© Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Diese Seiten sind Ausdrucke aus www.krebsinformationsdienst.de, den Internetseiten des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum. Mehr über den Krebsinformationsdienst und seine Angebote lesen Sie auf unseren Internetseiten. Am Telefon stehen wir Ihnen täglich von 8.00 bis 20.00 für Fragen zur Verfügung, unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 – 420 30 40. Oder Sie schreiben uns eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de.

Bitte beachten Sie: Internet-Informationen sind nicht dazu geeignet, die persönliche Beratung mit behandelnden Ärzten oder gegebenenfalls weiteren Fachleuten zu ersetzen, wenn es um die Diagnose oder Therapie einer Krebserkrankung geht. Die vorliegenden Informationen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte, unabhängig von Form, Zeit oder Medium bedarf der schriftlichen Zustimmung des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum.

Ursprüngliche Adresse dieses Ausdrucks: https://www.krebsinformationsdienst.de


Läuferin und Fußballspieler im Hintergrund © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Lebensstil und Krebsrisiko

Wie kann man sich schützen? Was lässt sich erreichen, was nicht?

Kann man Krebs überhaupt vorbeugen? Lässt sich das Krebsrisiko senken, wenn man möglichst gesund lebt, sich ausgewogen ernährt, Sport macht, nicht raucht und nicht trinkt? Oder entsteht eine Tumorerkrankung eher zufällig, und es kann jeden treffen? Heute weiß man: Es gibt Krebsarten, vor denen man sich nach bisherigem Kenntnisstand kaum aktiv schützen kann. Ihre Auslöser sind zufällige genetische Fehler bei der Zellteilung - je älter man wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für solche "Unfälle". Doch gerade gegen einige der häufigeren Krebsarten lässt sich etwas tun: Das Risiko sinkt, wenn man die heute bekannten Auslöser vermeidet und darauf achtet, was im Alltag guttut. Was man heute zum Zusammenhang von Lebensstil und Krebs weiß, fasst der folgende Text zusammen. Links führen zu vertiefenden weiteren Informationen und den wissenschaftlichen Hintergründen.

 

Erstellt:
Zuletzt überprüft:

Quellen und Links

Dieser Text bietet eine Zusammenfassung aktueller Fakten zum Thema. Wesentliche Quellen sind am Ende aufgeführt. In vertiefenden Texten des Krebsinformationsdienstes zu Krebsrisiken sind weitere Quellen zu Einzelfragen aufgelistet.

Gesund leben, gesund bleiben: Aktuelle Empfehlungen für Europa

Was weiß man heute über den Zusammenhang zwischen Krebs und Lebensstil? Wichtige Fakten haben Experten der Internationalen Krebsforschungsagentur für Europa zusammengefasst: Der "Europäische Kodex zur Krebsbekämpfung" zählt auf, was an aktuellen und wissenschaftlich untermauerten Aussagen zurzeit vorliegt.

Aufgeführt sind Einflussfaktoren, die das Krebsrisiko steigern, und denen man besser aus dem Weg gehen sollte. Bei der Krebsvorbeugung geht es aber nicht nur um Vermeidung, Verzicht oder gar Enthaltsamkeit: Die Autoren listen auch auf, was man aktiv für die eigene Gesundheit tun kann.

Der Europäische Kodex enthält aber auch Botschaften an die Regierungen innerhalb der EU und die in den einzelnen Ländern jeweils zuständigen Gesundheitsbehörden. Entstanden ist die Liste der Empfehlungen im Auftrag der EU-Kommission.
Die erste Fassung wurde 1987 herausgegeben, die aktuelle Version stammt von 2014. Inzwischen steht auch eine deutsche Übersetzung zur Verfügung.

