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Krebsrisiko und Prävention, Foto: toshietty14 - stock.adobe.com, © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Krebsrisiko und Prävention

Glyphosat, Handystrahlung, Vitamine – immer wieder werden in der Presse, aber auch in Fachkreisen mögliche krebserregende oder krebsvorbeugende Einflüsse diskutiert. Die Evidenz, die solchen Berichten zugrundeliegt, kann allerdings sehr unterschiedlich sein. Sie reicht von Tier- und Zellkulturversuchen über Einzelfallberichte bis hin zu großen Beobachtungsstudien, im Bereich Prävention auch bis hin zu Interventionsstudien.

Eine ganze Reihe von Einrichtungen befasst sich mit der qualitätsgesicherten Sammlung und Bewertung von Informationen zu Faktoren, die das Krebsrisiko beeinflussen könnten. Zum Teil geben diese Einrichtungen auch Empfehlungen dazu heraus, wie – insbesondere durch veränderte Lebensstilfaktoren wie Sport oder gesunde Ernährung – Krebs vorgebeugt werden kann. Zu Risikofaktoren, Vorbeugung und Krebs hat Ihnen krebsinformationsdienst.med Recherchequellen zusammengestellt.

Erstellt: 13.02.2018
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Recherchequellen zu Krebsrisiko und Prävention – National

Bundesinstitut für Strahlenschutz (BfS)

Die Aufgabe des BfS (www.bfs.de) ist vor allem der Strahlenschutz auf Bundesebene sowie die Bündelung der Kompetenzen und Maßnahmen zum Strahlenschutz in Deutschland. Auch Forschungsfragen sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Gremien gehören dazu. Die Seiten des BfS bieten unter anderem Informationen zu

Strahlenschutzkommission (SSK)

Die SSK (www.ssk.de) ist ein ehrenamtliches Gremium, das das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit berät. Auf ihren Seiten sind Berichte und Informationen der SSK zu verschiedenen Strahlungsthemen verlinkt, so beispielsweise zu Strahlenbelastung und Strahlenschutz am Arbeitsplatz oder auch zur Strahlenexposition der Bevölkerung insgesamt.
Außerdem gibt es dort eine Linkliste mit weiteren nationalen und internationalen Einrichtungen zum Thema Strahlenschutz:
www.ssk.de/DE/Links/links_node.html.

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

Das BfR (www.bfr.bund.de) beschäftigt sich mit der Bewertung und Kommunikation von möglichen Gesundheitrisiken, darunter auch dem Krebsrisiko im Zusammenhang mit

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

Das BVL ist unter anderem zuständig für Fragen der Sicherheit bei Lebensmitteln und Verbraucherprodukten wie Textilien und Kosmetika. Es spricht beispielsweise Zulassungen aus und koordiniert Überwachungsprogramme. Hier können über die Suchfunktion Informationen zu einzelnen Substanzen oder z. B. Nahrungsmitteln im Zusammenhang mit dem Krebsrisiko gesucht werden:
www.bvl.bund.de

ZERVITA

Zu Humanen Papillomviren (HPV) bieten die Internetseiten der Projektgruppe ZERVITA unter anderem Informationen und Links rund um das Thema HPV und Krebs (mit dem Schwerpunkt Zervixkarzinom) sowie zu möglichen Vorsorgemaßnahmen:
www.zervita.de/.

Der Krebsinformationsdienst ist ein Gründungsmitglied von ZERVITA.

Recherchequellen zu Krebsrisiko und Prävention – International

Veröffentlichungen der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC)

Die IARC (www.iarc.fr) veröffentlicht unter dem Dach der Weltgesundheitsorganisation (WHO, www.who.int) ausführliche Informationen zu Krebsrisikofaktoren und Krebsvorbeugung:

  • IARC-Monographien: Diese Abhandlungen der Internationalen Agentur für Krebsforschung enthalten sehr ausführliche Informationen zu über 1000 Umweltfaktoren und deren krebserregendem Potential: monographs.iarc.fr/.
  • IARC-Handbücher der Krebsprävention: Zu derzeit 16 Präventions- und Früherkennungsthemen gibt es Handbücher der IARC: publications.iarc.fr/Book-And-Report-Series/Iarc-Handbooks-Of-Cancer-Prevention.
  • Europäischer Kodex zur Krebsbekämpfung (European Cancer Code): Auf Initiative der Europäischen Kommission hat eine multidisziplinäre Expertengruppe, die von der IARC koordiniert wurde, die inzwischen 4. Auflage des "European Code Against Cancer" ausgearbeitet. Der Kodex enthält Empfehlungen, die auf den bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Einfluss von Ernährung, körperlicher Betätigung und weiteren Lebensstilfaktoren auf das Krebsrisiko basieren: cancer-code-europe.iarc.fr/index.php/de/.

Empfehlungen der U.S. Preventive Services Task Force (USPSTF)

Die USPSTF (www.uspreventiveservicestaskforce.org) gibt unter anderem Empfehlungen zum Screening und zur Vorbeugung von bestimmten Krebserkrankungen heraus. Zu diesen Empfehlungen gibt es jeweils verlinkte unterstützende Dokumente:
www.uspreventiveservicestaskforce.org/BrowseRec/Index (Suche nach "cancer").

Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)

Die EFSA (www.efsa.europa.eu/de) berät Entscheidungsträger in Europa zur Lebensmittelsicherheit. Unter den Publikationen der EFSA kann man beispielsweise sogenannte "scientific opinions" zu Lebensmittel-Inhaltsstoffen finden, die auch für Krebs relevant sind (Beispiel Nitrosamine bzw. Nitrite und Nitrate):
www.efsa.europa.eu/de/publications.

Europäische Chemikalienagentur (ECHA)

Die ECHA (echa.europa.eu/de) ist eine EU-Behörde, die mit der Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien befasst ist. Die Seiten der ECHA enthalten z. B. eine Liste aller Stoffe, die für eine europäische Zulassung infrage kommen, obwohl sie zu den besonders besorgniserregenden (krebserregenden und/oder fruchtschädigenden) Stoffen gehören (englisch substances of very high concern, SVHC):
echa.europa.eu/de/candidate-list-table.

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