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Fachorganisationen raten: Vitamin-D-Mangel nicht mit Solarienbesuchen selbst therapieren

UV-Strahlung nützt: Sie trägt zur Bildung des körpereigenen Vitamin D bei. Und sie schadet: Im schlimmsten Fall kann UV-Strahlung zu Hautkrebs führen. Wo liegt der richtige Mittelweg?
Zwanzig Fachorganisationen aus den Bereichen Strahlenschutz, Gesundheit, Risikobewertung, Medizin und Ernährung haben heute eine gemeinsame Empfehlung zu UV-Strahlung und Vitamin-D-Bildung vorgelegt.

Besonders im Herbst und Winter fragen sich viele Menschen, ob sie ins Solarium gehen sollten, um ihren Vitamin-D-Spiegel zu erhöhen. Strahlenschützer, Mediziner und Ernährungswissenschaftler sind sich einig:

  • Die Antwort lautet nein.

Ein Vitamin-D-Mangel kann nur von einem Arzt diagnostiziert und behandelt werden.
Im Sommer reichen maßvolle Aufenthalte in der Sonne, damit der Körper seinen Vorrat an Vitamin D auffüllen kann. Wer länger in der Sonne bleibt, sollte sich gut gegen die UV-Strahlung der Sonne schützen. Einen Sonnenbrand sollte man auf keinen Fall riskieren, schon gar nicht bei Kindern und Jugendlichen. Säuglinge sollten grundsätzlich nicht direkt in die Sonne.

„Die gemeinsame Empfehlung ist ein Erfolg für die Verbraucher, die nun bei allen mit UV-Strahlung oder Vitamin D befassten Organisationen einheitliche Ratschläge finden“, so Dr. Thomas Jung, Leiter des Fachbereichs Strahlenschutz und Gesundheit im Bundesamt für Strahlenschutz (BfS).



Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) │ Autoren/Autorinnen: Internet-Redaktion des Krebsinformationsdienstes. Lesen Sie mehr über die Verantwortlichkeiten in der Redaktion.

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