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Coronavirus in mikrospkopischer Ansicht
Coronavirus

Corona und Krebs: Antworten auf h�ufige Fragen

Wissenswertes f�r Krebspatienten und ihre Angeh�rigen w�hrend der Corona-Pandemie

Letzte Aktualisierung: 14.09.2021
  • Krebspatientinnen und Krebspatienten sind nach Aussage der Experten durch das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) besonders gef�hrdet.
  • Viele Betroffene sind nun sehr verunsichert: Wie wirkt sich das Virus auf die Krebstherapie aus? Kann oder soll ich mich mit Krebs gegen Corona impfen lassen? Und was muss ich jetzt mit oder nach meiner Krebserkrankung im Alltag beachten?
  • Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums beantwortet in diesem Beitrag h�ufige Fragen zum Thema "Corona und Krebs".

Hinweis: Der nachfolgende Text geht auf krebsspezifische Fragen onkologischer Patientinnen und Patienten ein, die den Krebsinformationsdienst im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erreicht haben.

Was bedeutet die Delta-Variante f�r Krebsbetroffene?

Delta SARS-CoV-2 gilt als besonders ansteckend und breitet sich aktuell stark in Deutschland aus. Aus diesem Grund ist es f�r Krebsbetroffene und ihre Angeh�rigen wichtig, empfohlene Schutzma�nahmen weiterhin einzuhalten. Dabei gilt es,

  • Sorge f�r einen vollst�ndigen Impfschutz zu tragen � eine 1. Dosis sch�tzt bei den meisten Impfstoffen nicht ausreichend vor der Deltavariante.
  • allgemeinen Vorsichtsma�nahmen wie H�ndehygiene, Mund-Nasen-Bedeckung und Abstandsregeln weiterhin einzuhalten.

Machen Sie Ihre Angeh�rigen und Ihr soziales Umfeld darauf aufmerksam, dass sie damit zu Ihrem Schutz vor einer COVID-19-Erkrankung beitragen.

Das Coronavirus SARS-CoV-2 ist seit Anfang 2020 bekannt. Inzwischen gibt es verschiedene Mutationen des Virus, die sich vor allem in der �bertragbarkeit unterscheiden. Aktuell breitet sich die aus Indien bekannt gewordene Delta-Variante in Deutschland stark aus. Sie gilt als die derzeit ansteckendste Virusvariante. Au�erdem k�nnte sie zu schwereren Krankheitsverl�ufen f�hren.

Auch wenn immer neue Erkenntnisse und Forschungsergebnisse zu Krebs und Corona hinzukommen, sind viele Fragen noch nicht abschlie�end gekl�rt. Zudem k�nnen sich die individuellen Situationen, in denen sich Krebspatientinnen und -patienten befinden, deutlich unterscheiden.

Was bedeutet "Risikogruppe?": Sprechen Fachleute von Risikogruppen f�r SARS-CoV-2, meinen sie damit Menschen, die ein erh�htes Risiko f�r einen schweren Verlauf der Krankheit COVID-19 haben. Nicht damit gemeint ist, dass diese Menschen per se ein h�heres Ansteckungsrisiko haben.

  • Es k�nnen derzeit keine wissenschaftlich zuverl�ssigen Aussagen dazu gemacht werden, ob sich Krebspatienten mit dem Coronavirus leichter anstecken. Allerdings gibt es laut Deutscher Gesellschaft f�r H�matologie und Onkologie (DGHO) in Deutschland auch keine Anhaltspunkte daf�r, dass sich Krebspatienten h�ufiger mit dem Coronavirus anstecken. Ein Grund daf�r k�nnte sein, dass sie die Schutzma�nahmen besonders gut einhalten.
  • Prinzipiell w�re es aber m�glich, dass insbesondere Krebspatientinnen und Krebspatienten, deren Immunsystem geschw�cht ist, auch ein h�heres Ansteckungsrisiko haben.

Sind alle Krebspatienten Risikopatienten?

Krebs ist nicht gleich Krebs

Eine pauschale Einstufung von Krebspatienten als Risikogruppe f�r einen schweren Verlauf von COVID-19 ist nicht m�glich, denn:

Das Risiko ist abh�ngig von der jeweiligen Krebsart und der Erkrankungssituation, der erforderlichen Therapie sowie Begleiterkrankungen und anderen Risikofaktoren.

Das Robert Koch-Institut nennt Krebspatienten ganz allgemein als eine von mehreren Risikogruppen f�r schwere Verl�ufe einer COVID-19-Erkrankung. Das f�hrt bei vielen von Krebs betroffenen Menschen zu Verunsicherung, insbesondere dann, wenn die Krebserkrankung schon l�nger zur�ckliegt.

Die Deutsche Gesellschaft f�r H�matologie und Onkologie (DGHO) hat die Einstufung des RKI in ihrer Leitlinie konkretisiert, da inzwischen Daten aus verschiedenen L�ndern vorliegen. Entscheidend f�r einen schweren COVID-19-Verlauf von Krebspatienten scheinen folgende Faktoren zu sein:

  • die Erkrankungssituation: So hat sich beispielsweise gezeigt, dass Patienten mit einer aktiven, fortschreitenden oder metastasierten Krebserkrankung eine schlechtere Prognose haben, wenn sie an COVID-19 erkranken, als Patienten mit einer stabilen und gut beherrschten Krebserkrankung oder geheilte Krebspatienten.
  • die Krebsart: Beispielsweise gilt Blutkrebs unter intensiver Therapie oder Lungenkrebs als Risikofaktor f�r einen schweren COVID-19-Verlauf.
  • die individuellen Voraussetzungen: Wie in der allgemeinen Bev�lkerung auch, k�nnen sich bei Krebspatienten insbesondere ein h�heres Alter, ausgepr�gte Begleiterkrankungen, ein schlechter Allgemeinzustand, m�nnliches Geschlecht sowie Rauchen nachteilig auf den Krankheitsverlauf von COVID-19 auswirken (siehe Infokasten).

Die Experten weisen darauf hin, dass die Daten f�r eine Einstufung immer noch unvollst�ndig sind. Weitere Analysen sollen ein noch genaueres Bild davon liefern, wann Krebspatienten zur Risikogruppe f�r einen schweren Verlauf von Covid-19 geh�ren.

Wichtig zu wissen: Die Experten beurteilen, wie wahrscheinlich ein schwerer Krankheitsverlauf in einer bestimmten Gruppe ist. Aber auch Gesunde k�nnen durch eine Infektion mit dem Coronavirus schwer erkranken. Und: Nicht jeder, der zur Risikogruppe geh�rt erkrankt zwangl�ufig schwer.



Risikofaktor Blutgruppe? Es gibt Hinweise aus Studien, dass die Blutgruppe das individuelle Infektionsrisiko mit SARS-CoV-2 beeinflussen k�nnte. Dies betrifft sowohl die Wahrscheinlichkeit sich zu infizieren, als auch die Schwere der Erkrankung.

  • Es zeigte sich in den Studien, dass Personen mit Blutgruppe A ein h�heres Risiko f�r einen schweren Verlauf von COVID-19 hatten als Personen mit der Blutgruppe 0.

Die Ergebnisse der Studien sind allerdings nicht einheitlich und Forscher diskutieren sie noch intensiv. Das bedeutet f�r den Einzelnen: Es kann daraus keine pauschale Aussage abgeleitet werden. Weder kann man vorhersagen, dass jemand wegen seiner Blutgruppe schwer an COVID-19 erkranken wird noch, dass jemand aufgrund seiner Blutgruppe gesch�tzt ist. Vielmehr kann die Blutgruppe ein Risikofaktor von vielen sein.

Auf der Website der Bundeszentrale f�r gesundheitliche Aufkl�rung (BZgA) k�nnen sich B�rgerinnen und B�rger informieren, wie man sich vor einer Infektion mit dem Coronavirus sch�tzen kann.

  • Wichtig: Die dort empfohlenen Verhaltensma�nahmen gelten unabh�ngig davon, ob man gesund oder krank ist.

 

 



Sch�tzt eine Corona-Impfung vor dem Coronavirus?

  • Die Impfung sch�tzt vor allem davor, schwer an COVD-19 zu erkranken. F�r den Schutz vor der deutlich ansteckenderen Delta-Variante ist vor allem wichtig, dass die Menschen ihre Zweitimpfung wahrnehmen.
  • Wahrscheinlich verhindert die Corona-Impfungen auch in einem erheblichen Ma�e, sich mit SARS-CoV-2 anzustecken. Trotzdem ist es m�glich, sich ohne begleitende Beschwerden (asymptomatisch) zu infizieren.
  • Wenn sich Menschen deutlich seltener mit SARS-CoV-2 anstecken, vermindert das auch die �bertragung des Virus von geimpften Personen auf andere Menschen. Es kann jedoch sein, dass einige geimpfte Personen nach Kontakt mit SARS-CoV-2 noch ansteckende Viren ausscheiden. Deshalb empfiehlt die St�ndige Impfkommission (STIKO) auch nach der Impfung die allgemein empfohlenen AHA-L-Regeln einzuhalten.

Weitere Informationen zur Corona-Impfung finden Sie in dem Abschnitt Corona-Impfung bei Krebs m�glich?.

Corona-Schutz vor oder w�hrend einer Krebstherapie

Steht eine Krebstherapie bevor oder findet aktuell eine Krebstherapie statt, ist es besonders wichtig, die von der Bundeszentrale f�r gesundheitliche Aufkl�rung (BZgA) empfohlenen AHA-L-Regeln einzuhalten. Auch eine Corona-Impfung der Betroffenen und Angeh�rigen kann bis zu einem gewissen Ma�e zum Schutz beitragen (siehe vorheriger Abschnitt).

Dar�ber hinaus empfehlen Experten, Menschenansammlungen zu vermeiden, die sozialen Kontakte einzuschr�nken und Reisen zu reduzieren. Auch eine h�usliche Isolation kann infrage kommen. Das gilt insbesondere dann, wenn man eine Krebstherapie erh�lt, die das Immunsystem schw�cht. Genauere Auskunft kann dazu der behandelnde Arzt geben.

  • Genauso wichtig: Machen Sie in einer solchen Situation auch Ihre Angeh�rigen auf die empfohlenen Schutzma�nahmen aufmerksam und bitten Sie sie um ihre Unterst�tzung.
Zum Weiterlesen

In dem Artikel Alltag mit Maske: FFP2-Masken f�r Fremd- und Selbstschutz informiert die Bundesregierung �ber die verschiedenen Maskentypen, deren Qualit�tskriterien sowie zum richtigen Umgang mit den Masken.

 Grunds�tzlich gibt es 3 Arten von Masken:

  • die partikelfiltrierenden Halbmasken, die umgangssprachlich auch Atemschutzmasken oder FFP-Masken genannt werden. Der Name FFP ist eine Abk�rzung des englischen Namens "Filtering Face Piece"
  • die aus dem medizinischen Alltag bekannten medizinischen Gesichtsmasken, umgangssprachlich zum Beispiel auch OP-Masken, Mund-Nasenschutz, Mundschutz genannt
  • die selbst hergestellte Mund-Nasen-Bedeckung, auch "Community-Masken" oder Alltagsmasken genannt

Bez�glich der Schutzwirkung ist nach Maskentyp zu unterscheiden:

  • vorwiegend dem Fremdschutz dienen Mund-Nasenbedeckungen wie Alltagsmasken oder OP-Masken
  • nur dem Eigenschutz dienen FFP2-/FFP-3-Masken mit Ventil
  • dem Fremd- und Eigenschutz dienen FFP2-/FFP-3-Masken ohne Ventil
Wichtig

Eine Mund-Nasen-Maske ersetzt nicht Hygiene- und Verhaltensregeln:

  • Reduzieren Sie Ihre sozialen Kontakte.
  • Waschen Sie sich regelm��ig die H�nde.
  • Halten Sie auch beim Tragen einer Mund-Nasen-Maske einen Abstand von 1 � 2 Metern zu anderen Menschen ein.

Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt generell jedem eine Mund-Nasen-Bedeckung im �ffentlichen Raum zu tragen, n�mlich

  • wo mehrere Menschen zusammentreffen und sich l�nger aufhalten (zum Beispiel Arbeitsplatz).
  • wo der Abstand zwischen Menschen von mindestens 1,5 m nicht immer eingehalten werden kann (etwa beim Einkaufen oder in �ffentlichen Verkehrsmitteln).
  • bei Menschenansammlungen im Freien, wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten wird.

Das soll die Ausbreitungsgeschwindigkeit von COVID-19 in der Bev�lkerung senken und Risikogruppen f�r einen schweren Verlauf von COVID-19 sch�tzen.

Stapel verpackter FFP2-Atemschutzmasken
Krebspatientinnen und Krebspatienten k�nnen sich mit FFP2-Masken sch�tzen. � MC MEDIASTUDIO, Shutterstock.com

Die aktuellen Regeln zur Eind�mmung der Corona-Pandemie der Bundesregierung sehen vor, dass Menschen in �ffentlichen Verkehrsmitteln und in Gesch�ften k�nftig verpflichtet sind, medizinische Masken zu tragen (OP-Masken oder FFP2-Masken).

  • Wichtig zu wissen: Die Umsetzung dieser Regel liegt bei den Bundesl�ndern. Regional k�nnen dar�ber hinaus weitere Regelungen gelten. Am besten informieren Sie sich direkt an Ihrem Wohnort �ber die geltenden Regelungen.
Impf-Empfehlung bei Krebs

Deutsche Gesellschaft f�r H�matologie und medizinische Onkologie vom 31.03.2021: COVID-19-Schutzimpfung: Wer kann geimpft werden? Wie wird informiert? (PDF)

Impfung f�r Krebspatienten empfohlen: Die Deutsche Gesellschaft f�r H�matologie und Onkologie (DGHO) und andere Experten bef�rworten ganz allgemein eine Corona-Impfung bei Krebspatienten.

Wie wirksam die ersten Corona-Impfstoffe bei Krebspatienten in ihrer individuellen Erkrankungssituation sind, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht sicher beantwortet werden. Gleiches gilt auch f�r eine Corona-Impfung unter bestimmten Krebstherapien wie einer Chemotherapie, zielgerichteten Medikamenten oder Immun-Checkpoint-Hemmern.

  • Wichtig zu wissen: Menschen, deren Immunsystem durch die Krebserkrankung oder die Krebstherapie stark unterdr�ckt ist, sind unter den Probanden der bisherigen Zulassungsstudien nicht vertreten. Experten gehen davon aus, dass die Impfung bei Menschen mit beeintr�chtigtem oder unterdr�cktem Immunsystem nur eingeschr�nkt wirksam ist. Aber: Alle derzeit zugelassenen Impfstoffe gelten laut Europ�ischer Arzneimittelbeh�rde EMA auch bei Immungeschw�chten als sicher.
Unsicher bei der Wahl des Impfstoffes?

Sollten Sie Zweifel an der Wirksamkeit und Sicherheit eines Corona-Impfstoffes haben, suchen Sie das Gespr�ch mit Ihrer �rztin oder ihrem Arzt. Lassen Sie sich die vorhandenen Daten erkl�ren und w�gen Sie gemeinsam Nutzen und Schaden des COVID19-Impfstoffes ab.

Individuelle Situation z�hlt: Fragen zu einer Corona-Impfung von Krebspatientinnen und -patienten k�nnen Experten wahrscheinlich noch l�nger nur eingeschr�nkt beantworten, da zuverl�ssige Daten aus klinischen Studien fehlen. Fachleute empfehlen daher Krebspatienten, die Entscheidung f�r oder gegen eine Impfung individuell und gemeinsam mit dem behandelnden Onkologen zu treffen.

Zur Wahl des Impfstoffs: Fachleute empfehlen Krebspatientinnen und Krebspatienten keinen bestimmten Impfstoff gegen SARS-CoV-2. Krebspatienten k�nnen mit jedem der derzeit zugelassenen Impfstoffe geimpft werden. Dabei sollten aber die allgemeinen Empfehlungen der St�ndigen Impfkommission (STIKO) beachtet werden, wie etwa

  • zum Alter der impfenden Person: Die derzeit zugelassenen Vektor-Impfstoffe von Astra-Zeneca und Johnson & Johnson empfiehlt die STIKO beispielsweise vorrangig Menschen ab 60 Jahren.
  • die Wahl bei der Zweitimpfung: Menschen, die eine 1. Dosis AstraZeneca erhalten haben, sollen k�nftig unabh�ngig vom Alter als 2. Impfung einen mRNA-Impfstoff erhalten.

Weitere Informationen unter Wissenswertes zu Corona-Impfstoffen.



Impfung unter medikament�ser Krebstherapie

Die deutsche Gesellschaft f�r H�matologie und Onkologie (DGHO) betont in ihrer Impfempfehlung ganz allgemein, dass sich Patientinnen und Patienten vor, unter oder nach einer Chemotherapie, einer zielgerichteten Therapie und/oder einer Therapie mit Immuncheckpoint-Hemmern gegen Corona impfen lassen k�nnen:

  • Keine der genannten medikament�sen Therapien stellt eine absolute Kontraindikation f�r die SARS-CoV-2-Schutzimpfung dar.

Zu beachten ist aber, dass Patientinnen und Patienten deren Immunsystem durch die Therapie unterdr�ckt ist, weniger Antik�rper nach einer einmaligen Impfung bilden, als diejenigen mit einem voll funktionsf�higen Immunsystem. Darauf deuten erste Studiendaten hin.

Wichtig

Wann f�r Betroffene unter einer laufenden medikament�sen Krebstherapie der beste Impfzeitpunkt ist, sollten sie immer gemeinsam mit ihren behandelnden �rzten auf Basis ihrer pers�nlichen Krankheitssituation entscheiden.

Zum konkreten Zeitpunkt der Impfung: Daten aus hochwertigen klinischen Studien zum optimalen Zeitpunkt der COVID-19 Schutzimpfung w�hrend einer medikament�sen Krebstherapie liegen nicht vor. Expertinnen und Experten der DGHO empfehlen folgende Aspekte zu ber�cksichtigen:

  • Wenn immer m�glich, sollten sich Patientinnen und Patienten vor Beginn einer medikament�sen Krebstherapie impfen lassen.
  • W�hrend einer laufenden Chemotherapie mit mehreren Zyklen, sollten �rzte und Patienten versuchen, einen zeitlichen Abstand zur Krebstherapie zu erreichen. Das soll das Risiko �berlappender Nebenwirkungen vermindern.
  • Auch f�r laufende Krebstherapien, die das Immunsystem unterdr�cken, gibt es keinen optimalen Zeitpunkt f�r die Schutzimpfung: Hier ist ebenfalls nicht empfohlen, die Krebstherapie auszusetzen.
  • Ausnahmen bilden manche Antik�rper-Therapien und wenige zielgerichtete Wirkstoffe zur Behandlung von Leuk�mien und Lymphomen sowie CAR-T-Zelltherapien: Hier erwarten Fachleute, dass die Impfantwort wahrscheinlich deutlich reduziert ist. Die Experten schlagen deswegen vor, sich erst 3 � 6 Monaten nach Abschluss dieser Krebstherapien impfen zu lassen. Hier ist es besonders notwendig, Risiko und Nutzen individuell abzuw�gen.

Priorisierung der Corona-Impfung

Impfung von Kindern

Der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer ist auch f�r 12- bis 15-J�hrige zugelassen. Die St�ndige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Impfung f�r alle Kinder ab 12 Jahren.

Am 7. Juni 2021 hat die Bundesregierung die Impf-Priorisierung aufgehoben. Alle Menschen in Deutschland ab 12 Jahren k�nnen nun grunds�tzlich einen Impftermin bekommen. Dies gilt sowohl f�r Impfzentren als auch f�r Arztpraxen oder Betriebs�rzte.

Die Bundesl�nder haben die M�glichkeit, in den Impfzentren an der Priorisierung festzuhalten. Au�erdem k�nnen sie Impfungen f�r bestimmte Gruppen anbieten. Die Betriebs�rzte und die niedergelassenen �rzte gestalten die Terminvergabe selbst und k�nnen weiterhin bestimmte Patientengruppen priorisieren. Bereits vereinbarte Impftermine f�r die erste oder zweite Impfung bleiben unabh�ngig von den �nderungen bestehen.



Wie komme ich an einen Termin f�r die Corona-Impfung und was gibt es zu beachten?

Aktueller Stand

Die Bundesregierung informiert stets �ber den aktuellen Stand bei der Corona-Impfung. Hier finden Sie auch Informationen zur Wirkweise, Fakten rund um die Impfung sowie n�tzliche weiterf�hrende Links.

Es gibt inzwischen verschiedene Wege, �ber die man an einen Termin f�r eine Corona-Impfung kommt:

  • Impfung in einem Impfzentrum: F�r die Organisation und den Betrieb der Impfzentren sowie die Terminvergabe sind die Bundesl�nder zust�ndig. Insofern unterscheidet sich der Ablauf von Bundesland zu Bundesland. Wie Ihr Bundesland die Terminvergabe regelt, finden Sie auf den Websites der einzelnen Bundesl�nder. Die Links zu den Websites finden sich gesammelt auf der Corona-Info-Seite der Bundesregierung.
  • Impfung in Hausarztpraxen: Seit Anfang April k�nnen auch Haus�rztinnen und Haus�rzte die Corona-Schutzimpfung durchf�hren. Die Terminvergabe regeln die Praxen selbst. Eine zentrale Einladung gibt es nicht. �rztinnen und �rzte haben die M�glichkeit, nach �rztlicher Einsch�tzung vor Ort selbst zu entscheiden, wer wann geimpft wird, wenn dies f�r eine gute Organisation der Schutzimpfungen oder eine zeitnahe Verwendung vorhandener Impfstoffe notwendig ist.
  • Weitere M�glichkeiten: Daneben gibt es mobile Impfteams, die beispielsweise station�re Pflegeeinrichtungen aufsuchen. Auch die M�glichkeit sich in Einrichtungen wie Krankenh�usern oder station�ren Pflegeeinrichtungen von Betriebs�rzten und -�rztinnen impfen zu lassen, gibt es. Betriebs�rzte in anderen Bereichen k�nnen ebenfalls impfen, sofern Impfstoff vorhanden ist.

Wie sieht es mit einer Auffrischimpfung / Drittimpfung bei Krebs aus?

Die Gesundheitsministerkonferenz hat beschlossen, ab September 2021 bestimmten Risikogruppen f�r einen schweren Verlauf von COVID-19 eine Auffrischimpfung anzubieten. Dazu geh�ren auch Krebspatientinnen und -patienten mit Immunschw�che.

In einer aktuellen Stellungnahme empfehlen Krebsexperten und -expertinnen der Deutschen Gesellschaft f�r H�matologie und Onkologie (DGHO) eine Auffrischimpfung gegen COVID-19 nun konkret Patientinnen und Patienten

  • mit Blutkrebs-Erkrankungen,
  • mit fortgeschrittenen und metastasierten Tumoren,
  • unter Krebstherapie, die das Immunsystem unterdr�ckt beziehungsweise schw�cht (immunsuppressiver Therapie).

Laut DGHO kann die Auffrischimpfung in einem Abstand von mindestens 6 Monaten zur Zweiimpfung stattfinden. Kommen die behandelnden �rzte zu dem Schluss, dass es medizinisch sinnvoll ist, k�nnen sie diese auch fr�her vorschlagen.

Betroffene, die zu Hause wohnen, k�nnen die Auffrischungsimpfungen durch ihre behandelnden �rztinnen und �rzte erhalten. Die Drittimpfungen soll laut Medienberichten mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen.

Weitere wissenschaftliche Daten gefordert: Eine wissenschaftlich begr�ndete Empfehlung f�r eine entsprechende Booster-Impfung gibt es bislang noch nicht. Die DGHO fordert dringend weitere Daten aus klinischen Studien und aus Registern zur Auffrischimpfung, um besser Menschen definieren zu k�nnen, die von einer Auffrischimpfung profitieren. Auch eine entsprechende Empfehlung der St�ndigen Impfkommission (STIKO) steht noch aus. Diese wird im Laufe des September 2021 erwartet.

