© Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Diese Seiten sind Ausdrucke aus www.krebsinformationsdienst.de, den Internetseiten des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum. Mehr über den Krebsinformationsdienst und seine Angebote lesen Sie auf unseren Internetseiten. Am Telefon stehen wir Ihnen täglich von 8.00 bis 20.00 für Fragen zur Verfügung, unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 – 420 30 40. Oder Sie schreiben uns eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de.

Bitte beachten Sie: Internet-Informationen sind nicht dazu geeignet, die persönliche Beratung mit behandelnden Ärzten oder gegebenenfalls weiteren Fachleuten zu ersetzen, wenn es um die Diagnose oder Therapie einer Krebserkrankung geht. Die vorliegenden Informationen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte, unabhängig von Form, Zeit oder Medium bedarf der schriftlichen Zustimmung des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum.

Ursprüngliche Adresse dieses Ausdrucks: https://www.krebsinformationsdienst.de


Zeitungsstapel © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Aktuelle Meldungen zum Thema Krebs

Für Patienten, Angehörige und alle Interessierten

Was gibt es Neues zum Thema Krebs? In der Rubrik "Aktuelles" finden Sie einen Überblick über aktuelle Entwicklungen.
Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums bietet Hintergründe zu neuen Untersuchungs- oder Behandlungsverfahren. Was wirklich dran ist an Forschungsergebnissen, die in den Medien diskutiert werden, können Sie ebenfalls hier finden. Wir stellen Ihnen außerdem unsere neuen Broschüren und Informationsblätter vor, und wir sagen Ihnen, bei welchen Veranstaltungen innerhalb Deutschlands Sie den Krebsinformationsdienst und seine Mitarbeiter persönlich kennen lernen können.

Sie haben Fragen zu Krebs? Wir sind für Sie da - am Telefon und per E-Mail nehmen wir uns Zeit für Sie und stellen Informationen auch ganz individuell für Sie zusammen.

Ostern 2019: Erreichbarkeit des Krebsinformationsdienstes

Über Ostern ist der Krebsinformationsdienst an den folgenden Tagen nicht zu erreichen: Karfreitag (19. April) Ostersonntag (21. April) Ostermontag (22. April) Am Ostersamstag (20. April) sind wir aber am Telefon wie gewohnt zwischen 8:00 und 20:00 Uhr für Sie da, unter 0800 - 420 30 40. Sie können uns auch eine E-Mail schreiben an krebsinformationsdienst@dkfz.de (datensicheres Kontaktformular).

Elektromagnetische Wellen: Krebsrisiko durch Mobilfunk oder Stromleitungen?

Krebsrisiko durch "Elektrosmog" – ist das noch ein Thema? Im aktuellen Text "Handys, Mobilfunk, Elektrosmog – Diskussion um Krebsrisiko" bietet der Krebsinformationsdienst Hintergründe und nennt Linktipps zum Weiterlesen. Noch vor wenigen Jahren diskutierten Wissenschaftler, Politiker und auch viele besorgte Bürger über Krebs durch Hochspannungsleitungen oder das Telefonieren mit dem Handy. Die Internationale Krebsforschungsagentur IARC stufte elektromagnetische Felder bestimmter Frequenzbereiche als "vielleicht krebserregend" ein. Eine Zeitlang schien diese Diskussion  weitgehend verstummt: Ein Handy hat heute praktisch jeder, und die Mehrzahl aller Deutschen geht über moderne, leistungsstarke Smartphones auch ins Internet. In vielen Haushalten gehört die Mikrowelle zum Standard, man fährt mit elektrischen Straßenbahnen oder nutzt Strom für alle möglichen anderen Anwendungen. Ist das Krebsrisiko deshalb vom Tisch? Noch sind Wissenschaftlicher nicht ganz fertig mit dem Thema: Immer wieder sorgen neue Studien für Beachtung, in denen es um den Mobilfunk oder die Risiken anderer Quellen für elektromagnetische Strahlung geht. Aktuell sorgt beispielswiese der geplante Ausbau des Mobilfunknetzes (Stichwort 5G) für erneute Aufmerksamkeit.

