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Märchenbücher - Krebsmythen: alles nur erfunden? © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Krebsmythen: Kein Grund zur Sorge

Warum zu enge Büstenhalter nicht zu Brustkrebs führen und Krebspatienten nicht ansteckend sind

Wer heute im Internet surft, wird mit dem Suchwort "Krebs" viele wichtige Informationen finden. Manchmal stößt man jedoch auf Kurioses, Seltsames oder sogar Erschreckendes: Selbst ernannte Experten warnen vor Krebsrisiken in Alltagsgegenständen. Andere erklären Krebs zur "Strafe für Eitelkeit" und weitere persönliche "Sünden". Verschwörungstheorien behaupten, die zentrale Lösung des Krebsproblems sei längst bekannt, werde aber systematisch geheim gehalten. Einiges davon ist auf den ersten Blick als Unsinn zu erkennen. Andere Aussagen geben sich betont seriös, sind aber nicht durch Fakten belegt. In manchen steckt sogar ein Körnchen Wahrheit. Allen gemeinsam ist: Über das Internet verbreiten sich moderne Krebsmythen heute mit einem Mausklick über die ganze Welt.
Was ist wirklich dran an solchen Gerüchten über Krebs? Der Krebsinformationsdienst hat Quellen geprüft und Fakten zusammengestellt.

Letzte Aktualisierung: 04.12.2013

Tabuthema Krebs: Moderne Krebsmythen und das Geschäft mit der Angst

Probleme mit Herz und Kreislauf sprechen die meisten Menschen recht offen an. Bei Tumorerkrankungen sieht dies anders aus: Trotz aller Aufklärung sind sie nach wie vor ein Thema, das man eher hinter vorgehaltener Hand bespricht. Die Statistik belegt jedoch: Nicht Krebs, sondern Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems stellen in den Industrieländern nach wie vor die Haupttodesursachen dar.
Doch Krebs macht anscheinend mehr Angst: Das zeigen auch aktuelle Umfragen einer Krankenversicherung. 67 Prozent der Befragten gaben an, sich am meisten vor einem Tumor zu fürchten. Danach folgt Demenz mit 51 Prozent. Deutlich weniger Menschen gaben an, Sorge wegen eines Schlaganfalls, einem schweren Unfall oder einem Herzinfarkt zu haben.

Wie kommt es dann, dass das Internet zum Stichwort "Krebs" dreimal so viele Einträge bietet wie für die Stichworte "Herzinfarkt", "Schlaganfall" und "Bluthochdruck" zusammen? Die Anonymität, die das Netz bietet, scheint auch den Austausch zu erleichtern: Zu Krebs gibt es viel mehr Foren, Chats oder Aktivitäten in sozialen Netzwerken als zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Neben seriöser Information finden sich dort allerdings auch viele Halbwahrheiten, ungeprüfte Behauptungen, Gerüchte und sogar abstruse Verschwörungstheorien.

Weltanschaulich geprägte Annahmen zu Krebs

Dass Krebs nach wie vor kein einfaches Gesprächsthema ist, lässt sich noch aus einer weiteren Beobachtung ableiten: Viele moderne Krebsmythen verknüpfen Tumorerkrankungen mit anderen Tabuthemen, vor allem mit Sexualität. Zudem gilt: Entsprechende Behauptungen sind oft weltanschaulich geprägt. Sie brandmarken bestimmte Vorlieben oder Lebensweisen als "krebserregend", weil sie von vermeintlichen oder selbstgesetzten Normen abweichen.
Das Ergebnis: Krebs wird als "Strafe für Eitelkeit", für "Völlerei", offen ausgelebte Sexualität oder anderweitig "sündhaftes" Verhalten verstanden. Typische Beispiele sind etwa Warnungen vor Büstenhaltern, vor Abtreibungen oder vor der Sterilisation bei Männern als Krebsrisiko.

Andere Spekulationen sind möglicherweise deshalb so attraktiv, weil sie das alltägliche Leben betreffen. Dazu gehören zum Beispiel Krebsmythen, die um die tägliche Lebensmittelauswahl kreisen. Hier ist das Geschäft mit der Angst besonders erfolgreich: Wer behauptet, Obst und Gemüse enthalte heute keine Vitamine mehr, will meist auch die entsprechenden Wundertabletten an den Mann oder die Frau bringen.