Wissenswertes zu Corona-Impfstoffen

Datenlage, Wirksamkeit, Anwendung und Sicherheit

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat alles Wissenswerte zur COVID-19-Impfung in einem Faktenblatt (PDF) zusammengefasst.

Das Institut f�r Qualit�t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) informiert allgemein verst�ndlich und faktenbasiert auf www.gesundheitsinformation.de zu Comirnaty�, zum Impfstoff Moderna, Impfstoff Vaxzevria� von AstraZeneca und zum Impfstoff Janssen (Johnson & Johnson)

In der Europ�ischen Union (EU) gibt es inzwischen 4 zugelassene Impfstoffe gegen SARS-CoV-2. Dabei handelt es sich um

  • die seit Ende Dezember / Anfang Januar zugelassenen Impfstoffe aus der Klasse der mRNA-Impfstoffe: Comirnaty� von Biontech/Pfizer und Spikevax� von Moderna Biotech.
  • den seit Ende Januar zugelassenen Impfstoff aus der Klasse der Vektorimpfstoffe: Va�x�ze�vria� von AstraZeneca
  • den seit Mitte M�rz zugelassenen Impfstoff aus der Klasse der Vektorimpfstoffe: COVID-19 Vaccine Janssen von Johnson & Johnson / Janssen-Cilag.

Wissenschaftler erforschen weiter mehr als 200 Impfstoff-Kandidaten gegen das Coronavirus. Die Impfungen beruhen teilweise auf anderen Wirkprinzipien. Es kann damit gerechnet werden, dass in den n�chsten Wochen weitere Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 zugelassen werden.

Im Folgenden sind einige wissenswerte Fakten rund um die zugelassenen Corona-Impfstoffe zusammengefasst. F�r vollst�ndige und individuelle Informationen zur Impfung ist der impfende Arzt oder die impfende �rztin die richtige Ansprechperson. Eine umfangreiche Linkliste zu ausf�hrlicheren allgemeinverst�ndlichen Informationen �ber die Corona-Impfung sowie Fakten-Checks zu "Impfmythen" findet sich au�erdem im Quellenteil dieses Textes.

Wirkung:

  • Vektorimpfstoffe bestehen beispielsweise aus harmlosen Erk�ltungsviren, sogenannten Vektoren. Diese enthalten die "Bauanleitung" f�r ein Eiwei� auf der Oberfl�che des Coronavirus. Die Bauanleitung wird bei der Impfung �ber den Vektor in wenige K�rperzellen eingeschleust. Die K�rperzellen bilden das Corona-Eiwei�, das vom Abwehrsystem als fremd erkannt wird: Es produziert Abwehrstoffe dagegen.
    Wichtig: Durch die Impfung entstehen keine Coronaviren. Auch die Vektorviren k�nnen sich nicht vermehren.
  • mRNA-Impfstoffe enthalten genetische Informationen des Coronavirus zur Produktion eines Oberfl�chenproteins des Coronavirus in Form von Boten-RNA (englisch: messenger-RNA, kurz mRNA). Kurz nach der Impfung stellen einige K�rperzellen nach dem Bauplan dieser mRNA die entsprechenden Oberfl�chenproteine her. Diese regen das Abwehrsystem an, Abwehrstoffe gegen das Virus zu bilden und eine Immunantwort in Gang zu setzen.

Anwendung: Die bisher verf�gbaren Impfstoffe werden in den Muskel des Oberarms gespritzt. Eine andere Gabe, beispielsweise unter die Haut (subkutan), kann die Wirksamkeit beeintr�chtigen und wird von Experten nicht empfohlen.

  • Bei den mRNA-Impfstoffen und dem Vektorimpfstoff von AstraZeneca sind f�r eine wirksame Impfung 2 Impfdosen erforderlich. Die Impfabst�nde zwischen der 1. und 2. Dosis unterscheiden sich von Impfstoff zu Impfstoff.
    Neue Empfehlung der St�ndigen Impfkommission (STIKO): Menschen, die eine 1. Impfung mit AstraZeneca erhalten haben, sollen k�nftig unabh�ngig vom Alter als 2. Impfung einen mRNA-Impfstoff erhalten. Hintergrund ist die schnelle Ausbreitung der ansteckenderen Delta-Variante des Virus. Der Abstand zwischen 1. und 2. Dosis soll dann mindestens 4 Wochen betragen. Diese Empfehlung befindet sich noch im Stellungnahmeverfahren.
  • Bei dem Impfstoff Janssen ist nur 1 Impfung notwendig.
Lexikon

Impfdurchbruch: Ein Impfdurchbruch liegt vor, wenn bei einer vollst�ndig geimpften Person eine PCR-best�tigte SARS-CoV-2 Infektion mit Beschwerden festgestellt wird. Wird bei einem vollst�ndig Geimpften eine PCR-best�tigte Infektion ohne Beschwerden festgestellt, gilt dies hingegen nicht als Impfdurchbruch.

Wirksamkeit:

  • Die Impfungen sch�tzen vor allem vor COVID-19 mit Beschwerden (symptomatischen Verlauf). Trotzdem kann es zu einer COVID-19-Erkrankung kommen, da die Impfung keinen 100-prozentigen Schutz bietet.
  • Wie lange der Impfschutz anh�lt, ist bisher noch nicht bekannt.
  • Laut Robert Koch-Institut (RKI) kann eine Impfung das Risiko einer Infektion und der �bertragung des Coronavirus stark vermindern. Da sie aber keinen 100-prozentigen Schutz bietet, m�ssen auch Geimpfte die empfohlenen Hygieneregeln einhalten, mehr dazu im Abschnitt Wie kann ich mich als Krebspatient vor Corona sch�tzen?.
  • Aktuelle Studien belegen, dass die Impfung auch bei Vorliegen der derzeit dominierenden Delta-Variante einen Schutz gegen symptomatische und asymptomatische Infektionen bietet. Das Ausma�, mit dem die Virus-�bertragung durch die Impfung vermindert wird, h�ngt m�glicherweise von der Virusvariante ab. Der Schutz gegen Delta scheint im Vergleich zu der Alpha-Variante leicht vermindert zu sein.
  • Wichtig: Die Impfstoffe wurden im Rahmen der Zulassungsstudie nicht bei Menschen mit beeintr�chtigtem oder unterdr�cktem Immunsystem untersucht. Die Impfungen k�nnten bei diesen Menschen schlechter wirken.

Direkte Vergleichsstudien zwischen den verschiedenen derzeit in der EU zugelassenen Impfstoffen fehlen. Experten sch�tzen aber die ersten 3 zugelassenen Impfstoffe hinsichtlich ihrem Schutz vor schweren Krankheitsverl�ufen von COVID-19 und in Bezug auf die Sicherheit bei immungeschw�chten Patienten als gleichwertig ein. Dies gilt aller Wahrscheinlichkeit nach auch f�r den neu zugelassenen Impfstoff Janssen.

Wechselwirkungen: Bisher k�nnen noch keine Aussagen zu Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln beziehungsweise Krebstherapien getroffen werden.

Wichtig zu wissen

Krebs spricht nicht gegen eine Corona-Impfung. Im Gegenteil: Fachleute bef�rworten sogar, dass sich Menschen mit Krebs gegen COVID-19 impfen lassen.

Nebenwirkungen: Bei den Impfungen gegen Corona kann es zu Nebenwirkungen kommen. Das ist bei Impfungen normal, denn es kann zeigen, dass der K�rper auf den Impfstoff reagiert und Abwehrstoffe bildet. Meist sind die Nebenwirkungen leicht und legen sich innerhalb einiger Tage wieder. Bei mehr als 1 von 10 Geimpften kommt es beispielsweise vorr�bergehend zu Kopfschmerzen, M�digkeit, Gelenk- und Muskelschmerzen, Fieber und Sch�ttelfrost sowie Schmerzen, R�tungen und Schwellungen an der Einstichstelle.

Kontraindikationen: Es gibt nur sehr wenige Gr�nde (Kontraindikationen), warum eine Person sich dauerhaft oder vor�bergehend nicht gegen COVID-19 impfen lassen kann. Ein Beispiel sind Allergien gegen Bestandteile der COVID-19-Impfstoffe. Eine Krebserkrankung stellt in der Regel keine Kontraindikation dar.

Wer sollte sich auf Corona testen lassen?

Bei Krebs gilt

Geh�ren Sie zur Risikogruppe f�r einen schweren Verlauf von Covid-19, sollten Sie sich bei Atemwegsbeschwerden jeder Schwere auf das Coronavirus testen lassen.

Die Coronavirus-Testverordnung regelt, wer in welcher Situation Anspruch auf einen kostenlosen Corona-Test hat. Sie ist die Grundlage f�r die Nationale Teststrategie, die das Ziel hat, verst�rkt und gezielt zu testen.

Neben der Nationalen Teststrategie gibt es auch die M�glichkeit f�r B�rger, sich selbst und auf eigene Kosten zu testen. Dies soll bei Alltagsaktivit�ten eine zus�tzliche Sicherheit bieten.

 

 

Wichtig zu wissen

Zeigt ein Corona-Test keine Infektion an, ist das nur eine Momentaufnahme. Deshalb gelten weiterhin die Hygieneregeln (AHA-L-Regeln).

Folgende Personen haben Anspruch auf einen kostenlosen PCR-Test:

  • Personen mit COVID-19-typischen Beschwerden (beispielsweise schweren Atemwegsbeschwerden oder St�rung von Geruchs- und Geschmackssinn)
  • Personen ohne Beschwerden, die engen Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatten
  • Personen, die sich bei einem Corona-Ausbruch in Gemeinschaftseinrichtungen und -unterk�nften (zum Beispiel Schulen, Kitas, Gefl�chtetenunterk�nfte) oder Einrichtungen des Gesundheitswesens (zum Beispiel Pflegeeinrichtungen, Krankenh�user, Rehakliniken oder Hospize) aufgehalten haben
  • Patienten und Bewohner vor Aufnahme in medizinische oder pflegerische Einrichtungen

Antigen-Schnelltests sollen hier nur im Ausnahmefall zum Einsatz kommen, beispielsweise bei begrenzter PCR-Kapazit�t oder wenn ein schnelles Testergebnis erforderlich ist.

Anspruch auf einen kostenlosen Antigen-Schnelltest haben folgende Personen:

  • Personal, Bewohner, Patienten und Besucher in / von Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen wie beispielsweise Krankenh�user, Praxen, Pflegedienste oder Tageskliniken f�r die regelm��ige, vorbeugende Testung ohne COVID-19-Fall
  • Jeder B�rger einmal pro Woche in einem Testzentrum, einer Arztpraxis oder in beauftragten Einrichtungen wie Apotheken oder Rettungsdiensten (kostenlose B�rgertests). Diese kostenlosen B�rgertests werden ab Mitte Oktober eingeschr�nkt: siehe n�chster Absatz.

Ist der Antigen-Schnelltest positiv, sollten sich die Betroffenen das mit einem kostenlosen PCR-Test best�tigen lassen.

Kostenlose Antigen-Schnelltests werden eingeschr�nkt � gibt es Ausnahmen f�r Krebskranke? Das Bundesministerium f�r Gesundheit (BMG) plant, ab Mitte Oktober die kostenfreie B�rgertestung auf das SARS-CoV-2-Virus mit Antigen-Schnelltests einzuschr�nken. Bisher gibt es jedoch lediglich einen Referentenentwurf der geplanten neuen Coronatest-Verordnung. Deshalb k�nnen sich die geplanten Regelungen noch �ndern.

Wichtig zu wissen

Krebs allein wird vermutlich kein Grund sein, dass Betroffene zuk�nftig Anspruch auf einen kostenlosen B�rgertest auf SARS-CoV-2 haben. Denn: Krebs gilt nicht als medizinische Kontraindikation f�r eine Corona-Impfung.