Gesundheit digital

Die Suche nach Gesundheitsinformationen ist die dritthäufigste Onlineaktivität der Deutschen, so das Statistische Bundesamt. Es geht aber längst nicht mehr nur um Information. Patientenchats in den sozialen Netzwerken, Online-Beratung oder ärztliche Zweitmeinung per E-Mail, der Austausch von digitalen Gesundheitsdaten –die heute gängigen Online-Formate sind bunt, vielfältig und qualitativ sehr unterschiedlich. Chancen, aber auch Grenzen und Risiken dieser Entwicklung erläutert der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums an zwei Beispielen

Stammzelltransplantation: 2018 mehr als 7.000 Spender

Über 7.000 Spenden von Blutstammzellen gab es im Jahr 2018, das meldet das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD). Und die Zahlen der registrierten Spender steigt stetig. Die Deutschen zeigen dabei im Vergleich zu anderen europäischen Ländern eine besonders hohe Bereitschaft zur Spende: Derzeit sind in Deutschland zehn Prozent der Einwohner im Zentralregister erfasst, das sind über 8,4 Millionen potenzielle Spender. Von Stammzellspenden profitieren vor allem Patienten mit Leukämie oder einer anderen Krebserkrankung des blutbildenden Systems.

Krebsinformationsdienst vor Ort: Dresden, 6. April 2019

Das Tumorzentrum Dresden lädt gemeinsam mit der AOK PLUS am 6. April 2019 Patienten und Angehörige zu einem Informationstag ein. Das Motto lautet „Leben mit Krebs". Auf dem Programm stehen Vorträge zur modernen Krebschirurgie sowie zur onkologischen Rehabilitation und psychologischen Aspekten einer Krebserkrankung. Am Nachmittag haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Fragen von den Experten beantworten zu lassen. Veranstaltungsort ist das Medizinisch-Theoretische Zentrum in Dresden. Los geht es um 9:30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Der Krebsinformationsdienst ist beim 21. Informationstag des Tumorzentrums Dresden mit einem Informationsstand vertreten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne Ihre Fragen vor Ort und helfen Ihnen mit Informationsmaterial weiter.

Krebsinformationsdienst vor Ort: Heidelberg, 6. April 2019

Unter dem Motto "Strategien gegen Krebs" lädt das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg am 6. April 2019 Patienten, Angehörige und Interessierte zum 15. Heidelberger KrebsPatiententag ein. Auf dem Programm steht ein umfangreiches Informationsangebot: Wissenschaftler und Ärzte präsentieren in Vorträgen die neuesten Entwicklungen aus der Krebsmedizin, zum Beispiel zur Präzisionsbestrahlung, Tumorchirurgie oder Immuntherapie. In Fragerunden haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zudem die Möglichkeit, ihre Fragen individuell beantworten zu lassen. Veranstaltungsort ist das Hörsaalzentrum Chemie in Heidelberg. Los geht es um 10:00 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Der Krebsinformationsdienst ist beim 15. Heidelberger KrebsPatiententag mit einem Informationsstand vertreten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne Ihre Fragen vor Ort und helfen Ihnen mit Informationsmaterial weiter.

Geballtes Wissen zu Krebs für alle: 20 Jahre www.krebsinformationsdienst.de

Der offizielle Startschuss fiel am 30. März 1999. Die Internetseite des Krebsinformationsdienstes (KID), einer Abteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums, ging online. Heute nutzen monatlich rund 600.000 Besucher die Seite. Gefragte Themen sind Hintergründe zur Erkennung und Behandlung von Krebs, neue Therapieverfahren, aber auch Tipps zum Umgang mit der Erkrankung im Alltag. Alle, die sich vor Krebs schützen möchten, finden ausführliche Informationen über Präventionsmöglichkeiten. Das Erfolgsrezept der Seite, die für Fragen zu Krebs in Deutschland ihresgleichen sucht, sind wissenschaftlich fundierte Informationen, für jedermann verständlich aufbereitet.