Früher wichtig, heute widerlegt

Schließlich gibt es eine Reihe von Krebsmythen, in denen durchaus ein Körnchen Wahrheit steckt – jedoch überlagert von Missverständnissen oder Halbwahrheiten – etwa die Aussage, Kartoffeln seien giftig für Patienten.
Andere rühren aus durchaus ernst zu nehmenden, aber veralteten und heute überholten wissenschaftlichen Theorien.
Besonders kritisch sind Behauptungen, die wissenschaftlich verbrämt daher kommen, aber trotzdem eher dem Bereich der Verschwörungstheorien zuzuordnen sind. Ein typisches Muster: Dr. X hat das Krebsproblem schon vor Jahrzehnten gelöst. Doch ein Kartell internationaler Widersacher verhindert, dass diese bahnbrechenden Erkenntnisse bekannt werden. Seine "Lösung" vermarktet Dr. X daher selbst - natürlich nur gegen gutes Geld.

Auch gut gemeinten Rat kritisch hinterfragen

Warum sollte man sich überhaupt mit solchen Krebsgerüchten befassen? Was macht sie so attraktiv und oft auch langlebig?
Für die meisten Krebspatienten stellt sich diese Frage gar nicht: Sie stoßen bei der Informationssuche früher oder später selbst auf die ein oder andere Spekulation. Oder sie werden von wohlmeinenden Verwandten und Freunden mit gut gemeinten Ratschlägen versorgt. Manche Betroffene bleiben bei Anzeigen hängen, in denen mit ihrer Angst vor fortschreitender Erkrankung und Tod spekuliert wird.
Ähnlich geht es Gesunden, die sich vor Krebs schützen möchten: Das Geschäft mit der Angst vor Krebs funktioniert auch bei ihnen. Und: Nicht wenige Medienberichte entpuppen sich erst auf den zweiten Blick als "Zeitungsente".

Was wirklich hilft, geht im Wust solcher Informationen dann nur allzu leicht unter. Dagegen schützt nur geprüftes - und unabhängig überprüfbares - Wissen.

Information hilft und nimmt Angst

In den folgenden Abschnitten hat der Krebsinformationsdienst moderne Krebsmythen von A bis Z aufgeführt und nachgeprüft, was wirklich dran ist.

Grundlage sind Anfragen, die am Telefon oder per E-Mail an den Dienst gerichtet wurden, oder die in Krebsforen oder sozialen Netzwerken viel diskutiert werden. Bei der Recherche hat der Krebsinformationsdienst die jeweiligen Aussagen mit aktuellem und wissenschaftlich fundiertem Wissen über Tumore, ihre Entstehung und Behandlung abgeglichen. Weitere Quellen sind am Textende aufgeführt.

Bei Fragen steht der Krebsinformationsdienst auch am Telefon oder per E-Mail zur Verfügung.

Ansteckung: Krebspatienten meiden?

Stimmt es, dass man sich zwar nicht direkt anstecken kann, aber möglicherweise bei engem Kontakt mit Krebsviren infiziert wird?

Krebs sei ansteckend – dieses alte Vorurteil hält sich hartnäckig, trotz des heutigen Wissens darüber, wie Krebs wirklich entsteht. Neue Nahrung hat Angst vor Ansteckung aber durch die Forschung zu Krebsviren erhalten. Ist Krebs etwa doch eine Infektionserkrankung?

Krebs selbst ist auf keinen Fall übertragbar, weder bei normalem Umgang noch bei intimen Kontakten und auch nicht bei der Pflege von Patienten: Patienten scheiden normalerweise keine Krebszellen aus. Kommt ein Mensch versehentlich doch direkt mit Tumorgewebe in Kontakt, erkennt das Immunsystem die körperfremden Krebszellen und vernichtet sie. Dieser Schutz reicht nach bisherigem Wissensstand selbst dann aus, wenn man eine Bluttransfusionen von einem Spender erhalten sollte, der von seiner Krebserkrankung noch nichts weiß.

Was die Diskussion um Krebsviren angeht: Nur ein vergleichsweise kleiner Teil der verschiedenen Tumorarten wird durch Viren gefördert, mehr dazu im Text "Viren und Krebsrisiko". Für häufige Krebsarten wie Brustkrebs, Prostatakrebs, Darmkrebs oder Lungenkrebs spielen Viren oder andere nach heutigem Wissensstand keine Rolle.

Auch bei den virusbedingten Krebsformen müssen fast immer weitere Risikofaktoren hinzu kommen, um tatsächlich Krebs auszulösen. Das zeigt sich schon daran, dass die allermeisten Menschen mit diesen Viren in Kontakt kommen, ohne dass sie je erkranken.
Für Patienten kann es belastend sein, wenn Bekannte oder gar Familienangehörige aus Furcht vor Ansteckung auf Distanz gehen. Hintergründe und Quellen bietet der Text "Ansteckung und Krebs: Warum Familie und Freunde kein Risiko fürchten müssen".