Fakten: Rauchen, Ernährung, Bewegung und Gewicht, Alkohol, UV und Radioaktivität, Hormone, Viren

Zwölf Möglichkeiten, Ihr Krebsrisiko zu senken:

  1. "Rauchen Sie nicht. Verzichten Sie auf jeglichen Tabakkonsum."
  2. "Sorgen Sie für ein rauchfreies Zuhause. Unterstützen Sie rauchfreie Arbeitsplätze."
  3. "Legen Sie Wert auf ein gesundes Körpergewicht."
  4. "Sorgen Sie für regelmäßige Bewegung im Alltag. Verbringen Sie weniger Zeit im Sitzen."
  5. "Ernähren Sie sich gesund: Essen Sie häufig Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse. Schränken Sie Ihre Ernährung mit kalorienreichen Lebensmitteln ein (hoher Fett- oder Zuckergehalt) und vermeiden Sie zuckerhaltige Getränke. Vermeiden Sie industriell verarbeitetes Fleisch, essen Sie weniger rotes Fleisch und salzreiche Lebensmittel."
  6. "Reduzieren Sie Ihren Alkoholkonsum. Der völlige Verzicht auf Alkohol ist noch besser für die Verringerung Ihres Krebsrisikos."
  7. "Vermeiden Sie zu viel Sonnenstrahlung, insbesondere bei Kindern. Achten Sie auf ausreichenden Sonnenschutz. Gehen Sie nicht ins Solarium."
  8. "Schützen Sie sich am Arbeitsplatz vor krebsauslösenden Stoffen, in dem Sie die Sicherheitsvorschriften befolgen."
  9. "Finden Sie heraus, ob Sie in Ihrem Zuhause einer erhöhten Strahlenbelastung durch natürliches Radon ausgesetzt sind. Falls ja, ergreifen Sie Maßnahmen zur Senkung dieser hohen Radonwerte."
  10. "Für Frauen: Stillen senkt das Krebsrisiko bei Müttern. Falls möglich, stillen Sie Ihr Kind. Hormonersatztherapien erhöhen das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen. Nehmen Sie Hormonersatztherapien möglichst wenig in Anspruch."
  11. "Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kinder an Impfprogrammen teilnehmen gegen: Hepatitis B (Neugeborene) und Humane Papillomviren (HPV, Mädchen).

Der zwölfte Punkt der Liste zählt keine weiteren Risikofaktoren auf. Darin weisen die Autoren darauf hin, dass zu einem gesunden Lebensstil auch gehört, sich über die Möglichkeiten der Krebsfrüherkennung zu informieren:

12. "Nehmen Sie an bestehenden Krebsfrüherkennungsprogrammen teil: Darmkrebs (Männer und Frauen), Brustkrebs (Frauen), Gebärmutterhalskrebs (Frauen)."

Krebsvorbeugung als Ziel: Was sich erreichen lässt

Eines ist klar: Selbst wer alle diese Empfehlungen beherzigt, kann sein persönliches Krebsrisiko niemals auf Null reduzieren. Es gibt eine ganze Reihe von Tumorarten, die vermutlich ohne messbare äußere Einflüsse entstehen. Ihnen kann man nach heutigem Wissensstand auch nicht durch einen gesunden Lebensstil vorbeugen.
Dazu gehören beispielsweise Krebserkrankungen bei Kindern, die meisten Formen von Leukämien und Lymphomen oder von Hirntumoren. Wie immer bei Krebs entstehen die ersten Tumorzellen aufgrund von Fehlern bei der Zellteilung oder durch Veränderungen an der Erbinformation. Doch bei diesen Krebsarten passieren diese Fehler "zufällig", aufgrund von Mechanismen, die man recht gut kennt, aber noch nicht in allen Details versteht. 

