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Forschung: Überaktiver Genschalter in der Leber lässt Blutfettwerte sinken

Viele Krebspatienten verlieren im Verlauf ihrer Krankheit in großem Ausmaß Fett- und Muskelmasse. Kennzeichnend für diese "Kachexie" ist ein dramatischer Gewichtsverlust, der unabhängig von der Nahrungsaufnahme auftritt. Diese Auszehrung ist sogar häufig die eigentliche Ursache von Krebstodesfällen.

Heidelberger Wissenschaftler entdeckten nun an Mäusen, dass Tumoren die Produktion eines zentralen Genschalters in der Leber anregen. Die Aktivität des Schalters senkt den Blutfettspiegel, so dass die Tiere abmagern. Die Forscher zeigen damit erstmals, dass die krebsbedingte Auszehrung zentral von der Leber gesteuert wird. Das Ergebnis könnte Wege aufzeigen, um den fatalen Verlust an Körpermasse bei Krebspatienten zu bremsen: Es gibt Hinweise darauf, dass der Genschalter bei Menschen eine ähnliche Wirkung hat und sich über bestimmte Stoffwechselprodukte steuern lässt. Noch ist dieser Ansatz bei Krebspatienten aber nicht experimentell belegt, weitere Forschung ist notwendig.



Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) │ Autoren/Autorinnen: Internet-Redaktion des Krebsinformationsdienstes. Lesen Sie mehr über die Verantwortlichkeiten in der Redaktion.

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