Impfung bei junger Frau © Fotolia/RioPactua Images
Bei der HPV-Impfung werden keine ansteckungsfähigen Viren genutzt, sondern nur inaktive Bruckstücke. © Fotolia/RioPactua Images

Stimmt es, dass die HPV-Impfung ihrerseits Krebs auslösen kann, statt ihn zu verhindern? Da bekommt man doch Tumorviren gespritzt?

Diese Befürchtung tauchte um 2006 in deutschsprachigen Internetforen oder Chats auf, gleich nach Einführung der Impfung gegen die sogenannten humanen Papillomviren (HPV). Diese Erreger sind an der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs beteiligt und an weiteren Tumoren im Intimbereich bei Frauen und Männern. Seit einiger Zeit weiß man, dass sie auch bei Krebs im Mund-Rachen-Raum eine Rolle spielen.
In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO), Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren zu impfen. Experten gehen davon aus, dass nicht nur Mädchen, sondern auch erwachsene Frauen, Jungen und Männer von einer Impfung profitieren: Sie kann vor vielen, wenn auch nicht allen virusbedingten Zellveränderungen bewahren, die langfristig zu Krebs führen.

Das Impfen selbst kann jedoch keine HPV-Infektion hervorrufen. Voraussetzung für eine Ansteckung wäre, dass der Impfstoff Erbmaterial der Papillomviren enthielte. Dies ist nicht der Fall: Genauso wirksam sind leere virusähnliche Hüllen, die der körpereigenen Abwehr ein "echtes" Virus vortäuschen. Weitere Informationen bietet der Text zur "HPV-Impfung".

Schwangerschaftsabbruch, Sterilisation: Zur Strafe Brustkrebs, Prostatakrebs, Hodenkrebs?

Stimmt es, dass Frauen nach mehreren Abtreibungen häufiger Brustkrebs bekommen?

Eine Abtreibung ist nichts, was die meisten Frauen auf die leichte Schulter nehmen. Umso mehr waren betroffene Frauen vor einigen Jahren durch diese weltweit in den Medien verbreitete Information beunruhigt: Abtreibung steigere das Risiko für ein Mammakarzinom.
Als Aufhänger für die Medienberichte galten angeblich wissenschaftlich fundierte Daten. Kritiker bemängelten jedoch schnell, dass die Aussage "Schwangerschaftsabbruch = hohes Brustkrebsrisiko" durch die vorgelegten Daten gar nicht gestützt wurde: Eine Krebshäufung unter betroffenen Frauen war weder zweifelsfrei nachgewiesen. Noch ließ sich ablesen, dass Abtreibung und Brustkrebs überhaupt etwas miteinander zu tun haben.
Angesichts der besonders in den USA sehr heftig geführten Diskussion kam schnell eine Vermutung auf: Möglicherweise hatten dort Abtreibungsgegner Veröffentlichungen zum Thema für ihre Zwecke genutzt, um ihren Protest gegen Schwangerschaftsabbrüche – auch gegen legale – zu untermauern.

Inzwischen haben Wissenschaftler in mehreren fundierten Studien Schwangerschaftsabbrüche und auch ungewollte Fehlgeburten als Risiko für Brustkrebs relativ sicher ausgeschlossen.

Stimmt es, dass man mit der Empfängnisverhütung aufpassen muss? Wie sieht es mit dem Krebsrisiko nach einer Durchtrennung der Eileiter oder der Samenleiter aus?

Ebenfalls mehr weltanschaulich als wissenschaftlich verlief vor einigen Jahren eine ähnliche Diskussion: Führt bei Frauen eine Sterilisation zur Empfängnisverhütung zu Krebs?  Löst die Unterbindung der Eileiter bei Frauen Eierstockkrebs aus?

Zu diesen Fragen wurden sehr viele Studien durchgeführt. Für Frauen gilt: Bisher ist ein gesteigertes Krebsrisiko nach einer Sterilisation nicht belegt. Auch ein Zusammenhang einer Krebserkrankung mit psychischen Faktoren, etwa mit Schuldgefühlen wegen dieser endgültigen Form der Lebens- und Familienplanung, würde dem heutigen Wissen über die Krebsentstehung widersprechen. Welchen Einfluss die hormonelle Empfängnisverhütung etwa mit der "Pille" hat, ist in den Texten zu "Hormone und Krebsrisiko" dargelegt.

