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Darmkrebs: Diese Fragen sollen Forschende beantworten

Umfrage unter Betroffenen, Angehörigen und Fachkräften

Welche Forschungsfragen zu Darmkrebs sind noch nicht beantwortet? Und welche sind für Betroffene am wichtigsten? Das wollte die "Forschungspartnerschaft Darmkrebs" herausfinden. Wir stellen die Ergebnisse der Umfrage vor.

Zwei Ärzte während einer Operation.
Eine wichtige offene Frage zur Behandlung von Darmkrebs: Wieviel Gewebe müssen die Ärzte bei der Operation entfernen? © skeeze, Pixabay

Welche Probleme Darmkrebs und seine Behandlung auslöst und auf welche Fragen es zu wenige Antworten gibt, wissen Betroffene, ihre Angehörigen und betreuende Fachkräfte häufig am besten.

Deshalb hat die "Forschungspartnerschaft Darmkrebs" genau diese Menschen gefragt, was Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Zukunft zu Darmkrebs erforschen sollten. In einem strukturierten, mehrstufigen Prozess hat die Arbeitsgruppe wichtige Forschungsfragen ausgewählt und nach ihrer Bedeutsamkeit sortiert.

Die drängendsten Fragen

  • Wie radikal muss eine Darmkrebs-Operation sein, also wieviel Gewebe müssen Ärzte abhängig vom Tumorstadium entfernen?
  • Welche Maßnahmen helfen bei der Bewältigung der Erkrankung und der Therapiefolgen?
  • Welche Möglichkeiten bietet die personalisierte Therapie oder eine Immuntherapie bei Darmkrebs?

Das sind die Top 3 der Fragen, die Forschende aus Sicht der Teilnehmenden beantworten sollen. Weitere Fragen beschäftigen sich zum Beispiel mit der Komplementärmedizin, mit Nebenwirkungen der Chemotherapie und mit der Lebensqualität von Patientinnen und Patienten.

Wie geht es weiter?

Die wichtigen Fragen an die Forschung sind veröffentlicht1. Jetzt sollen möglichst viele davon erfahren, die an der Darmkrebs-Forschung beteiligt sind: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Ärztinnen und Ärzte sowie Forschungsorganisationen. Aber auch Geldgeber wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft oder das Bundesministerium für Gesundheit.

Wenn entsprechende Forschungsprojekte entstehen, können Forschende und Ärzte die offenen Fragen hoffentlich bald beantworten.





Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) │ Autoren/Autorinnen: Internet-Redaktion des Krebsinformationsdienstes. Lesen Sie mehr über die Verantwortlichkeiten in der Redaktion.

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