Kein hundertprozentiger Schutz

Einkaufswagen mit Lebensmitteln © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum
Zigaretten sind vom Einkaufszettel gestrichen © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Niemand kann wirklich allen Krebsrisiken lebenslang aus dem Weg gehen.
Als das größte "Krebsrisiko" gilt deshalb auch das Alter: Mit jedem Jahrzehnt, das man gewinnt, steigt auch rein statistisch die Wahrscheinlichkeit für solche zufälligen Fehler, und damit auch das Krebsrisiko.
In Deutschland liegt das Durchschnittsalter für Krebs insgesamt derzeit bei 69 Jahren. Das zeigen die Daten der Krebsregister.

Es gibt jedoch eine Reihe von Krebsarten, bei denen Fehler in oder an der Erbsubstanz auch von außen, durch sogenannte externe Risikofaktoren angestoßen werden können:

Rauchen:
Wer auf Tabak verzichtet, kann sein Krebsrisiko drastisch senken – und auch das seiner passivrauchenden Mitmenschen: Rauchen und weitere Formen des Tabakkonsums steigern nicht nur die Wahrscheinlichkeit für Lungenkrebs, sondern auch für eine große Anzahl weiterer Krebsformen, mehr dazu im Text "Rauchen und Passivrauchen". 

Gewicht, Ernährung, Bewegung:
Noch vor wenigen Jahren konzentrierten sich Wissenschaftler auf einzelne Substanzen in Lebensmitteln: Sie suchten entweder nach krebsauslösenden Bestandteilen, oder sie erhofften sich eine vor Krebs schützende Wirkung.
Heute weiß man: Für häufigere Tumorarten wie Darmkrebs oder Brustkrebs und noch eine Reihe weiterer Krebsformen spielt die Energiebilanz eine wesentliche Rolle, also wie viel man zu sich nimmt, und wie viel man verbraucht: Übergewicht steigert das Krebsrisiko. Aber auch die Wahl der Lebensmittel ist nicht unwichtig: Eine Ernährung mit wenig Obst, Gemüse und Ballaststoffen bei gleichzeitig viel rotem und verarbeitetem Fleisch hat sich als Risikofaktor für mehrere häufige Tumorarten herausgestellt. Hintergründe bieten die Texte zu "Ernährung und Krebsvorbeugung" und zu "Sport und Bewegung zur Krebsvorbeugung".

Schadstoffe in Lebensmitteln spielen zumindest in Deutschland nur eine untergeordnete Rolle: Viele Produktionsprozesse haben sich aufgrund von Erkenntnissen zum Krebsrisiko geändert. Und die Kontrolle ist im Vergleich zu anderen Ländern gut, mehr dazu im Text "Umweltgifte". 

Alkohol:
Bei Alkohol sieht es ähnlich aus wie beim Tabakkonsum. Heute weiß man, dass es keineswegs nur Leberkrebs oder Speiseröhrenkrebs sind, mit denen regelmäßige Konsumenten rechnen müssen: Das Risiko steigt für alle Tumorarten des Verdauungstraktes. Bei Frauen wird selbst das Brustkrebsrisiko höher.
Hintergründe bietet der Text "Alkohol: Vom Genuss zur Gefahr". 

UV-Strahlung:
Sonne kann Hautkrebs fördern, das wissen inzwischen die meisten Menschen in Europa. Weniger bekannt ist, dass auch das Risiko für eine seltene Form von Augenkrebs steigt. Sonne und Solarien gelten daher inzwischen als "eindeutig krebserzeugend".
Wie man sich privat und auch am Arbeitsplatz schützen kann, erläutert der Text "UV – Sonne und Solarien". 

Schadstoffe:
Viele Menschen haben Sorge, dass Umweltgifte ihr Krebsrisiko steigern. In vielen Entwicklungsländern ist dies tatsächlich ein wachsendes Problem, weniger jedoch in Deutschland. Mit krebserzeugenden Substanzen kommen nicht wenige Menschen aber am Arbeitsplatz in Kontakt – wenn Sicherheitsvorschriften verletzt werden, oder bei Unfällen. Für den Schutz ist zunächst der Arbeitgeber verantwortlich. Doch über die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen sollte sich jeder Arbeitnehmer ebenfalls informieren. 

