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Brustkrebszelle, Foto: Duncan Smith/Getty Images © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Brustkrebs: Symptome - wann sollte eine Frau zum Arzt gehen?

Brustkrebs bereitet im frühen Stadium keine Beschwerden oder Schmerzen. Dennoch gibt es einige Anzeichen, die auf Krebs hindeuten können. Bemerkt eine Frau entsprechende Veränderungen, sollte sie zum Arzt gehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um Krebs handelt, ist weit geringer als die einer gutartigen Veränderung, vor allem bei jungen Frauen. Sicherheit bietet jedoch nur die sorgfältige Abklärung des Symptoms.
Der folgende Text bietet einen allgemeinen Überblick über häufige Symptome und Warnzeichen für Brustkrebs. Für Frauen, die keine Beschwerden haben, bietet sich darüber hinaus die Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen an.

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Anzeichen für Brustkrebs?

Achten sollten Frauen auf

  • neu aufgetretene Knoten, Verdichtungen oder Verhärtungen in der Brust oder der Achselhöhle,
  • bisher nicht aufgefallene Form- oder Größenunterschiede der Brüste,
  • Einziehung einer Brustwarze,
  • wasserklare oder blutige Absonderungen aus einer Brustwarze,
  • Einziehungen der Brusthaut an einer Stelle, "Apfelsinenhaut" oder kleine punktförmige Grübchen in der Haut,
  • neu auftretende, nicht abklingende Hautrötung oder -schuppung, oder
  • einseitige brennende Schmerzen oder Ziehen.

Krebsverdacht ohne Symptome?

Seit die Mammographie die Früherkennung von Brustkrebs erleichtert, werden auch Frauen mit einem Krebsverdacht konfrontiert, bei denen weder eine Veränderung an der Brust zu sehen noch ein größerer Knoten zu tasten ist.
Welche Veränderungen auf einer Mammographie-Aufnahme können auf Brustkrebs hindeuten und sollten deshalb weiter abgeklärt werden?

Ein wichtiger Hinweis - wenn auch kein sicherer Beweis für eine Krebserkrankung - ist so genannter Mikrokalk: Hier zeigen sich kleine Kalkherde als weiße Flecken auf dem Röntgenbild. Sie sind Anzeichen für Umbau- und Vernarbungsprozesse im Gewebe. Auch diese wurden bei den meisten Frauen durch harmlose Entzündungen ausgelöst, es kann allerdings auch ein wachsender Tumor dahinter stecken.
Daher sollte die Ursache für die Mikrokalk-Bildung abgeklärt werden. Lässt sich anhand des Aussehens der Einlagerungen nicht sicher sagen, dass eine harmlose Ursache die Umbildung ausgelöst hat, können betroffene Frauen wirkliche Sicherheit nur durch die  Untersuchung einer Gewebeprobe erhalten, eine Biopsie.
Auch andere Veränderungen, die sich in der Mammographie zeigen, sind meist harmlos, müssen im Zweifelsfall aber durch andere Untersuchungsverfahren genauer abgeklärt werden. Diese sind im folgenden Kapitel geschildert.