Noch nicht vollständig geklärt ist die Situation für Männer, die sich die Samenleiter zur Empfängnisverhütung durchtrennen lassen: Lange galt auch die Vasektomie als ungefährlich, was das Krebsrisiko angeht. Das Risiko für ein Hodenkarzinom scheint nicht zu steigen.
Anders sieht es möglicherweise für Prostatakrebs aus, auch wenn dazu noch Fragen offen sind: Aktuelle Erkenntnisse liefert eine große U.S.-amerikanische Studie, die Daten von knapp 50.000 Männern und einen Zeitraum von rund 24 Jahren umfasst.
Demnach steigt das Risiko für aggressive Tumoren der Prostata leicht an, während vergleichsweise wenig bösartige und auf das Organ begrenzte Prostatakarzinome bei nicht sterilisierten Männern genauso häufig auftreten wie bei Männern nach einer Vasektomie. Welcher biologische Mechanismus für die Risikosteigerung verantwortlich sein könnte, bleibt weiter unklar.

Büstenhalter und großer Busen: Ungestütztes Brustkrebsrisiko?

Stimmt es, dass man bei Frauen, die immer zu enge BHs tragen, häufiger Tumoren findet?

Vor einigen Jahren verbreitete ein U.S.-amerikanisches Buch die Botschaft, zu enge Büstenhalter seien als eindeutiges Brustkrebsrisiko identifiziert.
Als biologische Erklärung lieferten weitere Berichte das "Abklemmen von Lymphbahnen" und damit das fehlende Ausschwemmen von Stoffwechselschlacken. Eine Variante des Gerüchts enthielt die Aussage, Mädchen mit sehr großem Busen hätten das höchste Risiko, weil sie früh zu besonders einengenden Büstenhaltern gezwungen würden.
Ein Beweis oder wenigstens eine wissenschaftliche Quelle für diese Behauptungen ließen sich nicht finden - obwohl Fachgesellschaften und Krebsinformationsdienste in USA, Kanada und Europa intensiv recherchierten, nachdem sie mit Anfragen besorgter Frauen überschwemmt wurden.

Entstanden sein könnten diese Gerüchte eventuell aufgrund von Forschungen zum Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Brustkrebsrisiko: In einigen Studien wurde tatsächlich untersucht, ob sich die Brustgröße allein auswirkt, oder ob eher das Körpergewicht insgesamt einen Einfluss hat.

Heute steht fest: Das Tragen von Büstenhaltern beeinflusst das Brustkrebsrisiko nicht, egal ob zu eng oder gut passend, mit Bügel oder ohne.

Man weiß jedoch, dass es einen Zusammenhang zwischen Brustkrebsrisiko und dem Körpergewicht und damit auch der Brustgröße gibt: Frauen, die nach den Wechseljahren deutlich übergewichtig sind, müssen mit einer höheren Erkrankungswahrscheinlichkeit leben. Für jüngere Frauen vor den Wechseljahren ist ein solcher Zusammenhang allerdings so nicht bestätigt. Studien dazu laufen.
Welche Körbchengröße eine Frau bei Büstenhaltern trägt, wirkt sich, wenn überhaupt, also eher im Zusammenhang mit anderen Faktoren auf das Risiko aus als für sich genommen. Wichtig sind Brustdichte, Körpergröße, Körpergewicht und Gewichtszunahme im Erwachsenenalter, mehr dazu im Text "Brustkrebsrisiken".

Deos und Antitranspirantien: Als Risiko verkannt?

Deos - ein Krebsrisiko? © Fotolia/Ihar Ulashchyk
Bisher ist ein Brustkrebsrisiko durch Deos nicht belegt. © Fotolia/Ihar Ulashchyk

Stimmt es, dass Aluminium und Konservierungsmittel in Deos Krebs fördern? Sollte man auf solche Kosmetika besser verzichten?

Wer schön sein will, darf nicht schwitzen: Noch vor wenigen Jahrzehnten genügten Wasser und Seife, später vielleicht noch Deos, die Körpergeruch verhinderten. Heute nutzen viele Menschen so genannte Antitranspirantien. Diese hemmen die Schweißbildung - glaubt man der aktuellen Werbung, gelingt dies angeblich sogar für mehrere Tage.

Seit längerem geistert auch das dazu passende Krebs-Gerücht durch das Internet: Deos und Antitranspirantien führten angeblich zu Krebs, weil sie die Ausscheidung von krebsfördernden Schadstoffen über den Schweiß verhindern.
Inzwischen haben die Warnungen vor Deos noch weitere Nahrung erhalten: Moderne Kritiker machen einzelne Inhaltsstoffe für das angeblich gesteigerte Risiko verantwortlich. Die Befürchtungen richten sich auf potenziell hormonell wirksame Konservierungsstoffe wie die Parabene, oder auf Aluminium und seine Salze, die für die schweißhemmende Wirkung verantwortlich sind.
Welche dieser Hypothesen trägt wirklich? Sollte man auf Deos besser verzichten?

