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Ranitidin-Rückruf: Erster Wirkstoff-Hersteller betroffen

Verunreinigung mit wahrscheinlich krebsauslösender Substanz

Aktuell informiert das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) über den europaweiten Rückruf von Ranitidin. Betroffen sind Präparate, deren Wirkstoff von dem Hersteller Saraca Laboratories Limited stammt.

Der Grund für den Rückruf: In ranitidinhaltigen Arzneimitteln waren geringe Mengen des wahrscheinlich krebserregenden N-Nitrosodimethylamin (NDMA) nachgewiesen worden. Der Krebsinformationsdienst hatte in einer Nachricht vom 15.09.2019 darüber informiert. Patientinnen und Patienten, die Ranitidin einnehmen und verunsichert sind, sollen sich an ihren Arzt oder Apotheker wenden. Es gibt Therapiealternativen aus anderen Substanzklassen, auf die man umsteigen kann.

Was bisher gekannt ist:

  • Bislang liegen noch nicht für alle ranitidinhaltigen Arzneimittel konkrete Erkenntnisse darüber vor, ob und in welchen Konzentrationen die Verunreinigung enthalten ist.
  • Der Rückruf aller Chargen mit Wirkstoff des Herstellers Saraca Laboratories Limited erfolgt daher vorbeugend.
  • Sobald weitere Erkenntnisse vorliegen, wird das BfArM darüber informieren.


Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) │ Autoren/Autorinnen: Internet-Redaktion des Krebsinformationsdienstes. Lesen Sie mehr über die Verantwortlichkeiten in der Redaktion.

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