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Industriesilikon in Brustimplantaten: Weitere Prothesen betroffen

Brustimplantate der früheren GfE Medizintechnik GmbH mit dem Namen TiBREEZE können das gesundheitsschädliche Silikongel der Firma Firma Poly Implant Prothèse (PIP) enthalten. Das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat seine Empfehlung zu einer vorsorglichen Entfernung von Brustimplantaten der Marken PIP und Rofil daher auch auf Implantate der früheren GfE Medizintechnik GmbH mit dem Namen TiBREEZE ausgeweitet.

Die GfE Medizintechnik GmbH hatte von September 2003 bis August 2004 Brustimplantate hergestellt und dabei PIP-Komponenten verwendet: Die Silikonhüllen wurden durch die Firma selbst beschichtet, das Silikongel in den Implantaten stammt jedoch vom Hersteller PIP.

Defekte Prothesen der Firma Poly Implant Prothèse (PIP) sind gesundheitsschädlich.

Am 6. Januar hatte das BfArM Trägerinnen von Brustimplantaten der Marken PIP und Rofil empfohlen, die Implantate vorsorglich entfernen zu lassen. Berichte von Ärzten, Fachgesellschaften und Kliniken hatten gezeigt, dass diese Produkte nicht nur leicht reißen. Aufgrund von Produktmängeln kann es auch zum "Ausschwitzen" des verwendeten, für Medizinprodukte nicht zugelassenen Silikons kommen.

Ob eine Frau eines der umstrittenen "Billig-Implantate" trägt, kann sie dem Produkt-Pass entnehmen, den sie von ihren Ärzten erhalten hat. Liegt dieser nicht vor, sollte unbedingt der behandelnde Arzt aufgesucht werden.



Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) │ Autoren/Autorinnen: Internet-Redaktion des Krebsinformationsdienstes. Lesen Sie mehr über die Verantwortlichkeiten in der Redaktion.

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