Schadstoffe scheidet der Mensch nicht über den Schweiß aus, sondern über Nieren und Blase oder den Darm. Auch die Hypothese von "Schlacken", die sich im Körper ansammeln und zu Krebs führen, wenn sie nicht ausgeschieden werden, gilt heute als widerlegt.

Auch ein anderes vermeintliches Risiko von Deos ließ sich schnell aufklären: Nicht wenige Kosmetika hinterlassen auf der Haut Rückstände, die sich in Röntgenaufnahmen als weiße Flecken abzeichnen – also auch in der Mammographie zur Brustkrebsfrüherkennung.  Diese Veränderungen können unter Umständen mit Mikrokalk verwechselt werden, einem Brustkrebs-Warnsignal, oder sie überlagern andere verdächtige Befunde. Vor der Mammographie sollte man deshalb keine Deos, Cremes und Lotionen auf Achsel und Brust auftragen.

Anders verläuft die wissenschaftliche Diskussion, wenn es um das mögliche Risiko durch Inhaltsstoffe viel genutzter Körperpflegeprodukte geht.

Parabene

Vor einigen Jahren veröffentlichten britische Wissenschaftler eine Studie, nach der sich im Fettgewebe von Frauen mit Brustkrebs besonders viel eingelagerte Parabene fanden. Diese Studie wurde von anderen Experten eher kritisch bewertet.
Zunächst gilt: Einige, aber nicht alle Konservierungsstoffe aus dieser chemischen Gruppe können eine hormonähnliche Wirkung haben. Bisher ist dies jedoch nur im Tierversuch belegt, und nur für sehr hohe Dosen. Noch ist völlig unklar, ob diese Stoffe auch beim Menschen das Brustkrebsrisiko steigern.

Zudem hatten die Forscher nicht verglichen, ob sich Parabene auch bei gesunden Frauen fanden, oder ob diese nicht auch in anderem Fettgewebe außerhalb der Brust eingelagert werden.

2004 und 2011 konstatierte das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) daher: Ein Zusammenhang mit Brustkrebs lässt sich für die meisten Vertreter dieser Stoffgruppe nicht herstellen. Einige Parabene dürfen in Kosmetika sowieso nicht mehr verwendet werden, etwa Benzylparaben.

Ob Konservierungsmittel in Kosmetika überhaupt notwendig sind, beurteilen Experten unterschiedlich. Das BfR geht davon aus, dass sich die Parabene nicht in allen Kosmetikprodukten problemlos durch andere Stoffe ersetzen lassen: Die meisten Ersatzstoffe würden das Allergierisiko für Verbraucherinnen und Verbraucher stark ansteigen lassen. Und ganz ohne Konservierungsmittel ist die Gefahr einer zu hohen Zahl von Keimen und Krankheitserregern bei vielen Pflegeprodukten zu hoch.

Aluminium

Neue Nahrung erhalten die "Deo und Krebs"-Gerüchte seit einiger Zeit durch die Risiken, die Aluminium und seinen Salzen zugeschrieben werden: Diese Stoffe sind für die schweißreduzierende Wirkung der Antitranspirantien verantwortlich.

Auch hier steht – trotz aller Fernseh- und Zeitschriftenbeiträge – hinter der vermeintlichen Gefahr nur vergleichsweise wenig Faktenwissen. In den Medien werden zwar mehrere Studien zitiert, nach denen ein Zusammenhang vor allem mit Brustkrebs  deutlich sei. Auch der Zusammenhang mit vielen anderen Erkrankungen sei angeblich so gut wie sicher. Diskutiert werden in Fachkreisen Auswirkungen auf das Nervensystem und die Knochenentwicklung, eventuell auch auf die Fruchtbarkeit.

Befeuert wird die Debatte in den Medien aber vor allem durch die Wissenschaftler, die unmittelbar an diesen Studien beteiligt waren. Bei der Recherche zeigt sich, dass es sich dabei um einen relativ kleinen Personenkreis handelt. Die Mehrzahl anderer Wissenschaftler konnte bisher dagegen keinen Beweis dafür finden, dass Aluminium und seine chemischen Verbindungen das Krebsrisiko steigern.

Die deutschen Behörden haben mögliche Gesundheitsgefahren kritisch diskutiert, zum Beispiel in der "Kosmetikkommission" des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Eine abschließende Bewertung aller denkbaren Gesundheitsrisiken sei zurzeit zwar nicht möglich (Stand 2/2014).
Die Experten wiesen, bei aller Vorsicht wegen der wachsenden Anzahl von Kosmetika mit Aluminium, aber auch auf eines hin: Selbst bei Menschen, die lange aluminiumhaltige Medikamente eingenommen haben, sind keine entsprechenden gesundheitlichen Auswirkungen bekannt geworden.