Laut Medien, denen der Referentenentwurf vorliegt, ist Folgendes geplant:

  • Anspruch auf einen kostenfreien Test pro Woche sollen ab dem 11. Oktober nur noch die Personen bekommen, die derzeit nicht vollst�ndig geimpft werden k�nnen. Dazu z�hlen Kinder bis 12 Jahre, sowie Menschen, die an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen teilnehmen oder in den vergangenen 3 Monaten teilgenommen haben. Ebenso Menschen, die wegen einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden k�nnen oder in den vergangenen 3 Monaten deshalb nicht geimpft werden konnten.
  • Der Anspruch auf einen kostenfreien Test m�ssen diese Personengruppen dem Testanbieter gegen�ber nachweisen. F�r Menschen mit medizinischer Kontraindikation muss daf�r ein �rztliches Zeugnis vorliegen. Das m�ssen betroffenen Personen auf eigene Kosten einholen.
  • F�r Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren soll es eine �bergangsfrist f�r die kostenfreien B�rgertests bis Ende November geben.
  • Weiterhin kostenfrei bleiben sollen Testungen wie bisher f�r Menschen, die in den vergangenen 14 bis 21 Tagen Kontakt zu mit SARS-CoV-2 infizierten Personen hatten.

Kostenpflichtige Corona-Tests zur Eigenanwendung

Welche Tests stehen zur Verf�gung?

Eine Liste der bislang zugelassenen Selbsttests findet sich auf der Website des Bundesinstituts f�r Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Inzwischen k�nnen sich Privatpersonen eigenst�ndig zu Hause auf eine Corona-Infektion testen. Diese Tests sind in Apotheken, dem Einzelhandel und Drogerien erh�ltlich und m�ssen selbst bezahlt werden.

Die Arzneimittelbeh�rden �berpr�fen regelm��ig Qualit�t und Aussagekraft dieser Tests: Eignen sie sich als Selbsttest, bekommen sie eine Sonderzulassung mit CE-Kennzeichnung.

Die Bundesregierung hat Selbsttests eingef�hrt, um zus�tzliche Sicherheit in konkreten Situationen im Alltag zu geben, etwa bei einem privaten Besuch oder dem Besuch bei einer Kosmetikerin.

Bieten sie auch eine zus�tzliche Sicherheit f�r Krebspatientinnen und -patienten? Hierzu �u�ern sich Experten der Deutschen Gesellschaft f�r H�matologie und Onkologie (DGHO) in ihrer Leitlinie. Sie bewerten die Eigenuntersuchung zwar als vielversprechende M�glichkeit, sehen sie aber noch nicht als Alternative f�r Abstriche durch das medizinische Fachpersonal.

Au�erdem wichtig zu wissen:

  • Der Selbsttest bietet keine hundertprozentige Sicherheit. Er ist eine Momentaufnahme und kann schon nach wenigen Stunden zu einem anderen Ergebnis f�hren.
  • Wenn Sie einen Selbsttest anwenden, m�ssen Sie ihn genau wie in der Anleitung beschrieben durchf�hren. Sonst erh�ht sich die Gefahr, dass Sie sich wegen eines falschen Ergebnisses in falscher Sicherheit wiegen.
  • Auch wenn Sie den Test korrekt durchgef�hrt haben und er keine Infektion anzeigt, schlie�t das eine SARS-CoV-2-Infektion nicht aus. Damit ist es lediglich weniger wahrscheinlich, zum Zeitpunkt der Testung f�r andere ansteckend zu sein.
  • Die Selbsttests haben gegen�ber den PCR-Tests eine h�here Fehlerrate. Zeigt ein Selbsttest eine Infektion an, sollten Sie das Ergebnis mit einem PCR-Test best�tigen lassen.

Was ist der Unterschied zwischen den verschiedenen Tests?

Eine Infektion mit dem Coronavirus kann direkt oder indirekt nachgewiesen werden.

Direkte Nachweisverfahren sind die Polymerase-Kettenreaktion (PCR)- und Antigentests. Diese Tests zeigen direkt im Untersuchungsmaterial aus einem Nasen-Rachen-Abstrich an, ob das Virus im K�rper ist.

Indirekt wird eine Infektion mit dem Coronavirus �ber Antik�rper nachgewiesen. Antik�rper werden vom K�rper erst sp�ter im Verlauf einer SARS-CoV-2-Infektion gebildet.

  • PCR-Test: M�ssen Menschen derzeit auf das Virus SARS-CoV-2 getestet werden, geschieht dies in der Regel �ber einen PCR-Test. Ausgeschrieben nennen Fachleute das Verfahren "Real-time Reverse Transkriptase Polymerase-Kettenreaktion" (englisch abgek�rzt RT-PCR). Damit weisen Fachleute in Labors in dem abgestrichenen Sekret das Erbmaterial des Virus nach. Bis eine getestete Person ihr Ergebnis erh�lt, kann es 1 bis 2 Tage dauern. Ein weiterer Nachteil ist, dass es schnell zu Engp�ssen kommen kann, wenn besonders viel getestet werden muss. Der PCR-Test gilt als das zuverl�ssigste und empfindlichste Verfahren, um eine Infektion mit dem Coronavirus nachzuweisen.

    Wichtig zu wissen: Ein negatives PCR-Ergebnis schlie�t die M�glichkeit einer Infektion mit SARS-CoV-2 nicht vollst�ndig aus. Das Ergebnis kann trotz Corona-Infektion negativ sein � etwa, wenn die Probennahme qualitativ schlecht war, die Probe unsachgem�� transportiert worden ist oder der Test zu einem ung�nstigen Zeitpunkt (bezogen auf den Krankheitsverlauf) stattgefunden hat.

  • Antigentest: Antigentests erkennen Eiwei�-Bestandteile des Virus (Antigene) in Probematerialien aus dem Atemwegstrakt. Der Test kann entweder in einem Labor mit einem empfindlichen Ger�t ausgewertet werden oder "mit dem Auge" wie ein Schwangerschaftstest (visuell) direkt vor Ort (Schnelltest, Point-of-Care-Test, POCT). F�r Experten gelten Antigentests als sinnvolle Erg�nzung der (PCR-)Testkapazit�ten, da das Testergebnis innerhalb von 15 bis 30 Minuten vorliegt.

    Wichtig zu wissen: Antigentests sind weniger zuverl�ssig als PCR-Tests, mehr dazu im Abschnitt Antigentests: Wie sinnvoll sind sie f�r Krebspatienten?

  • Antik�rpertest: Ein Antik�rpertest weist Antik�rper (Immunglobuline) nach. Solche Antik�rper bildet das Immunsystem als Reaktionen auf Krankheitserreger. Bis der K�rper erste Antik�rper gegen einen Erreger gebildet hat, dauert es mehrere Tage. Haben sich gen�gend Antik�rper im Blut gebildet, k�nnen diese eine (neue) Infektion verhindern.
    Es ist noch nicht ganz sicher, ob und wie lange nach einer Infektion Immunit�t gegen das SARS-CoV-2-Virus besteht. Experten gehen davon aus, dass Patienten nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 f�r einen bestimmten Zeitraum immun sind. Tests zum Nachweis von Antik�rpern gegen SARS-CoV-2 sind inzwischen kommerziell verf�gbar.

Antigentests: Wie sinnvoll sind sie f�r Krebspatienten?

Fazit

Der Antigentest kann die Testkapazit�t sinnvoll erg�nzen, wenn zum Beispiel Massentests notwendig sind und ein schnelles Ergebnis gew�nscht wird.

Ist die getestete Person aber auf ein zuverl�ssiges Ergebnis angewiesen, wird �rzten empfohlen, den PCR-Test durchzuf�hren: Dieser ist zuverl�ssiger als ein Antigen-Schnelltest. Es dauert jedoch etwas l�nger, bis man das Ergebnis hat.

Das Robert Koch-Institut (RKI) informiert in einem Faktenblatt zu den beiden Testsystemen: Corona-Schnelltest-Ergebnisse verstehen.

Antigentests sind weniger zuverl�ssig als PCR-Tests. Das bedeutet, es besteht die M�glichkeit

  • falsch positiver Befunde: Der Test zeigt eine Infektion an, ob wohl keine vorliegt.
  • falsch negativer Befunde: Der Test zeigt keine Infektion an, obwohl sich die betroffene Person infiziert hat. Das ist zum Beispiel in sehr fr�hen oder sehr sp�ten Phasen der Infektion m�glich.

Besonders problematisch ist ein falsch negativer Befund, da sich die getestete Person in falscher Sicherheit wiegt. Deshalb empfiehlt das Robert Koch-Institut Antigen-Schnelltests nur, wenn ein falsch negatives Ergebnis keine schwerwiegenden Konsequenzen hat. Den Antigentest zu wiederholen, erh�ht die Aussagekraft des Tests.

Insbesondere immungeschw�chte Krebspatienten sowie deren Angeh�rige sind auf einen zuverl�ssigen Corona-Test angewiesen. Die Deutsche Gesellschaft f�r H�matologie und Onkologie (DGHO) empfiehlt f�r den Nachweis einer SARS-CoV2-Infektion bei Krebspatienten den PCR-Test.

Wichtig zu wissen: Zeigt der Antigentest eine Infektion an, muss das durch einen PCR-Test best�tigt werden, um ein falsch positives Ergebnis auszuschlie�en. Andernfalls w�rden die getestete Person sowie m�gliche Kontaktpersonen unn�tig in Isolation geschickt werden.

Antik�rpertests: Wie sinnvoll sind sie f�r Krebspatienten?

Fazit

Antik�rpertests sind nur in wenigen Situationen als erg�nzende Tests sinnvoll. Insbesondere Personen ohne typische COVID-19-Symptome bekommen keine sichere Aussage dar�ber, ob sie die Erkrankung schon hatten und m�glicherweise immun sind.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt den Einsatz von Antik�rpertests derzeit nur in Forschungsprojekten.

Risikopatienten f�r schwere COVID-19-Verl�ufe und ihre Angeh�rigen w�rden sich �ber einen aussagekr�ftigen Antik�rpertest freuen. W�rde man so doch Hinweise bekommen, ob man die Infektion schon hinter sich hat, eine Gef�hrdung durch COVID-19 besteht und die strengen Abstands- und Hygieneregeln weiter eingehalten werden m�ssen.

Die derzeit verf�gbaren Tests auf Antik�rper gegen das Virus SARS-CoV-2 sind nur eingeschr�nkt aussagekr�ftig: Sie erlauben nicht in jeder Situation eine Aussage dar�ber, ob eine einzelne Person die Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bereits durchgemacht hat. Insbesondere f�r Menschen, die keine typischen COVID-19-Symptome haben oder k�rzlich hatten, sch�tzen Experten sie nicht als sinnvoll ein.

Denn: Der Test kann auch Antik�rper gegen andere Erk�ltungs-Coronaviren nachweisen. Dann ist er falsch-positiv. Das bedeutet, die getestete Person geht davon aus, eine SARS-CoV-2-Infektion bereits durchgemacht zu haben, obwohl das nicht der Fall ist. M�glicherweise w�rde man sich dann in falscher Sicherheit wiegen � und h�tte dadurch ein erh�htes Infektionsrisiko.

F�r die breite �ffentlichkeit oder den Eigenbedarf von Patienten und ihren Angeh�rigen sind diese Tests daher bislang nicht geeignet. �rzte k�nnen sie allerdings bei begr�ndetem Verdacht als erg�nzende Diagnostik einsetzen. Dann werden die Kosten von der Krankenversicherung �bernommen.

Forscher k�nnen Antik�rpertests beispielsweise f�r bev�lkerungsmedizinische Fragestellungen einsetzen, in sogenannten epidemiologischen Studien. Damit k�nnen Epidemiologen realistische Werte etwa f�r die Infektionsh�ufigkeit und f�r die zunehmende Herdenimmunit�t in der Bev�lkerung berechnen.

Sprechen Sie mit Ihren behandelnden �rzten

Ob Ihre medikament�se Krebstherapie das Risiko erh�ht, schwer an COVID-19 zu erkranken, k�nnen die behandelnden �rztinnen und �rzte am besten beurteilen.

