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Prostatakrebs © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum
Prostatakrebs

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Prostatakrebs: Früherkennung und PSA-Test

Letzte Aktualisierung: 06.03.2020
  • In Deutschland kann jeder krankenversicherte Mann ab 45 Jahren jährlich eine Tastuntersuchung der Prostata durch den Enddarm in Anspruch nehmen.
  • Eine weitere Untersuchung zur Erkennung von Prostatakrebs ist der PSA-Test, der den Wert des Prostata-spezifischen Antigens (PSA) im Blut misst: Patienten müssen diesen Test selbst bezahlen, da er nicht zur gesetzlichen Früherkennung gehört.
  • Wie die verschiedenen Untersuchungen ablaufen, welche Vorteile Männer davon haben und ob sie Nachteile mit sich bringen, erläutert der Krebsinformationsdienst im nachfolgenden Text.
Früherkennung Prostatakrebs © Krebsinformationsdienst, DKFZ
Die Tastuntersuchung ist Teil der gesetzlichen Krebs-Früherkennung für Männer © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Prostatakrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Etwa 60.000 Männer erkranken pro Jahr neu.

Das gesetzliche Krebs-Früherkennungsprogramm bietet an: Wenn Sie 45 Jahre oder älter sind, können Sie jährlich eine Tastuntersuchung der Prostata in Anspruch nehmen. Sie erfolgt durch den Enddarm. Fachleute bezeichnen die Tastuntersuchung auch als digital-rektale Untersuchung (DRU).

Kein Bestandteil der gesetzlichen Früherkennung ist dagegen der Test auf das Prostata-spezifische Antigen (PSA). Als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) müssen Männer diese Untersuchung selbst bezahlen.

Ansprechpartner für die Prostatakrebs-Früherkennung sind Hausärzte und Fachärzte: Allgemeinmediziner und hausärztlich tätige Internisten führen die Untersuchung entweder selbst durch, oder sie überweisen zu einem Urologen.



Durch den Enddarm tastet der Finger des Arztes die Prostata ab © Nationale Cancer Institute (nachbearbeitet Redlinux) / WikimediaCommons
Bei der digital-rektalen Untersuchung (DRU) tastet der Arzt die Prostata vom Enddarm aus ab.© Nationale Cancer Institute (nachbearbeitet Redlinux) / WikimediaCommons

Die Prostata sitzt unterhalb der Harnblase und grenzt nach hinten direkt an den Enddarm (Rektum). Deshalb kann sie der Arzt vom Enddarm aus mit dem Finger (digital) abtasten.

Für die Tastuntersuchung ist keine besondere Vorbereitung notwendig wie zum Beispiel eine Darmspülung.

Zur Tastuntersuchung legt sich der Mann mit hochgezogenen Knien auf die linke Seite. Der Arzt trägt einen Handschuh und führt seinen Zeigefinger durch den After in den Enddarm ein. Der Arzt tastet die Prostata nach Unregelmäßigkeiten wie Knoten oder Verhärtungen ab. Eine Tastuntersuchung der Prostata dauert nicht lange. Sie kann unangenehm sein, ist aber normalerweise nicht schmerzhaft.

In der Regel fragt der Arzt auch nach der Familiengeschichte, der bisherigen Krankengeschichte und nach Beschwerden. Er untersucht auch die Geschlechtsorgane und die Lymphknoten in der Leiste.

Was passiert bei einem auffälligen Befund?

Ertastet der Arzt verdächtige Veränderungen, muss er diese mit zusätzlichen Untersuchungen weiter abklären. Dazu gehört auch der PSA-Test. In diesem Fall bezahlt die Krankenkasse den PSA-Test. Unabhängig vom PSA-Wert kann der Arzt bei Krebsverdacht auch zur Entnahme von Gewebeproben (Biopsien) raten.

Was sind Vor- und Nachteile der Tastuntersuchung?

