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Alkohol

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Alkohol und Krebs: Vom Genuss zur Gefahr

Bier, Wein und Spirituosen steigern das Krebsrisiko

Letzte Aktualisierung: 13.04.2018

Der Genuss von Wein, Bier und Spirituosen wirkt sich auf das Krebsrisiko aus. Aber ab welcher Dosis ist Alkohol schädlich? Welche Folgen kann regelmäßiger Alkoholkonsum haben? Wie viele Krebserkrankungen sind auf Alkohol zurückzuführen? Hintergründe sowie Linktipps zum Weiterlesen rund um das Thema Alkohol und Krebsentstehung bietet der nachfolgende Text.

Wie viel Alkohol sollte man maximal trinken?

Männer sollten am Tag nicht mehr als einen halben Liter Bier oder einen Viertelliter Wein trinken.
Frauen sollten am Tag nicht mehr als einen Viertelliter Bier oder einen Achtelliter Wein trinken.
An mindestens zwei Tagen in der Woche sollte man ganz auf Alkohol verzichten.

Wie viel ist zu viel? Ernährungs- und Krebsexperten raten dazu, das eigene Trinkverhalten und die konsumierten Mengen an Alkohol nicht zu unterschätzen. Für das Krebsrisiko gilt: Wissenschaftler weisen darauf hin, dass es – genau genommen – keine Menge an Alkohol gibt, die bedenkenlos konsumiert werden kann.

Wer nicht auf Wein, Bier oder Spirituosen verzichten möchte, sollte nach Ansicht deutscher und vieler internationaler Fachleuten den Alkoholkonsum zumindest einschränken. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt:

  • Gesunde Männer sollten am Tag nicht mehr als 20 Gramm reinen Alkohol zu sich nehmen. Das entspricht in etwa einem halben Liter Bier oder etwa einem Viertelliter Wein.
  • Für gesunde Frauen liegt die Grenze bei 10 Gramm reinem Alkohol am Tag. Das entspricht in etwa einen Viertelliter Bier oder etwa einen Achtelliter Wein.

Außerdem sollte man nicht regelmäßig trinken. An mindestens zwei Tagen in der Woche sollte man ganz auf Alkohol verzichten. Wer etwas trinken möchte, sollte dies möglichst zu Mahlzeiten tun.

Menschen mit einem erhöhten Risiko für alkoholbedingte Erkrankungen, etwa aufgrund genetischer Veranlagung, sollten Alkohol nur gelegentlich trinken. Jugendliche sollten weitgehend auf Alkohol verzichten, um negative Folgen für ihre Entwicklung zu vermeiden.

Darüber hinaus gilt: Wer regelmäßig ein bisschen trinkt, kommt alles in allem nicht besser weg, als jemand, der gelegentlich zu viel Alkohol konsumiert.

Wer zu viel Alkohol trinkt, schadet seiner Gesundheit nachhaltig. Dabei muss es nicht gleich um Sucht und Abhängigkeit gehen: Der regelmäßige Konsum auch geringer Mengen Alkohols kann die Entstehung von Übergewicht sowie Veränderungen an der Leber, der Bauchspeicheldrüse und anderen Organen begünstigen. Alkoholische Getränke steigern zudem den Blutdruck, beeinträchtigen die Muskelleistung und können die Nerven schädigen.
Die psychischen und sozialen Folgen regelmäßigen Alkoholkonsums sollte man ebenfalls bedenken.
Weniger bekannt ist vielen Menschen, dass Alkohol auch das Krebsrisiko steigert.

Untersuchungen zeigen: Risiko für einige Krebsarten steigt

Alkohol und Krebsrisiko sind eindeutig miteinander verknüpft. Das sagen Experten, die sich im Auftrag der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC), einer Unterorganisation der Weltgesundheitsorganisation WHO, mit dem Thema auseinandergesetzt haben.
In welcher Form man Alkohol zu sich nimmt, ob man also Bier, Wein oder Spirituosen trinkt, scheint dabei keine Rolle zu spielen.

Wissenschaftliche Arbeiten haben für einige Krebsarten einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Krebsrisiko gezeigt. Für andere ist ein Zusammenhang wahrscheinlich oder es gibt Hinweise darauf, die einen Zusammenhang zumindest vermuten lassen.

Der Fachreport "Food, Nutrition, Physical Activity and the Prevention of Cancer 2" des World Cancer Research Fund International nennt Tumoren in den folgenden Geweben und Organen, für die Alkohol nachweislich ein Risikofaktor ist:

  • Mundraum, Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre, Darm, Leber, weiblichen Brust, Magen (wahrscheinlich).

Häufige Frage: Schützt Alkohol das Herz?

