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Brustkrebs

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Risikofaktoren für Brustkrebs

Worauf können Frauen achten?

Letzte Aktualisierung: 22.08.2017

Kann man Brustkrebs wirksam vorbeugen? Dies ist eine Frage, die viele Frauen bewegt. Zwar werden viele Faktoren diskutiert, die die Entstehung eines Mammakarzinoms fördern könnten. Doch nicht alle lassen sich auch beeinflussen. Das Risiko ist zudem nicht in allen Lebensphasen gleich hoch. Womit gesunde Frauen heute rechnen müssen und was sie zur Vorbeugung tun können, erläutert der folgende Text.
Wichtig: Informationen aus dem Internet können die Beratung durch Ihren Arzt oder Ihre Ärztin nicht ersetzen. Wie hoch Ihr persönliches Brustkrebsrisiko ist, hängt von Ihrem Alter und  einigen weiteren individuellen Faktoren ab. Auch die Frage, ob Sie mit einem vererbbaren Risiko leben, lässt sich meist nur anhand einer Prüfung Ihrer persönlichen  Familiengeschichte beantworten.

Was beeinflusst das Risiko zu erkranken? Zu den Auslösern von Brustkrebs sind noch viele Fragen offen. Es ist nahezu unmöglich, bei Patientinnen mit Mammakarzinom im Nachhinein einen einzelnen, besonderen Anlass für die Tumorentstehung auszumachen.
Aus großen Studien lassen sich folgende Faktoren ableiten, die das Erkrankungsrisiko einer Frau beeinflussen: 

  • Lebensalter 
  • hormonelle Situation 
  • Lebensstil 
  • möglicherweise ererbte Risikogene

Eine häufig in den Medien zitierte Aussage lautet, etwa jede achte Frau müsse mit Brustkrebs rechnen. Stimmt diese Schätzung?
Diese Berechnung ist in etwa richtig - sie gilt so aber nur für die gesamte Lebensspanne. Und sie wird bezogen auf eine Lebenserwartung von mindestens 80 Jahren. 

Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, ist aber nicht in jedem Lebensabschnitt gleich hoch: 

  • Im Alter von 35 Jahren muss eine von 110 Frauen damit rechnen, innerhalb der nächsten zehn Jahre zu erkranken. 
  • Mit 45 ist es eine von 48,
  • mit 55 erhält innerhalb der nächsten zehn Jahre eine von 37 Frauen die Diagnose. 
  • Mit 65 Jahren ist es eine von 30 Frauen,
  • mit 75 Jahren eine von 31 Frauen. 

Diese und weiter Zahlen sind abrufbar beim Zentrum für Krebsregisterdaten unter www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten/Brustkrebs/brustkrebs_node.html.

Wichtig ist aber auch: Obwohl die Zahl betroffener Frauen insgesamt steigt, sterben heute weniger Patientinnen an Brustkrebs als noch vor zehn Jahren. Diese Verbesserung ist vermutlich auf bessere Therapien zurückzuführen. Ob auch die veränderten Früherkennungsangebote dazu beigetragen haben, lässt sich zurzeit noch nicht abschätzen. 

Bei der Mehrzahl der erkrankten Frauen reagieren die Tumorzellen auf Hormone. Dass der Spiegel der Geschlechtshormone sich lebenslang auf die Entstehung auswirkt, lässt sich auch an Statistiken ablesen.

Was bedeutet der Zusammenhang Hormone – Brustkrebs für die Vorbeugung?
Wie ihr Hormonspiegel aussieht, das kann eine Frau nur zum Teil beeinflussen, etwa über ein möglichst normales Gewicht oder über die Entscheidung, ihre Kinder zu stillen. Dazu gehört auch die Entscheidung, in den Wechseljahren auf eine Hormonersatztherapie möglichst zu verzichten.

Angeborene Faktoren: Grundlegende Dinge sind beim Hormonspiegel jedoch genetisch festgelegt: Je länger eine Frau mit dem zyklischen Auf und Ab der Spiegel von Östrogenen und Gestagenen lebt, desto höher ist für sie die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken. Eine frühe erste Regelblutung (Menarche) und ein spätes Einsetzen der Wechseljahre (Klimakterium mit anschließender Menopause) gelten als risikosteigernd: Sie bestimmen die Zeitspanne, in der eine Frau monatlich schwankenden Hormonspiegeln ausgesetzt ist.

Familienplanung: Sie wirkt sich indirekt ebenfalls über die Hormone aus, durch die Anzahl der Schwangerschaften und die Dauer von Stillperioden - je mehr Kinder eine Frau ausgetragen hat und je länger sie stillt, desto niedriger ist ihr Brustkrebsrisiko.