Die Einnahme von Krebsmedikamenten z�hlt die Deutsche Gesellschaft f�r H�matologie und Onkologie (DGHO) per se nicht zu den Risikofaktoren f�r schwere COVID-19-Verl�ufe. Vielmehr ist f�r sie die Art, der Status und die Aktivit�t der Krebserkrankung ausschlaggebend, siehe Abschnitt Corona: Welche Krebspatienten geh�ren zur Risikogruppe?.

Trotzdem werden Onkologen bei der Risikobeurteilung die Art der Therapie nicht unber�cksichtigt lassen. Etwa bei Krebstherapien, die das Immunsystem sehr massiv und/oder langfristig unterdr�cken. Dazu z�hlen beispielsweise sehr intensive und hochdosierte Chemotherapien, manche Antik�rper-Therapien oder die CAR-T-Zelltherapie zur Behandlung von Leuk�mien oder Lymphomen

  • Wichtig zu wissen: Nicht jedes Krebsmedikament schw�cht das Immunsystem.

Hochdosis-Chemotherapie mit Stammzelltransplantation und CAR-T-Zelltherapie

Manche Krebspatientinnen und -patienten erhalten eine Hochdosis-Chemotherapie mit anschlie�ender Stammzelltransplantation oder eine CAR-T-Zelltherapie, beispielsweise zur Behandlung einer Leuk�mie.

Diese Patienten geh�ren aufgrund der schweren und meist l�nger andauernden Immunschw�che zur H�chstrisikogruppe f�r verschiedene Infektionen. Dazu z�hlt auch eine Infektion mit SARS-CoV-2: Es ist davon auszugehen, dass eine COVID-19-Erkrankung bei diesen Patienten h�ufiger einen schweren Verlauf nimmt als bei immungesunden Personen.

Neben den allgemeinen Ma�nahmen zum Schutz vor einer SARS-CoV-2-Infektion empfehlen Experten auch spezielle Ma�nahmen, um diese Patientengruppe zu sch�tzen. Das umfasst beispielsweise Regelungen f�r Visiten und Besuche sowie f�r die Vorbereitung des Stammzellspenders und des Stammzell-Empf�ngers.

Haben Sie Fragen?

Bei Fragen zur Krebsbehandlung Ihres Kindes und zu den notwendigen Ma�nahmen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion wenden Sie sich am besten an die behandelnde Fach�rztin oder den behandelnden Facharzt Ihres Kindes. Die �rzte k�nnen die Situation Ihres Kindes am besten einsch�tzen.

Viele Eltern von Kindern mit einer Krebserkrankung sind verunsichert und fragen sich, ob ihre Kinder in der aktuellen Corona-Pandemie zur Risikogruppe f�r einen schweren Erkrankungsverlauf geh�ren.

Nach derzeitigem Kenntnisstand haben Kinder und Jugendliche in der Regel nur ein niedriges Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken. Das gilt nach Einsch�tzung der Gesellschaft f�r P�diatrische Onkologie und H�matologie (GPOH) auch f�r Kinder und Jugendliche, die eine Krebserkrankung haben und keine Stammzelltransplantation erhielten.

Allerdings sind einzelne schwere COVID-19-Erkrankungsf�lle bei Kindern mit Krebs beschrieben. Dar�ber hinaus kann eine SARS-CoV-2 Infektion w�hrend einer intensiven Krebstherapie dazu f�hren, dass �rzte die Behandlung unterbrechen m�ssen. Das kann sich auf den Therapieerfolg auswirken. Deshalb ist der Schutz von Kindern mit Krebs vor einer Corona-Infektion besonders wichtig.

Die Zentren f�r Kinderonkologie geben derzeit neben den allgemein �blichen Schutzma�nahmen spezielle Regelungen zu Besuchszeiten, Schutzmasken und zur Corona-Testung vor. Die Kliniken passen ihre Regelungen st�ndig an die offiziellen Empfehlungen an, die beispielsweise das Robert Koch-Institut gibt.

Falls die europ�ische Zulassung f�r 12 bis 16-J�hrige im Juni erfolgt, k�nnen auch sie mit dem Impfstoff von BioNTech geimpft werden. Dies gilt auch f�r Kinder und Jugendliche dieser Altersgruppe, die an Krebs erkrankt sind. Zust�ndige Fachgesellschaften empfehlen zudem nachdr�cklich, dass sich enge Kontaktpersonen impfen lassen, wenn m�glich.

Das sagen die Experten

In den meisten F�llen ist die wirksame Behandlung der Krebserkrankung f�r das �berleben der Patienten wichtiger als Vorsichtsma�nahmen wie etwa unn�tige Unterbrechungen oder Verschiebungen von Therapien.

Die Deutsche Gesellschaft f�r H�matologie und medizinische Onkologie (DGHO) empfiehlt Patientinnen und Patienten, eine geplante Krebstherapie in der Corona-Pandemie nicht grunds�tzlich zu verschieben.

�rzte werden bei jedem Patienten den Nutzen der Krebstherapie gegen den m�glichen Schaden, etwa Nebenwirkungen, abw�gen. Dabei ber�cksichtigen sie auch das individuelle Erkrankungsrisiko f�r COVID-19: Das ist bei einzelnen Betroffenen unterschiedlich, abh�ngig von den Lebensumst�nden, dem Arbeitsumfeld und den pers�nlichen Kontakten.

Haben sich Krebspatienten mit SARS-CoV-2 infiziert? Oder haben Sie ein erh�htes Infektionsrisiko, beispielsweise, weil sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben? Dann empfiehlt die DGHO individuell abzuw�gen, ob es notwendig ist, die Krebstherapie zu verschieben, zu verz�gern oder zu �ndern.

Eine Krebstherapie kann auch sch�tzen: Patienten, deren Erkrankung durch eine Krebstherapie kontrolliert ist, erleiden meistens weniger Infektionen als Patienten, die nicht wirksam behandelt sind.

Empfehlungen zur Strahlentherapie

Viele Krebspatienten haben Sorge, sich w�hrend ihrer Strahlentherapie mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) anzustecken. Die damit einhergehende Erkrankung COVID-19 kann bei einigen Krebspatienten einen schweren Verlauf nehmen. Andererseits besteht das Risiko, die Chance auf Heilung zu verschlechtern, wenn man die Bestrahlungen verschiebt oder die Behandlung ganz abbricht.

Die Deutsche Gesellschaft f�r Radioonkologie e. V. (DEGRO) r�t Betroffenen, die Strahlentherapien nach M�glichkeit durchzuf�hren und dabei in den Kliniken die empfohlenen Hygiene- und Verhaltensvorkehrungen strikt einzuhalten. Auch das Tragen von FFP2-Masken, sch�tzt den Tr�ger oder die Tr�gerin.

K�nnen Betroffene keine FFP2-Maske tragen, weil sie etwa eine Krebserkrankung der Atemwege haben? Haben sie gro�e Sorge und / oder einen sehr schlechten Allgemeinzustand? Dann empfiehlt die Fachgesellschaft das Gespr�ch mit dem behandelnden Radioonkologen zu suchen. Er kann das individuelle Risiko am besten beurteilen und hat die M�glichkeiten, die Therapie anzupassen:

  • Umstellung des Therapieschemas: Bei manchen Krebsarten k�nnen �rzte die Vorgehensweise der Behandlung ver�ndern, ohne dass sich dadurch die Heilungschancen verschlechtern. Dann ziehen sie zum Beispiel eine medikament�se Hormontherapie vor und bestrahlen den Tumor erst sp�ter.
  • �nderung der Fraktionierung: Statt h�ufiger mit geringeren Dosen zu bestrahlen, kann die Strahlentherapie auch mit weniger Sitzungen, aber daf�r mit h�heren Dosen erfolgen.

Sie sind an COVID-19 erkrankt? Selbst wenn Krebspatienten neu aufgetretene Atemwegsbeschwerden haben und/oder positiv auf das Coronavirus getestet wurden, hei�t das nicht zwangsl�ufig, dass sie ihre Strahlentherapie sofort abbrechen m�ssen. In diesem Fall sollten Sie telefonisch Kontakt aufnehmen und gemeinsam mit dem behandelnden Radioonkologen individuell kl�ren, ob und unter welchen Voraussetzungen die Behandlung durchgef�hrt werden kann.



Krebspatientinnen und Krebspatienten, die in der n�chsten Zeit einen Termin zur Nachsorge haben, k�nnen mit ihrem Nachsorge-Arzt dar�ber sprechen, ob der Termin stattfinden soll. Die �rzte kennen die pers�nliche Situation und k�nnen die Dringlichkeit der anstehenden Nachsorge-Untersuchung gegen das Risiko einer Infektion mit dem Corona-Virus abw�gen.

Je nach Situation kann die Entscheidung anders ausfallen. Fragen, die dabei eine Rolle spielen k�nnen, sind zum Beispiel:

  • L�sst sich die Nachsorge ohne gesundheitlichen Nachteil verschieben?
  • Geh�rt der oder die Betroffene zu einer Risikogruppe f�r COVID-19?
  • Hatte der oder die Betroffene Kontakt zu einem am Coronavirus Erkrankten oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten?
  • Befindet sich der oder die Betroffene in Quarant�ne?
  • Sind die Kapazit�ten der Praxis/Klinik momentan eingeschr�nkt?


Anschlussheilbehandlung

Die Ma�nahmen zu Anschlussheilbehandlung (AHB) finden derzeit weiter statt.

  • Zu bedenken ist hier, dass sich die Situation aufgrund der Corona-Pandemie jederzeit �ndern kann.

Anschlussheilbehandlungen (Anschlussrehabilitationen) werden bereits in der Klinik geplant. Deshalb m�ssen sie, au�er bei Bestrahlungen, unmittelbar im Anschluss an einen Klinikaufenthalt erfolgen und k�nnen nicht verschoben werden. Alternativ haben die Patientinnen und Patienten auch sp�ter die M�glichkeit, eine onkologische Rehabilitation zu beantragen.

Onkologische und medizinische Rehabilitation

Zur aktuellen Situation in den Reha-Kliniken informiert die Deutsche Rentenversicherung (DRV).

Aktuelle Empfehlung der DRV: Generell sollen die Rehakliniken wieder Patientinnen und Patienten aufnehmen, wenn sie dabei geltende Hygienevorschriften einhalten. Dazu geh�ren beispielsweise:

  • Besuchsverbote
  • Befragungen vor Anreise
  • R�umliche Trennung neu angereister Patienten und gegebenenfalls ein Corona-Test
  • entsprechende Verhaltensregeln wie Abstand, H�ndehygiene und Tragen eines Mund-Nasenschutzes

Die Entscheidung �ber die �ffnung einer Reha-Klinik trifft die jeweilige Klinikleitung. Zudem kann es sein, dass Beh�rden in einigen Regionen die Aufnahme von Reha-Patienten noch beschr�nken. Deshalb ist es ratsam, sich �ber die aktuelle Aufnahmesituation direkt bei der jeweiligen Reha-Klinik zu informieren.

  • Patientinnen und Patienten sind nicht verpflichtet eine Rehabilitationsma�nahme anzutreten: Sie k�nnen sich in diesem Fall mit ihrem Rentenversicherungstr�ger in Verbindung setzen und einen Antrag auf Verschiebung der Reha stellen. Die Verschiebung des Reha-Beginns ist in Folge der Corona-Pandemie f�r bis zu 9 Monate m�glich.
  • Wenn Patientinnen oder Patienten vorzeitig aus der Reha abreisen, sollten sie beachten, dass der Rentenversicherungstr�ger das �bergangsgeld nicht weiterbezahlt. Patientinnen und Patienten m�ssen sich dann mit dem Leistungstr�ger in Verbindung setzen, von dem sie vor der Reha Leistungen bezogen haben: zum Beispiel Krankengeld von der Krankenkasse, Arbeitslosengeld von der Arbeitsagentur, Arbeitslosengeld II vom JobCenter.

