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Schwarze Schafe unter guten Bekannten: Warum Epstein-Barr-Virus-Infektionen manchmal Krebs auslösen

Epstein-Barr-Viren (EBV) sind weltweit verbreitet, beinahe jeder ist infiziert. Meist bleibt die Infektion ohne Folgen, in seltenen Fällen macht sie jedoch krank: Hierzulande rufen die Viren das Pfeiffersche Drüsenfieber hervor, anderswo verursachen sie sogar Krebs. Warum eine EBV-Infektion so unterschiedlich verlaufen kann, war bisher unklar. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum um Professor Henri-Jacques Delecluse fanden nun heraus, dass es verschiedene Stämme von Epstein-Barr-Viren gibt, die unterschiedlich aggressiv sind. Ihre Ergebnisse haben sowohl für die Bekämpfung der Krankheiten als auch für die Entwicklung möglicher Impfstoffe große Bedeutung.



Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) │ Autoren/Autorinnen: Internet-Redaktion des Krebsinformationsdienstes. Lesen Sie mehr über die Verantwortlichkeiten in der Redaktion.

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