© Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Diese Seiten sind Ausdrucke aus www.krebsinformationsdienst.de, den Internetseiten des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum. Mehr über den Krebsinformationsdienst und seine Angebote lesen Sie auf unseren Internetseiten. Am Telefon stehen wir Ihnen täglich von 8.00 bis 20.00 für Fragen zur Verfügung, unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 – 420 30 40. Oder Sie schreiben uns eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de.

Bitte beachten Sie: Internet-Informationen sind nicht dazu geeignet, die persönliche Beratung mit behandelnden Ärzten oder gegebenenfalls weiteren Fachleuten zu ersetzen, wenn es um die Diagnose oder Therapie einer Krebserkrankung geht. Die vorliegenden Informationen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte, unabhängig von Form, Zeit oder Medium bedarf der schriftlichen Zustimmung des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum.

Ursprüngliche Adresse dieses Ausdrucks: https://www.krebsinformationsdienst.de


Wolkenhimmel © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Lymphödem bei Krebs

Ein Überblick zu Beschwerden, Behandlung und Alltagsbewältigung

  • Nach einer Lymphknotenentfernung bei Krebs, einer ausgedehnten Bestrahlung oder durch den Tumor selbst kann es zu einer Wasseransammlung im Gewebe kommen: dem sogenannten Lymphödem.
  • Nur wenige Krebspatienten entwickeln ein Lymphödem: Bei vielen Operationen oder Bestrahlungen gelingt es heute, wichtige Gewebe rund um die Lymphgefäße zu schonen.
  • Bei Brustkrebs leiden manche Patientinnen unter einem Lymphödem am Arm.
Erstellt: 21.02.2020
Letzte Aktualisierung:
Graphische Darstellung von Lymphknoten © gritsalak karalak, Shutterstock

Grundlagen zum Lymphödem: Die Flüssigkeit im Gewebe, die Lymphe, sorgt für den Stoff- und Flüssigkeitsaustausch. Bei Störungen kann es zu einem Flüssigkeitstau, dem Lymphödem, kommen.

weiterlesen

"Risiken" aus sieben Buchstabenwürfeln zusammengesetzt © Krebsinformationsdienst, DKFZ

Ursachen für Lymphödeme: Bestimmte Risikofaktoren, etwa Übergewicht, begünstigen das Entstehen von Lymphödemen. Es gibt aber vorbeugenden Maßnahmen, die helfen, das Risiko zu verringern.

weiterlesen

Daumen drückt eine Delle in ein Lymphödem © tnkorn yangaun, Shutterstock

Symptome von Lymphödemen: Einseitige Schwellungen sind erste Warnhinweise für ein Lymphödem. Bleibt bei Druck auf das Gewebe eine weiche, flache Delle zurück, spricht dies für eine Stauung der Lymphe.

weiterlesen

Arzt untersucht ein Knie. © Jan H Andersen, Shutterstock

Untersuchungen bei einem Lymphödem: Meist wird die Diagnose von einem Arzt durch eine körperliche Untersuchung gestellt. Selten sind weitere Verfahren nötig.

weiterlesen

Physiotherapeutin behandelt Frau mit Lymphödem am Bein. Bild: Tobias Schwerdt © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Behandlung des Lymphödems: Die Therapie zielt darauf ab, die Flüssigkeitsansammlung im Gewebe zu verringern oder zu beseitigen, danach wird der erreichte Zustand stabilisiert.

weiterlesen

Ältere Frau im Gespräch mit einer Psychoonkologin, Bild: Tobias Schwerdt © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Leben mit Lymphödem: Eine Krebserkrankung mit einem Lymphödem verändert das Leben. Fragen von Betroffenen zum Alltag mit einem Lymphödem beantwortet der Krebsinformationsdienst.

weiterlesen

Lymphödem bei Krebs: Wichtiges in Kürze

Graphische Darstellung von Lymphgefäßen, Arterien und Venen. © sciencepics, Shutterstock
Das Lymphsystem (grün) verläuft parallel zu den Venen (blau) und Arterien (rot). © sciencepics, Shutterstock

Im Körper gibt es das venöse und das arterielle System. Beide Systeme transportieren das Blut. Im Geweberaum zwischen diesen Gefäßen zirkuliert die Gewebeflüssigkeit: die Lymphflüssigkeit oder kurz Lymphe genannt. Sie wird über die Lymphgefäße und die angeschlossenen Lymphknoten abtransportiert. Ist das Lymphsystem beschädigt, kann diese Flüssigkeit nicht mehr frei abfließen und sich anstauen. Dieser Flüssigkeitsstau führt unter Umständen zu einer Schwellung des Gewebes, dem Lymphödem.

Lymphödeme sind entweder angeboren (primär) oder treten später (sekundär) infolge von Erkrankungen auf. Sekundäre Lymphödeme entstehen zum Beispiel, wenn Lymphgefäße und Lymphknoten bei einer Krebsoperation entfernt werden müssen oder durch eine Bestrahlung geschädigt werden.

In den Texten zum Lymphödem geht es um die Besonderheiten von Patientinnen und Patienten mit einem sekundären Lymphödem, das bei oder nach ihrer Krebserkrankung entstanden ist.

Quellen und Links für Interessierte und Fachkreise