Krebsinformationsdienst vor Ort: Esslingen, 30. März 2019

Das Cancer Center Esslingen (CCE) stellt sich vor: Am 30. März 2019 können sich Interessierte beim 3. Esslinger Tag gegen Krebs über die Versorgung von Krebspatienten am Klinikum Esslingen informieren. In mehreren Vorträgen erläutern Experten des onkologischen Zentrums moderne Bestrahlungsmethoden und innovative Operationsverfahren, beispielsweise bei Lungenkrebs. Außerdem geben sie einen Einblick in die Neuerungen der Behandlung, zum Beispiel bei Brustkrebs. Nach den Vorträgen stehen die Experten den Teilnehmern für Fragen zur Verfügung. Los geht es um 9:00 Uhr im Alten Rathaus in Esslingen am Neckar. Der Krebsinformationsdienst ist beim 3. Esslinger Tag gegen Krebs mit einem Informationsstand vertreten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne Ihre Fragen vor Ort und helfen Ihnen mit Informationsmaterial weiter.

Telefonaktion zur Darmkrebsvorsorge: Das waren die interessantesten Fragen

Am 7. und 8. März konnten Sie dem Krebsinformationsdienst alle Fragen stellen, die Sie zum Thema Darmkrebsvorsorge hatten. Bei der gemeinsamen Telefonaktion mit der Stiftung LebensBlicke wurden unsere Ärztinnen und Ärzte unterstützt von Prof. Jürgen F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung und Gastroenterologe. Verschiedene Fragen zur Früherkennung und Vorbeugung von Darmkrebs haben wir beantwortet. Aus dem bunten Spektrum an Themen haben wir einige interessante Fragen herausgesucht:

Das Krebsmedikament 5-FU auf dem Prüfstand

Besteht bei 5-Flourouracil – auch bekannt als 5-FU – die Gefahr lebensbedrohlicher Überdosierungen? Kann ein genetischer Test vor Behandlungsbeginn weiterhelfen? Diesen Fragen geht die europäische Arzneimittelbehörde EMA in einem sogenannten Risikobewertungsverfahren nach. Hier lesen Sie, was das bedeutet und warum das Verfahren eingeleitet wurde.

Krebsinformationsdienst vor Ort: Dresden, 12. März 2019

Gemeinsam mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden veranstaltet das Universitäts KrebsCentrum Dresden am 12. März 2019 den Tag der Krebsselbsthilfe und Patiententag. Auf dem Programm stehen Vorträge zur Versorgung von Krebspatienten sowie sozialrechtlichen Beratung und Krebsimmuntherapie. Auch Vertreter von Selbsthilfegruppen sind an dem Nachmittag dabei. Der Krebsinformationsdienst nimmt mit einem Informationsstand am Tag der Krebsselbsthilfe und Patiententag teil. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne Ihre Fragen vor Ort und helfen Ihnen mit Informationsmaterial weiter.

Krebs und Sexualität – ein doppeltes Tabu

Eine Krebserkrankung hinterlässt Spuren, körperliche und seelische. Für Patientinnen ist es manchmal schwer, über ihre Empfindungen und Ängste zu sprechen. Umso belastender kann es sein, die mit der Krankheit häufig einhergehende Beeinträchtigung der Sexualität in Worte zu fassen. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums bietet Unterstützung an – auch bei Fragen, die viele als heikel empfinden.

