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Aktuelle Meldungen zum Thema Krebs

Für Patienten, Angehörige und alle Interessierten

Was gibt es Neues zum Thema Krebs? In der Rubrik "Aktuelles" finden Sie einen Überblick über aktuelle Entwicklungen.
Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums bietet Hintergründe zu neuen Untersuchungs- oder Behandlungsverfahren. Was wirklich dran ist an Forschungsergebnissen, die in den Medien diskutiert werden, können Sie ebenfalls hier finden. Wir stellen Ihnen außerdem unsere neuen Broschüren und Informationsblätter vor, und wir sagen Ihnen, bei welchen Veranstaltungen innerhalb Deutschlands Sie den Krebsinformationsdienst und seine Mitarbeiter persönlich kennen lernen können.

Sie haben Fragen zu Krebs? Wir sind für Sie da - am Telefon und per E-Mail nehmen wir uns Zeit für Sie und stellen Informationen auch ganz individuell für Sie zusammen.

Krebs in Deutschland: Aktuelle Zahlen zu Häufigkeit und Risiken von Krebserkrankungen

Das Zentrum für Krebsregisterdaten (ZfKD) im Robert Koch-Institut und die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. (GEKID) veröffentlichen alle zwei Jahre die Broschüre "Krebs in Deutschland". Die aktuelle 11. Ausgabe zeigt die Ergebnisse der epidemiologischen Krebsregistrierung bis zum Jahr 2014. Deutlich wird: Die Zahl der Krebsneuerkrankungen in Deutschland hat zugenommen. Rund 476.000 Betroffene hat das ZfKD für das Jahr 2014 geschätzt. Davon waren 249.000 Männer und 227.000 Frauen. Am häufigsten sind Brustkrebs, Darmkrebs, Prostatakrebs und Lungenkrebs. Man schätzt, dass die Zahl der Neuerkrankungen bis 2030 um zwanzig Prozent zunehmen wird. Grund dafür ist der steigende Anteil an älteren Menschen in der Gesellschaft. Doch auch das zeigen die Statistiken: Trotz der gestiegenen Erkrankungsraten sterben heute deutlich weniger Menschen an Krebs.

Konsequente Tabakprävention rettet Leben

Eine Handvoll konsequent umgesetzter Maßnahmen könnte Deutschland bei der Tabakprävention auf die einer führenden Industrienation angemessene Position bringen. Dies ist ein zentrales Thema der 15. Deutschen Konferenz für Tabakkontrolle, die am 6. und 7. Dezember im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) stattfindet.

Wie wirksam ist mein Krebsmedikament?

Zweifel an der Wirksamkeit ihrer Krebsmedikamente können bei Patienten und Angehörigen ein hohes Maß an Ratlosigkeit und Unsicherheit auslösen. Wer sich - unabhängig und auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand - über therapeutische Möglichkeiten informieren möchte, kann sich an den Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums wenden.

Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember: HIV und Krebs

Insgesamt lebten Ende 2016 in Deutschland etwa 88.400 Menschen mit HIV. So lauten die neuen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) im Herbst 2017. Eine wichtige Botschaft: Betroffenen geht es insgesamt besser. Auch die für eine AIDS-Erkrankung typischen Krebserkrankungen sind in den letzten Jahren seltener geworden. Ein Beispiel ist etwa das Kaposi-Sarkom der Haut. Grund ist vermutlich die hochaktive antiretrovirale Therapie (HAART). Sie ermöglicht vielen Menschen, trotz einer HIV-Infektion ein fast normales Leben zu führen. Sie schützt Betroffene vor einer schweren Abwehrschwäche mit all ihren Folgen. Dazu gehört auch ein gesteigertes Krebsrisiko. Doch die Statistiken zeigen auch: Nach wie vor treten einige Krebsarten bei Infizierten und insbesondere bei Patienten, bei denen die Krankheit (AIDS) voll ausgebrochen ist, überdurchschnittlich häufig auf. Hinzu kommt: Gerade weil die Lebenserwartung von HIV-Infizierten gestiegen ist, steigt ihr Krebsrisiko mit dem Alter, genau wie bei Nichtinfizierten. Maßnahmen zur Vorbeugung und Früherkennung sind deshalb für Menschen mit einer HIV-Infektion wichtig. Je nach Immunstatus und allgemeiner gesundheitlicher Situation kann es sich lohnen, gemeinsam mit den behandelnden Ärzten über angepasste Möglichkeiten der Vorbeugung und Krebsfrüherkennung zu sprechen.