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Schutz vor Keimen

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Krebs: Schutz vor Keimen

Das ist wichtig für Krebspatienten zu wissen

Letzte Aktualisierung: 22.07.2020
  • Mit ein paar einfachen Maßnahmen können Krebspatientinnen und Krebspatienten ihr Risiko senken, an einer Infektion zu erkranken.
  • Auch während einer Krebsbehandlung bleibt das Immunsystem meistens leistungsfähig: Besondere Vorsichtsmaßnahmen, die über die allgemeinen Hygienemaßnahmen hinausgehen, benötigen daher nur wenige Patienten mit einer Krebserkrankung.
  • Krebspatienten mit einer geschwächten Immunabwehr sollten ihren behandelnden Arzt fragen, ob und welche zusätzlichen Hygiene-Maßnahmen für sie wichtig sind.

Hinweis: Informationen aus dem Internet können Ihnen einen Überblick bieten. Sie sind aber nicht dazu geeignet, die Beratung durch einen Arzt oder eine Ärztin zu ersetzen.

Sich mit Krebs vor Keimen schützen: Themenübersicht

Hygiene und Vorbeugung im Alltag: Im Alltag sind Hygienemaßnahmen wichtig, vor allem das Händewaschen. Immungeschwächte Krebspatienten können aber noch mehr tun, um Infektionen vorzubeugen.
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Sauberkeit im Haushalt: Genügen im Alltag normale Putzmittel zum Saubermachen oder sollten Krebspatienten Desinfektionsmittel verwenden? Zuviel Hygiene kann auch schaden.
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Kochen und Essen: Immungeschwächte Krebspatienten sollten beim Kochen einige Hygiene-Tipps berücksichtigen: Bei bestimmten Lebensmitteln ist Vorsicht geboten.
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Haustiere: Hunde, Katzen und andere Tiere bereichern das Leben. Sie können aber zum Gesundheitsrisiko werden, wenn sie krankheitserregende Keime übertragen. Konkrete Maßnahmen helfen, die Tierhaltung unbedenklicher zu machen.
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Pflanzen, Kompost und Müll: In der Erde und in Abfällen befinden sich Keime und Sporenpilze. Wissenswertes für Patienten mit einer Immunschwäche, um sich vor einer Infektion schützen zu können.
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Eine Lupe vergrößert die Keime auf einer Hand. © sdecoret, Shutterstock
Keime befinden sich im und auf dem Körper und sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. © sdecoret, Shutterstock

Keime gibt es überall, aber nicht alle Keime lösen Krankheiten aus. Einige Keime sind im Körper unverzichtbar. Beispielsweise spielen Bakterien bei der Verdauung im Darm eine wichtige Rolle, indem sie das körpereigene Abwehrsystem unterstützen.

  • Ein funktionsfähiges Immunsystem ist häufig in der Lage, Krankheitserreger abzuwehren.

Was müssen Krebspatienten wegen ihrer Immunabwehr beachten?

Bei vielen Krebspatientinnen und Krebspatienten ist das Immunsystem durch ihre Erkrankung oder Therapie nicht geschwächt. Dann genügen die gleichen Hygienemaßnahmen wie bei gesunden Menschen auch. Dies gilt beispielsweise für viele Patienten nach einer Prostataentfernung oder Patientinnen nach einer Brustkrebsbehandlung.

Bei einer Immunschwäche sieht das anders aus: Patientinnen und Patienten, deren Immunsystem durch den Krebs oder die Behandlung geschwächt ist, sind anfälliger für Infektionen. Dann erhalten sie von ihren Ärzten entsprechende Verhaltensregeln, um sich so gut wie möglich zu schützen. Das betrifft auch viele Themen in diesem Beitrag.

Diese Behandlungsverfahren können sich auf die Immunfunktion auswirken und daher das Risiko für Entzündungen und Infektionen erhöhen:

  • Chemotherapien
  • Bestrahlungen
  • Zielgerichtete Therapien
  • Operationen

Ob und wie stark das Immunsystem geschwächt wird, ist bei Krebserkrankungen unterschiedlich und kann auch im Verlauf der Erkrankung schwanken.

Auch ein allgemein schlechter Gesundheitszustand sowie Gewichtsverlust und Mangelernährung können die körpereigene Abwehr beeinträchtigen.

Eine ausgeprägte Immunschwäche liegt zum Beispiel bei neu erkrankten Leukämiepatientinnen oder Leukämiepatienten sowie während ihrer laufenden Behandlung vor.





Quellen und weiterführende Informationen (Auswahl)

Zur Erarbeitung hat der Krebsinformationsdienst aktuelle Empfehlungen von Fachgesellschaften und das aktuelle Infektionsschutzgesetz genutzt. Eine Auswahl finden Sie hier.

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Erstellt: 22.07.2020

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