Chemotherapie für viele Krebspatienten immer noch unverzichtbar

Die Medien sind voll von Berichten über Erfolge von Immuntherapien und neuen Krebsbehandlungen mit molekularen zielgerichteten Wirkstoffen. Manch einer mag sich da fragen: Ist die nebenwirkungsreiche "Chemo" vielleicht verzichtbar? Was viele nicht wissen: Auch die neuen Verfahren haben unerwünschte Wirkungen. Außerdem kommen sie weder für jeden infrage, noch machen sie die Chemotherapie überflüssig. Die Chemotherapie ist aus der Behandlung von Krebs noch immer nicht wegzudenken.

Krebsinformationsdienst vor Ort: Berlin, 9. März 2019

Unter dem Motto "Gemeinsam Stärker" finde am 9. März 2019 der 2. Tag der Berliner Krebsselbsthilfe statt. Auf dem Programm stehen Vorträge zur Behandlung, Bewegung und Ernährung bei Krebs sowie zu sozialrechtlichen Aspekten der Erkrankung. Veranstaltungsort ist das Hauptgebäude der TU Berlin. Los geht es um 11 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei. Am Nachmittag bieten die Veranstalter Workshops und Seminare zu verschiedenen Themen an, wie zum Beispiel Achtsamkeit, Tanzen oder kreatives Schreiben. Auch zu Fatigue oder der Unterstützung für Angehörige gibt es Angebote. Interessierte können sich am Info-Point vor Ort für die Kurse anmelden. Veranstalter des Tages sind die Berliner Selbsthilfeorganisationen zusammen mit dem Vivantes Tumorzentrum, dem TumorZentrum Berlin und dem Charité Comprehensive Cancer Center. Schirmherrin ist die Berliner Krebsgesellschaft. Der Krebsinformationsdienst ist beim 2. Tag der Berliner Krebsselbsthilfe mit einem Infostand vertreten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne Ihre Fragen vor Ort und helfen Ihnen mit Informationsmaterial weiter.

Darmkrebsmonat März 2019

März ist Darmkrebsmonat. Dieser Aktionsmonat wird ausgerufen von der Felix Burda Stiftung, der Stiftung LebensBlicke und dem Netzwerk gegen Darmkrebs e.V.. Viele weitere Organisationen, Unternehmen, Städte, Kliniken und Privatpersonen engagieren sich ebenfalls im März. Das gemeinsame Ziel: Die Möglichkeiten zur Vorbeugung von Darmkrebs und die Früherkennungsangebote bekanntmachen. Das Motto der Felix Burda Stiftung lautet in diesem Jahr: "Es gibt kein zu jung für Darmkrebs. Rede mit Deiner Familie!". Damit sollen vor allem Betroffene angesprochen werden, bei denen ein familiäres Krebsrisiko vorliegen könnte.

Den Krebs überlebt, aber trotzdem nicht gesund

Die gute Nachricht: Immer mehr Menschen überstehen ihre Krebserkrankung. Sie werden geheilt oder können mit der Krankheit langfristig leben. Doch der Krebs selbst, wie auch seine Behandlung fordern oft ihren Tribut. Viele Betroffene leiden noch Jahre und Jahrzehnte später unter körperlichen, seelischen und sozialen Folgen, wie Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum aktuell erfasst haben. Experten fordern eine gesetzlich geregelte und umfassende Langzeit-Nachsorge für diese Menschen.

Darmkrebsvorsorge rettet Leben – Telefonaktion am 07. und 08. März 2019

Je eher erkannt, desto besser kann Darmkrebs geheilt oder durch die Entfernung von Krebsvorstufen sogar vermieden werden. Nun stehen bei der gesetzlichen Krebsvorsorge Verbesserungen an: Künftig haben Männer fünf Jahre früher, also bereits ab 50 Jahren, Anspruch auf eine Darmspiegelung. Voraussichtlich ab Juli 2019 werden darüber hinaus Versicherte von den Krankenkassen schriftlich zur Darmkrebsfrüherkennung eingeladen. Ziel der Neuerungen: Mehr Menschen sollen die Angebote nutzen – um ihre Gesundheit zu erhalten. Im Rahmen einer bundesweiten Telefonaktion vom Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Stiftung LebensBlicke beantworten am 07 und 08. März 2019 Ärztinnen und Ärzte alle Fragen rund um das Thema Darmkrebs.