Ernährung: Nichts wirklich gesund und alles belastet?

Stimmt es, dass für Krebspatienten viele Lebensmittel giftig sind?

Es gibt sie nicht, die Krebsdiät – und trotzdem können sich Patienten und ihre Angehörigen vor gut gemeinten Ernährungsratschlägen oft nicht retten. Da wird vor Schadstoffen jeder Art in Lebensmitteln gewarnt, vor Kartoffeln, Tomaten, Schweinefleisch und vor allem vor Zucker: Alle diese Lebensmittel seien "giftig" für Krebspatienten, oder zumindest nicht gesund.

Wie bei vielen Gerüchten findet sich auch hier manches Körnchen Wahrheit: Kartoffeln und Tomaten gehören zu den Nachtschattengewächsen, und diese Pflanzenfamilie ist bekannt für ihre Produktion von Alkaloiden, vor allem des schwach giftigen, aber nicht krebserregenden Solanin.
Aus Tomaten verschwindet diese Substanz aber bei der Reifung. Moderne Kartoffelsorten enthalten von vornherein sehr viel weniger Solanin als früher, ein großer Teil geht außerdem bei der Zubereitung ins Kochwasser oder ins Bratfett über.

Warum Schweinefleisch häufig als "verboten" gilt, ist weniger leicht nachvollziehbar. Betrachtet man verschiedene Internetseiten, die diese Botschaft transportieren, so stößt man nicht selten auf weltanschaulich oder religiös gefärbte Aussagen, die sich mit wissenschaftlichen Fakten nicht belegen lassen.
In der Naturheilkunde des 19. Jahrhunderts wurzelt die Legende von besonderen Giften, den "Sutoxinen", im Schweinefleisch – ebenfalls nicht belegbar und heute nicht mehr haltbar.

Etwas anderes ist die Diskussion um Schadstoffe, die bei der industriell orientierten Tierhaltung und der Produktion von Fleisch und Wurstwaren eine Rolle spielen können. Hier können sich Verbraucher in Deutschland zwar nie völlig sicher sein. Im Durchschnitt gilt die Qualität der Lebensmittel in Deutschland aber als hoch, von einzelnen Ausreißern abgesehen. Das zeigen die amtliche Lebensmittelüberwachung und die Berichte im Rahmen des bundesweiten Lebensmittelmonitorings.

Zucker als Krebsrisiko?

Kuchen © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungzentrum
Auch Krebspatienten dürfen genießen © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungzentrum

Stimmt es, dass man vor allem den Tumor "füttert", wenn man Kohlenhydrate und insbesondere weißen Zucker konsumiert?

Besonders viele Diskussionen gibt es zurzeit zur Frage, ob Krebspatienten Zucker essen dürfen, und ob sie nicht sogar möglichst alle Kohlenhydrate meiden sollten, also auch Brot, Nudeln und alle anderen stärkehaltige Lebensmittel.
Dahinter stehen Forschungen zum Stoffwechsel in Tumoren: Gibt es auffallende Unterschiede? Gehen Krebszellen grundsätzlich anders mit dem Energielieferanten Zucker um, als dies gesunde Zellen tun?

Entsprechende Theorien sind bereits rund einhundert Jahre alt, sie gehen auf die Forschungen des Nobelpreisträgers Otto Warburg zurück. Er beobachtete, dass Tumorgewebe oft bei einem bestimmten Schritt des Zuckerstoffwechsels "stehenblieb". Es kam zur "Gärung", wie sie etwa Bakterien zur Energiegewinnung nutzen, oder auch menschliches Gewebe, wenn der Sauerstoff fehlt.

Tatsächlich ist die Beobachtung des Energiestoffwechsels von Tumorzellen heute wieder ein wichtiger Forschungszweig. Die Frage, ob man den Tumor besonders "füttert", wenn man Kohlenhydrate und insbesondere Zucker aufnimmt, ist dagegen nach wie vor offen. Bisher gibt es keine Studiendaten, die hierauf eine pauschale, einfache und für alle Patienten passende Antwort bieten würden.

Ist es gerechtfertigt, bereits jetzt schon eine ganze Palette von Lebensmitteln anzubieten, die angeblich zur kohlenhydratarmen und zuckerfreien Ernährung von Patienten unbedingt notwendig sind? Noch fehlt die wissenschaftliche Grundlage dafür, dass diese Diät tatsächlich etwas nutzt.  

