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Aktuelles

Internationaler Tag der Patientensicherheit am 17. September 2018

Bundesweite Informationsangebote zur Digitalisierung im Gesundheitswesen

Wir können uns der Digitalisierung nicht entziehen. Ob es um elektronische Gesundheitsakte, Telemedizin, Online-Apotheken oder Gesundheits-Apps geht: Auch in der Gesundheitsversorgung wird immer mehr auf digitale und mobile Vernetzung gesetzt. Doch welche Rolle spielt die Patientensicherheit dabei? Auf welche Projekte setzen Gesundheitseinrichtungen in diesem Zusammenhang?
Um diese Fragen geht es beim Internationalen Tag der Patientengesundheit, zu dem das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) und seine internationalen Partnerorganisationen aufgerufen haben.

Was bedeutet Digitalisierung beim Thema Gesundheit?

Video-Chat mit Arzt © Dragon Images, Thinkstock
Die Digitalisierung kann den Austausch mit den Ärzten erleichtern. © Dragon Images, Thinkstock

Im Gesundheitswesen: Vernetzung und Kommunikation durch digitale Anwendungen

Insbesondere bei Krebspatienten erfolgt die Behandlung und Versorgung nicht nur durch einen Arzt oder eine Klinik. Als Krebspatient durchläuft man viele verschiedene Untersuchungen und Therapien – und nicht selten bleibt das über die eigentliche Krebstherapie hinaus so: Für viele Betroffene schließen sich Reha-Maßnahmen, Physiotherapie und Nachsorge-Untersuchungen an. Dementsprechend können mehrere Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte und weitere Therapeuten in unterschiedlichen Phasen an der Krebstherapie beteiligt sein.

Für alle, die an der Versorgung Betroffener beteiligt sind, bieten sich moderne, digitale Vernetzungen an, um gut informiert zu sein und die Therapie gemeinsam entsprechend auszurichten. So werden Doppeluntersuchungen oder Unstimmigkeiten bei Behandlungsvorschlägen oder Arzneimittelverordnungen vermieden.

Für Betroffene: Erleichterter Austausch mit den Ärzten

Auch für Patienten und Patientinnen hat der Einzug neuer digitaler Möglichkeiten viel verändert: Will man nur eine kurze Frage stellen oder der Arztpraxis eine Information mitteilen? Und der Arzt oder die Ärztin muss keine Untersuchung oder Behandlung durchführen? Dann bieten digitale Anwendungen immer häufiger die Möglichkeit, auch per E-Mail, Chat oder sogar Videosprechstunde die Praxis oder die Klinik zu kontaktieren.
Ein weiteres Beispiel sind sogenannte Gesundheits-Apps: Es gibt immer mehr Apps für das Smartphone, mit denen man Medikamente bestellen oder deren Einnahme dokumentieren kann. Andere ermöglichen es, den eigenen Krankheitsverlauf zu erfassen und die Daten dem behandelnden Arzt zu übermitteln.

Aktionstag bietet Informationen für Gesundheitseinrichtungen und Patienten

Solche Anwendungen umfassen allerdings auch die Speicherung und Weitergabe sehr persönlicher Daten. Daher spielen die einfache Nutzung und der Datenschutz für die Patientensicherheit eine große Rolle. Diesem Zusammenhang widmet sich deshalb der diesjährige Aktionstag.

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit hat alle Beteiligten im Gesundheitswesen aufgerufen, an diesem Tag Informationen und Veranstaltungen zu präsentieren. Egal ob Arztpraxis, Apotheke oder Pflegeheim – viele engagieren sich und bieten in ihren Räumlichkeiten oder auf Webseiten Aktionen jeglicher Art an. Es gibt beispielsweise Tage der offenen Tür, Podiumsdiskussionen und Veranstaltungen zu ausgewählten Themen.

Die offizielle Seite www.tag-der-patientensicherheit.de gibt Informationen und Hintergründe und zeigt die angebotenen Aktionen in verschiedenen Orten in ganz Deutschland.

Die Informationen am Tag der Patientensicherheit richten sich an Fachleute wie auch an Patienten:

  • Für Fachleute kann es etwa um die IT-Sicherheit in Kliniken, rechtliche Fragestellungen, Umsetzung von Telemedizin oder um Risiken in der Patientenversorgung gehen.
  • Patienten können sich über gesundheitsbezogene Apps, sichere Kommunikation und viele weitere Themen informieren. Einige Einrichtungen bieten auch den Blick hinter die Kulissen und zeigen, wie elektronische Patientenakten und andere digitale Hilfsmittel funktionieren.