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Diagnose eines Lymphödems bei Krebs

Körperliche Untersuchung oder bildgebende Verfahren

  • Normalerweise kann der Arzt oder die Ärztin ein Lymphödem durch eine körperliche Untersuchung feststellen.
  • Ist die Diagnose nicht ohne Weiteres zu stellen, wird eventuell eine Kontrastmitteluntersuchung (Szintigraphie) nötig.
  • Zur weiteren Abklärung eines bestehenden Lymphödems kann der Arzt Blut abnehmen oder eine Ultraschalluntersuchung durchführen.
Erstellt: 21.02.2020
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Basisdiagnostik bei Verdacht auf ein Lymphödem

Arzt untersucht ein Knie. © Jan H Andersen, Shutterstock
Bei der körperlichen Untersuchung, der sogenannten Basisdiagnostik, beurteilt der Arzt auch den Hautzustand. © Jan H Andersen, Shutterstock

Besteht der Verdacht auf ein Lymphödem, wird der Arzt die Patientin oder den Patienten zunächst nach dem Krankheitsverlauf fragen, sich die Schwellung genau ansehen und diese abtasten. Er beurteilt das Ausmaß des Ödems und vergleicht den Gewebezustand mit nicht betroffenen Körperpartien. Bei einem Lymphödem an den Armen oder Beinen kann der Arzt den Umfang messen und die Seiten vergleichen. Er wird darüber hinaus prüfen, ob sich Hautfalten abheben lassen.

Bei der Mehrheit der Patienten reichen diese Untersuchungen aus, um ein Lymphödem zu diagnostizieren. Meist lässt sich so auch schon beurteilen, wie ausgeprägt das Ödem ist. Ist mit dieser Basisdiagnostik keine eindeutige Diagnose möglich, kann der Arzt weitere Untersuchungsmethoden einsetzen.

Weitere Untersuchungen zur Abklärung eines Lymphödems

Blutuntersuchung: Die Bestimmung von Inhaltsstoffen im Blut, etwa von Eiweiß, hilft dem Arzt bei seiner Diagnose.

Bildgebende Verfahren: Wenn die Ursache eines Lymphödems unklar ist, kann der Arzt eine Lymphangiographie durchführen: Dieses Verfahren stellt mithilfe eines Kontrastmittels die Lymphgefäße und Lymphknoten dar. Dadurch kann der Arzt Lymphabflussstörungen erkennen. Bei der Lymphszintigraphie werden radioaktive Marker genutzt, um zu bestimmen, wie gut die Lymphflüssigkeit abtransportiert wird.

Eine weitere Untersuchungsmöglichkeit ist die Ultraschalluntersuchung, die Gewebsflüssigkeit und Gewebsveränderungen, örtliche Schwellungen sowie Lymphknoten und erweiterte Lymphgefäße darstellen kann.

Quellen und Links für Interessierte und Fachkreise