Die Idee 1986
Menschen sollten wissenschaftlich fundierte Informationen über Krebs erhalten, die sie verstehen und einordnen können. - Ein Auftrag, den wir bis heute sehr ernst nehmen.
Zahlreiche Informationskanäle
Aus einem reinen Telefondienst entwickelte sich über vier Jahrzehnte ein umfassendes Informationsangebot. 1999 ging die Website www.krebsinformationsdienst.de online, 2001 kam der E-Mail-Service hinzu. Seit 2012 ist der Krebsinformationsdienst in den Sozialen Medien aktiv und 2014 startete mit krebsinformationsdienst.med ein eigenes Angebot für medizinische Fachkreise. Im Jahr 2025 zählte die Website mehr als 8 Millionen Besucherinnen und Besucher, während der Telefon- und E-Mail-Service rund 24.000 Anfragen von Ratsuchenden bearbeitete.

“Der Krebsinformationsdienst verkörpert, was uns am DKFZ ganz besonders am Herzen liegt: Fachwissen muss bei den Menschen ankommen – gerade dann, wenn sie es besonders dringend brauchen. Der Krebsinformationsdienst leistet dies seit 40 Jahren mit wissenschaftlicher Expertise und großer Nähe zu den Menschen. Darauf sind wir stolz.“
Gut zu wissen
Ermöglicht wurde die Gründung durch Projektmittel des Bundesministeriums für Gesundheit. Heute wird der Krebsinformationsdienst als Abteilung des DKFZ aus Mitteln des Bundes und des Landes Baden-Württemberg finanziert. Durch die öffentliche Finanzierung kann der Krebsinformationsdienst unabhängig und frei von wirtschaftlichen Interessen informieren.
Der Krebsinformationsdienst als zuverlässiger Kompass
Die Wege, auf denen Menschen Informationen suchen, haben sich in 40 Jahren verändert. Heute konkurrieren verlässliche Informationen mehr denn je mit Halbwissen, Werbung und Falschinformationen.

“Umso wichtiger ist unser Auftrag geworden. Wir wollen Menschen helfen, gute von schlechter Information zu unterscheiden und Wissen für ihre eigene Situation nutzbar zu machen“
Wie wertvoll das für Patientinnen und Patienten sein kann, zeigen deren Erfahrungen:
- “Ich hatte heute ein sehr informatives und empathisches Telefonat mit einer Ihrer Ärztinnen. Ich kann gar nicht oft genug danke sagen, dass es diese Anlaufstelle für ratlose und oft verzweifelte Patienten gibt. Das verhilft mir zu mehr Sicherheit und weniger Angst im Umgang mit der Krankheit.“ (Patientin, gekürzt)
- “Der Krebsinformationsdienst ist für uns Patienten die beste Informationsquelle, die es gibt. Ich bin seit 11 Jahren täglich dankbar, dass es Euch gibt.“ (Post auf Instagram)
- “Es hat mich tief berührt, mit welcher Empathie und hoher Sachkenntnis, so ausführlich und für mich als medizinischem Laien zudem gut verständlich, Sie die unterschiedlichen Facetten, die in meinem Fall zu berücksichtigen sind, beleuchtet haben.“ (Nutzer des E-Mail-Service, gekürzt)
Krebsinformation im Wandel
Diagnostik eröffnen heute Möglichkeiten, die 1986 kaum vorstellbar waren. Gleichzeitig verändern soziale Medien und KI-basierte Informationsangebote die Art und Weise, wie Menschen Gesundheitsinformationen finden und bewerten. Damit wächst auch die Bedeutung unabhängiger, evidenzbasierter Orientierung. „Wir feiern 40 Jahre – aber wir feiern ganz sicher keinen Stillstand“, sagt Weg-Remers. „Krebsmedizin entwickelt sich rasant, und die Informationswelt gleich mit. Das macht unsere Arbeit anspruchsvoller und spannender denn je. Unser Versprechen bleibt dabei das gleiche: Wer Fragen zu Krebs hat, kann bei uns verlässliche Antworten und Orientierung finden – zugewandt, verständlich und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft. Dafür brennen wir auch nach 40 Jahren.“

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