© Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Diese Seiten sind Ausdrucke aus www.krebsinformationsdienst.de, den Internetseiten des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum. Mehr über den Krebsinformationsdienst und seine Angebote lesen Sie auf unseren Internetseiten. Am Telefon stehen wir Ihnen täglich von 8.00 bis 20.00 für Fragen zur Verfügung, unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 – 420 30 40. Oder Sie schreiben uns eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de.

Bitte beachten Sie: Internet-Informationen sind nicht dazu geeignet, die persönliche Beratung mit behandelnden Ärzten oder gegebenenfalls weiteren Fachleuten zu ersetzen, wenn es um die Diagnose oder Therapie einer Krebserkrankung geht. Die vorliegenden Informationen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte, unabhängig von Form, Zeit oder Medium bedarf der schriftlichen Zustimmung des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum.

Ursprüngliche Adresse dieses Ausdrucks: https://www.krebsinformationsdienst.de


Speiseröhre Querschnitt, Foto: Image Source/Getty Images © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Beschwerden bei Speiseröhrenkrebs: Symptome rechtzeitig erkennen

Worauf man achten kann. Wann man zum Arzt gehen sollte

Speiseröhrenkrebs verursacht bei vielen Betroffenen erst dann Beschwerden, wenn die Erkrankung fortgeschritten ist. Der Tumor ist zu diesem Zeitpunkt bereits größer und macht spürbare Probleme. Ein typisches Warnsignal sind Beschwerden beim Schlucken, bedingt durch die verengte Speiseröhre. Schluckbeschwerden treten zunächst bei Aufnahme fester Nahrung, später auch bei Aufnahme weicher Nahrung und Flüssigkeit auf. Es gibt aber auch andere Symptome, die auf eine Krebserkrankung der Speiseröhre hinweisen können.

Erstellt: 10.07.2019
Zuletzt überprüft:
Organe des Verdauungssystems © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Eine Übersicht unserer Informationen zu Speiseröhrenkrebs, von den Risikofaktoren über Beschwerden und die Diagnose bis hin zur Behandlung und Nachsorge sowie der Rehabilitation und dem Leben mit der Erkrankung, finden Sie unter:

"Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom)"

Informationen aus dem Internet können Ihnen einen Überblick bieten. Sie sind aber nicht dazu geeignet, die Beratung durch einen Arzt zu ersetzen.

Häufige Beschwerden bei Speiseröhrenkrebs

Älterer Mann greift sich vor Schmerzen an den Hals © Chris Fertnig - thinkstock.com
Beschwerden beim Schlucken gelten als typische Warnzeichen für Speiseröhrenkrebs. © Chris Fertnig – thinkstock

Auf diese Symptome sollte man achten:

  • Anhaltende Schmerzen oder Beschwerden beim Schlucken, wie zum Beispiel häufiges Verschlucken
  • Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
  • Grundloses Erbrechen, Erbrechen von Blut
  • Blut im Stuhl (Teerstuhl)

Haben Sie Beschwerden, die über einen längeren Zeitraum anhalten? Dann zögern Sie nicht, einen Arzt aufzusuchen. Der Facharzt, der für die Speiseröhre zuständig ist, heißt Gastroenterologe.

Schluckbeschwerden

Als typisches Warnzeichen für Speiseröhrenkrebs gelten Schluckbeschwerden. Sie äußern sich als Schmerzen und Druckgefühl beim Schlucken von Nahrung. Bei älteren Menschen sind Beschwerden beim Schlucken jedoch keine Seltenheit und können viele andere Ursachen haben. Und auch bei jüngeren Menschen müssen Schluckbeschwerden nicht zwangsläufig auf einen Tumor in der Speiseröhre hindeuten.

Gewichtsverlust

Ein weiteres Kennzeichen eines fortschreitenden Speiseröhrenkrebses ist, dass Betroffene Gewicht abnehmen. Die Auslöser: Eine erkrankungsbedingte Appetitlosigkeit mit Übelkeit bis hin zum Erbrechen, gepaart mit Schluckbeschwerden, lässt das Körpergewicht schnell sinken.

Blutungen

Auch Blutungen können ein Anzeichen für Speiseröhrenkrebs sein. Sie machen sich durch Erbrechen von Blut bemerkbar oder durch schwarz gefärbten Stuhlgang, sogenannten Teerstuhl.

Quellen und Links für Interessierte und Fachkreise