Frau mit einem Glas Wein in der Hand legt die Beine auf dem Sofa hoch © monkeybusinessimages – thinkstockphotos.de
© monkeybusinessimages – thinkstockphotos.de

Die immer wieder aufgegriffene Meldung, regelmäßiger Alkoholkonsum sei gut für das Herz, stößt bei Experten auf wenig Zustimmung. Zwar ist es wahrscheinlich so, dass niedrige Mengen Alkohol eine gewisse Schutzwirkung vor Herzerkrankungen haben. Insgesamt muss aber auch das damit verbundene Risiko für andere Erkrankungen berücksichtigt werden. Deshalb ist bei den genannten Referenzwerten die möglicherweise herzschützende Wirkung von Alkohol schon berücksichtigt.

Weder Krebsforscher noch Ernährungs- oder Suchtexperten empfehlen, Wein zu trinken. Entsprechende Ratschläge, die wegen der möglicherweise positiven Auswirkungen auf das Herz immer wieder zu finden sind, widerspricht zum Beispiel die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) – Alkohol schadet auch in geringen Mengen.

Wie viele Menschen erkranken tatsächlich infolge von Alkoholkonsum an Krebs? Eindeutige Aussagen sind dazu schwer zu treffen. Das liegt daran, dass Alkoholkonsum oft mit weiteren Risikofaktoren verbunden ist, etwa Rauchen, unausgewogener Ernährung und Übergewicht – oft eine Folge des Trinkverhaltens.

Eine Gruppe von internationalen Forschern unter Führung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) hat im Jahr 2011 eine umfassende Berechnung vorgelegt. Demnach sind in Europa Wein, Bier und andere alkoholische Getränke bei Männern für eine von elf Krebsneuerkrankungen mitverantwortlich. Bei Frauen ist es eine von 33 Neuerkrankungen.

Umgekehrt konnte eine Studie aus dem Jahr 2015 zeigen, dass bei Männern einer von 13 alkoholbedingten Krankenhausaufhalten in Deutschland einer Krebserkrankung geschuldet ist. Bei Frauen ist es sogar einer von sieben. Darauf weist der "Alkoholatlas Deutschland 2017" des Deutschen Krebsforschungszentrums hin.

Zum Weiterlesen

Wie genau Alkohol die Krebsentstehung beeinflusst, wird noch erforscht. Vermutet wird, dass verschiedene Stoffe, die beim Abbau von Alkohol im Körper entstehen, eine Rolle bei der Krebsentstehung spielen. Dazu zählt beispielsweise Acetaldehyd. Dieser Stoff ist sehr reaktionsfreudig und geht leicht Bindungen mit anderen Molekülen ein, darunter auch mit Bausteinen der Erbsubstanz DNA (Desoxyribonukleinsäure): Dadurch kann es zu direkten Mutationen kommen, also Fehlern im "Bauplan".
Möglich sind auch Veränderungen, die zwar nicht die Erbinformation selbst zerstören, aber das Ablesen der Gene beeinflussen und so ebenfalls die Krebsentstehung fördern können.
Außerdem wirkt sich Alkohol unter anderem auf die Menge und die Wirkung verschiedener Geschlechtshormone aus. So erklärt man sich zum Beispiel das durch Alkoholkonsum gesteigerte Risiko für Brustkrebs.

Wenn es nicht beim Bier bleibt: Alkohol und Tabak

Volles Bierglas steht auf einem Tisch neben einem Aschenbecher mit einer qualmenden Zigarette © Lecic - thinkstock.com
Alkohol und Tabak © Lecic - thinkstock.com

Häufig bleibt es nicht bei alkoholischen Getränken: Zum Glas Wein, zum Bier oder zu härteren Getränken gehört für viele Menschen auch die Zigarette. So ist es im Einzelfall schwer, die krebserzeugende Wirkung allein dem Alkohol oder dem Tabak zuzuordnen, da beide Faktoren das Risiko beeinflussen.

Experten gehen davon aus, dass sich die einzelnen Risiken des Alkoholkonsums und des Rauchens nicht einfach aufaddieren, sondern gegenseitig verstärken. Menschen, die übermäßig viel Alkohol trinken und auch rauchen, tragen statistisch gesehen ein deutlich höheres Risiko, an Krebs zu erkranken, als Menschen, die nur Tabak oder Alkohol konsumieren.

Als Grund dafür kommen Mechanismen infrage, bei denen das Zusammenspiel zwischen den krebserzeugenden Substanzen aus dem Tabakrauch und dem Alkohol die Schleimhaut im Mund durchlässiger macht. Der Köper nimmt so mehr von den Schadstoffen auf.

Trotzdem haben auch Menschen, die außer ihrem Alkoholkonsum kein weiteres Risikoverhalten zeigen, ein erhöhtes Krebsrisiko, zum Beispiel für Speiseröhrenkrebs, aber auch andere Tumorarten.