Die längerfristige Einnahme der "Pille" zur Empfängnisverhütung kann einen ungünstigen Einfluss auf das Brustkrebsrisiko haben, auch wenn die Risikosteigerung insgesamt eher gering ausfällt. Dieser Effekt wird allerdings zumindest statistisch aufgewogen durch den deutlichen Schutz, den die hormonelle Verhütung mit der "Pille" vor anderen Krebsarten bietet.

Wie sieht es mit einer Kinderwunsch-Behandlung aus, bei der oft über längere Zeit viele Hormonmedikamente notwendig sind?
Nach bisheriger Datenlage scheint dies das Brustkrebsrisiko nicht pauschal zu beeinflussen. Doch noch sind dazu Fragen offen: Nicht alle Medikamente wirken gleich, und wie viele Hormone eine Frau bei einer Kinderwunschbehandlung benötigt, hängt auch von ihrer individuellen Situation ab.

Hormonersatztherapie gegen Wechseljahresbeschwerden: Sie wirkt sich risikosteigernd aus. Auch die Einnahme von pflanzlichen Präparaten und Nahrungsergänzungsmitteln mit so genannten Phytohormonen sehen Fachleute kritisch: Ein Gefährdungspotenzial vieler isolierter Substanzen in höherer Dosierung ist möglicherweise vorhanden.

Die Forschung zum Einfluss des Lebensstils auf das Brustkrebsrisiko hat in den letzten Jahren in einigen Bereichen mehr Fragen aufgeworfen, als sie beantworten konnte:
Aus großen Beobachtungsstudien an Frauen, die aus Asien in die USA eingewandert waren und deren Brustkrebsrate stark anstieg, hatte man lange auf einen ungünstigen Einfluss zum Beispiel ungesunder "westlicher" Ernährung geschlossen.
Neuere Forschungen haben hier zu einem differenzierteren, aber keineswegs klareren Bild geführt: 

Obst und Gemüse, Ballaststoffe: Ob sich eine Frau reich an Obst und Gemüse ernährt oder ob sie dies nicht tut, scheint für ihr Brustkrebsrisiko beispielsweise keine Rolle zu spielen. 
Unklar ist auch der tatsächliche Effekt natürlicher Phytoöstrogene, also pflanzlicher Hormone in Lebensmitteln – noch ist die Diskussion dazu nicht abgeschlossen, ob sie vor Brustkrebs schützen oder das Risiko nicht sogar steigern.

Bewegungsmangel und Übergewicht: Wer sich zu kalorienreich ernährt und die aufgenommene Energie nicht verbraucht, setzt sich einem eindeutig ungünstigen Einfluss aus.

  • Übergewicht ist vor allem nach den Wechseljahren risikosteigernd, und wirkt sich vor allem auf das Risiko für Brustkrebs aus, bei dem die Tumorzellen auf Östrogen reagieren ("Östrogenrezeptor-positive" Tumoren). Neuere Studien zeigen allerdings, dass auch Übergewicht vor den Wechseljahren ungünstig sein kann. Lange hatte man gedacht, junge Frauen seien weniger betroffen – ganz geklärt ist der Zusammenhang für sie noch nicht.
  • Einen schützenden Effekt hat aber regelmäßige Bewegung, das zeigen immer mehr Studien.

Alkohol: Er beeinflusst die Brustkrebsrate ebenfalls. Je mehr eine Frau konsumiert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit zu erkranken. Eventuell besteht dieser Zusammenhang über den Energiehaushalt und den Einfluss von Alkohol auf das Gewicht. Eventuell gibt es aber auch einen gesonderten direkten Effekt von Alkohol. 

Rauchen und Passivrauchen sind zwar ungesund, ein Zusammenhang mit der Entstehung von Mammakarzinomen ist dagegen noch nicht wirklich sicher belegt - er lässt sich zurzeit allerdings auch nicht ausschließen. Die bisher vorliegenden Daten deuten einen schwachen Zusammenhang mit Brustkrebs vor allem bei Frauen vor den Wechseljahren an.

Umweltfaktoren spielen eine weit geringere Rolle, als viele Frauen annehmen oder es gelegentlich in Zeitungen oder Zeitschriften zu lesen ist. Trotzdem wird zu diesem Thema weiter geforscht: Gibt es möglicherweise einen Zusammenhang zu Luftverschmutzung, nächtlichem Licht in Städten, oder auch anderen umweltbedingten Einflüssen? Dazu gibt es zwar immer wieder auffällige Daten.
Doch noch ist nicht klar, ob es sich um Zufälle oder wirkliche Zusammenhänge handelt. Hier ein Beispiel: Sind es tatsächlich die nächtliche Straßenbeleuchtung oder das Arbeiten in der Wechselschicht, die den Schlaf stören und den Hormonspiegel negativ beeinflussen? Oder leben Frauen, die gewollt oder ungewollt die Nacht zum Tag machen, nicht insgesamt ungesünder als andere? Dazu sind noch viele Fragen offen.

