
„Oft kommt es zu einer langen Odyssee der Betroffenen, da trotz zahlreicher Arztbesuche viel Zeit bis zu einer verlässlichen Diagnose verstreicht. Ein verzögerter Behandlungsbeginn wie auch psychische Belastungen sind die Folgen.“
Fundierte Unterstützung für Betroffene
An diesem Punkt setzt das DKFZ-Hector geförderte Projekt TETRIS (Tumor EcosyTems in Radiation-Induced Sarcomas) an: Projektpartner aus der Forschung untersuchen die Entstehungsmechanismen und biologischen Merkmale strahleninduzierter Sarkome. Darauf aufbauend entwickeln und erproben sie neue Behandlungsstrategien in klinischen Studien. Aufgabe des Krebsinformationsdienstes war es, für Betroffene und Angehörige fundierte Informationen zu RIS zu entwickeln. Das soll sie in die Lage zu versetzen, gemeinsam mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten Therapieentscheidungen zu treffen. Ab sofort stehen diese Informationen zur Verfügung.
Was bieten die neuen Seiten?
Folgende Informationen und Hinweise untertützen Betroffene und Angehörige:
- Risikofaktoren für RIS
- Vorbeugung und Früherkennung
- Relevante Anlaufstellen
- Zertifizierten Sarkom-Zentren
- Deutschen Sarkom-Stiftung
- Informationen zu Diagnosekriterien, Behandlungsoptionen und Hinweise auf psychoonkologische Unterstützung.
- PDF-Leitfaden für die ersten Schritte nach der Diagnose.
- FAQ-Katalog
- Quellen und weiterführende Links

„Aus meiner jahrelangen Erfahrung am Patiententelefon der Deutschen Sarkom-Stiftung kenne ich die Verzweiflung und die Fragen der Ratsuchenden. Auf den Seiten finden nicht nur Patienten und Angehörige die wichtigsten Informationen. Auch behandelnde Fachärzte und Hausärzte werden auf dieses Thema aufmerksam gemacht. Deshalb war uns dieses Projekt so wichtig."
Deutsche Sarkom-Stiftung
Die Deutsche Sarkom-Stiftung setzt sich dafür ein, die Situation für Sarkom-Patienten in Deutschland zu verbessern. Für Patienten ist die Stiftung jederzeit erreichbar:
- telefonisch unter 0700-4884 0700 (*max. 14 Cent/Min Festnetzpreis, ggf. abweichende Mobilfunktarife)
- per E-Mail unter info@sarkome.de.
- im Internet unter www.sarkome.de
Eckdaten des DKFZ-Hector geförderten Projekts TETRIS
Die Projektpartner sind:
- Sarkom-Zentrum der Universitätsmedizin Mannheim
- Nationales Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg
- Deutsche Sarkom-Stiftung
- Universitätsmedizin Göttingen
- BG Trauma Center Ludwigshafen
- Krebsinformationsdienst des DKFZ
Und so geht es weiter: Finanziert wurde das Projekt durch das DKFZ-Hector Anschubprogramm. Durch die erfolgreiche Kooperation der Projektpartner konnte eine Förderung des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) in Höhe von 1,9 Mio. Euro für TETRIS-CSI eingeworben werden. Das DKFZ ist dabei einer der wesentlichen Projektpartner. Die Beteiligung von Patientinnen und Patienten im Projekt zur Erklärung von RIS und zur Feststellung der (Informations-) Bedürfnisse von RIS-Patienten war dabei eine Grundlage für den Förderantrag.
Zum Weiterlesen
Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) vom 23.02.2026.
Unsere Informationen zu strahleninduzierten Sarkomen
