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Blasenkrebs © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum
Blasenkrebs

Blasenkrebs: Karzinome der Harnblase

Ein Harnblasenkarzinom ist ein bösartiger Tumor, der in der Blasenschleimhaut entsteht. Wird die Erkrankung nicht frühzeitig entdeckt, kann das Karzinom in tiefere Schichten der Blase vordringen und sich auch über das Organ hinweg ausbreiten.

In Deutschland erkrankten im Jahr 2016 etwa 12.220 Männer an einem Tumor der Harnblase. Bei Frauen ist die Erkrankung seltener: 2016 waren etwa 4.250 Patientinnen neu betroffen.

Ein wichtiger Risikofaktor für das Auftreten von Harnblasenkrebs ist Rauchen.
Die Aussicht auf Heilung der Erkrankung hängt unter anderem davon ab, wie weit sich der Tumor zum Zeitpunkt der Diagnose schon ausgebreitet hat. Daran orientieren sich auch die nötigen Untersuchungen und die Möglichkeiten der Behandlung.

Was sind erste Symptome? Die meisten Betroffenen haben zunächst keine Beschwerden. Wenn überhaupt treten nur allgemeine, unspezifische Symptome auf: zum Beispiel rötlicher Urin, weil die Blasenschleimhaut blutet, oder häufiger Harndrang, was viele Betroffene zunächst mit einer Blasenentzündung verwechseln. Eine fortgeschrittene Erkrankung kann zu Schmerzen zum Beispiel in der Nierengegend führen.