Wichtig zu wissen: Wenn Krankenkassen Patientinnen und Patienten auffordern, einen Reha-Antrag zu stellen, m�ssen sie diesen grunds�tzlich auch w�hrend der Corona-Pandemie stellen. Andernfalls k�nnte der Anspruch auf Krankengeld entfallen.



Recht auf Fernbleiben von der Arbeit?

Die derzeitige Erkrankungswelle mit COVID-19 berechtigt Arbeitnehmer nicht automatisch, ihrer Arbeit fernzubleiben. Das gilt auch f�r Krebspatientinnen und Krebspatienten unter ambulanter Krebstherapie, die aktuell arbeiten gehen.

  • Wenn es Ihnen nicht gut geht, k�nnen Sie das Gespr�ch mit Ihrem behandelnden Arzt suchen. Er kann dann eine Arbeitsunf�higkeitsbescheinigung ("Krankmeldung") ausstellen.
  • Wenn es Ihnen gut geht, Sie aber als Krebspatient die Ansteckung f�rchten, k�nnen Sie gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber versuchen, alternative L�sungen zu finden: Dazu geh�ren beispielsweise Homeoffice, kreative Arbeitszeitmodelle, Nutzung von Urlaub und Arbeitszeitkonten.
    Ist Homeoffice von Arbeitgeberseite nicht m�glich, m�ssten Sie mit Ihrem Arzt kl�ren, ob Sie tats�chlich zu einer Risikogruppe geh�ren und ob f�r Sie durch die T�tigkeit ein erh�htes Erkrankungsrisiko zu bef�rchten ist.

Wichtig zu wissen: Wenn Ihnen Ihre �rztin oder Ihr Arzt bescheinigt, dass Sie aufgrund Ihrer Krebserkrankung zur Risikogruppe geh�ren, verpflichtet das Ihren Arbeitgeber in der Regel nicht zu bestimmten Ma�nahmen oder zu einer Gehaltsfortzahlung, wenn Sie nicht zur Arbeit erscheinen.

Gibt es ein Besch�ftigungsverbot f�r Risikogruppen?

Ein Besch�ftigungsverbot f�r Risikogruppen gibt es nicht. Besch�ftigungsverbote gibt es nur in wenigen gesetzlich festgelegten F�llen, beispielsweise bei Schwangerschaften oder bei einer nachgewiesenen Corona-Infektion. Allein zu einer Risikogruppe f�r schwere COVID-19-Verl�ufe zu geh�ren, reicht f�r ein Besch�ftigungsverbot nicht aus.

  • Das bedeutet: �rztinnen und �rzte k�nnen Krebspatienten, zwar (kostenpflichtig) bescheinigen, dass sie zur Risikogruppe geh�ren, aber sie k�nnen kein individuelles Besch�ftigungsverbot aussprechen.

Recht auf Homeoffice � Pflicht zum Homeoffice?

Laptop, Kaffeetasse und Handy im Homeoffice
Homeoffice hilft, um sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu sch�tzen. � Elchinator, Pixabay

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, den Besch�ftigten Homeoffice anzubieten, wenn sie eine B�roarbeit oder eine T�tigkeit ausf�hren, die sich daf�r eignet. Ausnahmen gelten nur bei zwingenden betriebsbedingten Gr�nden. Die Arbeitnehmer m�ssen dieses Angebot annehmen, sofern das privat m�glich ist. Dies legt das neue Infektionsschutzgesetz (4. Bev�lkerungsschutzgesetz oder "Bundesnotbremse") fest.

  • Ihr Arbeitgeber verweigert Homeoffice, obwohl das Arbeiten von zu Hause aus m�glich ist? Dann sollten Sie zun�chst mit dem Arbeitgeber dar�ber sprechen. Hilft das nicht weiter, k�nnen Sie sich auch an ihren Betriebs- oder Personalrat wenden oder Kontakt mit den Arbeitsschutzbeh�rden aufnehmen.
  • In dem Betrieb ist kein Homeoffice m�glich? Dann muss im Betrieb getestet werden.

Wie wird f�r Schutz vor Corona w�hrend der Arbeit gesorgt?

Fragen Sie Ihren Arbeitgeber

Wenn Sie unsicher sind, wie Ihr Arbeitgeber den Infektionsschutz sicherstellt, fragen Sie nach.

Arbeitgeber unterliegen einer gesetzlich verankerten F�rsorgepflicht. Das hei�t, sie m�ssen n�tige Schutzma�nahmen f�r ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ergreifen. Diese sind in der SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung niedergelegt. Sie soll Arbeitnehmer vor einer Corona-Infektion sch�tzen und einer weiteren Ausbreitung des Virus vorbeugen.

Zu m�glichen Schutzma�nahmen z�hlen beispielsweise

  • einen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Besch�ftigten zu erm�glichen � in B�ros, im Freien und in Fahrzeugen.
  • Abl�ufe so zu organisieren, dass die Besch�ftigten m�glichst wenig direkten Kontakt zueinander haben. Beispielsweise �ber Schichtwechsel, Pausen oder unterschiedliche Anwesenheiten im B�ro.
  • Schutzscheiben oder Schutzmasken zur Verf�gung zu stellen, wo ein direkter Kontakt nicht zu vermeiden ist.

Wichtig zu wissen: Zudem sind Arbeitgeber angehalten, Risikogruppen besonders zu sch�tzen. Das schlie�t auch eine Beratung beim Betriebsarzt zu arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren, Vorerkrankungen und �ngsten ein.



Zum Weiterlesen

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat Testkriterien f�r Sch�ler w�hrend der COVID-19-Pandemie zusammengestellt.

Wenn in den Schulen Pr�senzunterricht stattfindet, fragen sich viele Eltern von Sch�lern mit einem erh�hten Risiko f�r einen schweren Verlauf von COVID-19, ob ihr Kind in die Schule gehen kann oder nicht.

Schulen haben Hygienekonzepte, um das Ansteckungsrisiko f�r die Sch�lerinnen und Sch�ler sowie Lehrkr�fte m�glichst gering zu halten. Zudem regelt das neue Infektionsschutzgesetz nun bundeseinheitlich, unter welchen Voraussetzungen Pr�senzunterricht �berhaupt stattfinden darf.

Wichtig zu wissen: Prinzipiell gilt die Schulpflicht in Deutschland auch w�hrend der Pandemie, allerdings ist damit nicht unbedingt eine Anwesenheitspflicht im Pr�senzunterricht verbunden. Das bedeutet, besteht die Sorge vor einer Ansteckung etwa wegen einer krebskranken Angeh�rigen, kann die Sch�lerin oder der Sch�ler gegebenenfalls auf das Distanzlernen beziehungsweise Homeschooling ausweichen.

Hochgestellte St�hle in leerem Klassenzimmer
Inzwischen haben viele Schulen wieder den Pr�senzunterricht aufgenommen. Risikogruppen mit Krebs sollten sich mit ihrer Einrichtung und ihren �rzten �ber erforderliche Sicherheitsma�nahmen austauschen. � Taken, Pixabay

Risikogruppen: Sch�lerinnen und Sch�ler, die selbst zur Risikogruppe f�r einen schweren Verlauf von COVID-19 geh�ren, sollten dar�ber mit ihren behandelnden �rzten und der Schulleitung sprechen:

  • Mit den �rzten sollte besprochen werden, wie hoch sie das individuelle Risiko einer Infektion mit SARS-CoV-2 einsch�tzen.
  • Mit der Schule ist zu kl�ren, wie das Infektionsrisiko gesenkt werden kann und / oder welche alternativen M�glichkeiten es geben k�nnte. Denkbar w�re beispielsweise ein weiterer Fernunterricht.

Sich und andere sch�tzen: Auch Kinder sollten nach M�glichkeit dazu beitragen, das Risiko f�r sich und andere gering zu halten. Das bedeutet: Abstands- und Hygieneregeln sowie die Husten- und Niesregeln einhalten.

Krebsbetroffene Angeh�rige von Sch�lern

Angeh�rige sch�tzen

In dem Abschnitt Wie kann ich vermeiden, krebskranke Angeh�rige mit Corona anzustecken? sind verschiedene Ma�nahmen genannt, die insbesondere �ltere Sch�ler beherzigen k�nnen, um ihre krebskranken Angeh�rigen zu sch�tzen.

An Krebs erkrankte Eltern fragen sich h�ufig, ob es besser ist, wenn ihr Schulkind zu Hause bleibt, damit sie sicherer vor einer SARS-CoV-2-Infektion gesch�tzt sind. Zu dieser Frage haben Onkologische Spitzenzentren (Comprehensive Cancer Center) Krebsexperten befragt, mit folgendem Fazit:

  • Insgesamt waren die Krebsexperten eher der Meinung, dass die meisten Kinder von krebskranken Eltern in Deutschland weiter die Schule besuchen k�nnen.
    Den Hintergrund f�r diese Einsch�tzung liefert auch das Robert Koch-Institut: Derzeit gibt es keinen Anhalt daf�r, dass sich Krebspatienten in Deutschland h�ufiger mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 anstecken als die �brige Bev�lkerung. Auch ist in Studien die Ansteckungsrate durch Kinder nicht h�her als durch Erwachsene.
  • Trotzdem kann es Gr�nde geben, die dagegen sprechen, dass Kinder mit einem an Krebs erkrankten Elternteil weiter die Schule besuchen. Beispielsweise, wenn sich bei dem erkrankten Elternteil der Gesundheitszustand verschlechtert oder im schulischen Umfeld des Kindes COVID-19-F�lle aufgetreten sind.
  • Betroffene sollten daher bei dieser Entscheidung ihren behandelnden Onkologen mit hinzuziehen: Er kann die individuelle Krankheitssituation beurteilen und etwa einsch�tzen, wie wahrscheinlich das Immunsystem durch den Krebs und die Behandlung beeintr�chtigt wird.

Individuelle L�sungen oft m�glich: Leben Sch�ler mit Personen zusammen, die zur Risikogruppe f�r schwere COVID-19-Verl�ufe geh�ren, bieten viele Schulen Unterst�tzung an. Hier lohnt es sich bei der Schulleitung nachzufragen.

Impfung f�r 12 bis 16-J�hrige in Aussicht: Nach der europ�ischen Zulassungserweiterung f�r den Impfstoff von BioNTech, k�nnen sich auch Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren grunds�tzlich impfen lassen.

Zus�tzliche Virus-Infektionen der oberen Luftwege k�nnen f�r den Verlauf einer Coronavirus-Erkrankung ein besonderes Risiko darstellen.

Eine Grippeschutz- und Pneumokokken-Impfungen sch�tzt nicht vor COVID-19. Aber sie vermindern das Risiko von weiteren, m�glicherweise kritischen Infektionen, die im schlimmsten Fall eine Versorgung auf einer Intensivstation notwendig machen.

Wichtig zu wissen

Es gibt bisher keine wissenschaftlichen Hinweise, dass die Grippeimpfung f�r einen schweren Verlauf von COVID-19 verantwortlich ist.

Grippe (Influenza): Die St�ndigen Impfkommission (STIKO) empfiehlt auch w�hrend der Corona-Pandemie eine Influenza-Impfung f�r

  • Menschen ab 60 Jahren und
  • Menschen mit Grunderkrankungen
  • Menschen mit unterdr�cktem Immunsystem, zum Beispiel aufgrund einer Chemotherapie

Zu beachten ist, dass die Grippeimpfung nicht ganzj�hrig stattfindet, da die Grippewelle saisonal auftritt. Mehr dazu im Faktenblatt Influenza-Impfung (PDF) des Robert Koch-Instituts (RKI).

Pneumokokken: Die STIKO empfiehlt ganz allgemein f�r Personen, die ein erh�htes Risiko f�r Pneumokokken-Erkrankungen haben, eine entsprechende Impfung. Das Robert Koch-Institut (RKI) weist aber darauf hin, dass Pneumokokken-Impfstoffe in Deutschland aktuell nur sehr eingeschr�nkt verf�gbar sind. Daher r�t das RKI den �rzten zurzeit, vor allem Personen zu impfen, die ein besonders hohes Risiko f�r Pneumokokken-Erkrankungen haben. Dazu geh�ren:

  • S�uglinge und Kleinkinder bis zum Alter von 2 Jahren
  • Personen mit Immunschw�che, Senioren ab 70 Jahren und Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen, etwa COPD und Asthma.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob er Ihnen zu einer dieser Impfungen r�t.

