Befragung zu den Folgen der Corona-Pandemie für Krebspatienten

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Die Corona-Pandemie hat das Gesundheitssystem seit März vor große Herausforderungen gestellt. Die Sorge um die Verfügbarkeit von ausreichenden medizinischen und pflegerischen Kapazitäten für eine bedarfsgerechte Versorgung von Schwerkranken hatte auch Folgen für Patienten mit anderen Erkrankungen, wie Krebs. Die große Zahl von Anfragen an den Krebsinformationsdienst (KID) hat das deutlich gezeigt.

Im Vordergrund stand die Befürchtung, dass das eigene Infektionsrisiko aufgrund einer Schwächung der Abwehrlage durch die Erkrankung oder die Behandlung erhöht sein könnte. Dies hat unter anderem auch dazu geführt, dass Patienten Angst hatten, in die Klinik oder in die Arztpraxis zu gehen.

Auf der anderen Seite wurden nicht zwingend notwendige Untersuchungen und Behandlungen verschoben oder geändert, um Patienten zu schützen und auch um Versorgungskapazität für COVID-19-Erkrankte freizuhalten. Die Verunsicherung war teilweise groß.

Zudem bedeutet eine Krebsdiagnose für die Betroffenen immer psychische, aber vielfach auch finanzielle Belastungen. Dazu ist noch wenig bekannt, und gerade in der aktuellen Situation können solche Belastungen verstärkt auftreten.

Online-Umfrage

Wie hat sich die Corona-Epidemie für Krebspatienten ausgewirkt und welche zusätzlichen Belastungen sind möglicherweise dadurch entstanden? Dazu führt der Krebsinformationsdienst in Zusammenarbeit der Abteilung für Gesundheitsökonomie des Deutschen Krebsforschungszentrums eine anonyme Online-Befragung durch:

  • Hat sich durch die Pandemie etwas in der Versorgung und Betreuung geändert? Und wenn ja was?
  • Wie sind das allgemeine Befinden und die seelische Verfassung der Betroffenen?
  • Fühlen sie sich durch die Pandemiesituation zusätzlich belastet?
  • Hat sich die Corona-Pandemie auf die finanzielle Situation ausgewirkt?

An der Konzeption der Befragung und an der Entwicklung des Fragebogens haben auch das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) mit seinem Schwerpunktprogramm "Ethik und Patientenorientierung in der Onkologie" und die Arbeitsgruppe Cancer Survivorship am DKFZ mitgewirkt.

Mehr Wissen über die Auswirkungen der Pandemie auf die medizinische Versorgung wie auch auf die psychische und finanzielle Situation der Betroffenen, kann dazu beitragen, im weiteren Verlauf notwendige Anpassungen vorzunehmen. Damit sollen Krebspatienten auch in Zeiten wie der "Corona-Krise" eine lückenlose und qualitativ hochwertige Versorgung und Unterstützung erfahren.

Zu der Befragung werden Patienten eingeladen, die sich mit Fragen an den E-Mail-Service des KID wenden. Sie wird voraussichtlich bis zum Jahresende fortgeführt. Die Auswertungsergebnisse werden, sobald sie vorliegen, ebenfalls auf dieser Seite veröffentlicht.

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