Quellen und weiterführende Informationen (Auswahl)

Organisationen, Leitlinien, Fachempfehlungen

Internationalen Krebsforschungsagentur (International Agency for Research on Cancer, IARC, www.iarc.fr): Die offizielle Einstufung von Alkohol als Krebsrisiko stammt von der IARC, einer Unterorganisation der Weltgesundheitsorganisation WHO. Ein Bericht ist in englischer Sprache erhältlich: "Alcohol Consumption and Ethyl Carbamate" von 2010, Volltext unter http://monographs.iarc.fr/ENG/Monographs/vol96/mono96.pdf.

Europäischen Kodex gegen Krebs: Der von der IARC erstellte Kodex empfiehlt, den Konsum von Alkohol zu reduzieren. Der Kodex ist in englischer Sprache abrufbar unter http://cancer-code-europe.iarc.fr/index.php/en, die deutsche Übersetzung findet sich unter http://cancer-code-europe.iarc.fr/index.php/de/. Weiterführende Informationen und Antworten auf häufige Fragen zum Thema Alkohol und Krebsvorbeugung finden Interessierte unter http://cancer-code-europe.iarc.fr/index.php/de/12-moeglichkeiten/alkohol.

World Cancer Research Fund International (WCRF, www.wcrf.org): Die Experten des WCRF untersuchen den Einfluss des Lebensstil auf das Krebsrisiko. Der Fachreport "Food, Nutrition, Physical Actitvity and the Prevention of Cancer" ist zuletzt 2007 erschienen. Seitdem wird er fortlaufend für einzelne Tumorarten aktualisiert, mehr unter www.wcrf.org/int/research-we-fund/continuous-update-project-findings-reports.

Alkoholatlas Deutschland 2017: Der Alkoholatlas Deutschland fasst die Konsumgewohnheiten der Bundesbürger zusammen und erläutert die daraus resultierenden gesundheitlichen sowie gesellschaftlichen Folgen. Der Atlas wird herausgegeben vom Deutschen Krebsforschungszentrum und ist abrufbar unter www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/sonstVeroeffentlichungen/Alkoholatlas-Deutschland-2017_Doppelseiten.pdf.

Robert Koch-Institut (RKI, www.rki.de): Das RKI berichtet im Journal of Health Monitoring über gesundheitsschädlichen Alkoholkonsum, mehr unter http://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/JoHM/2016/JoHM_Inhalt_16_01.html.

Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE, www.dge.de): Sie informiert über viele Aspekte zum Thema Alkohol. Eine Klarstellung zur Wirkung von Alkohol aufs Herz ist online abrufbar unter www.dge.de/presse/pm/praevention-durch-moderaten-alkoholkonsum/.

Deutsche Institut für Ernährungsforschung (DIfE, www.dife.de): Es informiert über den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Krebs.

Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA, www.bzga.de): Sie bietet Informationen, Telefonsprechstunden und Links zum Thema Alkohol, Sucht und Suchtprävention. Dort lässt sich unter anderem nachlesen, wie viel Alkohol Bier, Wein und Schnaps enthalten. In einem Portal der BZgA für die Zielgruppe Erwachsene finden Interessierte Informationen zum Thema Suchtprävention inklusive einem Alkohol-Selbsttest unter www.kenn-dein-limit.de. Unter www.kenn-dein-limit.info können Jugendliche sich informieren.

Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS, www.dhs.de): Die DHS ist ein Zusammenschluss der in der Suchtkrankenhilfe bundesweit tätigen Verbände und gemeinnützigen Vereine. Sie bündelt die Fachkompetenz zu Fragen und Problemen der Suchtprävention und der Suchthilfe.

S3-Leitlinie "Alkoholbezogene Störungen: Screening, Diagnose und Behandlung": Die Leitlinie wird herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) und ist abrufbar unter www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/076-001.html.

Weitere Publikationen (Auswahl)

Grenzwerte für einen risikoarmen Konsum
GBD 2016 Alcohol Collaborators. Alcohol use and burden for 195 countries and territories, 1990-2016: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2016. Lancet. 2018 Sep 22; 392(10152): 1015-1035. doi: 10.1016/S0140-6736(18)31310-2

Hartz SM et al. Daily Drinking Is Associated with Increased Mortality. Alcohol Clin Exp Res. 2018 Oct 3. doi: 10.1111/acer.13886

Seitz H & Bühringer G. Empfehlungen des wissenschaftlichen Kuratoriums der DHS zu Grenzwerten für den Konsum alkoholischer Getränke. Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, Hamm, 2010

Wood AM et al. Risk thresholds for alcohol consumption: combined analysis of individual-participant data for 599 912 current drinkers in 83 prospective studies. The Lancet 2018, Volume 391, Issue 10129, 1513-1523. doi: 10.1016/S0140-6736(18)30134-X