F�r Krebspatientinnen und Krebspatienten ist die Pneumokokken-Impfung demnach empfohlen, wenn das Immunsystem geschw�cht ist � sei es durch die Erkrankung selbst oder durch Medikamente wie hochdosiertes Kortison oder eine Chemotherapie.

Bei der Pneumokokken-Impfung ist zudem auch das Alter ausschlaggebend: �rzte sollen derzeit vor allem Personen �ber 70 gegen Pneumokokken impfen.

Die derzeit wichtigste Ma�nahme, um sich vor einem schweren COVID-19-Verlauf zu sch�tzen: Lassen sie sich, wenn m�glich gegen das Coronavirus impfen.

Da der Impfstoff immer noch knapp ist und noch nicht allen eine Corona-Impfung zur Verf�gung steht, hilft es Risikogruppen auch, auf eine gute Gesundheit achten, um Begleiterkrankungen zu meiden. Dazu raten die Experten der Deutschen Gesellschaft f�r H�matologie und Onkologie (DGHO).

Wichtig

Nehmen Sie nicht auf eigene Faust Nahrungserg�nzungsmittel, Vitamin- und Mineralstofftabletten ein, sondern sprechen Sie vorher mit Ihrer �rztin oder ihrem Arzt.

Ern�hrung: Wichtig ist auf seinen Ern�hrungsstatus zu achten. Der Grund: Menschen, die aufgrund von Alter oder Begleiterkrankungen zu Fehl- und Mangelern�hrung neigen, sind durch COVID-19 besonders gef�hrdet.

  • Lassen Sie sich bei Fragen zu Ihrem Ern�hrungsstatus von einem erfahrenen Ern�hrungsberater oder -mediziner unterst�tzen.
  • Solche Fachleute k�nnen beurteilen, ob Ihre t�gliche Ern�hrung f�r eine optimale Infektionsabwehr mit Vitaminen und Mineralstoffen unterst�tzt werden muss. So empfiehlt die DGHO beispielsweise m�gliche Mangelzust�nde mit Vitamin D und Eisen-Mangel auszugleichen.
  • Wichtig: Nehmen Sie nicht auf eigene Faust Nahrungserg�nzungsmittel, Vitamin- und Mineralstofftabletten ein, sondern sprechen Sie vorher mit Ihrer �rztin oder ihrem Arzt.

Bewegung: Wichtig ist zudem, sich regelm��ig k�rperlich zu bet�tigen. Das hat gleich mehrere positive Effekte. Bei Krebspatienten sinkt dadurch nachweislich das Risiko f�r Krankheits- und Behandlungsfolgen. Zus�tzlich wird die Lebensqualit�t verbessert sowie Muskelschwund und einer beeintr�chtigten Immunantwort vorgebeugt.

Nichtrauchen hilft ebenfalls schweren COVID-19-Verl�ufen vorzubeugen. Zudem nutzt Rauchverzicht dem K�rper insgesamt: Die Sauerstoffaufnahme in der Lunge verbessert sich. Krebspatienten vertragen Behandlungen besser, Wunden heilen schneller und Medikamente belasten den Stoffwechsel weniger.

Impfen gegen andere Infektionskrankheiten der Atemwege wie Influenza und Pneumokokken senkt das Risiko von weiteren, m�glicherweise kritischen Infektionen.

F�r Angeh�rige ist es nicht immer m�glich, soziale Kontakte zum Schutz ihrer krebskranken Mitbewohner zu meiden, aber es gibt M�glichkeiten, das Risiko einer Virus�bertragung zu senken. M�chten Sie Ihre krebskranke Angeh�rige oder Ihren krebskranken Angeh�rigen sch�tzen, halten Sie die empfohlenen Schutzma�nahmen ein.

  • Tragen Sie in insbesondere in geschlossenen R�umen eine medizinische Mund-und-Nasen-Maske.
  • Waschen Sie gr�ndlich und h�ufig die H�nde mit Seife (mindestens 30 Sekunden).
  • Halten Sie die Husten- und Niesregeln ein.
  • Schr�nken Sie soziale Kontakte soweit wie m�glich ein und halten Sie einen Abstand von 1�2 Metern zu anderen Personen.
  • Desinfizieren Sie gemeinsam genutzte Oberfl�chen regelm��ig, etwa T�rklinken, Lichtschalter, Tastaturen oder Telefone.
  • Nehmen Sie bei ersten Krankheitszeichen wie Husten und Fieber sofort telefonisch oder elektronisch Kontakt mit einem Arzt oder Krankenhaus auf und halten Sie Abstand zu Ihrem an Krebs erkrankten Angeh�rigen.
  • Lassen Sie sich gegen Grippe impfen.
  • Unter bestimmten Voraussetzungen k�nnen Sie sich als Kontaktperson einer pflegebed�rftigen krebskranken Person bevorzugt gegen COVID-19 impfen lassen.

Wichtig: Diese Ma�nahmen sollten Sie insbesondere dann einhalten, wenn Sie mit einem Krebspatienten zusammenleben, der als Risikopatient gilt.



Blut und Blutbestandteile auch f�r manche Krebstherapien ben�tigt

Institute und Bundeszentrale rufen auf: B�rgerinnen und B�rger, die sich gesund und fit f�hlen, k�nnen und sollen mit entsprechenden Vorkehrungen trotz der beschlossenen Ma�nahmen zur Eind�mmung der Pandemie weiter zur Blut- oder Plasmaspende gehen.

Derzeit gibt es keinen Hinweis darauf, dass das Coronavirus durch Blut oder Blutbestandteile �bertragbar ist. Dazu geh�ren unter anderem rote Blutk�rperchen, Blutpl�ttchen, Blutplasma oder auch Blutstammzellen. Diese Blutprodukte erhalten auch viele Krebspatientinnen und Krebspatienten im Rahmen ihrer Behandlung.

Blut- und Plasmaspenden sind in den vergangenen Wochen der Coronavirus-Pandemie jedoch zur�ckgegangen. Da kontinuierliche Spenden wichtig sind, damit Patientinnen und Patienten auch k�nftig gut versorgt werden k�nnen, rufen Experten gesunde Spender dazu auf, Blutspendetermine weiterhin wahrzunehmen.

  • Spenderinnen und Spender haben w�hrend der Blutspende in der Regel kein erh�htes Ansteckungsrisiko f�r das Coronavirus � Hygienestandards in Blutspendeeinrichtungen stellen dies sicher.

Mehr zum Aufruf zur Blutspende und zu den Sicherheitsstandards lesen Sie auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts.

Generell gilt: Spenderinnen und Spender werden stets zu ihrem Gesundheitszustand befragt und �berpr�ft. Personen mit Anzeichen einer Infektion d�rfen prinzipiell kein Blut spenden.

Dar�ber hinaus gibt es derzeit klare Vorgaben f�r Blutspender, die Kontakt mit Corona-Infizierten hatten oder selbst erkrankt sind. Sie k�nnen f�r einen festgelegten Zeitraum kein Blut bzw. keine Blutprodukte spenden.

  • Eine weitere Vorsichtsma�nahme: Stammzellspenden werden derzeit nicht sofort an den Empf�nger weitergegeben, sondern zwischengelagert. So kann zus�tzlich sichergestellt werden, dass die Spende nur dann verwendet wird, wenn beim Spender in den Tagen nach der Spende keine Anzeichen auf eine Coronavirus-Infektion auftreten.
Soziale Kontakte anders pflegen

Wenn Sie zu einer Risikogruppe f�r einen schweren Covid-19-Verlauf geh�ren und es einen Grund zu feiern gibt, nutzen Sie daf�r zum Beispiel neue Medien wie Messaging-Dienste mit Chat- oder Videofunktion.

Nachdem sich in Deutschland die Fallzahlen vorr�bergehend auf einem erh�hten Niveau stabilisiert hatten, steigen sie aktuell wieder kontinuierlich an. Das Infektionsgeschehen nimmt in fast allen Regionen zu.

In welchen Rahmen und mit wie vielen Personen private Feiern erlaubt sind, kann sich daher sehr kurzfristig �ndern und sich auch von Region zu Region unterscheiden. Beachten Sie daher die jeweils aktuellen Regelungen in Ihrer Region.

Prinzipiell empfehlen Experten vor allem Krebspatientinnen und Krebspatienten mit geschw�chtem Immunsystem eine freiwillige Selbstisolation. Denn: Geh�rt man als Krebspatient zur Risikogruppe f�r einen schweren Verlauf von COVID-19 und m�chte man unter vielen Menschen feiern, sollte man m�gliche Risiken in Betracht ziehen. Eventuell sind dann Alternativen zu einer Feier zu Hause sinnvoller:

  • Treffen Sie sich zum Beispiel drau�en, wo Abstandsregeln besser eingehalten werden k�nnen und eine Ansteckung unwahrscheinlicher ist. Oder treffen Sie sich virtuell. Werden Sie kreativ, wenn Sie etwas zu feiern haben und sich und andere trotzdem sch�tzen wollen!
Adressen

Adressen von psychosozialen Krebsberatungsstellen und psychotherapeutisch arbeitenden Psychoonkologen in Ihrer N�he finden Sie beim Krebsinformationsdienst.

Krebspatientinnen und Krebspatienten sind in der derzeitigen Corona-Krise nicht nur mit st�ndig neuen Informationen zur Pandemie konfrontiert, sondern m�ssen sich dar�ber hinaus auch mit ihrer Krebserkrankung auseinandersetzen. Die aktuelle COVID-19-Pandemie wirft bei allen Menschen elementare Fragen auf und f�hrt m�glicherweise zu Sorgen und �ngsten.

Unterst�tzung f�r Krebspatientinnen und -patienten

Wenn Sie als Krebspatientin oder Krebspatient psychologische Hilfe ben�tigen, k�nnen Sie sich an regionale Krebsberatungsstellen wenden.

  • Aufgrund der Corona-Pandemie machen viele psychosoziale Krebsberatungsstellen flexible Beratungsangebote. Bei Bedarf sind h�ufig auch telefonische Beratungen m�glich. Falls eine Beratungsstelle nicht unmittelbar erreichbar ist, empfiehlt es sich, den Kontakt per E-Mail zu suchen oder eine R�ckrufbitte aufzusprechen, wenn ein Anrufbeantworter geschaltet ist.

Patienten oder Angeh�rige, die � auch unabh�ngig von der Corona-Krise � nach einer l�ngerfristigen Unterst�tzung suchen, k�nnen sich an psychotherapeutisch t�tige Psychoonkologen wenden.

  • Ob die Psychoonkologen momentan Sprechstunden per Video oder Telefon anbieten, sollten Sie bei der jeweiligen Praxis direkt nachfragen.

Psychologische Unterst�tzung: Kurzfristige Hilfe f�r Alle

Ehepaar: Frau telefoniert, Mann h�rt zu.
Viele Beratungsstellen sind w�hrend der Corona-Krisenzeit telefonisch erreichbar. Bild: Tobias Schwerdt � Krebsinformationsdienst, DKFZ

In einigen St�dten oder Bundesl�ndern bieten derzeit beispielsweise Kliniken, psychologische Fachbereiche an Universit�ten oder andere Institutionen telefonische Beratungen durch Psychotherapeuten an. Informationen dar�ber bieten h�ufig die regionalen Zeitungen.

Die Telefonseelsorge, psychologische Beratungsstellen oder Familienberatungsstellen sind weitere Ansprechpartner. Die Telefonseelsorge ist t�glich kostenlos rund um die Uhr erreichbar unter:

  • Telefon: 0800 1110 111 oder 0800 1110 222


Fachartikel und andere genutzte Quellen (Auswahl)

Hinweis: Viele Quellen sind direkt im Text verlinkt. Im Folgenden findet sich eine Auswahl weiterer Quellen zum Nachlesen und Vertiefen.