Vorteil der Tastuntersuchung ist, dass sie einfach und ohne Nebenwirkungen durchgeführt werden kann.

Nachteile können entstehen, weil eine Tastuntersuchung nicht zuverlässig ist:

  • So können nur Tumoren in Bereichen der Prostata zuverlässig entdeckt werden, die dem Darm benachbart und größer als 1 cm sind. Studien bestätigen: Mit der Tastuntersuchung wird nur ein Drittel der tatsächlich vorhandenen Prostatakarzinome entdeckt.
  • Umgekehrt ist nicht jede ertastete Veränderung ein Tumor. Es kann für Männer psychisch belastend sein, wenn zunächst ein Krebsverdacht im Raum steht, der sich später als falsch herausstellt.

Wenn Männer die Tastuntersuchung in Kombination mit einem PSA-Test durchführen lassen, verringert sich die Wahrscheinlichkeit, Prostatakrebs zu übersehen. Gleichzeitig erhöht sich aber die Wahrscheinlichkeit, dass der Befund fälschlicherweise auf Krebs hindeutet.

Kritiker der Tastuntersuchung bemängeln auch: Bei einem auffälligen Tastbefund ist der Krebs meist nicht mehr im Frühstadium. Der Arzt kann nur Tumoren ertasten, die schon eine gewisse Größe erreicht haben.

Zudem belegen Studien bisher nicht, dass bei regelmäßigen Tastuntersuchungen insgesamt weniger Männer an Prostatakrebs sterben als ohne diese Untersuchungen.

Das Prostata-spezifische Antigen (PSA) ist ein Eiweißstoff, der im Körper fast ausschließlich in der Prostata gebildet wird. Im Prostatasekret verflüssigt das PSA den Samen. Normalerweise gelangt PSA nur in sehr geringen Mengen ins Blut. Krebszellen bilden mehr PSA als gesunde Zellen. Die Konzentration kann man mit einem Bluttest messen, dem sogenannten PSA-Test.

Wie läuft der PSA-Test ab? Für den PSA-Test nimmt der Arzt Blut ab und schickt es ins Labor. Das Ergebnis liegt meist erst einige Tage später vor. Die Höhe des PSA-Wertes geben Mediziner in Nanogramm pro Milliliter (ng/ml) an.

Wann spricht man von "Screening"? Erst wenn das Ziel ist, den PSA-Test bei beschwerdefreien Männern bevölkerungsweit und regelmäßig einzusetzen, sprechen Fachleute von "PSA-Screening".

Kostenübernahme

Ist ein Mann gesund und dient der PSA-Test nicht dazu, Symptome abzuklären, sondern lediglich der Krebs-Früherkennung: Dann hat er keinen Anspruch darauf, dass seine gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für eine PSA-Testung trägt. Auch privat Versicherte sollten wegen der Kostenübernahme bei ihrer Versicherung nachfragen, wenn es nur um die Krebsfrüherkennung geht.

Hat ein Mann Symptome oder ist er bereits an einem Prostatakarzinom erkrankt, sieht dies anders aus: Zur Behandlungsplanung und zur Kontrolle eines Behandlungserfolgs bei Krebspatienten hat der PSA-Test einen anerkannten Stellenwert.

Was passiert bei einem auffälligen Befund?

Bei Patienten mit Prostatakrebs ist der PSA-Wert meist erhöht. Einen klaren "Normalwert" für alle Altersgruppen gibt es nicht. Der PSA-Wert steigt in der Regel mit dem Alter stetig an.

Ein einzelner Befund reicht für einen Krebsverdacht nicht aus. Ist der Wert erhöht, raten Experten dazu, den Test wegen möglicher Fehlerquellen zunächst zu wiederholen.

