- Magenkrebs im Frühstadium verursacht bei den meisten Menschen keine Symptome.
- Wenn erste Beschwerden auftreten, sind sie oft nicht eindeutig. Dazu gehören zum Beispiel Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Appetitlosigkeit. Solche Symptome haben häufig harmlose Ursachen.
- Halten die Beschwerden mehrere Wochen an? Oder kommen sie immer wieder? Dann sollten Sie zu einer Ärztin oder einem Arzt gehen. Denn je früher Magenkrebs erkannt wird, desto besser sind die Chancen auf Heilung.
Hinweis
Dieser Text informiert zu den Symptomen von Magenkrebs. Möchten Sie sich zu Untersuchungen zur Diagnose von Magenkrebs informieren, dann lesen Sie im Text Diagnose Magenkrebs: Untersuchungen bei Krebsverdacht.
Wichtig: Informationen aus dem Internet können Ihnen einen Überblick bieten. Sie sind aber nicht dazu geeignet, die Beratung durch einen Arzt oder eine Ärztin zu ersetzen.
Erste Symptome bei Magenkrebs: oft unspezifisch
Mann oder Frau?
Männer und Frauen haben bei Magenkrebs die gleichen möglichen Beschwerden. Es gibt hier keine Unterschiede.
Am Anfang der Krankheit macht Magenkrebs oft keine Beschwerden.
Wenn erste Beschwerden auftreten, sind sie meist nicht eindeutig. Das bedeutet: Die Beschwerden können auch andere Ursachen haben, zum Beispiel:
- eine Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
- eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit
- ein Magengeschwür
- Nebenwirkungen von Arzneimitteln, wie von Schmerzmitteln
- Verdauungsstörungen
Nehmen Sie dennoch Ihre Beschwerden ernst. Denn wird Magenkrebs in einem frühen Stadium erkannt, dann lässt er sich in der Regel gut behandeln.
Bei welchen Symptomen zum Arzt gehen?
Ein Arztbesuch ist wichtig, wenn Beschwerden nach mehreren Wochen nicht von allein weggehen oder aber immer wiederkommen.
Dazu gehören:
- Magenschmerzen
- Schmerzen oder Druckgefühl im Oberbauch
- Schmerzen während oder nach dem Essen
- Probleme beim Schlucken
- Übelkeit
- Erbrechen, manchmal auch mit Blut
- Appetitlosigkeit
- ungewollter Gewichtsverlust
- schnelles Sättigungsgefühl oder Völlegefühl
- Verdauungsbeschwerden
- weniger Kraft und Leistungsfähigkeit
- schwarzer oder blutiger Stuhl. Schwarzer Stuhl heißt auch Teerstuhl.
Geeignete Ansprechpersonen sind:
- Ihre Hausärztin oder Hausarzt
- eine Fachärztin oder ein Facharzt für Magen-Darm-Erkrankungen. Diese heißen auch Gastroenterologinnen oder Gastroenterologen.
Diese Ärztinnen und Ärzte können eine erste Einschätzung geben: Besteht der Verdacht auf Magenkrebs? Sind weitere Untersuchungen nötig? Oder haben die Beschwerden möglicherweise eine andere Ursache?
- Mehr Informationen finden Sie im Text Diagnose Magenkrebs: Untersuchungen bei Krebsverdacht.
![Symptome Magenkrebs, © Krebsinformationsdienst, DKFZ, erstellt mit BioRender.com, angepasst nach " Symptoms of Gastritis" von BioRender.com (2026), abgerufen von https://app.biorender.com/biorender-templates] Magenkrebs kann viele Symptome haben. Diese sind im Text gelistet.](/fileadmin/_processed_/c/0/csm_magenkrebs-symptome_1d0ad83c7c.png)
Bild: © Krebsinformationsdienst, DKFZ, erstellt mit BioRender.com, angepasst nach " Symptoms of Gastritis" von BioRender.com (2026), abgerufen von https://app.biorender.com/biorender-templates]
Quellen und Links für Interessierte und Fachkreise
Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an hilfreichen Links zum Weiterlesen und Quellen, die für die Erstellung dieses Textes genutzt wurden.
Quellen und weiterführende Informationen
Leitlinien
Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Adenokarzinome des Magens und ösophagogastralen Übergangs, Langversion 3.1, 2025, AWMF-Registernummer: 032/009OL (aufgerufen am: 07.09.2026)
Fachartikel (Auswahl)
Smyth EC, Nilsson M, Grabsch HI, van Grieken NC, Lordick F. Gastric cancer. Lancet. 2020 Aug 29;396(10251):635-648. doi: 10.1016/S0140-6736(20)31288-5.
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