Was ist Krebs?

Die Erkrankung Krebs macht vielen Menschen Angst. Dabei ist oft gar nicht klar: Was genau ist eigentlich Krebs? Wie entsteht er? Und wer erkrankt daran? Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums erklärt die grundlegenden Abläufe auf verständliche Weise. Auch andere Fragen zum Thema Krebs beantworten die Ärztinnen und Ärzte kostenlos telefonisch täglich von 8 bis 20 Uhr unter 0800-420 30 40 oder per E-Mail unter krebsinformationsdienst@dkfz.de.

Krebs – warum Sport und Bewegung schützen können

Was ist besser - viel bewegen im Alltag oder gezielt trainieren? Die Antwort der Experten: Beides ist gut, Hauptsache, man ist möglichst viel und regelmäßig aktiv. Das tut nicht nur dem Herz und der Figur gut. Bewegung und Sport senken auch das Krebsrisiko. Das gilt zwar nicht pauschal für alle Tumoren. Aber zumindest senkt man die Wahrscheinlichkeit, an einigen der häufigeren Krebsarten zu erkranken. Wie viel Bewegung muss es sein, damit man sich etwas davon versprechen darf? Der Krebsinformationsdienst hat für seinen neuen Text die internationalen Empfehlungen durchgesehen.

Gute Informationen: Für Menschen mit Krebs notwendig

Gute Informationen sind nicht nur wichtig, um Krebs zu vermeiden oder frühzeitig zu erkennen. Sie sind auch von großer Bedeutung, um Patientinnen und Patienten einen guten Umgang mit ihrer Erkrankung zu ermöglichen und damit zur bestmöglichen persönlichen Behandlung beizutragen. Das betonen der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (KID) und die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH), eine der größten Krebs-Selbsthilfeorganisationen in Deutschland, in einer gemeinsamen Erklärung.

Startschuss der Nationalen Dekade gegen Krebs

Krebserkrankungen möglichst verhindern, Heilungschancen durch neue Therapien verbessern, Lebenszeit und -qualität von Betroffenen erhöhen – das sind die Ziele der „Nationalen Dekade gegen den Krebs". Heute ist der Startschuss für die Initiative unter Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefallen.

Wellness bei Krebs – Genießen mit Vorsicht

Es regnet und schneit und der Wind bläst eiskalt. Vor allem in der dunklen Jahreszeit haben Wellness-Oasen mit Angeboten aller Art Hochkonjunktur. Ob Rotlicht, Fangopackung, Thermalbad oder eine Massage mit ätherischen Ölen – der Körper fühlt sich danach entspannt und wohlig warm. Auch viele Krebspatienten wünschen sich diese Behaglichkeit, sind aber häufig unsicher, ob dies in ihrer Situation ratsam ist. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums erläutert das Für und Wider.

Achtung Wechselwirkung: Zielgerichtete Krebstherapie und Magensäureblocker

Eine aktuelle Studie bestätigt: Bestimmte zielgerichtete Krebsmedikamente mit Magensäureblockern – sogenannten Protonenpumpenhemmern – zu kombinieren, ist keine gute Idee. Doch warum ist das für Krebspatientinnen und Krebspatienten relevant? Einige Betroffene erhalten Verordnungen für sogenannte Tyrosinkinasehemmer. Diese Arzneimittel hemmen die Signalübertragung in Krebszellen und bremsen so das Tumorwachstum. Betroffene nehmen sie in der Regel zu Hause ein. Denn: Tyrosinkinasehemmer werden als Tabletten geschluckt. Nicht immer bekommt der behandelnde Arzt mit, wenn Betroffene zusätzlich rezeptfreie Arzneimittel, wie etwa ein "Magenschutz"-Mittel einnehmen. Doch Tyrosinkinasehemmer zeigen oft Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln. Daraus kann sich ein Risiko ergeben, dessen sich viele nicht bewusst sind.