Alkohol und Krebs allgemein
Bergmann M. et al.: The association of pattern of lifetime alcohol use and cause of death in the European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC) study. International Journal of Epidemiology 2013, 42:1772–1790, doi:10.1093/ije/dyt154

Garaycoechea JI et al. Alcohol and endogenous aldehydes damage chromosomes and mutate stem cells. Nature 2018, 553: 171–177. doi:10.1038/nature25154

Knott CS, Coombs N, Stamatakis E, Biddulph JP. All cause mortality and the case for age specific alcohol consumption guidelines: pooled analyses of up to 10 population based cohorts. BMJ 2015;350:h384, doi: 10.1136/bmj.h384

Kunzmann AT, Coleman HG, Huang WY, Berndt SI. The association of lifetime alcohol use with mortality and cancer risk in older adults: A cohort study. PLoS Med. 2018 Jun 19; 15(6): e1002585. doi: 10.1371/journal.pmed.1002585

LoConte NK, Brewster AM, Kaur JS, Merrill JK, Alberg AJ. Alcohol and Cancer: A Statement of the American Society of Clinical Oncology. J Clin Oncol. 2017 Nov 7:JCO2017761155. doi: 10.1200/JCO.2017.76.1155

Schütze M et al. Alcohol attributable burden of incidence of cancer in eight European countries based on results from prospective cohort study. British Medical Journal 2011, 342: d1584; doi: 10.1136/bmj.d1584.

Scoccianti C, Cecchini M, Anderson AS, Berrino F, Boutron-Ruault MC, Espina C, Key TJ, Leitzmann M, Norat T, Powers H, Wiseman M, Romieu I. European Code against Cancer 4th Edition: Alcohol drinking and cancer. Cancer Epidemiol. 2016, Dec, 45: 181-188. doi: 10.1016/j.canep.2016.09.011

Song M, Giovannucci E. Preventable Incidence and Mortality of Carcinoma Associated With Lifestyle Factors Among White Adults in the United States. JAMA Oncol. Published online May 19, 2016. doi:10.1001/jamaoncol.2016.0843.

Brustkrebs
Cao Y, Willett WC, Rimm EB, Stampfer MJ, Giovannucci EL (2015): Light to moderate intake of alcohol, drinking patterns, and risk of cancer: results from two prospective US cohort studies. BMJ 2015; 351:h4238, doi: 10.1136/bmj.h4238

World Cancer Research Fund International/American Institute for Cancer Research. Continuous Update Project Report: Diet, Nutrition, Physical Activity and Breast Cancer. 2017

Speiseröhrenkrebs, Magenkrebs, Leberkrebs, Darmkrebs
Costentin CE et al. Hepatocellular carcinoma is diagnosed at a later stage in alcoholic patients: Results of a prospective, nationwide study. Cancer, 2018 Mar 28. doi: 10.1002/cncr.31215

Fedirko V, Tramacere I, Bagnardi V, Rota M, Scotti L, Islami F, Negri E, Straif K, Romieu I, La Vecchia C, Boffetta P, Jenab M. Alcohol drinking and colorectal cancer risk: an overall and dose-response meta-analysis of published studies. Annals of Oncology 2011, 22(9), 1958-1972, doi: 10.1093/annonc/mdq653

Ma SH, Jung W, Weiderpass E, Jang J, Hwang Y, Ahn C, Ko KP, Chang SH, Shin HR, Yoo KY, Park SK. Impact of alcohol drinking on gastric cancer development according to Helicobacter pylori infection status. British Journal of Cancer 2015, 113, 1381–1388. doi:10.1038/bjc.2015.333

Rota M et al. Alcohol consumption and gastric cancer risk - A pooled analysis within the StoP Project Consortium. Int J Cancer. 2017 Jul 18. doi: 10.1002/ijc.30891

Tramacere I, Pelucchi C, Bagnardi V, Rota M, Scotti L, Islami F, Corrao G, Boffetta P, La Vecchia C, Negri E. A meta-analysis on alcohol drinking and esophageal and gastric cardia adenocarcinoma risk. Annals of Oncology 2012, 23 (2): 287-297. doi: 10.1093/annonc/mdr136

World Cancer Research Fund International/American Institute for Cancer Research. Continuous Update Project Report: Diet, Nutrition, Physical Activity and Colorectal Cancer. 2017

World Cancer Research Fund International/American Institute for Cancer Research. Continuous Update Project Report: Diet, Nutrition, Physical Activity and Oesophageal Cancer. 2016

World Cancer Research Fund International/American Institute for Cancer Research. Continuous Update Project Report: Diet, Nutrition, Physical Activity and Stomach Cancer. 2016

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Erstellt: 27.11.2017

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