, die Mitglied in der Schmerzliga sind. Ein Forum bietet die Möglichkeit zum Austausch. Informationen zur finanziellen Förderung durch Mitgliedsbeiträge, Spender und industrielle Sponsoren finden sich unter www.schmerzliga.de/der_verein/foerderer.html.

Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS, http://dgschmerzmedizin.de):
Ihre Ziele sind, schmerzmedizinisch relevante Forschung zu unterstützen, Wissensaustausch zwischen Fachleuten zu fördern, Standards für die Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Schmerzmedizin zu erarbeiten und weiterzuentwickeln. Unter http://dgs-praxisleitlinien.de finden Interessierte Stellungnahmen zum "Tumorschmerz" und zu "Tumorbedingten Durchbruchschmerzen". Der Verein finanziert sich über Mitgliedsbeiträge.

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP, www.dgpalliativmedizin.de):
Sie fungiert als Fachgesellschaft für die Berufsgruppen, die sich mit der Palliativmedizin befassen, also der Behandlung, Beratung und Pflege schwer und chronisch Kranker. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem wissenschaftliche Untersuchungen im Bereich Palliativmedizin sowie der Aufbau eines nationalen und internationalen Netzwerkes zum Wissensaustausch.
Unter www.dgpalliativmedizin.de/allgemein/adressen.html finden Nutzer eine Adressliste von Ärzten mit der Zusatzbezeichnung Palliativmedizin. Die DGP finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge von Privatpersonen und industrielle Fördermitgliedschaften. Weitere Informationen dazu unter www.dgpalliativmedizin.de/diverses/ziele-und-aufgaben-der-dgp-satzung-mitgliedschaft-und-beitraege-vorstand.html.

The International Association for the Study of Pain (www.iasp-pain.org, in englischer Sprache):
Dabei handelt es sich um ein Netzwerk aus Wissenschaftlern, Medizinern und Entscheidern im Gesundheitswesen und -politik. Ziel ist es, weltweit die Erforschung von Schmerz und seiner Linderung zu unterstützen. Abrufbar ist zum Beispiel eine "Gesichterskala", in der die subjektiv empfundene Schmerzstärke angegeben werden kann, unter www.iasp-pain.org/Education/Content.aspx?ItemNumber=1519.

Arzneimittelinformationen

Als Quelle für Aussagen zu Medikamenten hat der Krebsinformationsdienst aktuelle Fachinformationen der Hersteller herangezogen. Viele davon sind für Fachkreise zum Beispiel abrufbar unter www.fachinfo.de.
Frei zugänglich sind Arzneimittelinformationen unter www.pharmnet.bund.de. Aktuelle Hinweise bietet das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) unter www.bfarm.de. Neuere onkologische Präparate sind heute in der Regel EU-weit zugelassen, Informationen in allen EU-Sprachen bietet die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) auf www.ema.europa.eu.
Für neuere Arzneimittel, auch zur begleitenden Behandlung im Rahmen der Schmerztherapie, sind die sogenannten frühen Nutzenbewertungen eine wichtige Quelle: Einen Überblick bietet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen ("Frühe Nutzenbewertung nach AMNOG bzw. §35a, SGB V), mehr unter www.iqwig.de/de/projekte-ergebnisse/publikationen/iqwig-berichte.1071.html.

Methadon in der Krebstherapie
Aktuelle Stellungnahmen zu Methadon nicht nur zur Tumorschmerztherapie, sondern direkt gegen die Erkrankung gibt es von mehreren Fachgesellschaften, jeweils auch mit Verweis auf die Quellenlage. Auch Patientenverbände haben sich dieser kritischen Sichtweise angeschlossen.
Hier eine Auswahl:

Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ): www.patienten-information.de/kurzinformationen/krebs/methadon.

Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO): www.dgho.de/informationen/nachrichten/patienteninformation-201emethadon-in-der-krebstherapie201c-veroeffentlicht

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin: www.dgpalliativmedizin.de/, als PDF ist die Stellungnahme direkt zugänglich unter www.dgpalliativmedizin.de/images/20170705_DGP_Stellungnahme_Methadon.pdf.

Haus der Krebs-Selbsthilfe Bundesverband e.V.: www.hausderkrebsselbsthilfe.de/2017/07/12/stellungnahme-des-hksh-bv-zu-methadon/

Hofbauer H, Schenk M, Kieselbach K, Wirz S (2017). Einsatz von Methadon zur Unterstützung der onkologischen Therapie? Eine Stellungnahme des Arbeitskreises Tumorschmerz der Deutschen Schmerzgesellschaft. Schmerz 2017. 31:2-4. DOI 10.1007/s00482-016-0183-9.

Als Förderer erster vorklinischer Forschung zum Thema bezieht auch die Stiftung Deutsche Krebshilfe im Juli 2017 Stellung, insbesondere dazu, warum spätere Förderanträge abgelehnt wurden. Das Dokument ist als PDF abrufbar unter www.krebshilfe.de/informieren/presse/stellungnahmen/, Stichwort Methadon.

Übersichtsarbeiten (Auswahl) 

Arcidiacono PG, Calori G, Carrara S, McNicol ED, Te stoni PA. Celiac plexus block for pancreatic cancer pain in adults. Cochrane Database of Systematic Reviews 2011, Issue 3. Art. No.: CD007519. DOI: 10.1002/14651858.CD007519.pub2.

Bell RF, Eccleston C, Kalso EA. Ketamine as an adjuvant to opioids for cancer pain. Cochrane Database Syst Rev. 2017 Jun 28;6:CD003351. doi: 10.1002/14651858.CD003351.

Caraceni A, Hanks G, Kaasa S, Bennett MI, Brunelli C, Cherny N, Dale O, De Conno F, Fallon M, Hanna M, Haugen DF, Juhl G, King S, Klepstad P, Laugsand EA, Maltoni M, Mercadante S, Nabal M, Pigni A, Radbruch L, Reid C, Sjogren P, Stone PC, Tassinari D, Zeppetella G; European Palliative Care Research Collaborative (EPCRC); European Association for Palliative Care (EAPC). Use of opioid analgesics in the treatment of cancer pain: evidence-based recommendations from the EAPC. Lancet Oncol. 2012 Feb;13(2):e58-68. DOI: 10.1016/S1470-2045(12)70040-2.

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Häuser W, Fitzcharles M, Radbruch L, Petzke F. Cannabinoide in der Schmerz- und Palliativmedizin. Dtsch Arztebl Int 2017; 114(38): 627-34; doi: 10.3238/arztebl.2017.0627.

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Wiffen PJ, Derry S, Moore RA, McNicol ED, Bell RF, Carr DB, McIntyre M, Wee B. Oral paracetamol (acetaminophen) for cancer pain. Cochrane Database Syst Rev. 2017 Jul 12;7:CD012637. doi: 10.1002/14651858.CD012637.pub2.

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Worthington HV, Clarkson JE, Khalid T, Me yer S, McCabe M. Interventions for treating oral candidiasis for patients with cancer receiving treatment. Cochrane Database of Systematic Reviews 2010, Issue 7. Art. No.: CD001972. DOI: 10.1002/14651858.CD001972.pub4.

Zeppetella G, Davies AN. Opioids for the management of breakthrough pain in cancer patients. Cochrane Database of Systematic Reviews 2013, Issue 10. Art. No.: CD004311. DOI: 10.1002/14651858.CD004311.pub3.

Weitere Fachartikel

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Fachbücher

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Rémi C, Bausewein C, Twycross R, Wilcock A, Howard P. (2015) Arzneimitteltherapie in der Palliativmedizin. 2. Aufl. München: Urban & Fischer

Erstellt: 01.06.2016

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