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Eine ältere Frau spricht mit einer Psychoonkologin. Bild: Tobias Schwerdt © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum
Psychoonkologen-Praxen

Praxen ambulant psychotherapeutisch tätiger Psychoonkologen

Adressen am Wohnort oder in der Nähe finden

  • Viele von Krebs Betroffene erleben phasenweise Ängste, Anspannung oder niedergeschlagene Stimmung. Für den Fall, dass die Belastung lange anhält oder den Alltag beherrscht, können spezialisierte Psychotherapeuten helfen.
  • Eine Psychotherapie geht über die Beratung hinaus, die während des stationären Aufenthalts in der Klinik oder in ambulanten psychosozialen Krebsberatungsstellen möglich ist: Sie bietet regelmäßige Gespräche – bei Bedarf auch über einen längeren Zeitraum.
  • Das Adressverzeichnis des Krebsinformationsdienstes listet über 600 Adressen von psychotherapeutischen Ansprechpartnern auf, die eine von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. anerkannte Weiterbildung in der Begleitung von Krebspatienten haben.

Bitte geben Sie Ihre Postleitzahl oder Ihren Wohnort ein:

Bitte überlegen Sie, wie weit Sie für regelmäßige Gesprächstermine höchstens fahren können. Wählen Sie den Umkreis entsprechend aus.
Bitte beachten Sie: In größeren Städten gibt es häufig mehrere qualifizierte Psychoonkologen. In anderen Regionen Deutschlands sind dagegen längere Anfahrtswege notwendig.

Die meisten der genannten Ansprechpartner arbeiten in einer psychotherapeutischen oder fachärztlichen Praxis.

Psychoonkologen in Kliniken werden nur aufgeführt, wenn es ein ambulantes psychotherapeutisches Angebot gibt, das für jeden zugänglich ist.

Welche Qualifikation haben die Adressinhaber?

Psychoonkologische Weiterbildung

  • Alle aufgeführten Ansprechpartner haben die "Weiterbildung Psychosoziale Onkologie" (WPO) oder eine andere von der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) anerkannte psychoonkologische Weiterbildung abgeschlossen.

Approbation

  • Die Approbation als Arzt, Psychologischer Psychotherapeut oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut ist eine staatliche Berufszulassung. Ihr liegen ein Studium und eine umfangreiche praktische Ausbildung zugrunde. Die Mehrzahl der im Verzeichnis aufgeführten Ansprechpartner sind Psychologen mit einer Approbation als Psychologische Psychotherapeuten. Darüber hinaus sind Ärzte mit psychotherapeutischer Spezialisierung (ärztliche Psychotherapeuten) aufgeführt. Sie haben unterschiedliche fachärztliche Ausbildungen.
  • Psychotherapie-Anbieter ohne Approbation sind in der Regel auf der Grundlage des Heilpraktikergesetzes mit einer Heilkunde-Erlaubnis für das Gebiet der Psychotherapie tätig. Manche dieser Anbieter bezeichnen sich als „Heilpraktiker/in für Psychotherapie". Die Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz beruht derzeit nicht auf einer bundesweit einheitlichen Ausbildung und schreibt keinen festgelegten Grundberuf vor. Alle beim KID genannten Ansprechpartner erfüllen jedoch die im Folgenden genannten Mindestkriterien.

Mindestvoraussetzungen

  • Grundsätzlich setzt der Krebsinformationsdienst für die Aufnahme in das Verzeichnis neben der psychoonkologischen Weiterbildung mindestens ein abgeschlossenes Studium im medizinischen oder psychosozial-pädagogischen Bereich sowie eine psychotherapeutische Aus- oder Weiterbildung voraus.

Alle gelisteten Ansprechpartner haben dem Krebsinformationsdienst gegenüber nachgewiesen, dass sie eine psychoonkologische Weiterbildung abgeschlossen haben. Die weiteren im Verzeichnis aufgeführten Angaben beruhen auf Selbstauskünften.

Therapiekosten

Bei den Adressen ist jeweils angegeben, ob die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten einer Therapie übernehmen können oder nicht.

  • Die Angabe "im Einzelfall auf Antrag" bedeutet: Dieser Therapeut verfügt zwar nicht über eine Kassenzulassung. Trotzdem ist in manchen Fällen eine Kostenerstattung durch gesetzliche Krankenkassen möglich. Einen entsprechenden Antrag bei ihrer Versicherung können Krebspatienten zum Beispiel dann stellen, wenn sie keine zeitnahe Versorgung bei einem Therapeuten mit Kassenzulassung erhalten können.
  • Die Angabe "Privatzahler" bedeutet, dass die Therapiekosten nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Trotzdem können gegebenenfalls private Krankenversicherungen oder bei Beamten die Beihilfe als Kostenträger in Frage kommen.

Einzelheiten zur Kostenübernahme und zur Antragstellung bei der Krankenkasse sollten Patienten immer vorab telefonisch bei den aufgeführten Therapeuten und ihrer Krankenversicherung oder Beihilfestelle erfragen.

Die Adressauswahl des Krebsinformationsdienstes erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt keine Empfehlung einzelner Adressinhaber dar. Es gibt in Deutschland weitere Anbieter, die eine psychoonkologische Qualifikation erworben haben. Auch Psychotherapeuten ohne Spezialisierung auf Krebs können gute Ansprechpartner für Patienten und ihre Angehörigen sein.

Der Krebsinformationsdienst behält sich die Entscheidung über die Aufnahme in sein Verzeichnis niedergelassener Psychoonkologen vor. Ein Rechtsanspruch auf eine Listung besteht nicht.

Das Datum der jeweils letzten vollständigen Aktualisierung ist am Ende jedes Eintrags zu finden.
Copyright: Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum, s. a. Impressum

Keine Ansprechpartner in Ihrer näheren Umgebung gefunden?

Dann unterstützt Sie der Krebsinformationsdienst auch am Telefon bei der Suche im Verzeichnis oder hilft, andere Unterstützungsmöglichkeiten zu finden:

  • täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr, unter 0800 – 420 30 40 (kostenlos).

Auch die regionalen Krebsberatungsstellen oder psychoonkologische Dienste in Kliniken können häufig bei der Suche nach einer psychotherapeutischen Begleitung in Wohnortnähe behilflich sein. Außerdem können sich Patienten bei ihren behandelnden Ärzten oder ihrer Krankenkasse nach Adressen von Therapeuten erkundigen.

Sie sind selbst ambulant psychoonkologisch-psychotherapeutisch tätig und haben Fragen zu den Aufnahmekriterien für das Verzeichnis? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail kid-adressen@dkfz.de.