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Immunsystem und Krebs: Viele Fragen, wichtige Antworten vom Krebsinformationsdienst

Welche Rolle spielt die Immunabwehr bei der Vorbeugung, Behandlung und Nachsorge von Krebs?

Schützt ein starkes Immunsystem vor Krebs? Was müssen Krebspatienten wegen ihrer Immunabwehr beachten? Kann man sich während einer Tumorerkrankung impfen lassen? Und wirken Immuntherapien gegen Krebs?
All diese Fragen beschäftigen sich mit den Zusammenhängen zwischen dem körpereigenen Immunsystem und Krebs. Auf seinen Internetseiten bietet der Krebsinformationsdienst wichtige Antworten auf häufige Fragen.

Von der Forschung zur Therapie

Immunsystem und Krebs © Ingram Publishing/Getty Images
© Ingram Publishing/Getty Images

Zum Thema Immunsystem und Krebs wurde in den letzten Jahren und Jahrzehnten viel geforscht - mit beeindruckenden Ergebnissen. Heute verstehen Wissenschaftler besser, wie Krebs entsteht und welche Rolle das Immunsystem dabei spielt. Das hat dazu geführt, dass man man auch besser nachvollziehen kann, wie die bisher bekannten Krebstherapien wirken - und warum sie manchmal versagen.

Die Forschung führte aber auch ganz konkret zur Verbesserung der Krebstherapie: Neue Medikamente wurden entwickelt. Sie helfen der körpereigenen Abwehr, einen Tumor direkt zu bekämpfen. Eine ganze Reihe dieser Arzneimittel ist bereits zugelassen, weitere werden folgen.

Viele der Fragen, die Betroffene an den Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums richten, haben jedoch andere Probleme zum Inhalt: Krebspatientinnen und Krebspatienten machen sich Gedanken, die Therapie könne ihr Immunsystem weiter schwächen. Sie interessieren sich deshalb zum Beispiel für komplementäre oder alternative Verfahren, mit denen man das Immunsystem stärken kann - so zumindest das Versprechen der Werbung.

Die Immunabwehr stärken?

Experten beurteilen eine allgemeine "Abwehrsteigerung" jedoch kritisch: eine zielgerichtete Immunantwort auf einen Tumor lässt sich so nicht anstoßen.

Was jedoch schützen kann, sind zum Beispiel Impfungen - zum Beispiel gegen Grippe oder andere Viruserkrankungen, die Krebspatienten gefährlich werden können. Für alle, die Patienten versorgen oder Patienten in Familie oder Freundeskreis haben, ist deren Krebserkrankung zudem ein Anlass, den eigenen Impfschutz auffrischen zu lassen - auch so kann man Krebsbetroffene vor Ansteckung schützen.