Stress, belastende Lebenssituationen oder Depressionen haben an der Erkrankung keinen belegbaren Anteil, so zumindest der aktuelle Kenntnisstand. Auch hier gilt allerdings: Wer Stress mit Zigaretten, Alkohol oder Süßigkeiten und fettem Essen kompensiert, schadet seiner Gesundheit nachweislich.

Ansteckung: Vor einigen Jahren vermuteten Forscher, Brustkrebs könne durch Viren gefördert werden. Inzwischen gilt dies als ziemlich unwahrscheinlich. Brustkrebs ist auch nicht ansteckend – niemand muss vor dem Kontakt mit einer erkrankten Frau Angst haben.

Obwohl in den Medien viel über die Forschung zum Einfluss von Risikogenen auf die Brustkrebsentstehung zu erfahren ist: Die "Brustkrebsgene" BRCA1 und BRCA2, die das Risiko deutlich steigern und in der Familie vererbt werden können, spielen vermutlich nur bei etwa fünf bis maximal zehn von hundert Patientinnen einen Rolle. Das heißt auch: bei 90 bis 95 von 100 Patientinnen lässt sich eine Vererbung nicht nachweisen.

Man kennt inzwischen allerdings einige weitere Genveränderungen, die an der Brustkrebsentstehung beteiligt sein können. Sie scheinen sich weniger deutlich auf das Risiko auszuwirken, ihr tatsächlicher Einfluss ist noch unklar.

Dichtes Brustgewebe
Die weibliche Brust besteht aus Drüsengewebe, Bindegewebe und Fettgewebe. Je höher der Anteil an Drüsen- und Bindegewebe, desto dichter ist die Brust. Frauen mit einem sehr dichten Brustgewebe haben ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs. Das lässt sich hauptsächlich mit dem höheren Drüsenanteil begründen: Eine Brust mit viel Drüsengewebe hat mehr Zellen, die entarten können. Hinzu kommt, dass man mögliche Brustkrebsvorstufen oder Tumoren in der Mammographie schlechter erkennen kann.
Die Brustdichte nimmt mit dem Alter ab. Aber auch das Körpergewicht und Medikamente wie Tamoxifen spielen eine Rolle.

Veränderungen in der Brust
Meist gutartige Veränderungen oder Auffälligkeiten an der Brust können bei einigen Frauen zur Beunruhigung beitragen: Vor allem bei jüngeren Frauen können hormonelle Schwankungen zu Schwellungen in der Brust führen. Oder es lassen sich Knoten oder kleine Blasen mit Gewebsflüssigkeiten, sogenannte Zysten, ertasten.

Zysten treten meist erst nach dem 30. Lebensjahr auf. Sie betreffen vor allem Frauen zwischen 40 und 45. Es handelt sich um Flüssigkeitsansammlungen, die in der Regel gutartig sind und nicht entarten. Sie müssen nicht entfernt werden.

Umbauvorgänge im Drüsengewebe der Brust, sogenannte Mastopathien, kommen bei etwa der Hälfte aller Frauen vor. Sie können völlig symptomlos sein. Manche Frauen spüren aber auch verschiebbare Knoten oder Schmerzen, die durch Schwellungen verursacht werden. Eher selten ist milchiger Ausfluss aus der Brustwarze. Diese Veränderungen betreffen meistens beide Brüste und sind in der Regel gutartig. Je nach Ausmaß kann jedoch das Risiko für Brustkrebs erhöht sein. Wenn man bemerkt, dass sich eine Brust anders anfühlt als sonst, sollte man zur Sicherheit mit Arzt oder Ärztin darüber sprechen.

Frauen, die als Kind oder Jugendliche eine Bestrahlung im Brustbereich erhalten haben, leben ebenfalls mit einer leicht höheren Wahrscheinlichkeit, später an Brustkrebs zu erkranken.
Betroffen sind davon rein statistisch vor allem Frauen, die an einem Hodgkin-Lymphom erkrankt waren und eine sogenannte Mantelfeld-Bestrahlung erhalten hatten. Diese Form der Radiotherapie zielt auf versteckte Krebszellen in Hals, Brust und Achselhöhlen.
Heute wird meist weniger umfangreich bestrahlt: Die Ärzte versuchen, das Brustdrüsengewebe junger Frauen mit einem Lymphom möglichst zu schonen.

  • Frauen, die bereits einmal eine Strahlentherapie des Oberkörpers erhalten hatten, sollten ihre Frauenärzte davon informieren.

Lebensstil:
Achten Sie auf Ihr Gewicht. Vermeiden Sie eine Gewichtszunahme, vor allem wenn Sie die Wechseljahre schon hinter sich haben, oder bauen Sie Übergewicht ab. Trinken Sie möglichst wenig Alkohol. Sorgen Sie für viel und regelmäßige Bewegung, vor allem nach den Wechseljahren.