Krebsinformationsdienst vor Ort: Karlsruhe, 26. Januar 2019

Unter dem Motto "Aktuelles aus der Krebsmedizin" lädt die Deutsche Krebshilfe am Samstag, den 26. Januar 2019, zum Patientenkongress nach Karlsruhe ein. Veranstaltungsort ist das Leonardo Hotel Karlsruhe. Die Teilnahme am Kongress ist kostenlos. Einlass ist ab 9:30 Uhr. Los geht es um 10:00 Uhr. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Vorträge zu verschiedenen Krebsarten wie Darmkrebs, Brustkrebs und Prostatakrebs, aber auch Leukämien, Blasenkrebs oder Kehlkopfkrebs und weitere. Ein Augenmerk liegt zudem auf der Lebensqualität bei Krebs und dem Angebot psychosozialer Krebsberatungsstellen. Bei einem offenen Dialog mit Ärzten haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer außerdem die Möglichkeit, die medizinische Versorgung in der Region zu diskutieren. Ausgerichtet wird der Patientenkongress von der Tagungsschmiede der Stiftung Deutsche Leukämie- und Lymphom-Hilfe. Aus organisatorischen Gründen bittet der Veranstalter die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darum, sich für den Kongress anzumelden. Eine Anmeldekarte ist im Info-Flyer enthalten. Der Krebsinformationsdienst ist beim Patientenkongress in Karlsruhe mit einem Informationsstand vertreten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne Ihre Fragen vor Ort und helfen Ihnen mit Informationsmaterial weiter.

Früherkennungsuntersuchungen: Krebs rechtzeitig erkennen

In Deutschland gibt es ein gesetzliches Krebsfrüherkennungsprogramm. Es umfasst Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen für fünf verschiedene Krebsarten: Brustkrebs, Darmkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Hautkrebs und Prostatakrebs. Ziel des Programms ist es, die Krebssterblichkeit in Deutschland zu senken. Denn wenn ein Tumor frühzeitig erkannt wird, können Ärzte Betroffene unter Umständen besser behandeln. Bei einigen Krebsarten lassen sich sogar Zellveränderungen erkennen, die als Vorstufen von Krebs gelten. Werden diese entfernt, entsteht ein Tumor erst gar nicht. Die Krankenversicherungen übernehmen daher die Kosten für die Untersuchungen, die zur Krebsvorsorge und Krebsfrüherkennung notwendig sind. Zum Schutz vor Krebs können alle Frauen und Männer ab einem festgelegten Alter daran teilnehmen.

Krebs: Das sollten Patienten bei der Behandlungswahl wissen

Eine Krebsdiagnose ist in der Regel kein Notfall. Betroffene haben genügend Zeit, sich nach der Diagnose in Ruhe zu überlegen, wie es weitergeht. Diese Zeit steht einem zu. Ist der erste Schock überwunden, kann man sie dazu nutzen, sich über die Erkrankung zu informieren und sich auf die Behandlung vorzubereiten.

Öffnungszeiten 6.1.2019: Der Krebsinformationsdienst ist an Dreikönig erreichbar

Sie haben Fragen zu Krebs? Wir sind für Sie da, auch an Heilige Drei Könige: Der 6. Januar ist in einigen Bundesländern traditionell ein Feiertag. In diesem Jahr fällt der Dreikönigstag zudem auf einen Sonntag. Der Krebsinformationsdienst bleibt trotzdem erreichbar: von 8:00 bis 20:00 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 - 420 30 40 oder per Email an krebsinformationsdienst@dkfz.de (es öffnet sich ein gesichertes Kontaktformular).