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Aktuelles

Gesundheitsbezogene Werbung bei Lebensmitteln: Welchen Aussagen kann man trauen?

Zwei Portale der Verbraucherzentralen informieren und nehmen fragwürdige Produkte unter die Lupe

Immer wieder sieht man Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel, die auf ihrer Verpackung gesundheitsförderliche Wirkungen versprechen: "verhindert Krebs", "fördert die Leistungsfähigkeit" oder "stärkt das Immunsystem". Solche Wirkungen werden insbesondere den sogenannten Superfoods zugesprochen. Doch kann man diesen Versprechen glauben? Welche Aussagen sind erlaubt?

Täuschung verboten: Gesundheitsbezogene Angaben als Werbung?

Verbraucherportal Lebensmittelklarheit
Das Portal www.lebensmittelklarheit.de informiert über Lebensmittelkennzeichnung

Gesundheitsbezogene Angaben zu Lebensmitteln können Verbraucher täuschen. Hersteller dürfen damit nicht willkürlich werben. Das regelt seit 2007 die sogenannte Health-Claims-Verordnung. Sie gibt vor, welcher Inhaltsstoff in welcher Menge enthalten sein muss, damit eine bestimmte Wirkung auf die Gesundheit überhaupt angegeben werden darf.
Doch immer wieder verletzen Hersteller diese Auflage. Die Folge: Auf Verpackungen von Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln finden sich Hinweise, die insbesondere Krebspatienten Hoffnung geben und sie zum Kauf animieren. Den Produkten wird eine Wirkung zugeschrieben, die sie in Wirklichkeit nicht haben. Was manche Verbraucher nicht wissen: Diese Produkte können unter Umständen auch der Gesundheit schaden.

Wo kann man sich unabhängig informieren? Die Verbraucherzentralen stellen zwei Internetportale zur Verfügung, die aufklären:

  • www.lebensmittelklarheit.de gibt allgemeine Informationen zur Kennzeichnung von Lebensmitteln sowie Meldungen über aktuell geprüfte Produkte. Verbraucher können Fragen stellen und sich im Forum austauschen. Über das Lexikon und eine Linkliste mit unabhängigen Organisationen kann man sich über Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz informieren.
  • www.klartext-nahrungsergaenzung.de klärt über Nutzen und Risiken von Nahrungsergänzungsmitteln auf. Außerdem werden Ergebnisse von Marktchecks und Meinungsumfragen veröffentlicht. Als Verbraucher kann man Fragen an Ernährungsexperten stellen und Produktbeschwerden einreichen.