Deutsche Fachgesellschaften haben sich darauf geeinigt, dass bei folgenden Ergebnissen des Bluttests eine Gewebeentnahme (Biopsie) zur weiteren Abklärung notwendig ist:

  • bei einem PSA-Wert über 4 ng/ml, der in einer zweiten Messung bestätigt wurde
  • bei einem PSA-Wert, der im Laufe mehrerer Messungen deutlich ansteigt

Was den PSA-Wert stören kann

Nicht nur Krebs, sondern auch eine gutartige Vergrößerung oder eine Entzündung der Prostata können zu einem Anstieg des PSA-Spiegels führen.

Daneben gibt es weitere Faktoren, die den PSA-Wert verfälschen können. Beispiele:

  • Tastuntersuchung: Die Prostata reagiert auf Druck. Es ist nicht auszuschließen, dass dies geringfügig die PSA-Ausschüttung verändern kann. Hat der Arzt die Tastuntersuchung bereits durchgeführt, sollte er unmittelbar danach kein Blut für den PSA-Test abnehmen.
  • Radfahren: Druck auf die Prostata wird auch beim Fahrradfahren ausgeübt. Für Experten gibt es keine eindeutigen Hinweise darauf, dass das den PSA-Wert beeinflusst. Anhand neuerer Studien ist es aber auch nicht sicher auszuschließen. Daher raten viele Ärzte dazu, etwa 24 Stunden vor der Untersuchung nicht Fahrrad zu fahren, um auf Nummer sicher zu gehen.
  • Geschlechtsverkehr: Experten gehen davon aus, dass sich ein Samenerguss noch 48 Stunden später auf den PSA-Wert auswirken kann.
  • Unterschiedliche Messmethoden: Auch die Nutzung verschiedener Testverfahren oder Laborsets unterschiedlicher Firmen kann zu Abweichungen bei den Ergebnissen führen. Nach Möglichkeit sollte bei Kontrolluntersuchungen immer der gleiche Test wie beim vorigen Mal verwendet werden.

Was sind Vor- und Nachteile eines PSA-Screenings?

Ihre persönliche Nutzen-Risiko-Abwägung zählt

Der PSA-Test kann Männer davor bewahren, an Prostatakrebs zu sterben. Andererseits besteht ein relevantes Risiko, dass bei Männern ein harmloser, langsam wachsender Prostatakrebs durch den PSA-Test unnötigerweise diagnostiziert und deshalb auch unnötigerweise behandelt wird.

Zu welcher Gruppe Sie gehören, weiß keiner. Daher müssen Sie ganz persönlich abwägen, welcher Nutzen und welcher Schaden mehr für Sie wiegt.

Ein Vorteil der PSA-Früherkennung ist vor allem, dass dadurch Tumoren in einem frühen Stadium erkannt werden. Das hat zur Folge,

  • dass eine Heilung gut möglich ist, da das Karzinom noch auf die Prostata begrenzt ist.
  • dass eine schonendere Therapie möglich ist. Das vermeidet Komplikationen.
  • dass insgesamt weniger Männer an Prostatakrebs sterben, wenn sie am Screening teilnehmen.

Mögliche Nachteile einer PSA-Früherkennung:

  • Langsam wachsende Tumoren, die nicht behandelt werden müssten, werden entdeckt. Dies kann zu einer seelischen Belastung und einer unnötigen Behandlung mit Nebenwirkungen führen.
  • Tumoren werden früh erkannt und sind trotzdem nicht mehr heilbar. Der Mann muss länger mit dem Wissen um eine unheilbare Erkrankung leben.
  • Das Testergebnis ist auffällig, obwohl kein Krebs vorliegt: Der getestete Mann wird unnötigerweise beunruhigt und muss möglicherweise unnötige Folgeuntersuchungen (Biopsien) in Kauf nehmen.

Ein unauffälliges Testergebnis schafft auch keine absolute Sicherheit: Der getestete Mann muss sich dann eigentlich keine Sorgen machen, an Prostatakrebs erkrankt zu sein. In wenigen Fällen liegt aber Krebs vor, auch wenn das Testergebnis unauffällig ist. Dann wiegt sich der Mann fälschlicherweise in Sicherheit.