Leitlinien

Deutsche Gesellschaft f�r H�matologie und medizinische Onkologie (DGHO): Leitlinie f�r  Coronavirus-Infektion (COVID-19) bei Patienten mit Blut- und Krebserkrankungen (wird fortlaufend aktualisiert; aufgerufen am 10.09.2021)

Deutsche Gesellschaft f�r Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM): Leitlinie "Neues Coronavirus � Informationen f�r die haus�rztliche Praxis" und Patientenleitlinie "Grippe oder Coronavirus?" (wird fortlaufend aktualisiert; aufgerufen am 23.04.2021)

  • F�r Patientinnen und Patienten wird auf derselben Website auch eine Patientenleitlinie "Informationen zur Coronavirus-Pandemie" angeboten.

Ministerien und Beh�rden

Pressmitteilung des Bundesministeriums f�r Gesundheit (BMG) vom 02.08.2021: Impfangebot f�r alle �ber 12 Jahre

Bewertung des COVID-19 Vakzins Janssen durch die Europ�ische Arzneimittelbeh�rde EMA vom 21.04.2021

Bewertung des Astrazeneca-Impfstoffes durch die Europ�ische Arzneimittelbeh�rde EMA vom 19.03.2021

Informationen der Bundesregierung zur Corona-Pandemie in Deutschland (aufgerufen am 23.04.2021)

Die Bundesregierung beantwortet im Internet die wichtigsten Fragen und Antworten zur Corona-Impfung. (aufgerufen am 19.05.2021)

Informationsportale des Bundesministeriums f�r Gesundheit (aufgerufen am 23.04.2021)
Zusammen gegen Corona
Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Bundeszentrale f�r gesundheitliche Aufkl�rung (BZgA): Informationen zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 (aufgerufen am 23.04.2021)

Gesetze und Verordnung

Coronavirus-Testverordnung (TestV) (aufgerufen am 10.09.2021)

Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung (SchutzmV) (aufgerufen am 23.04.2021)

Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) (PDF, aufgerufen am 10.09.2021)

Corona-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) (aufgerufen am 23.04.2021)

PDF des Neuen Infektionsschutzgesetzes ("Bundesnotbremse", 4. Gesetz zum Schutz der Bev�lkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite) (aufgerufen am 23.04.2021)

Fachgesellschaften und Institutionen

Ausf�hrliche Informationen zum neuartigen Coronavirus bietet das Robert Koch-Institut (RKI) auf seiner Internetseite:

Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz vom 06.09.2021: Erweitertes Angebot f�r Auffrischimpfungen (aufgerufen am 14.09.2021)

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft f�r H�matologie und Onkologie (DGHO) vom 12.09.2021: COVID-19 Empfehlungen zur Auffrischimpfung bei Risikopatient*innen (aufgerufen am 14.09.2021)

Empfehlungen zur COVID19-Schutzimpfung bei Krebspatient*innen (PDF) von Expert*innen aus Onkologie und H�matoonkologie und der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) (Stand 17.3.2021)

Impf-Empfehlung der Deutschen Gesellschaft f�r H�matologie und medizinische Onkologie (DGHO) vom 7.01.2021: Aktualisierte Empfehlungen zur COVID-19-Schutzimpfung bei Patienten mit Blut-und Krebserkrankungen

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft f�r Infektiologie (DGI) und p�diatrische Onkologie (DGPI), unterst�tzt von der Deutschen Gesellschaft f�r H�matologie und Onkologie (DGHO) und vielen weiteren Fachgesellschaften sowie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).vom 26.2.2021 zur Wirksamkeit und dem Einsatz derzeit zugelassener Impfstoffe.

Faktencheck COVID-19 bei Krebspatienten der Deutschen Gesellschaft f�r H�matologie und Onkologie (Stand: 17.02.2021)

Die Kassen�rztliche Bundesvereinigung (KBV) hat ihre Informationen zum Coronavirus f�r �rzte, Psychotherapeuten und Praxisteams geb�ndelt (aufgerufen am 23.04.2021).

Die europ�ische Fachgesellschaft f�r Blut- und Knochenmark-Transplantationen (EBMT) hat Empfehlungen f�r das Vorgehen rund um die Stammzell-Transplantation und die CAR-T-Zell-Therapie w�hrend der Corona-Pandemie in englischer Sprache herausgegeben (EBMT) (aufgerufen am 23.04.2021).

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft f�r Pneumologie zur Auswirkung von Nase-Mund-Masken auf den Eigen- und Fremdschutz (PDF, Stand 08.05.2020, aufgerufen am 23.04.2021).

Empfehlung des Bundesinstituts f�r Arzneimittel und Medizinprodukte zur Verwendung von selbst hergestellten Masken, medizinischem Mund-Nasen-Schutz (MNS) sowie filtrierenden Halbmasken (Stand 26.06.2020) (aufgerufen am 23.04.2021)

European Society of Medical Oncology (ESMO): COVID-19 and Cancer (englisch) (aufgerufen am 23.04.2021)

Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft f�r Radioonkologie (DEGRO) von Januar 2021: Strahlentherapie nicht aus Sorge vor Corona verschieben! (aufgerufen am 23.04.2021)

Auf der Website der Deutschen Gesellschaft f�r P�diatrische Onkologie und H�matologie  (GPOH) findet man Aktuelles zu SARS-CoV-2 Kinder und Jugendliche mit Krebs betreffend (aufgerufen am 23.04.2021), unter anderem

Empfehlungen der britischen Children's Cancer and Leukaemia Group (CCLG) f�r krebskranke Kinder und ihre Eltern bez�glich der Corona-Pandemie (in englischer Sprache) (aufgerufen am 23.04.2021)

Robert Koch-Institut: Schutzimpfung gegen Pneumokokken: H�ufig gestellte Fragen und Antworten (aufgerufen am 23.04.2021)

Robert Koch-Institut: Grippeschutzimpfung: H�ufig gestellte Fragen und Antworten (aufgerufen am 23.04.2021)

Die Internetseite des Robert Koch-Instituts PEI, RKI und BZgA rufen zur Blutspende auf � Spendetermine wahrnehmen! informiert zu Blut- und Plasmaspenden im Kontext der Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2), aufgerufen am 23.04.2021.

Die Infoseite "Corona-Epidemie" der Deutschen Stiftung f�r junge Erwachsene mit Krebs bietet umfangreiche Informationen rund um das Thema (aufgerufen am 23.04.2021).

Arzneimittel-Informationen zur Corona-Impfung

Die Arzneimittelbeh�rden halten Informationsseiten zu COVID-19-Impfstoffen vor. Hier finden Sie Informationen zu den zugelassenen Impfstoffen, zu Impfstoffen, die aktuell von den Arzneimittelbeh�rden begutachtet werden sowie aktuelle Nachrichten zu den Impfungen:

Metaanalysen und systematische Reviews

Zhang H, Han H, He T, Labbe KE, Hernandez AV, Chen H, Velcheti V, Stebbing J, Wong KK. Clinical Characteristics and Outcomes of COVID-19-Infected Cancer Patients: A Systematic Review and Meta-Analysis. J Natl Cancer Inst. 2020 Nov 2:djaa168. doi: 10.1093/jnci/djaa168.

Fachartikel

Barazzoni R, Bischoff SC, Breda J, Wickramasinghe K, Krznaric Z, Nitzan D, Pirlich M, Singer P, endorsed by the ESPEN Council. ESPEN expert statements and practical guidance for nutritional management of individuals with SARS-CoV-2 infection. Clin Nutr. 2020 Mar 31 doi: 10.1016/j.clnu.2020.03.022 [Epub ahead of print]

Blankenfeld H, Grill E, Kaduszkiewicz H, P�msl J, Kochen MM. Antik�rpertests gegen SARS-CoV-2: Warum ein guter Test nicht immer gute Ergebnisse produziert. Zeitschrift f�r Allgemeinmedizin, Mai 2020. doi: 10.3238/zfa.2020. [Epub ahead of print]

Cheng ZJ, Shan J. 2019 Novel coronavirus: where we are and what we know. Infection. 2020 Feb 18. doi: 10.1007/s15010-020-01401-y

Dai M, Liu D, Liu M, et al. Patients with Cancer Appear More Vulnerable to SARS-CoV-2: A Multicenter Study during the COVID-19 Outbreak. Cancer Discov. 2020;10(6):783?791. doi:10.1158/2159-8290.CD-20-0422

Liang W, Guan W, Chen R, Wang W, Li J, Xu K, Li C, Ai Q, Lu W, Liang H, Li S, He J. Cancer patients in SARS-CoV-2 infection: a nationwide analysis in China. Lancet Oncol. 2020 Feb 14. pii: S1470-2045(20)30096-6. doi: 10.1016/S1470-2045(20)30096-6

Mehta V, Goel S, Kabarriti R, et al. Case Fatality Rate of Cancer Patients with COVID-19 in a New York Hospital System [published online ahead of print, 2020 May 1]. Cancer Discov. 2020;CD-20-0516. doi:10.1158/2159-8290.CD-20-0516

Miyashita H, Mikami T, Chopra N, et al. Do patients with cancer have a poorer prognosis of COVID-19? An experience in New York City [published online ahead of print, 2020 Apr 21]. Ann Oncol. 2020;S0923-7534(20)39303-0. doi:10.1016/j.annonc.2020.04.006

Montopoli M, Zumerle S, Vettor R, et al. Androgen-deprivation therapies for prostate cancer and risk of infection by SARS-CoV-2: a population-based study (n=4532) [published online ahead of print, 2020 May 4]. Ann Oncol. 2020;S0923-7534(20)39797-0. doi:10.1016/j.annonc.2020.04.479

Robert-Koch-Institut (RKI), Seifried J, B�ttcher S, Oh, DY, Michel J, Nitsche A, Mirjam AJ, Wieler,LH, Ant�o EM, Jung-Sendzik T et al. Was ist bei Antigen-Tests zur Eigenanwendung (Selbsttests) zum Nachweis von SARS-CoV-2 zu beachten? Epidemiologisches Bulletin. 02/2021 doi: 10.25646/8040

Robert-Koch-Institut (RKI), Vygen-Bonnet S, Koch J, Bogdan C, Harder T, Heininger U, Kling K, Littmann M, Meerpohl J, Meyer H, Mertens T et al. Beschlussentwurf der STIKO zur 4. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung und die dazugeh�rige wissenschaftliche Begr�ndung. Epid Bull 2021;16:3 -78. doi: 10.25646/8277

Waissengrin B, Agbarya A, Safadi E, Padova H, Wolf I. Short-term safety of the BNT162b2 mRNA COVID-19 vaccine in patients with cancer treated with immune checkpoint inhibitors. Lancet Oncol. 2021 Apr 1:S1470-2045(21)00155-8. doi: 10.1016/S1470-2045(21)00155

Yu J, Ouyang W, Chua MLK, Xie C. SARS-CoV-2 Transmission in Patients With Cancer at a Tertiary Care Hospital in Wuhan, China. JAMA Oncol. 2020 Jul 1;6(7):1108-1110. doi: 10.1001/jamaoncol.2020.0980.

Linksammlung: Allgemeinverst�ndliche Informationen zur Corona-Impfung (Auswahl)

Der Krebsinformationsdienst legt den Fokus auf krebsspezifische Informationen zu Corona. Das gilt auch f�r die Informationen zur Corona-Impfung. Es gibt aber im Internet viele qualitativ hochwertige Informationen zur Corona-Impfung, die allgemeinverst�ndlich, seri�s und ausf�hrlich �ber die Wirkung und Wirksamkeit, die Anwendung, m�gliche Risiken und praktische Aspekten der Impfung informieren (Aufgerufen am 22.02.21):

 Facktenchecks zu "Impfmythen" (aufgerufen am 10.09.2021)

Erstellt: 13.09.2021

Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) ? Autoren/Autorinnen: Internet-Redaktion des Krebsinformationsdienstes. Lesen Sie mehr ber die Verantwortlichkeiten in der Redaktion.

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