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Aktuelle Meldungen zum Thema Krebs

Für Patienten, Angehörige und alle Interessierten

Was gibt es Neues zum Thema Krebs? In der Rubrik "Aktuelles" finden Sie einen Überblick über aktuelle Entwicklungen.
Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums bietet Hintergründe zu neuen Untersuchungs- oder Behandlungsverfahren. Was wirklich dran ist an Forschungsergebnissen, die in den Medien diskutiert werden, können Sie ebenfalls hier finden. Wir stellen Ihnen außerdem unsere neuen Broschüren und Informationsblätter vor, und wir sagen Ihnen, bei welchen Veranstaltungen innerhalb Deutschlands Sie den Krebsinformationsdienst und seine Mitarbeiter persönlich kennen lernen können.

Sie haben Fragen zu Krebs? Wir sind für Sie da - am Telefon und per E-Mail nehmen wir uns Zeit für Sie und stellen Informationen auch ganz individuell für Sie zusammen.

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Personalisierte Krebsmedizin: Für jeden die eigene Pille?

Die Krebsforschung schreitet voran. Immer genauer nehmen Wissenschaftler einzelnen Krebsarten unter die Lupe. Sie studieren die Abläufe in den Krebszellen, suchen nach Spuren der Erkrankung im Blut von Patienten und analysieren das Erbgut des Tumorgewebes. Ihr Ziel: Ansätze für neue und bessere Therapien zu finden, zum Beispiel sogenannte zielgerichtete Therapien. Zielgerichtete Therapien richten sich treffsicher gegen bestimmte Eigenschaften der Krebszellen und schaden ihnen. Viele zielgerichtete Medikamente sind bereits zugelassen. Sie helfen einigen Krebspatienten auch dann noch, wenn die Möglichkeiten einer Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie ausgeschöpft sind. Zum Hintergrund: In den letzten Jahren hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass sich nicht nur die verschiedenen Krebsarten wie Darmkrebs, Lungenkrebs oder Brustkrebs in ihren Eigenschaften unterscheiden. Auch innerhalb einer Erkrankung gibt es zum Teil große Unterschiede: Manche Tumoren wachsen schneller als andere. Manche Betroffene sprechen auf eine Therapieform gut an, andere nicht. Selbst bei einem einzelnen Patienten sind nicht alle Zellen innerhalb seines Tumors gleich. Die Hoffnung der Wissenschaftler und Ärzte ist nun, für jeden Patienten die individuelle, auf ihn und seinen Tumor abgestimmte Therapie zu finden: ein Versprechen, dass sich "personalisierte Medizin" nennt.

Krebsinformationsdienst vor Ort: Berlin, 24. Februar 2018

Während sich die Fachwelt auf dem Deutschen Krebskongress in Berlin zum Austausch trifft, findet auch ein Informationstag für die Öffentlichkeit statt: Der Krebsaktionstag. Traditionell wird er auf den letzten Tag des Deutschen Krebskongress gelegt - diesmal auf Samstag, 24. Februar 2018, von 9:00 bis 17:00 Uhr. Betroffene, Angehörige und Interessierte sind eingeladen, sich auf einer der zahlreichen Veranstaltungen zu informieren. Experten berichten über neue Behandlungsmethoden, über neue Krebsmedikamente und mögliche Nebenwirkungen. Betroffene sprechen darüber, was aus ihrer Sicht wichtig ist. Außerdem gibt es fachübergreifende Veranstaltungen zu Themen wie Ernährung, Komplementärmedizin oder psychische Belastung. Daneben gibt es die Möglichkeit, Betroffene und Selbsthilfegruppen zu treffen und sich auszutauschen. Auch der Krebsinformationsdienst ist mit einem Informationsstand vor Ort dabei: Unsere Mitarbeiterinnen informieren mit Broschüren und Faltblättern und beantworten Ihre Fragen. Sie finden uns am Stand mit der Nummer A5.

Herausforderung Krebsprävention

Die Rate der Krebsneuerkrankungen ließe sich um bis zu 45 Prozent senken – würden alle Maßnahmen der Krebsprävention konsequent umgesetzt. Am 15. und 16. Februar tagten im Deutschen Krebsforschungszentrum international ausgewiesene Experten aus allen Gebieten der Krebsprävention. Ziel der Forscher ist es, gemeinsam Strategien zu entwickeln, um dieses enorme Potential in Zukunft besser auszuschöpfen.

Ab Aschermittwoch: Nach dem Feiern auf Alkohol verzichten

Ordentlich Karneval, Fasching oder Fasnacht gefeiert? Wer jetzt erstmal eine Zeit lang auf Alkohol verzichten möchte, kann sich bei der Aktion „Kannst du ohne?" anmelden. 40 Tage lang bietet die Plattform der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die Möglichkeit, sich mit anderen austauschen und ein online-Tagebuch zu führen. Und man erhält Tipps, wie man leichter „nein" zu einem Drink sagt. Am Schluss gibt die BZgA jedem Teilnehmenden sogar eine Auswertung und löscht die persönlichen Daten.Wer durchhält, hat auch einiges für die Krebsvorbeugung getan. Denn: Alkohol kann auch Krebs auslösen. Start der BZgA-Aktion ist der 14.2. – der Aschermittwoch. Beendet wird sie am 31. März.