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Neuropathie bei Krebspatienten - Wenn Hände und Füße kribbeln

Nervenschäden als Folge einer Krebsbehandlung

Bei manchen Tumorpatienten treten geschädigte Nerven als Folge einer Behandlung mit Krebsmedikamenten auf. Auch eine Strahlentherapie und schließlich der Tumor selbst können Nerven schädigen. Die Störung ist oft vorübergehend, hält bei einigen Betroffenen aber auch an. Von der nervenschädigenden ("neurotoxischen") Wirkung mancher Therapien sind bei vielen Patienten kleinere Nerven an Händen sowie Füßen betroffen, die für das Tastempfinden, die Schmerzweiterleitung und das Temperaturempfinden zuständig sind. Fachleute sprechen von "peripherer Neuropathie". Probleme mit Nerven, die innere Organe steuern, oder mit Gehirn oder Rückenmark sind seltener.

Bislang ist es nur bedingt möglich, diesen belastenden Symptomen vorzubeugen oder sie zu behandeln. Womit befasst sich die Forschung zur Vorbeugung und Behandlung dieser Nervenschädigungen? An wen kann man sich als Betroffener wenden? Dies erläutert der Krebsinformationsdienst in den folgenden Texten. Sie richten sich an Patienten, Angehörige und Interessierte. Wichtig zu wissen: Informationen aus dem Internet ersetzen nicht das Gespräch mit den Ärzten.

Erstellt: 15.09.2014
Zuletzt überprüft: 15.09.2014

Genutzte Quellen und Links

Eine Gesamtübersicht der bei der Erstellung genutzten Quellen und Hinweise auf weiterführende Fachinformationen zum Thema findet sich am Ende des Textes "Neuropathie bei Krebspatienten - Beschwerden lindern" unter dem Punkt "Weitere Informationen: Linktipps, Fachinformationen, Quellen".