© Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Diese Seiten sind Ausdrucke aus www.krebsinformationsdienst.de, den Internetseiten des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum. Mehr über den Krebsinformationsdienst und seine Angebote lesen Sie auf unseren Internetseiten. Am Telefon stehen wir Ihnen täglich von 8.00 bis 20.00 für Fragen zur Verfügung, unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 – 420 30 40. Oder Sie schreiben uns eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de.

Bitte beachten Sie: Internet-Informationen sind nicht dazu geeignet, die persönliche Beratung mit behandelnden Ärzten oder gegebenenfalls weiteren Fachleuten zu ersetzen, wenn es um die Diagnose oder Therapie einer Krebserkrankung geht. Die vorliegenden Informationen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte, unabhängig von Form, Zeit oder Medium bedarf der schriftlichen Zustimmung des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum.

Ursprüngliche Adresse dieses Ausdrucks: https://www.krebsinformationsdienst.de


Archiv

Rehabilitation für Frauen mit Brustkrebs

Krankheitsfolgen mindern und wieder fit für den Alltag werden

Hat man als Betroffene die Brustkrebs-Behandlung hinter sich gebracht, muss man sich wieder in den Alltag einfinden. Für viele jüngere Frauen bedeutet der Abschluss der Therapie auch die Rückkehr an den Arbeitsplatz.
Das ist nicht immer leicht. Denn: Durch die Erkrankung und die Behandlungen werden die meisten Frauen für längere Zeit aus ihrem gewohnten Alltag gerissen. Um wieder in ein geregeltes Leben zurückzufinden, haben Krebspatientinnen und Krebspatienten die Möglichkeit zu einer medizinischen Rehabilitation.
Die "Reha" soll helfen, Krankheits- und Therapiefolgen zu mindern und mit körperlichen Veränderungen zurechtzukommen. Bei Berufstätigen ist es auch das Ziel, wieder arbeitsfähig zu werden.

Ambulant oder stationär: Bewegung und Beratungen unterstützen beim Gesundwerden

Ob man die Reha ambulant oder stationär wahrnehmen möchte, kann man sich gemeinsam mit seiner Ärztin oder seinem Arzt überlegen. In den spezialisierten Krankenhäusern hilft auch der Kliniksozialdienst weiter.

Die Kosten für die Rehabilitation übernimmt bei gesetzlich Versicherten in der Regel die Rentenversicherung, unter Umständen auch die Krankenkasse. Dementsprechend gibt die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund) sogenannte Reha-Therapiestandards vor. Auch private Versicherungen oder Beihilfeträger können entsprechende Leistungen übernehmen – hier gilt allerdings nur der jeweilige Vertrag.
Zu den Angeboten, die eine Rehaklinik haben sollte, gehören beispielsweise Sport- und Bewegungstherapien, Ernährungsberatung und psychoonkologische Unterstützung. Aber auch die sozialrechtliche Beratung ist ein wesentlicher Bestandteil – insbesondere wenn es um die berufliche Wiedereingliederung geht.

Was sind weitere Inhalte einer Reha-Maßnahme? Was ist der Unterschied zwischen einer Anschlussrehabilitation (AHB) und einer Rehabilitation? Wie beantrage ich eine Reha und wer kann dabei unterstützen? Diese und weitere Fragen erläutert der Text "Rehabilitation für Frauen mit Brustkrebs".