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Die Prostata gehört zu den inneren Geschlechtsorganen des Mannes.
Prostatakrebs

Prostatakrebs: Therapiemöglichkeiten

Letzte Aktualisierung: 08.09.2017

Wie wird Prostatakrebs behandelt? Die Therapiewahl hängt davon ab, in welchem Stadium die Erkrankung entdeckt wurde. Wichtig für die Entscheidung ist auch, ob es die erste Diagnose der Erkrankung ist oder man bereits – zunächst erfolgreich – behandelt wurde und der Krebs erneut auftritt.
Vor allem für Männer mit einem frühen, noch auf die Prostata begrenzten Karzinom ist die Entscheidung nicht leicht: In ihrer Situation gibt es mehrere Möglichkeiten. Doch auch für Patienten, deren Erkrankung bereits fortgeschritten ist, gilt: Die Behandlung wird heute individuell auf die eigene Situation angepasst.
Die nachfolgende Text bietet einen ersten Überblick für Betroffene und ihre Angehörigen. Links führen zu weiteren Informationen und Quellen für Interessierte und Fachkreise. Wichtig für Patienten: Das Gespräch mit den behandelnden Ärzten lässt sich durch Informationen aus dem Internet nicht ersetzen.

Lexikon: Einteilung der Krankheitsstadien bei Prostatakrebs

Ausführliche Informatinen zur Stadieneinteilung bei Prostatakrebs bietet der Internettext "Prostatakrebs: Befunde kennen und verstehen".

  • Als lokal begrenzt bezeichnen Fachleute Prostatatumoren, die noch auf die eigentliche Vorsteherdrüse begrenzt sind und die bindegewebige Kapsel des Organs nicht durchbrochen haben.
  • Als lokal fortgeschritten gilt die Erkrankung, wenn der Tumor größer ist und die bindegewebige Kapsel der Prostata durchbrochen hat oder sogar schon benachbarte Organe betrifft, Einstufung T3 oder T4. Der Tumor hat sich aber noch nicht in die umliegenden Lymphknoten oder gar in entfernte Organe ausgebreitet.
  • Als metastasiert bezeichnet man die Erkrankung, wenn sich in Lymphknoten Krebsgewebe finden lässt, unabhängig von der Tumorgröße, und/oder, wenn sich Hinweise auf Metastasen in anderen Organen und Geweben ergeben.

Frühe Erkrankungsstadien: Wie behandeln bei lokal begrenztem Prostatakarzinom?

Für Männer, deren Karzinom auf die Prostata begrenzt ist, gibt es mehrere Behandlungsmöglichkeiten:

In frühen Stadien der Erkrankung kann es sinnvoll sein, unter engmaschiger Überwachung gar nicht zu behandeln. Diese Vorgehensweise wird als "aktive Überwachung" oder oft auch auf Englisch als "active surveillance" oder "deferred treatment" bezeichnet. Wichtig: Es handelt sich dabei nicht um den Verzicht auf eine langfristige Heilung – sie bleibt für betroffene Männer weiter möglich.

Kommt eine aktive Überwachung nicht infrage? Oder steigt der PSA-Wert weiter an, als Hinweis auf eine fortschreitende Erkrankung? Dann zählen die Operation und verschiedene Formen der Bestrahlung von außen oder "von innen",  Brachytherapie genannt, zu den gängigen Verfahren.
Möchte man dies alles nicht, oder ist der allgemeine Gesundheitszustand eher schlecht? Dann kommt eventuell auch eine antihormonelle Therapie infrage. Sie bietet allerdings keine dauerhafte Heilung.

Was sind die Vorteile, was die Nachteile? Wenn man sich sowohl operieren lassen kann wie auch eine Bestrahlung möglich ist, und sogar Abwarten als Alternative gilt – wie soll man sich als Patient überhaupt entscheiden können?

Diese Frage lässt sich zurzeit nur mit Einschränkung beantworten. Für Betroffene ist es wichtig, sich intensiv mit ihren behandelnden Ärzten zu beraten und auch persönliche Sichtweisen mit einzubringen.

Teilnehmermangel beendet deutsche Prostatakrebs-Studie
Die PREFERE-Studie zur Behandlung bei Prostatakrebs im frühen Stadium ist zum 31. Dezember 2016 ausgelaufen, mehr dazu unter "Mangelnde Beteiligung – große deutsche Prostatakrebs-Studie abgebrochen".

Fortgeschrittene Erkrankungsstadien: Was tun, wenn der Tumor die Prostata überschritten hat?

  • Hat der Tumor die Prostata überschritten, aber es sind noch keine Lympknoten oder andere Organe befallen?

Dann kommen vor allem eine Operation oder eine Bestrahlung plus zeitweilige Hormontherapie infrage. Es gibt aber auch andere Verfahren. Welche Behandlungsmöglichkeit jeweils geeigent ist, hängt nicht nur von der tatsächlichen Tumorausbreitung ab, sondern auch vom Allgemeinzustand und vom Alter.

  • Sind Lymphknoten befallen und/oder wurden Fernmetastasen festgestellt?

Eine nur auf die Prostata wirkende Behandlung kommt dann nur noch für wenige Männer infrage: Eine Operation oder eine lokale Bestrahlung würden bei den meisten Betroffenen nicht ausreichen, um die Erkrankung wirksam in Schach zu halten.

Wichtiger ist für Männer in dieser Situation eine Therapie, die sich gegen alle möglicherweise in den Körper gestreuten Tumorzellen richtet. Eine solche "systemische" Behandlung kann mit Medikamenten erfolgen, die in den Hormonspiegel eingreifen, und auch mit einer Chemotherapie. Haben die Ärzte den Tumor erst entdeckt, nachdem er bereits Metastasen gebildet hat, empfehlen Fachleute von Anfang an eine Kombination der beiden Verfahren. Studien deuten jedoch auch darauf hin, dass in dieser Situation eine Chemotherapie nicht für jeden zwingend notwendig ist.

