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Gemeinsame Aktion: 16 europäische Länder informieren zu Zusatzstoffen in Zigaretten

Die Tabakindustrie verwendet zahlreiche Zusatzstoffe, um die Attraktivität von Zigaretten zu steigern. Welche Substanzen hier zum Einsatz kommen und welche Wirkung sie haben, darüber informiert das Projekt PITOC (Public Information on Tobacco Control), das das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) gemeinsam mit dem niederländischen Nationalen Institut für Öffentliche Gesundheit und Umwelt entwickelt hat. Im Rahmen dieses Projekts schalten am 13. September sechzehn europäische Länder Internetseiten frei, die über die vielfältigen Wirkungen von Tabakzusatzstoffen aufklären.

Vanilleschote - © Clair de Lune/Fotolia
Auch Vanille kann als Zusatzstoff in Zigaretten enthalten sein. © Clair de Lune/Fotolia

Zusatzstoffe können Zigaretten attraktiver machen, indem sie einige der unerwünschten Wirkungen unterdrücken, zu denen es beim Inhalieren von Tabakrauch kommt. Einige überdecken den bitteren und scharfen Geruch und Geschmack des inhalierten Rauchs. Andere verringern seine atemwegreizende Wirkung, wodurch das Warnsignal des Körpers, dass der Rauch schädlich ist, beseitigt wird. Wieder andere färben Asche und Rauch weiß oder verbessern das Aussehen der Zigarette. Beim Verbrennen entstehen zahlreiche Chemikalien, unter den sich auch Substanzen befinden, die die Internationale Agentur für Krebsforschung IARC in Lyon als krebserzeugend eingestuft hat.

Die nun freigeschalteten Internetseiten bieten leicht verständliche, objektive Informationen über die Funktionsweise von 14 ausgewählten Zusatzstoffen und deren Wirkung auf die Gesundheit. Beschrieben werden unter anderem die Zusatzstoffe Zucker, Lakritz, Kakao, Menthol, Vanille, Zellulose und Glyzerin, welche die Hersteller dem Tabak gezielt zufügen, um die Zigaretten attraktiver zu machen.

Am Projekt PITOC sind folgende Länder beteiligt: Niederlande, Deutschland, Belgien, Bulgarien, Polen, Rumänien, Estland, Malta, Österreich, Dänemark, Vereinigtes Königreich, Norwegen, Frankreich, Finnland, Türkei und Schweiz.

Die deutschen Internetseiten zum Projekt PITOC finden sich unter: 



Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) │ Autoren/Autorinnen: Internet-Redaktion des Krebsinformationsdienstes. Lesen Sie mehr über die Verantwortlichkeiten in der Redaktion.

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