Die meisten Krebspatienten können es sich nicht leisten, auf Kohlenhydrate völlig zu verzichten, um nicht an Gewicht zu verlieren, mehr dazu im Text "Krebsdiäten". Zwar kann eine Erkrankung ein Anlass sein, die bisherige Ernährungsweise kritisch zu hinterfragen. Experten raten jedoch davon ab, sich zu überfordern, vor allem dann, wenn der Appetit sowieso schon unter der Krankheit oder auch der Therapie leidet.

  • Betroffene sollten sich dann nicht durch gut gemeinte, aber nicht begründbare Diätwarnungen unter Druck setzen lassen.

Stimmt es, dass in Obst und Gemüse kaum noch Nährstoffe drin sind – so, wie die heute produziert werden?

Mit dieser Aussage bewerben diverse Anbieter ihre Produkte: Vitamintabletten, Gemüsekonzentrate oder hoch dosierte Spurenelemente. Und die Werbung wirkt: Ein knappes Drittel aller Deutschen verwendet regelmäßig sogenannte Nahrungsergänzungsmittel, bei Krankheit steigt der Anteil noch deutlich an, so die Ergebnisse der Nationalen Verzehrsstudie, in der zwischen 2005 und 2007 20.000 Teilnehmer befragt wurden.

Doch liegen Verbraucher damit richtig? Die eindeutige Expertenantwort lautet: nein. Weder benötigen die meisten Menschen zusätzliche Produkte, noch ist Deutschland ein Vitaminmangelland. Zur Krebsvorbeugung werden Nahrungsergänzungsmittel ausdrücklich nicht empfohlen. Wer sich etwas Gutes tun will, egal ob als Krebspatient oder als Gesunder, sollte zunächst versuchen, den Bedarf an Vitaminen und anderen wichtigen Stoffen über die normale Ernährung zu decken.

Erst wenn dies aus gesundheitlichen Gründen gar nicht möglich ist, wenn bei einer schweren Erkrankung nachweislich Mangelzustände drohen, sollte gemeinsam mit dem Arzt über eine sinnvolle Ergänzung entschieden werden. Auf diese Aussage des internationalen Reports "Ernährung und Krebs" können sich heute fast alle Fachgesellschaften und Behörden in den meisten Industrieländern einigen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung tritt zudem entschieden der Aussage entgegen, Deutschland sei ein Vitaminmangelland. Sie geht sogar vom Gegenteil aus: Die überwiegende Mehrzahl der Menschen in Deutschland ist ausreichend versorgt. Hinzu kommt, so die DGE weiter: Wer sich ungesund ernährt, kann dies nicht mit Tabletten ausgleichen.

Verletzungen: Auslöser von Zellveränderungen?

Stimmt es, dass Narben manchmal entarten? Kann Krebs nach einem Unfall, einem Stoß, Schlag oder anderen Gewebeschädigung entstehen?

Manchmal erscheint der Zusammenhang überdeutlich: Bei einem Autounfall erleidet eine Frau durch den Sicherheitsgurt eine Quetschung, der blaue Fleck quer über ihre Brust ist wochenlang zu sehen. Einige Monate später erhält sie die Diagnose "Brustkrebs".
Doch was auf den ersten Blick so eindeutig erscheint, erweist sich bei den allermeisten Menschen als unglückliches Zusammentreffen zweier unabhängiger Ereignisse.

Konzepte, nach denen zum Beispiel eine "Drüsenquetschung" Krebs fördere, stammen aus der Homöopathie und der Naturheilkunde. Sie gehen mehrheitlich auf vergangene Jahrhunderte zurück, als das heutige Wissen über die Krebsentstehung noch nicht zur Verfügung stand.
Bisher gibt es keinen Beleg dafür, dass Stöße, Schläge, Blutergüsse, Quetschungen oder andere Traumata Krebs fördern.

Einige Ausnahmen kennt man jedoch: Bei Menschen, die lange Jahre unter einem Lymphödem leiden, einer chronischen Gewebeschwellung durch Flüssigkeitseinlagerung, steigt das Risiko für eine Form von Weichteiltumoren im Lymphsystem: Die chronische Gewebeschädigung scheint sogenannte Lymphangiosarkome zu fördern.
Insgesamt sind diese Tumoren aber selten. Die beste Vorbeugung ist die gute Behandlung eines Lymphödems, um die Rückbildung der Schwellung zu erreichen.