Eingriff in den Hormonhaushalt
Der Eingriff in den Hormonhaushalt soll den wachstumsfördernden Effekt des männlichen Geschlechtshormons Testosteron stoppen: Die meisten Prostatakarzinome entwickeln sich zumindest eine Zeit lang abhängig davon. Dies wird auch als antihormonelle Therapie, als Antihormontherapie oder kurz als Hormontherapie bezeichnet. Sie ermöglicht keine Heilung, kann aber das Tumorwachstum bei Männern mit fortgeschrittenen Tumoren und Metastasen in anderen Geweben langfristig aufhalten.

Der Urologe, der den ersten Krebsverdacht abgeklärt hat, ist ein wichtiger Ansprechpartner für die Frage, wie es weiter geht. Er kann bei der Suche nach geeigneten Krankenhäusern helfen und gegebenenfalls an Spezialisten verweisen. Bei ambulanter Behandlung bleibt er für viele Männer weiter der betreuende Arzt. 

Notwendig sind regelmäßige Arztbesuche, um den weiteren Verlauf der Erkrankung engmaschig zu kontrollieren. Dies kann in der Regel der bisher behandelnde Urologe übernehmen. Er wird sich bei Bedarf mit weiteren Fachleuten abstimmen oder zu diesen überweisen.

  • Die medikamentöse Therapie mit antihormonellen Medikamenten erfordert keinen Krankenhausaufenthalt. 

Entscheidet man sich als Betroffener bei fortgeschrittener Erkrankung für die Antihormontherapie, können Fachärzte für Urologie die Behandlung bei entsprechender Erfahrung ebenfalls ambulant durchführen. Ebenso möglich ist die Behandlung in der Ambulanz eines spezialisierten Krankenhauses. 

  • Auch eine Strahlen- oder Chemotherapie ist für die meisten Patienten von zu Hause aus möglich.

Zur Bestrahlung kann man in spezialisierten Radiologie-Praxen gehen. Für die ambulante Chemotherapie kommen Fachärzte mit einer Zusatzweiterbildung infrage. Beide Behandlungen können außerdem auch über die Ambulanzen spezialisierter Krankenhäuser erfolgen.

  • Eine Operation erfordert dagegen einen stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus. 

Woran erkennt man eine spezialisierte Klinik?

Ausschlaggebend für die Wahl der Klinik sind zum Beispiel die Erfahrung und die Zahl der jährlich behandelten Patienten mit Prostatakrebs. Erlaubt ist aber auch die Frage, ob die Klinik nach ärztlichen Leitlinien arbeitet oder sich an der klinischen Forschung beteiligt. Sie sollte außerdem nicht nur eine der verschiedenen Behandlungen anbieten – als Patient sollte man sich möglichst neutral über alle Alternativen beraten lassen können.

Da die Erkrankung vergleichsweise häufig ist, liegt diese Erfahrung bei vielen großen Krankenhäusern und Universitätskliniken vor. Seit einiger Zeit gibt es für sie außerdem die Möglichkeit, ihre Erfahrung durch eine besondere Zertifizierung auszuweisen. Es gibt die onkologischen Spitzenzentren, die eine besondere Qualifikation aufweisen, außerdem onkologische Zentren und die Organzentren, hier: die Prostatakarzinomzentren. Diese Kliniken sind auf die Behandlung von Prostatakarzinompatienten spezialisiert. Ihre Angebote werden im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft regelmäßig überprüft, mehr dazu unter www.onkozert.de, Stichwort "Prostatakarzinomzentren".



Quellen zum Weiterlesen (Auswahl)

Patientenleitlinien
Das Leitlinienprogramm Onkologie bietet neben den Fachleitlinien auch gut verständliche Patientenleitlinien zu Prostatakrebs an unter http://leitlinienprogramm-onkologie.de/Prostatakrebs.71.0.html.

Deutsche und internationale Leitlinien
Wesentliche Quelle für diesen Text ist insbesondere die aktuelle S3-Leitlinie "Früherkennung, Diagnose, Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms". Sie ist online abrufbar bei der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) unter www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/043-022OL.html.

Bei der AWMF finden sich auch weitere, nicht lokalisationsbezogene Leitlinien, die für die Betreuung von Patienten mit Prostatakarzinom relevant sein können. Dazu gehören die S3-Leitlinie "Palliativmedizinische Betreuung von Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung" sowie die S3-Leitlinie "Psychoonkologische Diagnostik, Beratung und Behandlung von erwachsenen Krebspatienten", mehr unter www.awmf.org/leitlinien/.

Ebenfalls im Internet abrufbar ist die aktuelle S3-Leitlinie zur "Supportiven Therapie bei onkologischen Patienten" aus dem Leitlinienprogramm Onkologie der AWMF zusammen mit der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebshilfe, mehr unter http://leitlinienprogramm-onkologie.de/Supportive-Therapie.95.0.html.

Eine wichtige Grundlage bietet Ärzten auch die European Association of Urology (EAU): Leitlinien und weitere Hintergründe in englischer Sprache sind verfügbar unter www.uroweb.org. Direkt zu den aktuellen Tumorleitlinien sowie Hinweisen auf aktuelle Änderungen in den Empfehlungen geht es über http://uroweb.org/individual-guidelines/oncology-guidelines/.

Fachartikel (Auswahl)

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Erstellt: 20.07.2017

Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) │ Autoren/Autorinnen: Internet-Redaktion des Krebsinformationsdienstes. Lesen Sie mehr über die Verantwortlichkeiten in der Redaktion.

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