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Bitte beachten Sie: Internet-Informationen sind nicht dazu geeignet, die persönliche Beratung mit behandelnden Ärzten oder gegebenenfalls weiteren Fachleuten zu ersetzen, wenn es um die Diagnose oder Therapie einer Krebserkrankung geht. Die vorliegenden Informationen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte, unabhängig von Form, Zeit oder Medium bedarf der schriftlichen Zustimmung des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum.

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Lungenkrebs, Foto: MOREDUN ANIMAL HEALTH LTD/SPL/Getty Images © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Mehr wissen zum Thema Lungenkrebs

Adressen, Links, Broschüren, Fachliteratur

Der Text "Mehr wissen zum Thema Lungenkrebs: Adressen, Links, Broschüren" ist Teil umfassender Informationen zum Thema Lungenkrebs. Der Abschnitt führt für Patienten, Angehörige und Interessierte mögliche Ansprechpartner und weitere Informationsquellen zum Thema Bronchialkarzinom auf. Für Fachkreise hat der Krebsinformationsdienst entsprechende Literaturhinweise und Quellen zusammengestellt, die bei der Erarbeitung der Texte zum Thema Bronchialkarzinom genutzt wurden.
Für die Suche nach weiteren Ansprechpartnern steht der Krebsinformationsdienst am Telefon oder per E-Mail zur Verfügung. Informationen aus dem Internet, einer E-Mail oder einem Telefongespräch können Patienten eine persönliche ärztliche Beratung jedoch nicht ersetzen.

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Arzt und Klinik: Ansprechpartner, auch nach der Behandlung

Was kann man selbst zur Behandlung und Gesundung beitragen? Wie kann man einem Rückfall vorbeugen, und was kann man tun, wenn es doch dazu kommt? Wie geht man am besten mit den verschiedenen Begleiterscheinungen von Krankheit und Behandlung um? Erster Ansprechpartner für Patienten mit Lungenkrebs ist ihr behandelnder Arzt, unabhängig davon, ob die Nachbetreuung in einer Praxis oder über die Ambulanz eines Krankenhauses organisiert wird. Patienten sollten sich nicht scheuen, auch Fragen zu nicht rein medizinischen Themen an ihren Arzt zu richten. Zu dessen Aufgaben gehört es, seine Patienten zu begleiten, gemeinsam mit ihnen Probleme zu lösen, ihre Fragen zu beantworten und ihnen weitergehende Möglichkeiten der Unterstützung zu vermitteln.

Kliniksozialdienst: Beratung schon im Krankenhaus

Die meisten Krankenhäuser bieten Patienten während des stationären Aufenthaltes eine Beratungsmöglichkeit durch Sozialarbeiter an. Die Kliniksozialdienste sind Ansprechpartner für Fragen zur Krankenversicherung und zur Beantragung von Rehabilitationsmaßnahmen. Soll ein Krebspatient nach Hause entlassen werden, unterstützen sie bei der Organisation der notwendigen Versorgung. Sie helfen auch weiter, wenn Patienten befürchten, durch die Erkrankung in eine finanzielle oder anders geartete Notlage zu geraten, oder wenn die Situation am Arbeitsplatz geklärt werden muss. Außerdem können sie über die Anerkennung einer Schwerbehinderung informieren und bei der Antragstellung helfen.

Kranken- und Rentenversicherung: Wer übernimmt Kosten?

Die Krankenversicherungen sind Ansprechpartner bei Fragen zur Kostenübernahme von medizinischen Leistungen:

  • Arzt- und Klinikkosten
  • bei Bedarf Kosten für eine psychoonkologische Begleitung
  • Medikamente
  • Heil- und Hilfsmittel
  • bei Bedarf Kosten für häusliche Krankenpflege

Außerdem sind Krankenversicherungen Ansprechpartner bei Fragen

  • zu Zuzahlungen, die Patienten selbst leisten müssen
  • zur gesetzlichen Pflegeversicherung
  • zur medizinischen Rehabilitation

Die gesetzliche Rentenversicherung ist Ansprechpartner in vielen Rehabilitationsfragen, etwa wenn es um die Rückkehr ins Arbeitsleben oder um Rentenfragen geht.

Krebsberatungsstellen: Hilfe im Alltag

Psychosoziale Krebsberatungsstellen gibt es in vielen Städten und Gemeinden. Sie helfen Krebspatienten, sich mit ihrer veränderten Lebenssituation auseinanderzusetzen. Darüber hinaus bieten sie Patienten und ihren Angehörigen Informationen und Rat in praktischen Fragen. Die Beratungsstellen arbeiten mit weiteren Einrichtungen vor Ort zusammen, die Angebote für Krebspatienten machen. Dazu zählen zum Beispiel örtliche Selbsthilfegruppen, Sportangebote oder spezialisierte Psychologen. Auf Wunsch können Krebsberatungsstellen Kontakte zu diesen Anbietern vermitteln.

Psychoonkologen: Hilfe bei der Krankheitsverarbeitung

Psychoonkologen sind Ärzte, Psychologen oder Sozialarbeiter, die sich auf die Behandlung und Beratung von Krebspatienten spezialisiert haben. Viele haben heute eine qualifizierte Weiterbildung durchlaufen. Sie helfen Patienten, mit Ängsten und Trauer umzugehen und bieten ihnen seelische Unterstützung in ihrer schwierigen Lebenslage.

Selbsthilfe: Unterstützung durch andere Betroffene

Seit Anfang 2014 existiert der Bundesverband Selbsthilfegruppe Lungenkrebs e.V. Er will Lungenkrebs-Patienten informieren und helfen, mit ihrer Erkrankung besser fertig zu werden. Weiteres Ziel ist es, die derzeit etwa 40 regionalen Lungenkrebs-Selbsthilfegruppen besser zu vernetzen. Eine Internetseite befindet sich im Aufbau (Stand November 2014).

Hinweise auf regionale Selbsthilfegruppen finden sich derzeit auf der Seite der Selbsthilfe Lungenkrebs Berlin unter www.selbsthilfe-lungenkrebs.de/html/selbsthilfegruppen1.html. Dieses Angebot finanziert sich laut der Internetseite über Spenden, auch der Pharmaindustrie, sowie Mitgliedsbeiträge. Die regionalen Gruppen haben unterschiedliche Organisationsformen oder Trägerschaften und Finanzierungen.

Über regionale Selbsthilfegruppen informieren darüber hinaus beispielsweise die örtlichen Krebsberatungsstellen. Betroffene können sich zudem auch an Selbsthilfegruppen wenden, die nicht auf eine Tumorart festgelegt sind.

Lungeninformationsdienst: Mehr zu Lungenerkrankungen

Mehr zu Lungenerkrankungen, die zum Beispiel durch das Rauchen verursacht werden, auf der Internetseite des Lungeninformationsdienstes im Helmholtz Zentrum München. Der Dienst informiert im Auftrag des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) über Prävention, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Lunge und Atemwege.

Broschüren und Informationsblätter für Patienten, Angehörige und Freunde

Broschüren

Kostenlos erhältlichen Broschüren zum Thema Krebs gibt es von verschiedenen Anbietern. Eine Liste hat der Krebsinformationsdienst im allgemeinen Broschürenverzeichnis sowie unter dem Stichwort "Lungenkrebs (Bronchialkarzinom)" zusammengestellt.

Informationsblätter

Der Krebsinformationsdienst bietet zu ausgewählten Fragestellungen eigene kurz gefasste Informationsblätter an. Diese Infoblätter können als PDF-Datei geladen und ausgedruckt werden:

Fachliteratur