Kinderwunsch und Familienplanung:
Wenn Sie ein Kind bekommen, stillen Sie es nach Möglichkeit. Ist Ihre Familienplanung abgeschlossen: Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Verhütungsmethode für Sie am günstigsten ist. 

Hormone in den Wechseljahren:
Verzichten Sie nach Möglichkeit auf eine Hormonersatztherapie zur Linderung von klimakterischen Beschwerden. Nahrungsergänzungsmitteln mit Phytoöstrogenen oder anderen hormonell wirksamen Stoffen werden ebenfalls nicht empfohlen.
Wenn Sie sich doch zur Einnahme von Hormonen entscheiden: Nehmen Sie diese gegen Wechseljahresbeschwerden nur so lange ein, wie es für Sie absolut notwendig ist.

Chemoprävention: Gibt es vorbeugende Medikamente?

Die Idee, mit schützenden Medikamenten Brustkrebs vorzubeugen, ist auch für Brustkrebs nicht neu. Bisher gibt es jedoch keine Hinweise darauf, dass diese Möglichkeit wirklich besteht.

Hormone und Hormonblockade: In Studien geprüft wurden zum Beispiel hormonell wirksame Medikamente. Dabei handelt es sich um Stoffe, die sonst nur zur Behandlung einer Brustkrebserkrankung eingesetzt werden: Sie blockieren die Wirkung von Östrogen. Man erhoffte sich, zumindest bei Frauen mit sehr hohem Erkrankungsrisiko einen vorbeugenden Effekt.

Die Studien zeigen aber auch: Dieser Schutz wird mit dem Risiko aller Nebenwirkungen erkauft, die eine antihormonelle Therapie haben kann. Dazu gehören vor allem Beschwerden, wie sie sonst nur in den Wechseljahren auftreten. In Studien zeigte sich, dass viele Frauen die Einnahme der Medikamente daher nach einiger Zeit abbrachen.

Bisher gibt es in Deutschland keine generelle Empfehlung zu dieser vorbeugenden Hormonbehandlung.

Bisphosphonate: Nicht zu bewahrheiten scheint sich eine andere Hoffnung: Sogenannte Bisphosphonate werden seit einiger Zeit als Brustkrebsschutz diskutiert. Diese Medikamente werden eigentlich gegen Osteoporose eingesetzt, also gegen schwerwiegende Knochenveränderungen.
Doch in einigen Studien zeigte sich: Bei Frauen nach den Wechseljahren schien Brustkrebs seltener aufzutreten, wenn sie regelmäßig Bisphosphonate einnahmen. Neuere Studien, in denen die Wirkung gezielt untersucht wurde, sprechen wiederum dagegen. Und: Bisphosphonate sind nicht zur Brustkrebsvorbeugung zugelassen, sie können auch Nebenwirkungen haben.

Pflanzliche Hormone: Ebenfalls keinen Nutzen haben Vitamine oder andere Nahrungsergänzungsmittel, etwa mit sogenannten Phytoöstrogenen – diese können möglicherweise sogar schaden.



Quellen zum Weiterlesen (Auswahl)

Übersichten
Einen Überblick über aktuelle Daten zu Inzidenz, zur Altersverteilung und Risikostratifikation bietet das Zentrum für Krebsregisterdaten am Robert-Koch-Institut unter www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten/Brustkrebs/brustkrebs_node.html.

Im Europäischen Kodex zur Krebsbekämpfung von 2014 empfehlen Fachleute Frauen, wenn möglich zu stillen und eine Hormonersatztherapie bei Wechseljahresbeschwerden eher zu vermeiden. Der Kodex ist abrufbar unter http://cancer-code-europe.iarc.fr/index.php/de/. Wissenschaftliche Hintergründe stehen in englischer Sprache zur Verfügung unter http://cancer-code-europe.iarc.fr/index.php/de/wissenschaftliche-beweise.

World Cancer Research Fund, Continuous Update Project:
Breast Cancer Statistics: www.wcrf.org/int/cancer-facts-figures/data-specific-cancers/breast-cancer-statistics
Lifestyle and cancer risk: https://wcrf.org/dietandcancer/cancer-prevention-recommendations
Bericht "Diet, nutrition, physical activity and breast cancer": www.wcrf.org/dietandcancer/breast-cancer

Evidenzbasierte Leitlinien, Fachempfehlungen
Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, unter Beteiligung weiterer Fachgesellschaften: S3-Leitlinie Mammakarzinom der Frau (2017), www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/032-045OL.html

Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie, Kommission Mamma: www.ago-online.de/leitlinien-empfehlungen/leitlinien-empfehlungen/kommission-mamma

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Erstellt: 14.08.2015

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