Direkt zur Umfrage!
Haben Sie eine Krebserkrankung im Bauch durchlebt und sich deswegen einer Operation unterzogen? Wurde bei einem Ihrer Angehörigen eine solche OP durchgeführt? Oder sind Sie als Fachperson an der Betreuung und Versorgung der Betroffenen beteiligt? Dann ist Ihre Meinung gefragt!
- Nehmen Sie bis zum 31. März 2026 an der Umfrage teil. Sie können dort anonym Ihre Erfahrungen, Fragen und Gedanken teilen und so mit ihrer Perspektive einen wichtigen Beitrag zur Krebsforschung leisten.
Worum geht es in der Umfrage?
Ziel der Umfrage:
Grundlegende Daten zum Therapiebedarf bei Krebs im Bauch sammeln, um Betroffenen eine bestmögliche chirurgische Behandlung anbieten zu können.
Mithilfe der Befragung wollen die Forschenden herausfinden, welche bislang unbekannten oder nicht berücksichtigten Geschlechtsunterschiede es bei Krebs im Bauchraum gibt. Außerdem wollen sie herausfinden, welche dieser Aspekte für eine gelungene Operation und Heilung am entscheidendsten sind.
Die 10 wichtigsten geschlechtsspezifischen Aspekte können dann in weiteren Studien gezielter untersucht werden. Dadurch sollen Betroffene langfristig eine noch besser auf ihre individuelle Situation zugeschnittene Behandlung erhalten.
Wer kann an der Umfrage teilnehmen?
An der Umfrage teilnehmen können alle Menschen, die einen direkten Bezug zu Krebs im Bauch haben:
- Krebspatientinnen und -patienten mit einem Tumor im Bauchraum, der operativ entfernt wurde – beispielsweise an der Speiseröhre, im Magen-Darm-Trakt, in der Bauchspeicheldrüse, in der Leber oder in den Gallenwegen
- Angehörige dieser Betroffenen
- Mediziner, Pflegekräfte, Physiotherapeuten und andere Fachkräfte, die schon Betroffene nach einer Bauch-OP versorgt haben
Warum spielt das Geschlecht bei Krebsoperationen eine Rolle?
Neuere Studien haben gezeigt: Eine ansonsten gleiche Krebserkrankung kann sich bei Männern und Frauen ungleich entwickeln. Zum Beispiel wächst ihr Tumor unterschiedlich schnell, spricht unterschiedlich gut auf Medikamente an oder lässt sich unterschiedlich gut operativ entfernen.
Das Geschlecht kann also einen Einfluss auf den Therapieverlauf und die Heilungschancen haben. Gründe dafür sind:
- Frauen und Männer unterscheiden sich körperlich – in ihrer Anatomie, aber auch in der Immunabwehr und im Stoffwechsel.
- Männer und Frauen unterscheiden sich in ihrem sozialen Verhalten – sie gehen anders mit Krankheiten um und nehmen medizinische Versorgungsangebote anders an.
Wie genau diese Faktoren den Krankheitsverlauf und die Behandlung beeinflussen, muss für jede Krebsart einzeln untersucht werden. Die aktuelle Umfrage soll das für Operationen bei Krebs im Bauchraum klären.
Zum Weiterlesen
Die Umfrage "Forschungspartnerschaft zu Geschlechtsunterschieden in der chirurgischen Onkologie (SAGE-PSP)" sowie weitere Hintergrundinformationen finden Sie auf der Plattform fragdiepatienten.de.
Mehr Informationen zu dieser Forschungspartnerschaft erhalten Sie auf der gleichnamigen Website.