Welchen Nutzen der PSA-Test in der Früherkennung hat, wird weiterhin in sogenannten Screening-Studien untersucht.

Risikoadaptiertes PSA-Screening

Künftig könnte sich das Vorgehen beim PSA-Test am persönlichen Risiko des jeweiligen Mannes orientieren.

Studien haben gezeigt: Ein Parameter, der das Risiko vorhersagen könnte, an fortgeschrittenem Prostatakrebs zu erkranken, ist der PSA-Wert in jüngeren Lebensjahren (Mitte bis Ende 40). Die Höhe dieses sogenannten Basis-PSA könnte dann herangezogen werden, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

Auch sogenannte „Risiko-Kalkulatoren" sollen helfen, das individuelle Risiko abzuschätzen. Hier werden neben dem PSA-Wert auch andere Faktoren wie das familiäre Risiko berücksichtigt.

Forscher erproben zurzeit in Studien verschiedene Ansätze zum risikoadaptierten PSA-Screening.

Ob Sie an Früherkennungsuntersuchungen teilnehmen möchten, entscheiden Sie selbst. Lassen Sie sich Zeit mit Ihrer Entscheidung. Sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt über mögliche Vor- und Nachteile.





Quellen zum Weiterlesen (Auswahl)

Leitlinie

Hintergründe bietet die aktuelle S3-Leitlinie "Früherkennung, Diagnose, Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms", abrufbar beim Leitlinienprogramm Onkologie. Dort findet sich auch die zugehörige Patientenleitlinie "Früherkennung von Prostatakrebs".

Stellungnahmen und Veröffentlichungen von Fachgesellschaften

Vorbericht [S19-01] Prostatakarzinom-Screening mittels PSA-Test des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen vom 06.01.2020.

Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Urologie zum Vorbericht: Prostatakrebsscreening mittels PSA-Test (S19-01) des Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen vom 13.02.2020.

Veröffentlichungen zur ERSPC-Studie (Auswahl)

In der "European Randomized Study of Screening for Prostate Cancer" (ERSPC) wurden seit den frühen 90er Jahren mehr als 200.000 Männer im Alter zwischen 50 und 74 Jahren beobachtet. Der einen Hälfte der Männer bot man einen regelmäßigen PSA-Test an, die andere Hälfte diente als Kontrollgruppe. Inzwischen gibt es unzählige Veröffentlichungen, die Zwischenergebnisse und/oder Untergruppenanalysen der Studie präsentieren. Die folgenden Veröffentlichungen stellen keine vollständige Übersicht, sondern eine Auswahl an publizierten Studienergebnissen dar.

