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Krebsschmerzen – kein Tabuthema: Wirksame Behandlung ist möglich

Krebs – damit verbinden viele Menschen Schmerzen. Doch ist das immer so? Sind Schmerzen unvermeidlich, wenn man an einem Tumor erkrankt ist? Die Antwort lautet: nein. Nicht alle Betroffenen haben zwangsläufig starke Schmerzen.
Und wenn doch? Dann gibt es heute wirksame Abhilfe. Selbst bei sehr ausgeprägten Krebsschmerzen und fortgeschrittener Erkrankung können Fachleute zumindest eine Linderung erreichen.
Manchmal sind es aber auch die alltäglichen Belastungen während der Therapie, die man als quälend empfindet: der Schmerz bei der Blutabnahme, der unangenehme Verbandwechsel, die Muskelverspannung, weil man unter Stress steht.

Was sollte man als Krebspatient über Tumorschmerzen wissen?

Eine Infusionsnadel wird gelegt. Foto: Tobias Schwerdt © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum
Was muss man als Krebspatient aushalten, was nicht? © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Viele Betroffene scheuen sich, ihre Ärzte um Abhilfe zu bitten: Sie haben Angst, als "unbequem" oder "wehleidig" zu gelten. Und selbst Patienten mit sehr belastenden Tumorschmerzen verschweigen nicht selten ihre Beschwerden: Sie gehen davon aus, dass sich in ihrer Situation sowieso nichts mehr tun ließe. Nach wie vor hält sich auch die Angst vor der Abhängigkeit von Schmerzmitteln, oder die Sorge, unter einer Schmerztherapie nicht mehr wach und ansprechbar zu sein.

Beide Befürchtungen sind bei guter Planung der Behandlung aber weitgehend unbegründet.

Womit man als Krebspatient tatsächlich rechnen muss und wie man Schmerz persönlich erlebt – das ist von Mensch zu Mensch verschieden. Tumorart und Krankheitsstadium spielen eine Rolle, auch die psychische Situation wirkt sich aus. Auf jeden Fall gilt: Schmerzen beeinträchtigen die Lebensqualität. Wer Schmerzen hat, sollte mit seinen Ärzten sprechen. Sie können etwas dagegen tun.

Einen aktuellen Therapieüberblick, Linktipps sowie eine Auswahl wichtiger Fachinformationen bietet der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums auf seinen Internetseiten. Ein kurz gefasstes Informationsblatt steht zum Laden und Ausdrucken zur Verfügung.



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