Radon, weitere Strahlungsquellen:
Relativ neu sind die Erkenntnisse dazu, wie gefährlich Radon in Deutschland sein kann. Das natürlich vorkommende Edelgas ist radioaktiv, und dass es vor allem Lungenkrebs fördern kann, weiß man schon länger. Inzwischen hilft ein bundesweiter "Radon-Atlas" dabei zu erkennen, in welchen Gegenden das Gas aus dem Boden in Keller und tiefer liegende Gebäude eindringen kann. Als Schutzmaßnahme kann schon Lüften ausreichen.
Hintergründe und Links bietet der Text "Radioaktivität und Röntgenstrahlen". 

Hormone:
Für Frauen ist das Wissen wichtig, wie sie ihr Brustkrebsrisiko beeinflussen können. Dazu gehört ein möglichst normales Körpergewicht. Auch über den Hormonspiegel lässt sich das Risiko steuern, wenn auch nur in gewissen Grenzen. Wer kann, sollte seine Kinder stillen.
Auf eine Hormonersatztherapie in den Wechseljahren sollte man möglichst verzichten. Die "Pille" zur Empfängnisverhütung hat sowohl Vorteile als auch Nachteile, was das allgemeine Krebsrisiko angeht.
Hintergründe finden sich unter dem Stichwort "Hormone als Risiko".

Viren:
Einige Tumorarten werden nachweislich durch Viren ausgelöst, mehr dazu im Text "Viren und Krebs". Impfungen können schützen. Belegt ist dies inzwischen für Hepatitis B und Hepatitis C, die ansteckende Gelbsucht – sie kann bei Infizierten langfristig zu Leberkrebs führen.
Eine weitere Impfung, die voraussichtlich Frauen vor Gebärmutterhalskrebs und Männer wie Frauen vor weiteren Krebsarten der Intimregion schützen kann, ist die gegen humane Papillomviren.  

Krebsfrüherkennung:
Trotz vieler Diskussionen um den tatsächlichen Nutzen setzen die Verantwortlichen für den Europäischen Krebskodex auch auf die Krebsfrüherkennung.
Einen aktuellen Überblick über die Angebote in Deutschland bieten die Texte unter "Früherkennung: Krebs und Krebsvorstufen rechtzeitig erkennen".

Sie vermissen Informationen zu hier nicht aufgeführten Krebsrisikofaktoren?
Sie wollen wissen, welchen Einfluss psychische Faktoren oder Stress haben? Sie interessiert, wie es mit einzelnen Lebensmitteln, der Strahlung durch Handys und Hochspannungsleitungen und weiteren Risiken in Alltag und Umwelt aussieht? Oder welchen Anteil Vererbung oder allgemein genetische Faktoren haben? 

Forschung: Begründung für die Krebsprävention

Nicht nur innerhalb der EU, sondern auch in den meisten anderen Industrieländern haben Fachgesellschaften und Behörden Empfehlungen zur Krebsvorbeugung herausgegeben, mehr dazu im Abschnitt "Mehr wissen".

Auffallend ist: In den meisten Aussagen sind sich diese Programme zur Krebsprävention sehr ähnlich.

Geringfügige Abweichungen gibt es vor allem bei Fragen, die innerhalb der unterschiedlichen Gesundheitssysteme auf Landesebene geregelt werden. Dazu gehören etwa die nationalen Impfprogramme oder die staatlichen Früherkennungsprogramme. So gehören in Deutschland beispielsweise noch Früherkennungsuntersuchungen auf Prostatakrebs und Hautkrebs zum nationalen Programm – im Europäischen Kodex sind diese beiden Angebote nicht aufgeführt.