  • Aussagen zu den Auswirkungen eines PSA-Screenings auf die Lebensqualität: Heijnsdijk EA, Wever EM, Auvinen A, Hugosson J, Ciatto S, Nelen V, Kwiatkowski M, Villers A, Páez A, Moss SM et al. Quality-of-life effects of prostate-specific antigen screening. N Engl J Med. 2012 Aug 16;367(7):595-605. doi: 10.1056/NEJMoa1201637.
  • Aussagen über die Häufigkeit eines falsch-positiven Ergebnisses durch das PSA-Screening: Kilpeläinen TP, Tammela TL, Roobol M, Hugosson J, Ciatto S, Nelen V, Moss S, Määttänen L, Auvinen A. False-positive screening results in the European randomized study of screening for prostate cancer. Eur J Cancer. 2011 Dec;47(18):2698-705. doi: 10.1016/j.ejca.2011.06.055.
  • Folgeauswertung - Auswirkungen eines PSA-Screenings auf die Sterblichkeit (Mortalität) an Prostatakrebs: Schröder FH, Hugosson J, Roobol MJ, Tammela TL, Zappa M, Nelen V, Kwiatkowski M, Lujan M, Määttänen L, Lilja H et al.; ERSPC Investigators. Screening and prostate cancer mortality: results of the European Randomised Study of Screening for Prostate Cancer (ERSPC) at 13 years of follow-up. Lancet. 2014 Dec 6;384(9959):2027-35. doi: 10.1016/S0140-6736(14)60525-0.
  • Folgeauswertung – Auswirkungen eines PSA-Screenings auf die Sterblichkeit (Mortalität) an Prostatakrebs: Schröder FH, Hugosson J, Roobol MJ, Tammela TL, Ciatto S, Nelen V, Kwiatkowski M, Lujan M, Lilja H, Zappa M et al.; ERSPC Investigators. Prostate-cancer mortality at 11 years of follow-up. N Engl J Med. 2012 Mar 15;366(11):981-90. doi: 10.1056/NEJMoa1113135. Erratum in: N Engl J Med. 2012 May 31;366(22):2137.
  • Auswirkungen eines PSA-Screenings auf die Sterblichkeit (Mortalität) an Prostatakrebs: Schröder FH, Hugosson J, Roobol MJ, Tammela TL, Ciatto S, Nelen V, Kwiatkowski M, Lujan M, Lilja H, Zappa M et al.; ERSPC Investigators. Screening and prostate-cancer mortality in a randomized European study. N Engl J Med. 2009 Mar 26;360(13):1320-8. doi: 10.1056/NEJMoa0810084.

Weitere Ergebnisse von PSA-Screening-Studien:

Andriole GL, Crawford ED, Grubb RL 3rd, Buys SS, Chia D, Church TR, Fouad MN, Gelmann EP, Kvale PA, Reding DJ et al.; PLCO Project Team. Mortality results from a randomized prostate-cancer screening trial. N Engl J Med. 2009 Mar 26;360(13):1310-9. doi: 10.1056/NEJMoa0810696. Epub 2009 Mar 18. Erratum in: N Engl J Med. 2009 Apr 23;360(17):1797.

Andriole GL, Crawford ED, Grubb RL 3rd, Buys SS, Chia D, Church TR, Fouad MN, Isaacs C, Kvale PA, Reding DJ et al.; PLCO Project Team. Prostate cancer screening in the randomized Prostate, Lung, Colorectal, and Ovarian Cancer Screening Trial: mortality results after 13 years of follow-up. J Natl Cancer Inst. 2012 Jan 18;104(2):125-32. doi: 10.1093/jnci/djr500.

Hugosson J, Carlsson S, Aus G, Bergdahl S, Khatami A, Lodding P, Pihl CG, Stranne J, Holmberg E, Lilja H. Mortality results from the Göteborg randomised population-based prostate-cancer screening trial. Lancet Oncol. 2010 Aug;11(8):725-32. doi: 10.1016/S1470-2045(10)70146-7.

Pinsky PF, Miller E, Prorok P, Grubb R, Crawford ED, Andriole G. Extended follow-up for prostate cancer incidence and mortality among participants in the Prostate, Lung, Colorectal and Ovarian randomized cancer screening trial. BJU Int. 2019 May;123(5):854-860. doi: 10.1111/bju.14580.

Sandblom G, Varenhorst E, Rosell J, Löfman O, Carlsson P. Randomised prostate cancer screening trial: 20 year follow-up. BMJ. 2011 Mar 31;342:d1539. doi: 10.1136/bmj.d1539.

Tsodikov A, Gulati R, Heijnsdijk EAM, Pinsky PF, Moss SM, Qiu S, de Carvalho TM, Hugosson J, Berg CD, Auvinen A et al. Reconciling the Effects of Screening on Prostate Cancer Mortality in the ERSPC and PLCO Trials. Ann Intern Med. 2017 Oct 3;167(7):449-455. doi: 10.7326/M16-2586.

Erstellt: 06.03.2020

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