Für Alle

Sie sind Krebspatientin oder Krebspatient, Angehöriger, Freund oder Interessierter und haben Fragen zu Krebs?

0800 - 420 30 40

Telefonisch täglich von 8 bis 20 Uhr, Anruf kostenlos

krebsinformationsdienst@dkfz.de

Per E-Mail (datensicheres Kontaktformular)

Für Fachkreise

Sie sind an der Versorgung von Krebspatienten beteiligt und benötigen unabhängig und neutral recherchierte Fakten zu Krebs?

0800 - 430 40 50

Telefonisch täglich von 8 bis 20 Uhr, Anruf kostenlos

kid.med@dkfz.de

Per E-Mail (datensicheres Kontaktformular)

Archiv

Zum Weltgesundheitstag 2015: Sichere Lebensmittel

Am 7. April ist Weltgesundheitstag: Aus diesem Anlass macht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf das Thema "Lebensmittelsicherheit" aufmerksam. Auch viele Krebspatienten müssen sich damit befassen: Denn von Transport, Lagerung und Zubereitung hängt ab, ob Menschen mit geschwächtem Immunsystem Nahrungsmittel unbeschwert genießen können oder besser auf manches verzichten sollten.
Ein wichtiger Punkt ist dabei die richtige Hygiene im Umgang mit Lebensmitteln. 

Lange Transportwege, falsche Lagerung

Schmutzige Spüle: Mangelnde Küchenhygiene kann gefährlich werden © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum
Keimquelle Küche © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Sprossen aus Ägypten, Kiwis aus Neuseeland, Trauben aus Südafrika: Die Transportwege vieler Nahrungsmittel sind lang. Doch nicht nur die Globalisierung hat Einfluss auf die moderne Ernährung: Anbau und Produktion von Nahrungsmitteln und auch die Art, wie Nahrung heute zubereitet und verkauft wird, haben sich verändert. Und nicht in allen Ländern steht die Sicherheit von Lebensmitteln dabei im Vordergrund.

Warum das für Verbraucher gefährlich werden kann, erklärt die WHO: Auf falsch oder zu lange gelagerten Nahrungsmitteln vermehren sich  Bakterien, Viren oder Parasiten besonders schnell.
Die Folge können Infektionen sein, die besonders geschwächte Personen gefährden. Dazu gehören auch Krebspatienten, die eine Chemotherapie, eine Immuntherapie oder auch eine sehr umfängliche Bestrahlung bekommen, oder denen es durch ihre Erkrankung insgesamt sehr schlecht geht. Sie sind besonders anfällig gegenüber solchen Krankheitserregern.

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Verbrauchern, sich über Herkunft und Verarbeitung von Lebensmitteln möglichst genau zu informieren.

Hygiene ist wichtig

Doch was kann man tun, wenn man nicht weiß, ob Nahrungsmittel möglicherweise durch Keime belastet sind? Dann hilft Hygiene. Bei der Zubereitung von Nahrungsmitteln sollte man fünf einfache Regeln beachten:

  • Sauber arbeiten
  • Gekochtes und Rohes trennen
  • Nahrungsmittel gut erhitzen
  • Nahrungsmittel bei angemessenen Temperaturen lagern
  • Sauberes Wasser verwenden und möglichst unbehandelte Zutaten

Krebspatienten, die bei sich eine Immunschwäche befürchten, sollten die genannten Hygieneregeln besonders beherzigen. Was man insgesamt tun kann, um sich vor Infektionen zu schützen, können die behandelnden Ärzte erläutern.



Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) │ Autoren/Autorinnen: Internet-Redaktion des Krebsinformationsdienstes. Lesen Sie mehr über die Verantwortlichkeiten in der Redaktion.

powered by webEdition CMS