Wie gehen Forscher vor, wenn sie mehr über mögliche Krebsauslöser herausfinden wollen?
Es gibt drei Wege, die sie dazu einschlagen:

  • die Beobachtung großer Bevölkerungsgruppen,
  • die Prüfung möglicher Auslöser im Labor, und schließlich
  • die Grundlagenforschung zur Krebsentstehung allgemein.

Epidemiologie: Beobachten, vergleichen

Studien, in denen man große Gruppen von Menschen eine Zeitlang beobachtet, gehören zur sogenannten epidemiologischen Forschung.

In einer solchen Studie geben die Teilnehmer beispielsweise Auskunft über ihre Lebensweise, ihre berufliche Situation oder andere mögliche Einflüsse. Dann zählen die Forscher aus, wer innerhalb einer definierten Zeit an Krebs erkrankt. Schließlich berechnen sie, ob sich statistische Zusammenhänge aufdecken lassen.
Ähnliches ist mit den Zahlen der Krebsregister möglich: Daraus lassen sich zum Beispiel Zusammenhänge zwischen Alter oder Geschlecht und Krebsrisiko ableiten.

Wichtig ist jedoch: Epidemiologische Forscher arbeiten mit Wahrscheinlichkeiten und größeren Gruppen von Menschen. Hundertprozentige Beweise dafür, was die Erkrankung eines Einzelnen ausgelöst hat, lassen sich so nicht gewinnen. Und es ist gar nicht so einfach, aus den individuellen Lebensumständen höchst verschiedener Menschen tatsächlich das herauszufiltern, was möglicherweise etwas mit Krebs zu tun hat – manche scheinbaren Zusammenhänge erweisen sich bei genauerer Prüfung als reiner Zufall.
Um sehr vielfältig Lebenssituationen prüfen zu können, arbeiten Epidemiologen daher meist mit großen Gruppen von Studienteilnehmern, und sie benötigen viel Zeit.

Forschung im Labor

Der tatsächliche Beweis, dass eine chemische Substanz oder ein anderer Risikofaktor Krebs verursachen kann, gelingt dagegen im Labor – und das auch nicht immer.
Starke Karzinogene, also krebsauslösende Stoffe, zeigen ihre Wirkung häufig schon an Zellkulturen. Bei schwachen Karzinogenen, deren Wirkung erst nach Jahren und Jahrzehnten sichtbar wird, ist der Nachweis der Wirkung schon deutlich aufwändiger. Und nicht immer sind Daten aus Zellkultur- und Tierversuchen auf den Menschen übertragbar.

Schwierig wird es vor allem dann, wenn es um so komplexe Dinge wie zum Beispiel Übergewicht geht. Zwar kann man aus den Beobachtungsstudien der Epidemiologen vieles ableiten. Doch wie genau verursacht Übergewicht zum Beispiel Darmkrebs, welcher Mechanismus steckt dahinter? Warum bekommen nicht alle Menschen Krebs, die etwas zu viel Gewicht mit sich herumtragen, was schützt den Einen und schadet dem Anderen?

Für diese Fragen ist Grundlagenforschung unverzichtbar.

Grundlagenforschung

Erst wenn man weiß, wie ein Tumor im Einzelnen entsteht, kann man Zusammenhänge mit möglichen Krebsauslösern wirklich verstehen.

So konnte beispielsweise inzwischen geklärt werden, dass nicht nur die Fehler in der ersten Krebszelle selbst ausschlaggebend sind. Voraussetzung für das Krebswachstum ist auch, dass diese Zelle allen körpereigenen Reparaturmechanismen entgeht. Wissenschaftler konnten in den letzten Jahren zum Beispiel klären, dass Risikofaktoren nicht unbedingt am späteren Tumorgewebe selbst wirken. Genauso möglich ist es, dass sie die ein oder andere Schutzfunktion des Körpers stören, mehr dazu in den Texten zur "Krebsentstehung".

Mehr wissen zur Krebsvorbeugung: Linktipps, Fachinformationen, Quellen (Auswahl)