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Entzündete Schleimhäute als Folge einer Tumorbehandlung

Neues Informationsblatt zu Mukositis erschienen

Der Mund tut weh, man hat Durchfall: Ursache können Schleimhautentzündungen sein. Sie sind bei Krebspatienten nicht selten eine Nebenwirkung einer Chemotherapie oder einer Bestrahlung. Der Grund: Die Krebsbehandlung schädigt die empfindlichen Zellen der Schleimhaut, weil diese sich ähnlich häufig teilen wie Krebszellen. Wie lässt sich diesen Nebenwirkungen vorbeugen? Was kann man zur Behandlung und Linderung der Beschwerden tun? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Betroffene, Angehörige und Interessierte in dem neuen Informationsblatt des Krebsinformationsdienstes "Mukositis als Folge einer Tumorbehandlung" (PDF).

Was lässt sich gegen entzündete Schleimhäute tun?

Frau trinkt Wasser © Stockbyte - Thinkstock
© Stockbyte - Thinkstock

Entzündete Schleimhäute in Mund und weiterem Verdauungstrakt, in der Blase oder im Genitalbereich beeinträchtigen nicht nur die Lebensqualität betroffener Patienten. Sie gefährden unter Umständen auch die Therapie. Sind die Entzündungen sehr ausgeprägt oder kommen noch Infektionen hinzu, kann das eine Unterbrechung der Behandlung notwendig machen.
Für Betroffene ist daher besonders wichtig: Bei auftretenden Beschwerden sollte man zeitnah mit den behandelnden Ärzten sprechen und nicht zu lange darauf hoffen, dass die Entzündung von alleine besser wird.

Zur Vorbeugung und Linderung von Entzündungen der Mundschleimhaut empfehlen Fachleute: Man sollte auf eine regelmäßige und sorgfältige Mund- und Zahnpflege achten. Rauchen, Alkohol, aber auch sehr scharfe, heiße oder saure Getränke und Speisen sollten Betroffene meiden. Sie reizen die Mundschleimhaut.

Je nach Tumorbehandlung, betroffener Körperregion und Art der Schleimhautentzündung können weitere vorbeugende Maßnahmen oder unterstützende Behandlungen infrage kommen. Allgemein raten Experten: Wer eine Schleimhautentzündung hat, sollte ausreichend trinken und auf eine ausreichende Nährstoffversorgung achten. Gegen Schmerzen helfen in der Regel Schmerzmittel. Wichtig ist Hygiene, um Infektionen möglichst zu vermeiden.



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