Als sogenannten "Brandnarbenkrebs" bezeichnete man lange verschiedene Formen von Hauttumoren, die, wenn auch vergleichsweise sehr selten, Jahre oder Jahrzehnte nach schwereren Verbrennungen entstehen.
Das Risiko scheint vor allem dann zu steigen, wenn Brandwunden nicht mit heutigen modernen Methoden behandelt werden, sondern "wild" und mit wuchernder Narbenbildung abheilen.
Experten sind sich angesichts kontrollierter Datenauswertungen zurzeit unsicher, ob das Risiko für Brandverletzte tatsächlich noch als fühlbar höher als normal eingestuft werden kann.

Es gilt jedoch zumindest von der Theorie her als nachvollziehbar, dass in stark geschädigtem Gewebe, bei der Wundheilung oder bei chronischen Entzündungen Prozesse angestoßen werden, die auch das Krebswachstum fördern.
Ein weiterer möglicher Zusammenhang lässt sich über die Rolle herstellen, die Schleimhautverletzungen und Entzündungen bei der Infektion mit Krankheitserregern spielen, etwa mit Papillomviren, die Krebs im Genitalbereich auslösen können.

Operationen vermeiden: Bloß keine Luft an den Tumor?

Stimmt es, dass man durch eine Operation oft nur alles schlimmer macht? Und den Krebs überhaupt erst aktiviert?

Schon im Altertum versuchten Ärzte und Heilkundige Krebs durch Herausschneiden, Verätzen oder Verbrennen zu kurieren. Unter Umständen ging es Patienten danach sogar kurzfristig besser – wenn sie solche Prozeduren überhaupt überlebten. Doch bei vielen wuchs der Tumor nach und führte über kurz oder lang zum Tod des Betroffenen.
So ist es kein Wunder, dass sich lange die Vorstellung hielt: An Krebs möglichst nicht rühren, das schadet dem Patienten mehr, als es nutzt. Die Vertreter der sich im 19. Jahrhundert entwickelnden Naturheilkunde vermuteten sogar, dass der Kontakt des Körperinneren mit Luft an sich schädlich sei.

Neue Nahrung erhielt diese Vorstellung im 20. Jahrhundert durch den Chirurgen Julius Hackethal. Er entwickelte am Beispiel des Prostatakarzinoms die Theorie vom "Haustierkrebs", im Unterschied zum "Raubtierkrebs": Haustierkrebse konnten nach seiner Vorstellung durch eine Operation "gestört" werden und sich dann erst recht bösartig entwickeln.

Heute sind diese Vorstellungen widerlegt. Was sich jedoch entwickelte, waren neue und viel feinere Operationsmethoden. Noch vor wenigen Jahrzehnten arbeiteten Operateure überwiegend "auf Sicht". Das bedeutete damals: Sie entfernten nur so viel Tumor, wie sie mit bloßem Auge erkennen konnten.
Heute entfernen Chirurgen nicht nur die Geschwulst selbst, sondern auch einen Randsaum von gesundem Gewebe. Und sie achten darauf, bei der Operation selbst nicht unwillentlich Tumorgewebe weiter im Körper zu verstreuen.
Zudem verlässt sich die moderne Krebsmedizin häufig nicht mehr allein auf den Eingriff: Bei vielen Tumorarten erhalten Betroffene im Anschluss noch eine sogenannte adjuvante Therapie, etwa eine Chemotherapie oder eine Bestrahlung. Sie dient dazu, auch kleinste, mit bloßem Auge nicht sichtbare Tumorreste zu zerstören.

Die Frage, ob einem Patienten eine Operation tatsächlich nutzt oder schadet, ist bis heute wichtig geblieben – wenn auch aus anderen Gründen. Heute geht es mehr darum, den langfristigen Nutzen zu betrachten und abzuwägen, ob andere Behandlungsverfahren nicht bessere Erfolge versprechen.

  • Die Frage, was die beste Behandlung ist, gilt zudem nicht nur für Operationen, sondern für alle Therapiemöglichkeiten – und sie kann letztendlich immer nur individuell beantwortet werden.

Zum Weiterlesen: Linktipps, Quellen und Fachinformationen (Stand: 7/2014)

Linktipps
Es gibt viele weitere Krebsthemen, die häufig zu Missverständnissen führen, oder die sehr kontrovers diskutiert werden. Mehr Information bieten folgende Texte des Krebsinformationsdienstes:

Fragen zu anderen, hier nicht aufgeführten Krebsrisiken und zu allen weiteren Krebsthemen beantwortet der Krebsinformationsdienst zudem am Telefon und per E-Mail.

Informationen in englischer Sprache
Auch in anderen Ländern spielen moderne Krebsmythen eine Rolle, in englischer Sprache als "cancer myths", "putative cancer risks" oder auch als "urban legends" bezeichnet. Folgende Krebsinformationsdienste und Krebsorganisationen bieten weitere Hintergründe, vorwiegend in Englisch: