© Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

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Zeitungsstapel © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Aktuelle Meldungen zum Thema Krebs

Für Patienten, Angehörige und alle Interessierten

Was gibt es Neues zum Thema Krebs? In der Rubrik "Aktuelles" finden Sie einen Überblick über aktuelle Entwicklungen.
Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums bietet Hintergründe zu neuen Untersuchungs- oder Behandlungsverfahren. Was wirklich dran ist an Forschungsergebnissen, die in den Medien diskutiert werden, können Sie ebenfalls hier finden. Wir stellen Ihnen außerdem unsere neuen Broschüren und Informationsblätter vor, und wir sagen Ihnen, bei welchen Veranstaltungen innerhalb Deutschlands Sie den Krebsinformationsdienst und seine Mitarbeiter persönlich kennen lernen können.

Sie haben Fragen zu Krebs? Wir sind für Sie da - am Telefon und per E-Mail nehmen wir uns Zeit für Sie und stellen Informationen auch ganz individuell für Sie zusammen.

Mystische Misteln: Wirkung gegen Krebs nicht belegt

Um die immergrüne Pflanze ohne irdische Wurzeln ranken sich seit jeher Legenden und Mythen. Zum Schutz vor dem Bösen, als Symbol für Fruchtbarkeit oder die ewige Liebe – gerade zur Weihnachtszeit haben die grünen Zweige mit den weißen Früchten Hochsaison. Auch eine heilende Wirkung wird der Mistel nachgesagt: Sogar gegen Krebs sollen Arzneien aus der Mistel helfen. Laut Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums lässt die aktuelle Studienlage aber keine eindeutige Aussage zur Wirksamkeit von Mistelpräparaten zu.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt vor Bambus-Geschirr

Leicht, bruchfest und vermeintlich umweltfreundlich – Bambus-Geschirr gewinnt bei Verbraucherinnen und Verbrauchern an Beliebtheit. Diese oft als "Bambusware" bezeichneten Produkte sind jedoch hauptsächlich aus Melaminharz und enthalten Bambusfasern lediglich als Füllstoff. Bei hohen Temperaturen können aus dem Melaminharz gesundheitlich bedenkliche Mengen an teils krebserregenden Stoffen freigesetzt werden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat nun eine aktuelle Bewertung abgegeben und beantwortet unter anderem, inwiefern ein Krebsrisiko besteht.

Krebspatienten: Wer zahlt für Zahnersatz?

Strahlen- und Chemotherapie können sich negativ auf Mund und Zähne auswirken: Karies und Zahnfleischerkrankungen bis hin zu Kiefernekrosen können die Folge sein. Doch was viele Krebspatienten überrascht: Auch dann, wenn es sich bei den Schäden um direkte Folgen der Therapie handelt – die daraus resultierenden Kosten für Zahnersatz werden von den Krankenkassen meist nicht vollständig übernommen. Je nach zahnmedizinischer Diagnose wird nur ein Zuschuss in festgelegter Höhe gezahlt. Den Rest muss der Patient als Eigenanteil selber tragen. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrum klärt auf: Wie ist die Rechtslage und welche Möglichkeiten gibt es, den Eigenanteil möglichst gering zu halten?

Linktipp: Gesundheitsinformationen auf www.wissenwaswirkt.org

Mit der Diagnose Krebs müssen Betroffene zahlreiche Entscheidungen treffen. Informationen aus dem Internet sind dabei oft mehr irreführend als wegweisend: Krebspatientinnen und -patienten sind konfrontiert mit Meinungen und Aussagen von verschiedenen Quellen, die sich oftmals widersprechen. Der Krebsinformationsdienst stellt Ihnen mit der Internetseite www.wissenwaswirkt.org eine Quelle vor, die seriöse und aktuelle Informationen zur Gesundheitsversorgung bietet.

Krebsinformationsdienst vor Ort: Mannheim, 16. November 2019

Am 16. November 2019 findet der Patiententag des interdisziplinären Tumorzentrums der Universitätsmedizin Mannheim statt. Das Motto ist "Gemeinsam sind wir stark! So kämpfen wir gegen erneut aufgetretenen Krebs". Patienten, deren Angehörige und Interessierte erwarten Fachvorträge zu den neusten Behandlungsmethoden bei verschiedenen Krebsarten, wie zum Beispiel Brustkrebs, und zu den Möglichkeiten, sich bei einem Rückfall behandeln zu lassen. Experten erläutern zudem, was sie operativ tun können, wenn der Tumor beispielsweise in die Leber oder ins Gehirn gestreut hat. Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit, mit den Experten ins Gespräch zu kommen. Außerdem können Besucher sich über die Angebote von Selbsthilfegruppen informieren. Der Krebsinformationsdienst ist beim Patiententag 2019 in Mannheim mit einem Informationsstand vertreten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne Ihre Fragen vor Ort und helfen Ihnen mit Informationsmaterial weiter.

Krebsinformationsdienst vor Ort: Dresden, 16. November 2019

Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden lädt am 16. November 2019 zum 10. Informationstag Familiärer Brust- und Eierstockkrebs ein. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene und Ihre Angehörigen. Los geht es um 10 Uhr mit einem Vortrag über die aktuellen Entwicklungen in der Forschung zu erblichen Tumorerkrankungen. Im Anschluss können Besucher den Film "Familiensache Krebs. Unser Risiko. Mein Weg." ansehen. Der Film klärt über erbliche Krebserkrankungen auf und zeigt wie Betroffene mit der Belastung umgehen können. Er soll helfen, sich aktiv mit dem eigenen familiären Risiko auseinanderzusetzen. Nach dem Film besteht die Möglichkeit, die dazugehörige Fotoausstellung "Ansichtssache" zu sehen. Sie zeigt Bilder von Krebsbetroffenen. Zu jedem Foto können Besucher die persönliche Geschichte dahinter erfahren. Am Nachmittag finden Workshops zum Erfahrungsaustausch und Yoga statt. Der Krebsinformationsdienst ist beim 10. Informationstag Familiärer Brust- und Eierstockkrebs mit einem Informationsstand vertreten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne Ihre Fragen vor Ort und helfen Ihnen mit Informationsmaterial weiter.

Behandlung bei Speiseröhrenkrebs: Was Betroffene wissen sollten

In Deutschland entdecken Ärzte jährlich bei etwa 5.700 Männer und 1.700 Frauen einen Tumor in der Schleimhaut der Speiseröhre. Der Fachausdruck für diese Erkrankung ist „Ösophaguskarzinom". Wie sich Betroffene behandeln lassen können, hängt insbesondere von der Art des Tumors und der Ausbreitung der Erkrankung ab. Sind die Tumorzellen aus dem Deckgewebe auf der Oberfläche der Schleimhaut hervorgegangen, sprechen die Ärzte von einem Plattenepithelkarzinom der Speiseröhre. Sind hingegen die Drüsenzellen der Schleimhaut betroffen, nennen sie es ein Adenokarzinom. Diese Unterscheidung ist für die Wahl der Therapie wichtig. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist das sogenannte Tumorstadium, also die Ausbreitung der Erkrankung.

Ohne klinische Studien kein Fortschritt im Kampf gegen Krebs

Eine zentrale Rolle bei der Entwicklung neuer Krebsmedikamente spielen klinische Studien. Mit ihnen wird geprüft, ob ein neues Verfahren oder ein Medikament zur Behandlung von Krebs wirksam und unbedenklich ist. Die Ärzte sind bei klinischen Studien auf die freiwillige Teilnahme von Patienten angewiesen. Da jede Studie spezifische Ein- und Ausschlusskriterien hat, ist die Beteiligung meist nur für Patienten in bestimmten Erkrankungssituationen möglich. Die Teilnahme an einer klinischen Studie kann Vor- und Nachteile haben. Deshalb sollten sich Patientinnen und Patienten im Vorfeld umfassend informieren. Dies empfehlen der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums und die Studienzentrale des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg.

Reformationstag und Allerheiligen 2019: Erreichbarkeit des Krebsinformationsdienstes

Der Krebsinformationsdienst ist sowohl am Reformationstag, 31. Oktober, als auch an Allerheiligen, 1. November, erreichbar. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Telefondienst sind wie gewohnt von 8 bis 20 Uhr unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 – 420 30 40 für Sie da. Gerne können Sie uns auch eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de (datensicheres Kontaktformular) schreiben.

Jahresbericht: Der Krebsinformationsdienst 2018

Der Krebsinformationsdienst bietet fundierte Informationen zum Thema Krebs: am Telefon, per E-Mail und im Internet. Das vielseitige Informationsangebot richtet sich an Krebspatienten, deren Angehörige und Interessierte. Auch Fachleute, die Krebspatienten versorgen, unterstützt der Krebsinformationsdienst. Wie viele Menschen nutzen die Angebote des Krebsinformationsdienstes? Der Jahresbericht 2018 wirft einen Blick auf die Zahlen, Fakten und Ereignisse des vergangenen Jahres.

Krebsinformationsdienst vor Ort: Kiel, 2. November 2019

Am 2. November 2019 findet in Kiel der 11. Schleswig-Holsteinische Krebsinformationstag statt. Das Thema ist "Leben mit Krebs". Der Tag richtet sich an Patienten, ihre Angehörige und Interessierte. Auf dem Programm stehen Vorträge unter anderem zu den Langzeitfolgen einer Krebserkrankung, zu Fatigue, zur Palliativversorgung in Schleswig-Holstein und zu aktuellen Entwicklungen in der Krebsforschung. Auch eine Podiumsdiskussion zum Thema "Cancer Survivor – noch Patient oder schon gesund?" findet statt. Die Teilnahme am Krebsinformationstag ist kostenfrei. Los geht es um zehn Uhr im Sparkassen- Veranstaltungszentrum/ NOVUM Akademiehotel in Kiel. Der Krebsinformationsdienst ist beim 11. Schleswig-Holsteinischen Krebsinformationstag mit einem Informationsstand vertreten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne Ihre Fragen vor Ort und helfen Ihnen mit Informationsmaterial weiter.

Wie in den Wechseljahren: Antihormonelle Therapie mit Nebenwirkungen

Etwa zwei Drittel aller bösartigen Brusttumore wachsen hormonabhängig. Weibliche Hormone wie das Östrogen lösen in den Tumorzellen einen Wachstumsreiz aus. Um das zu verhindern und das Rückfallrisiko zu senken, erhalten viele Brustkrebspatientinnen nach einer Operation zur Entfernung des Tumors über mehrere Jahre eine antihormonelle Therapie. Experten stufen die Begleiterscheinungen der Therapie zwar als weniger gravierend als bei einer Chemotherapie ein, viele Betroffene empfinden sie aber dennoch als Belastung. Anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober informiert der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums darüber, wann eine antihormonelle Therapie angeraten ist und wie Frauen mögliche Nebenwirkungen lindern können.

Krebsinformationsdienst vor Ort: Frankfurt am Main, 26. Oktober 2019

"Miteinander reden ─ verstehen ─ gemeinsam handeln", unter diesem Motto lädt die Deutsche Krebshilfe in Zusammenarbeit mit der Deutschen- und Hessischen Krebsgesellschaft zur 8. Offenen Krebskonferenz ein. Am Samstag, den 26. Oktober 2019, erwarten Krebspatienten, deren Angehörige und interessierte Bürger in Frankfurt am Main ein großes Informationsangebot. Auf dem Programm stehen Vorträge zu den neuesten Entwicklungen in der Krebstherapie, zu unterstützenden Therapien bei Krebs und der palliativen Versorgung. Auch sozialen Themen widmet sich die Konferenz, zum Beispiel der Frage: Wie spreche ich mit meinem Kind über Krebs? Wie Sport und Ernährung die Lebensqualität von Betroffenen beeinflussen, ist ebenfalls ein Thema. Verpassen Sie außerdem nicht den Vortrag unserer Mitarbeiterin Dr. Birgit Hiller "Krebs: Wie digital ist die Zukunft?" im Hörsaal 10 um 11:15 Uhr. Die Teilnahme an der Offenen Krebskonferenz ist kostenfrei. Los geht es um zehn Uhr im Hörsaalzentrum der Goethe Universität Frankfurt am Main. Der Krebsinformationsdienst ist mit einem Informationsstand im Erdgeschoss vertreten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne Ihre Fragen vor Ort und helfen Ihnen mit Informationsmaterial weiter.

Brustkrebs: Senken Sport und Bewegung das Risiko für einen Rückfall?

Körperlich aktiv sein, Sport treiben – das wird Betroffenen immer wieder empfohlen, wenn es darum geht, ihr Risiko für einen Rückfall bei Brustkrebs zu senken. Doch wie sicher kann man sich mit körperlicher Bewegung vor einem Rezidiv schützen? Auch wenn die Datenlage zu dieser Frage bisher noch nicht eindeutig ist, sind sich die meisten Experten einig: Nach Brustkrebs körperlich aktiv zu sein, wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv aus. Zum Brustkrebsmonat Oktober hat der Krebsinformationsdienst den aktuellen Stand der Forschung für Sie zusammengefasst.

Krebsinformationsdienst vor Ort: München, 26. Oktober 2019

Am 26. Oktober findet in München der 18. Krebs-Informationstag für Patienten, Angehörige und Interessierte statt. Auf dem Programm stehen ab neun Uhr Fachvorträge zu den aktuellen Therapiemöglichkeiten bei verschiedenen Krebserkrankungen, wie zum Beispiel Brustkrebs und Darmkrebs, aber auch Bauchspeicheldrüsenkrebs oder Hirntumoren. Auch der Frage, wie sich Krebspatienten nach aktuellem Wissensstand ernähren und in welchem Maß sie körperlich aktiv sein sollten, widmen sich die Vorträge. Nach den Vorträgen können Besucher mit den Experten vor Ort ins Gespräch kommen. Wer unterstützende Angebote für Krebspatienten aus dem Bereich der Kunsttherapie oder Meditation kennen lernen möchte, kann das nach vorheriger Anmeldung in entsprechenden Workshops tun. Zusätzlich bieten Vereine, Organisationen und Institute Informationen zum Thema Krebs und dem Umgang mit einer Krebserkrankung an. Zum Abschluss des Informationstages findet um 17:30 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema "Präzisionsmedizin – Herausforderungen und Chancen" statt. Die Veranstalter laden Teilnehmer dazu ein, Fragen zu stellen und aktiv an der Diskussion teilzunehmen. Auch der Krebsinformationsdienst ist beim 18. Krebs-Informationstag mit einem Informationsstand vertreten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne Ihre Fragen vor Ort und helfen Ihnen mit Informationsmaterial weiter.

Krebsinformationsdienst vor Ort: Mainz, 19. Oktober 2019

Unter dem Motto "Mit Krebs leben" findet am 19. Oktober der UCT-Patiententag 2019 in Mainz statt. Die Veranstaltung richtet sich an Krebspatienten, Angehörige und interessierte Bürger. Auf dem Programm steht ein umfangreiches Informationsangebot: Es gibt Fachvorträge zu verschiedenen Themen wie moderne therapeutische Ansätze in der Krebstherapie oder zu den Themen Bewegung bei Krebs und Komplementärmedizin. Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit persönlich mit den Experten ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen. Außerdem können sich die Besucher an zahlreichen Informations- und Beratungsständen über die Angebote von Selbsthilfegruppen und Organisationen im Gesundheitswesen zum Thema Krebs beraten lassen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Los geht es um 09:30 Uhr im Gebäude 102 der Universitätsmedizin Mainz. Der Krebsinformationsdienst ist beim UCT-Patiententag 2019 auch mit einem Informationsstand vertreten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne Ihre Fragen vor Ort und helfen Ihnen mit Informationsmaterial weiter.

Aktualisiert: Patientinnenleitlinie Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium

Für Patientinnen, aber auch für Patienten mit Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium steht nun eine aktualisierte Version der Patientenleitlinie "Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium: Metastasierter Brustkrebs" zur Verfügung. Die Leitlinie soll Betroffenen mit metastasiertem Brustkrebs wichtige Informationen über Ihre Erkrankung bieten. Herausgegeben wird sie vom "Leitlinienprogramm Onkologie", an dem die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und die Stiftung Deutsche Krebshilfe beteiligt sind. Grundlage der aktualisierten Broschüre ist die entsprechende medizinische S3-Leitlinie für Fachpersonal: "Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms". Die überarbeitete Patientinnenleitlinie entspricht dem Wissensstand von Dezember 2018. Vereinzelt können sich daher bereits Fortschritte ergeben haben, die in der Patienten-Version noch nicht abgebildet sind. Fazit: Damit bietet die Patientenleitlinie wissenschaftlich fundierte Inhalte, richtet sich aber ausdrücklich an Patientinnen und Patienten sowie an ihre Angehörigen und Freunde. Die verständlich aufbereiteten Informationen, Hinweise und Hilfsangebote können im Arztgespräch und im Alltag unterstützen.

Tag der Deutschen Einheit: Erreichbarkeit des Krebsinformationsdienstes

Am Donnerstag, den 3. Oktober 2019, dem Tag der Deutschen Einheit, macht der Krebsinformationsdienst eine Pause und ist nicht erreichbar. Tags darauf, am Freitag, den 4. Oktober, sind wir wieder wie gewohnt für Sie da: Sie können uns zwischen 8 und 20 Uhr kostenfrei anrufen unter 0800 – 420 30 40. Oder Sie schreiben uns eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de (datensicheres Kontaktformular).

Krebsinformationsdienst vor Ort: Kiel, 2. und 3. Oktober 2019

Am 2. und 3. Oktober 2019 veranstaltet Schleswig-Holstein in Kiel den Tag der Deutschen Einheit. Die Feier steht unter dem Motto "Mut verbindet". Es gibt ein Bürgerfest, einen ökumenischen Gottesdienst in der Nikolaikirche und ein Festakt in der Sparkassenarea. Auf dem Festgelände finden Besucher verschiedene Themenzelte, beispielsweise zu "Wissenschaft, Meer und Freizeit" oder zu "Politik und Zeitgeschichte". Wer möchte kann auch selbst aktiv werden bei "Bewegung, Spiel und Sport" im Schlossgarten. Der Krebsinformationsdienst ist beim Tag der Deutschen Einheit mit einem Informationsstand vertreten. Sie finden uns am Ostseekai im Ministeriumszelt der Bundesregierung. Unsere Mitarbeiterinnen beantworten gerne Ihre Fragen vor Ort und helfen Ihnen mit Informationsmaterial zu Krebs weiter.

Arm durch Krebs

Ein geringes Einkommen ist ein Faktor, der das Risiko für Krebs erhöhen kann. Das ist schon länger bekannt. Es gibt aber einen weiteren sozioökonomischen Zusammenhang. So weisen Studienergebnisse darauf hin, dass viele Menschen nach einer Krebserkrankung Schwierigkeiten haben, ihre Berufstätigkeit in vollem Umfang auszuüben. Der Krebsinformationsdienst am Deutschen Krebsforschungszentrum vermittelt grundlegende Informationen zum deutschen Sozialsystem und seinen Leistungen.

Krebsinformationsdienst vor Ort: Heidelberg, 27. September 2019

Am Freitag, 27. September, findet von 15 Uhr bis 24 Uhr an über 16 Standorten in Heidelberg, Mannheim und Eppelheim die Nacht der Forschung statt. Unter dem Motto "Expedition Neugier" erhalten große und kleine Besucher einzigartige Einblicke in die Forschung der Region und haben die Möglichkeit selbst als Forscher aktiv zu werden. Der Krebsinformationsdienst ist bei der Nacht der Forschung mit einem Informationsstand vertreten. Sie finden uns im Foyer des Kommunikationszentrums des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort beantworten gerne Ihre Fragen zu Krebs und helfen Ihnen mit Informationsmaterial weiter.

Ranitidin-Rückruf: Erster Wirkstoff-Hersteller betroffen

Aktuell informiert das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) über den europaweiten Rückruf von Ranitidin. Betroffen sind Präparate, deren Wirkstoff von dem Hersteller Saraca Laboratories Limited stammt. Der Grund für den Rückruf: In ranitidinhaltigen Arzneimitteln waren geringe Mengen des wahrscheinlich krebserregenden N-Nitrosodimethylamin (NDMA) nachgewiesen worden. Der Krebsinformationsdienst hatte in einer Nachricht vom 15.09.2019 darüber informiert. Patientinnen und Patienten, die Ranitidin einnehmen und verunsichert sind, sollen sich an ihren Arzt oder Apotheker wenden. Es gibt Therapiealternativen aus anderen Substanzklassen, auf die man umsteigen kann. Mehr unter "Ranitidin: Säureblocker mit krebsauslösender Substanz verunreinigt?" Was bisher gekannt ist: Bislang liegen noch nicht für alle ranitidinhaltigen Arzneimittel konkrete Erkenntnisse darüber vor, ob und in welchen Konzentrationen die Verunreinigung enthalten ist. Der Rückruf aller Chargen mit Wirkstoff des Herstellers Saraca Laboratories Limited erfolgt daher vorbeugend. Sobald weitere Erkenntnisse vorliegen, wird das BfArM darüber informieren.

5G-Handy: Sorgen wegen Krebsrisiko angebracht?

Die fünfte Generation des Mobilfunks bringt viele Neuerungen mit sich: Videos, Streaming, Live-Chats, die allesamt entsprechend höhere Datenübertragungsraten aufweisen. Aber weisen die neuen 5G-Handys auch erhöhte Strahlenwerte auf? Sind Bedenken wegen möglicher Krebsrisiken angebracht? Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) nimmt Stellung zu möglichen Strahlenbelastungen, erläutert den aktuellen Forschungsstand und gibt Tipps, wie man die Belastung durch Handystrahlen senken kann.

Ranitidin: Säureblocker mit krebsauslösender Substanz verunreinigt?

+++ ACHTUNG: Zu dieser News liegt eine aktuellere Version vor. Diese finden sie hier. +++ Der Blutdrucksenker Valsartan ist vor einem Jahr durch alle Medien gegangen: In vielen Valsartan-haltigen Produkten war eine Verunreinigung gefunden worden, die wahrscheinlich das Krebsrisiko steigert. Die Rede ist von N-Nitrosodimethylamin (NDMA). Nun ist möglicherweise eine weitere Medikamenten-Gruppe betroffen: In einigen Präparaten mit dem Magensäureblocker Ranitidin wurde dieselbe Verunreinigung gefunden, wie damals in Valsartan. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat nun vorsorgend ein Verfahren eingeleitet: Experten sollen beurteilen, ob die Gesundheit von Patientinnen und Patienten durch Ranitidin-Präparate gefährdet ist. Ein vergleichbares Verfahren läuft bei der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA.

Krebsrisiko: Fakten statt Mythen

Neben dem Wissen über tatsächliche Krebsursachen kursieren in der Bevölkerung zahlreiche Gerüchte, Halbwahrheiten und Mythen – vor allem im Internet und in den sozialen Medien. Im Rahmen der 1. Nationalen Krebspräventionswoche bieten der Krebsinformationsdienst KID des Deutschen Krebsforschungszentrums und das INFONETZ KREBS der Stiftung Deutsche Krebshilfe eine gemeinsame Telefonaktion vom 10. bis 13. September 2019 an. Interessierte können sich kostenfrei zum Thema Krebsrisiken informieren: Was kann jeder tatsächlich selbst tun, um sich bestmöglich zu schützen? Der Krebsinformationsdienst ist täglich von 8 Uhr bis 20 Uhr unter 0800 – 420 30 40 erreichbar und klärt auch über Krebsmythen auf: Was ist Humbug, Weltanschauung oder einfach nur Geldschneiderei?

HPV-Impfung schützt vor Krebs

Krebsprävention ist eine zentrale Strategie im Kampf gegen Krebs. Zur Prävention zählen auch Impfungen, mit denen vielen Krebserkrankungen gezielt vorgebeugt werden kann. Beispiel: Humane Papillomviren (HPV), deren Hochrisiko-Typen für Gebärmutterhalskrebs und andere Krebserkrankungen verantwortlich sind. Doch es gibt eine wirksame und gut verträgliche Impfung, die vor der Infektion mit HPV schützt und der Entwicklung von Krebs vorbeugt. Wer sollte sich wann impfen lassen und warum? Hat die Impfung Nebenwirkungen und wie werden diese im Vergleich zum Nutzen bewertet? – Im Rahmen der 1. Nationalen Krebspräventionswoche bieten der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums und das INFONETZ KREBS der Deutschen Krebshilfe vom 10. bis 13. September unter dem Motto "Prävention ist machbar, Herr Nachbar! Aktiv gegen Krebs" eine gemeinsame Telefonaktion an. Jeder kann unter 0800 – 420 30 40 oder 0800 – 80 70 88 77 kostenfrei anrufen und erfah-ren, wie er sich bestmöglich vor Krebs schützen kann.

Aktiv gegen Krebs: Welche Ernährung kann schützen?

Eine ausgewogene Ernährung, Normalgewicht sowie ein möglichst geringer Konsum alkoholischer Getränke senken das Risiko, an Krebs zu erkranken. Im Rahmen der 1. Nationalen Krebspräventionswoche informieren die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum, DKFZ, die Bevölkerung über Risikofaktoren, die jeder selbst beeinflussen kann. Denn: Etwa 40 Prozent aller Krebsfälle, die jährlich neu diagnostiziert werden, wären nach Ansicht von Wissenschaftlern durch eine gesündere Lebensweise vermeidbar. Der Krebsinformationsdienst KID und das INFONETZ KREBS beraten daher vom 10. bis 13. September 2019 intensiv zum Thema Ernährung und Krebs sowie weiteren vermeidbaren Krebsrisikofaktoren. Sie sind kostenfrei erreichbar: KID – Telefon: 0800 – 420 30 40; INFONETZ KREBS – Telefon: 0800 – 80 70 88 77. Die Nationale Krebspräventionswoche ist eine Initiative der Deutschen Krebshilfe und des DKFZ innerhalb der Nationalen Dekade gegen Krebs. Sie soll zukünftig regelmäßig einmal jährlich stattfinden.

Aktiv gegen Krebs durch Bewegung

Runter vom Sofa und dem Krebs "davonlaufen"! Regelmäßige körperliche Aktivität ist gesund, hält das Körpergewicht in Schach und senkt das Krebsrisiko. Eine Stellschraube, die jeder selbst beeinflussen kann und durch die sich viele Krebsfälle vermeiden ließen. Die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum, DKFZ, starten daher in der von ihnen ausgerufenen "Nationalen Krebspräventionswoche" eine Beratungsoffensive. Der Krebsinformationsdienst KID des DKFZ und das INFONETZ KREBS der Deutschen Krebshilfe informieren vom 10. bis 13. September 2019 über vermeidbare Krebsrisikofaktoren. Die Beratungsdienste sind kostenfrei telefonisch erreichbar unter 0800 – 420 30 40 (KID) und 0800 – 80 70 88 77 (INFONETZ KREBS). Die Vision: weniger Menschen, die zukünftig an Krebs erkranken. Die Nationale Krebspräventionswoche ist eine Initiative der Deutschen Krebshilfe und des DKFZ innerhalb der Nationalen Dekade gegen Krebs. Sie soll zukünftig regelmäßig einmal jährlich stattfinden.

Das Potenzial der Krebsprävention ausschöpfen

Etwa 40 Prozent aller jährlich in Deutschland diagnostizierten Krebsneuerkrankungen wären vermeidbar, würden alle wissenschaftlich belegten Maßnahmen zur Vorbeugung tatsächlich umgesetzt. Mit künftigen Erkenntnissen der Präventionsforschung lässt sich dieser Anteil nach Meinung von Experten noch weiter steigern. Eine neue strategische Partnerschaft zwischen dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Deutschen Krebshilfe soll das große Potenzial der Prävention weiter ausschöpfen. An der Pressekonferenz zum Auftakt der Kooperation nahmen auch Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, sowie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn teil. Die Kooperation ist ein Beitrag des DKFZ und der Deutschen Krebshilfe zur Nationalen Dekade gegen Krebs.

Behandlung beim fortgeschrittenen kleinzelligen Lungenkrebs

Krebszellen des kleinzelligen Bronchialkarzinoms – auch SCLC für "small cell lung cancer" genannt – wachsen in der Regel schnell. Bei knapp zwei Drittel der Patienten wird die Erkrankung erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt. Bisher ist die Standartbehandlung in diesem Erkrankungsstadium die Chemotherapie. Betroffene können in Zukunft jedoch auch eine sogenannte Immuntherapie erhalten.

Genexpressionstest Oncotype DX bei Brustkrebs künftig Kassenleistung

Frauen mit Brustkrebs im Frühstadium bekommen den Genexpressionstest Oncotype DX künftig von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt – unter gewissen Voraussetzungen. Das geht aus dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hervor, der jetzt in Kraft getreten ist. Mit Hilfe des Tests lassen sich Aussagen über das Rückfallrisiko bei Brustkrebs treffen. Die Ergebnisse sind wichtig für die Frage, ob eine Chemotherapie im Anschluss an die Operation sinnvoll ist. Wie funktioniert der Test, für wen kommt er infrage und gibt es Alternativen? Der Krebsinformationsdienst beantwortet Ihnen die drei wichtigsten Fragen.

Vermeintliche Wundermittel bei Krebs: Was ist dran?

"Brokkoli killt Krebszellen", "Cannabis heilt Krebs" – immer wieder geistern Meldungen über Substanzen durch die Medien, die eine krebsheilende Wirkung haben sollen. Für viele Betroffene sind diese Nachrichten ein Hoffnungsschimmer. Vielleicht ist jetzt der Durchbruch im Kampf gegen Krebs gelungen und damit die Heilung in Reichweite – so der verständliche Gedanke. Doch in der Regel handelt es sich um allererste Hinweise auf einen möglichen medizinischen Nutzen gegen Krebs, die aus Tier- oder Zellkultur-Experimenten stammen oder aber um sehr frühe Stadien in der klinischen Entwicklung. Wirksamkeit, Sicherheit, Verträglichkeit und viele weitere relevante Fragestellungen sind noch nicht erforscht und geprüft. Die Problematik erläutert der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums an drei Beispielen.

Krebsinformationsdienst vor Ort: Schwerin, 24. August 2019

"Wie meistert man Nebenwirkungen der Krebstherapie?", unter dieser Frage lädt die Krebsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern am 24. August 2019 zum 6. Krebsinformationstag nach Schwerin ein. Die Veranstaltung richtet sich an Krebspatienten, Angehörige und interessierte Bürger. Los geht es um 09:30 Uhr im Plenarsaal des Landtages im Schloss Schwerin.Das zentrale Thema des Tages ist die Lebensqualität Krebsbetroffener: Auf dem Programm stehen Vorträge zu Fatigue, Bewegung und Sporttherapie, Nebenwirkungen moderner Krebstherapien, Schmerz und Krebs sowie den Auswirkungen auf das Blutbild und die Psyche. Nach den einzelnen Vorträgen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Fragen in der Diskussionsrunde zu stellen.Der Krebsinformationsdienst ist beim 6. Krebsinformationstag Mecklenburg-Vorpommern mit einem Informationsstand vertreten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne Ihre Fragen vor Ort und helfen Ihnen mit Informationsmaterial weiter.

Erweitertes Angebot: BRCA-Netzwerk – Hilfe bei erblichem Krebs

Seit über 10 Jahren informiert das BRCA-Netzwerk betroffene Familien über erblich bedingten Brustkrebs und Eierstockkrebs. Nun hat der Verein sein Angebot auf andere familiäre Krebserkrankungen erweitert. Dies wird unter anderem durch ein neues Logo mit zweifarbiger Schleife und einem geänderten Namenszusatz deutlich: "BRCA-Netzwerk e.V. – Hilfe bei familiären Krebserkrankungen".

Video: Ein Blick hinter die Kulissen des Krebsinformationsdienstes

Der Krebsinformationsdienst steht für wissenschaftlich fundierte, aktuelle und verständliche Informationen zum Thema Krebs. Er ist unabhängig und neutral und wie sein Träger, das Deutsche Krebsforschungszentrum, aus öffentlichen Geldern finanziert. Sein Ziel ist es, allen Menschen einen Zugang zu den Erkenntnissen aus der Krebsforschung und Medizin zu ermöglichen und als Wegweiser im Umgang mit der Krankheit und mit Sorgen im Alltag zu helfen. Egal ob am Telefon oder per E-Mail: Ein Team aus Ärztinnen und Ärzten steht Krebsbetroffenen, ihren Angehörigen, aber auch Interessierten und Fachleuten mit Rat und einem offenen Ohr zur Seite.

Was Musiktherapie Krebspatienten bringt

Eine Krebserkrankung belastet Betroffene nicht nur körperlich, sondern auch psychisch. Musik kann in dieser Situation helfen, zum Beispiel Ängste, Stress und Stimmungsschwankungen zu lindern. Das bestätigt der HTA-Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Der aktuelle Bericht bewertet die Ergebnisse mehrere Studien zu einer begleitenden Musiktherapie während der Krebsbehandlung.

Rückruf von Brustimplantaten: Informationen für Patientinnen mit Brustkrebs

Überall ist es in den Medien zu lesen: Der Hersteller Allergan hat sich entschlossen, den Verkauf spezieller Brustimplantate vorsorglich weltweit einzustellen. Hintergrund ist das vereinzelte Risiko für ein sehr seltenes Lymphom. Da den Krebsinformationsdienst bereits Anfragen dazu erreichen, beantworten wir Ihnen fünf wichtige Fragen dazu.

Promille-Höchstgrenze für Medikamente im Straßenverkehr?

Autofahren bedeutet auch für Krebspatienten Unabhängigkeit und Mobilität. Für Fahrten zum Arzt, ins Krankenhaus oder zur Arbeit sind sie oft auf ihren fahrbaren Untersatz angewiesen. Heikel kann das werden, wenn Medikamente im Spiel sind. Denn rund ein Fünftel aller zugelassenen Arzneimittel können nach den Angaben ihrer Hersteller die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums erläutert die Rechtslage: Was ist erlaubt, worauf ist zu achten und welche Alternativen bieten sich an?

Eine Zweitmeinung ist Krebspatienten wichtig

Muss eine belastende Operation unbedingt sein? Kann eine Strahlentherapie das Rückfallrisiko mindern? Ist eine Chemotherapie wirklich notwendig? Solche Fragen beschäftigen viele Betroffene, denn bei einer Krebserkrankung gibt es oft mehrere Behandlungswege. Eine zweite Meinung kann daher hilfreich sein. Der Krebsinformationsdienst erteilt selbst keine Zweitmeinung. Er berät aber, wie beim Wunsch nach einer zweiten Meinung vorgegangen werden kann. Und: Die Mitarbeiter unterstützen Patientinnen und Patienten am Telefon oder per E-Mail bei der Suche nach geeigneten Ansprechpartnern, wie zum Beispiel spezialisierten Ärzten oder Zentren.

Shisha-Rauchen: Ein ungesunder Freizeitspaß

Im Sommer sieht man sie an den Badeseen: junge Shisha-Raucher, die neben ihren Badesachen auch die Wasserpfeife mit ins Strandbad bringen. Ob sie sich dabei den gesundheitlichen Risiken ihrer Freizeitbeschäftigung bewusst sind, lässt sich nur vermuten. Harmlos ist der Rauch der Wasserpfeife, Shisha, Narghile oder Hookah auf jeden Fall nicht. Denn der Rauch der Wasserpfeife steht dem Rauch von Zigaretten in nichts nach. Er enthält neben Nikotin eine Vielzahl giftiger und auch krebserregender Substanzen. Beim Rauchen der Wasserpfeife gelangen diese in die Lunge und in den Blut-Kreislauf. Gefiltert wird der Rauch durch die Wasserpfeife nicht.

Superfood gegen Krebs – oft Augenwischerei

Schlank, fit und vor allem gesund – wer möchte das nicht sein? Dabei sollen "Superfoods" helfen. So bezeichnet die Werbung Lebensmittel, die aufgrund ihrer Nährstoffzusammensetzung besonders förderlich für Gesundheit und Wohlbefinden sein sollen. Häufig handelt es sich um exotische Pflanzen, wie Chiasamen, Açai- oder Gojibeeren, oft in getrockneter Form, als Püree oder Extrakt. Sie sollen nicht nur leistungsfähiger machen, den Alterungsprozess aufhalten und das Herz stärken – auch vor Krebs sollen diese Alleskönner schützen. Was ist so super am Superfood? Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums gibt Antwort.

Krebsinformationsdienst vor Ort: Kassel, 29. – 30. Juni 2019

Am 29. und 30. Juni 2019 findet in Kassel der 22. Bundesweite Patientenkongress der Deutschen Leukämie- und Lymphome Hilfe (DLH) statt. Besucherinnen und Besucher können an den zwei Tagen Vorträge zu Neuheiten bei der Diagnose und Behandlung von Leukämien und Lymphomen hören. Auch den Langzeitfolgen und der Nachsorge widmen sich die Referenten. Die Möglichkeit, eigene Erfahrungen auszutauschen, haben Teilnehmer bei der Kontaktbörse für Patienten. Für Angehörige bieten die Veranstalter eine separate Gesprächsgruppe an. Der Krebsinformationsdienst ist beim DLH-Patientenkongress mit einem Informationsstand vertreten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne Ihre Fragen vor Ort und helfen Ihnen mit Informationsmaterial weiter.

Jetzt neu: Einladungsverfahren zur Teilnahme an der Darmkrebsfrüherkennung – was steckt dahinter?

Am 01. Juli fällt der Startschuss. Alle gesetzlich krankenversicherten Männer und Frauen ab 50 Jahren erhalten von ihren Krankenkassen eine schriftliche Einladung zur Darmkrebs-Früherkennung. Ziel ist es, viele Menschen über die Chancen der Darmkrebs-Früherkennung zu informieren. Mit einer Telefonaktion am 25. und 26. Juni wollen der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums und die Stiftung LebensBlicke dabei helfen, offene Fragen zu klären. Unter 0800-420 30 40 beantworten Ärztinnen und Ärzte zusammen mit dem Gastroenterologen Professor Jürgen F. Riemann Fragen rund um das Thema Darmkrebsfrüherkennung.

Fronleichnam 2019: Erreichbarkeit des Krebsinformationsdienstes

Trotz Feiertag in einigen Bundesländern bleibt der Krebsinformationsdienst an Fronleichnam 2019 (Donnerstag, 20. Juni) telefonisch erreichbar.Sie können uns wie gewohnt zwischen 8 und 20 Uhr kostenfrei anrufen unter 0800 420 30 40. Oder Sie schreiben uns eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de (datensicheres Kontaktformular).

Krebsspezialisten: So finden Sie Ärzte und Krankenhäuser

Wie findet man gute Ärzte? Woran erkennt man ein gutes Krankenhaus? Diese Fragen tauchen bei einer Krebsdiagnose fast zwangsläufig auf. In seinen aktuellen Texten unter "Krebsärzte, Krebskliniken: Wie findet man Spezialisten?" erläutert der Krebsinformationsdienst Hintergründe, etwa, was sich hinter Fachbegriffen wie "Organkrebszentrum" oder "Onkologisches Spitzenzentrum" versteckt. Patientinnen und Patienten finden außerdem eine Checkliste, die ihnen bei der Suche nach guten Ansprechpartnern weiterhelfen kann. Krebspatientinnen und Krebspatienten möchten die bestmögliche Behandlung nach dem aktuellen Wissensstand bekommen. Doch für eine gute Betreuung gibt es weitere Voraussetzungen: Dazu gehört das Gefühl, gut aufgehoben zu sein und bei den Ärzten ein offenes Ohr für Fragen zu finden. Eine Rolle spielt auch, wie weit die Arztpraxis oder die Klinik von zu Hause entfernt sind und welche Wege man für Untersuchungen, Behandlungen oder Kontrolltermine auf sich nehmen muss.

Krebsinformationsdienst vor Ort: Dresden, 14. Juni 2019

Am Freitag, 14. Juni, zwischen 18 Uhr und 1 Uhr, findet die 17. Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften statt. Unter dem Motto "Wissenschaft statt Kissenschlacht" wird an 66 Standorten im gesamten Stadtgebiet das Spektrum der Wissenschaft und Forschung in Dresden für alle erlebbar. Insgesamt 690 Veranstaltungen hält die Wissenschaftsnacht für die Besucherinnen und Besucher bereit. Rund 240 davon haben interaktiven Charakter, das heißt sie animieren beispielsweise mit Experimenten zum Mit- und Selbermachen. Der Krebsinformationsdienst (KID) ist bei der Langen Nacht der Wissenschaften am Informationsstand des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Dresden vertreten. Der Stand befindet sich im Foyer des Medizinisch-Theoretischen Zentrums (MTZ). Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne vor Ort Ihre Fragen zu Krebs und helfen Ihnen mit Informationsmaterial weiter.

Pfingsten 2019: Erreichbarkeit des Krebsinformationsdienstes

Am Pfingstsonntag und Pfingstmontag 2019 ist der Krebsinformationsdienst telefonisch nicht zu erreichen.Am Samstag zuvor (8. Juni) sind wir aber wie gewohnt für Sie da: Sie erreichen uns telefonisch zwischen 8:00 und 20:00 Uhr unter 0800 420 30 40. Oder Sie schreiben uns eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de (datensicheres Kontaktformular).

Zielgerichtete Krebstherapie und ihre Nebenwirkungen

In der modernen Krebsbehandlung spielen sie eine zunehmend wichtige Rolle: Gezielte Krebstherapien können das Tumorwachstum eindämmen und dabei gesundes Gewebe schonen. Es gibt bereits einige zugelassene Medikamente, vor allem für Patientinnen und Patienten mit einer fortgeschrittenen Erkrankung. Meist werden sie in Kombination mit anderen Krebstherapien eingesetzt. Gemeinsam ist den zielgerichteten Medikamenten, dass sie in Vorgänge eingreifen, die für das Tumorwachstum wichtig sind – für gesunde Zellen aber nicht oder zumindest deutlich weniger. Bedeutet das, dass die Medikamente nebenwirkungsfrei oder zumindest nebenwirkungsarm sind? Leider ist das nicht so einfach zu sagen.

"Du kannst das Risiko ignorieren. Deine Lunge nicht."

"Du kannst das Risiko ignorieren. Deine Lunge nicht." – unter diesem Motto macht die Tabakkontrolle des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) zusammen mit dem AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN (ABNR) und der Deutschen Krebshilfe auf die gesundheitlichen Schäden des Konsums von Tabak- und neuartigen Nikotinprodukten aufmerksam.

Erreichbarkeit an Christi Himmelfahrt 2019

Am Donnerstag, den 30. Mai 2019, ist Christi Himmelfahrt, ein bundesweiter Feiertag. Der Telefondienst des Krebsinformationsdienstes ist an diesem Tag nicht zu erreichen. Ab Freitag, den 31. Mai, können Sie uns wieder wie gewohnt anrufen, unter der kostenfreien Rufnummer 0800 - 420 30 40, von 8 bis 20 Uhr. Gerne können Sie uns auch eine E-Mail schreiben an krebsinformationsdienst@dkfz.de. Über den Link erreichen Sie ein gesichertes Kontaktformular.

Kinder mit Leukämie – eine Herausforderung für die ganze Familie

Wird bei einem Kind Leukämie diagnostiziert, so hat das für die ganze Familie dramatische Veränderungen zur Folge. Neben den gesundheitlichen Sorgen, tun sich weitere Problemfelder auf: Wie kann der Alltag organisiert werden trotz hoher physischer und emotionaler Belastung? Wie lassen sich Beruf, Betreuung des kranken Kindes in der Klinik und die Fürsorge für die Geschwister vereinbaren und welche finanziellen Konsequenzen hat das? Zum Weltleukämietag am 28. Mai stellt das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) vor, wie Familien in dieser Ausnahmesituation aufgefangen werden können. Tipps zu sozialrechtlichen Fragestellungen bietet auch der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums.

Kinderwunsch bei Krebs: Einfrieren von Ei- und Samenzellen als Kassenleistung

Junge Menschen mit Krebs, die später einmal Kinder haben wollen, stehen mitunter vor einem Problem. Was, wenn die anstehende Krebstherapie die Fruchtbarkeit beeinträchtigt? Eine mögliche Lösung: das Einfrieren von Ei- und Samenzellen vor Therapiebeginn. Ist die Krebstherapie überstanden, lässt sich mit Hilfe der konservierten Zellen mit etwas Glück eine Schwangerschaft herbeiführen. Bisher mussten Betroffene die Kosten für die Kryokonservierung der Keimzellen jedoch selbst bezahlen. Was ändert sich? Das in Kraft getretene Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) schreibt die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen für die Kryokonservierung fest. Das gilt sowohl für Keimzellen als auch für Keimzellgewebe, aus dem die Keimzellen hervorgehen. Wer hat Anspruch? Voraussetzung ist, dass einem eine keimzellschädigende Therapie bevorsteht. Das Angebot steht Frauen bis zu einem Alter von 40 Jahren zu, bei Männern bis 50 Jahre. Eine untere Altersgrenze gibt es nicht, was auch Kinder und Jugendliche in die Regelung miteinbezieht. Wann ist es soweit? Bis die Gesetzesänderung in der Praxis ankommt, kann es noch etwas dauern. Der Gemeinsame Bundesausschuss muss eine Richtlinie erlassen und die Ärzte die Abrechnung der Leistungen klären. Bis dahin empfiehlt es sich, im Einzelfall bei der Krankenkasse nachzuhaken, ob sie die Kosten übernimmt.

Sommer – Sonne – sicher?

Wie jedes Jahr, wenn die Temperaturen steigen und sich das Leben wieder mehr draußen abspielt, stellen sich Viele die Frage: Gibt es nicht vielleicht doch eine gesunde Bräune? Die Antwort lautet nein – denn durch einen gebräunten Teint dauert es zwar länger, bis ein Sonnenbrand auftritt, das Hautkrebsrisiko besteht aber weiterhin. Auch führt häufiges Sonnenbaden zu einer vorzeitigen Hautalterung mit Falten und Pigmentflecken und für die Augen können Bindehautentzündung und langfristig Linsentrübung die Folgen sein. Dennoch lassen sich Sommer und Sonne genießen, vorausgesetzt, wir kennen die Gefahren und schützen uns angemessen.

Krebsgefahr am Arbeitsplatz

Schätzungen zufolge sind die Hälfte aller arbeitsbedingten Todesfälle in der EU auf Krebserkrankungen zurückzuführen. Dabei ist Lungenkrebs eine der führenden Todesursachen. Auslöser können krebserregende Stoffe sein. Die Krebsrichtlinie der EU soll Beschäftigte bestmöglich schützen. Aktuell wurden 13 weitere Stoffe, unter anderem auch Dieselabgase, in die Liste mit aufgenommen. Der Krebsinformationsdienst beantwortet Fragen zum Thema wissenschaftlich fundiert. Krebserregende Stoffe in der Arbeitswelt sind beim Krebsinformationsdienst immer wieder ein Thema. "Arbeit ist ein zentraler Teil unseres Lebens, wir verbringen viele Stunden an unserem Arbeitsplatz", so Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes im Deutschen Krebsforschungszentrum, "daher ist es nachvollziehbar, dass Menschen sich auch mit einer möglichen Krebsgefahr in ihrem beruflichen Umfeld auseinandersetzen." Der Krebsinformationsdienst beantwortet seit 33 Jahren alle Fragen zum Thema Krebs, telefonisch täglich von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr unter 0800-420 30 40 und per E-Mail unter krebsinformationsdienst@dkfz.de.

Vorsicht mit Nahrungsergänzungsmitteln während der Brustkrebstherapie

Wer während der Krebstherapie Nahrungsergänzungsmittel einnimmt, erhofft sich davon einen positiven Effekt auf die Gesundheit. Bei Präparaten, die antioxidativ wirken und als Radikalfänger dienen, ist jedoch Vorsicht geboten. Antioxidantien wie Selen, Zink und bestimmte Vitamine haben das Potential, freie Radikale im Körper unschädlich zu machen. Als freie Radikale bezeichnet man Atome oder Moleküle, die eine hohe Reaktionsbereitschaft haben. Sie entstehen beispielweise bei der Energiegewinnung im Körper oder durch Einflüsse aus der Umwelt, wie UV-Strahlung. Treten sie verstärkt auf, kann das dem Körper schaden. Fachleute sprechen dann von sogenanntem oxidativen Stress. Oxidativer Stress spielt aber sehr wahrscheinlich auch bei Krebstherapien wie einer Chemotherapie oder einer Bestrahlung eine wichtige Rolle. Wissenschaftler gehen davon aus, dass freie Radikale Tumorzellen schädigen können, so dass sie absterben. Die Einnahme großer Mengen an Antioxidantien kann diesen Effekt möglicherweise zunichtemachen. Schon länger empfehlen Fachleute daher, hohen Dosen Antioxidantien etwa in Form von Nahrungsergänzungsmitteln während einer Chemotherapie oder Strahlentherapie zu meiden.

Tag der Arbeit: Am 1. Mai 2019 ist der Krebsinformationsdienst nicht zu erreichen

Am Mittwoch, den 1. Mai 2019, dem Tag der Arbeit, macht der Krebsinformationsdienst eine Pause und ist nicht erreichbar. Tags darauf, am Donnerstag, den 2. Mai, sind wir wieder wie gewohnt für Sie da – am Telefon zwischen 8 und 20 Uhr kostenlos unter 0800 - 420 30 40. Sie können uns auch eine E-Mail über unser datensicheres Kontaktformular an krebsinformationsdienst@dkfz.de schreiben.

Ostern 2019: Erreichbarkeit des Krebsinformationsdienstes

Über Ostern ist der Krebsinformationsdienst an den folgenden Tagen nicht zu erreichen: Karfreitag (19. April) Ostersonntag (21. April) Ostermontag (22. April) Am Ostersamstag (20. April) sind wir aber am Telefon wie gewohnt zwischen 8:00 und 20:00 Uhr für Sie da, unter 0800 - 420 30 40. Sie können uns auch eine E-Mail schreiben an krebsinformationsdienst@dkfz.de (datensicheres Kontaktformular).

Elektromagnetische Wellen: Krebsrisiko durch Mobilfunk oder Stromleitungen?

Krebsrisiko durch "Elektrosmog" – ist das noch ein Thema? Im aktuellen Text "Handys, Mobilfunk, Elektrosmog – Diskussion um Krebsrisiko" bietet der Krebsinformationsdienst Hintergründe und nennt Linktipps zum Weiterlesen. Noch vor wenigen Jahren diskutierten Wissenschaftler, Politiker und auch viele besorgte Bürger über Krebs durch Hochspannungsleitungen oder das Telefonieren mit dem Handy. Die Internationale Krebsforschungsagentur IARC stufte elektromagnetische Felder bestimmter Frequenzbereiche als "vielleicht krebserregend" ein. Eine Zeitlang schien diese Diskussion  weitgehend verstummt: Ein Handy hat heute praktisch jeder, und die Mehrzahl aller Deutschen geht über moderne, leistungsstarke Smartphones auch ins Internet. In vielen Haushalten gehört die Mikrowelle zum Standard, man fährt mit elektrischen Straßenbahnen oder nutzt Strom für alle möglichen anderen Anwendungen. Ist das Krebsrisiko deshalb vom Tisch? Noch sind Wissenschaftlicher nicht ganz fertig mit dem Thema: Immer wieder sorgen neue Studien für Beachtung, in denen es um den Mobilfunk oder die Risiken anderer Quellen für elektromagnetische Strahlung geht. Aktuell sorgt beispielswiese der geplante Ausbau des Mobilfunknetzes (Stichwort 5G) für erneute Aufmerksamkeit.

Gesundheit digital

Die Suche nach Gesundheitsinformationen ist die dritthäufigste Onlineaktivität der Deutschen, so das Statistische Bundesamt. Es geht aber längst nicht mehr nur um Information. Patientenchats in den sozialen Netzwerken, Online-Beratung oder ärztliche Zweitmeinung per E-Mail, der Austausch von digitalen Gesundheitsdaten –die heute gängigen Online-Formate sind bunt, vielfältig und qualitativ sehr unterschiedlich. Chancen, aber auch Grenzen und Risiken dieser Entwicklung erläutert der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums an zwei Beispielen

Stammzelltransplantation: 2018 mehr als 7.000 Spender

Über 7.000 Spenden von Blutstammzellen gab es im Jahr 2018, das meldet das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD). Und die Zahlen der registrierten Spender steigt stetig. Die Deutschen zeigen dabei im Vergleich zu anderen europäischen Ländern eine besonders hohe Bereitschaft zur Spende: Derzeit sind in Deutschland zehn Prozent der Einwohner im Zentralregister erfasst, das sind über 8,4 Millionen potenzielle Spender. Von Stammzellspenden profitieren vor allem Patienten mit Leukämie oder einer anderen Krebserkrankung des blutbildenden Systems.

Krebsinformationsdienst vor Ort: Dresden, 6. April 2019

Das Tumorzentrum Dresden lädt gemeinsam mit der AOK PLUS am 6. April 2019 Patienten und Angehörige zu einem Informationstag ein. Das Motto lautet „Leben mit Krebs". Auf dem Programm stehen Vorträge zur modernen Krebschirurgie sowie zur onkologischen Rehabilitation und psychologischen Aspekten einer Krebserkrankung. Am Nachmittag haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Fragen von den Experten beantworten zu lassen. Veranstaltungsort ist das Medizinisch-Theoretische Zentrum in Dresden. Los geht es um 9:30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Der Krebsinformationsdienst ist beim 21. Informationstag des Tumorzentrums Dresden mit einem Informationsstand vertreten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne Ihre Fragen vor Ort und helfen Ihnen mit Informationsmaterial weiter.

Krebsinformationsdienst vor Ort: Heidelberg, 6. April 2019

Unter dem Motto "Strategien gegen Krebs" lädt das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg am 6. April 2019 Patienten, Angehörige und Interessierte zum 15. Heidelberger KrebsPatiententag ein. Auf dem Programm steht ein umfangreiches Informationsangebot: Wissenschaftler und Ärzte präsentieren in Vorträgen die neuesten Entwicklungen aus der Krebsmedizin, zum Beispiel zur Präzisionsbestrahlung, Tumorchirurgie oder Immuntherapie. In Fragerunden haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zudem die Möglichkeit, ihre Fragen individuell beantworten zu lassen. Veranstaltungsort ist das Hörsaalzentrum Chemie in Heidelberg. Los geht es um 10:00 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Der Krebsinformationsdienst ist beim 15. Heidelberger KrebsPatiententag mit einem Informationsstand vertreten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne Ihre Fragen vor Ort und helfen Ihnen mit Informationsmaterial weiter.

Geballtes Wissen zu Krebs für alle: 20 Jahre www.krebsinformationsdienst.de

Der offizielle Startschuss fiel am 30. März 1999. Die Internetseite des Krebsinformationsdienstes (KID), einer Abteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums, ging online. Heute nutzen monatlich rund 600.000 Besucher die Seite. Gefragte Themen sind Hintergründe zur Erkennung und Behandlung von Krebs, neue Therapieverfahren, aber auch Tipps zum Umgang mit der Erkrankung im Alltag. Alle, die sich vor Krebs schützen möchten, finden ausführliche Informationen über Präventionsmöglichkeiten. Das Erfolgsrezept der Seite, die für Fragen zu Krebs in Deutschland ihresgleichen sucht, sind wissenschaftlich fundierte Informationen, für jedermann verständlich aufbereitet.

Krebsinformationsdienst vor Ort: Esslingen, 30. März 2019

Das Cancer Center Esslingen (CCE) stellt sich vor: Am 30. März 2019 können sich Interessierte beim 3. Esslinger Tag gegen Krebs über die Versorgung von Krebspatienten am Klinikum Esslingen informieren. In mehreren Vorträgen erläutern Experten des onkologischen Zentrums moderne Bestrahlungsmethoden und innovative Operationsverfahren, beispielsweise bei Lungenkrebs. Außerdem geben sie einen Einblick in die Neuerungen der Behandlung, zum Beispiel bei Brustkrebs. Nach den Vorträgen stehen die Experten den Teilnehmern für Fragen zur Verfügung. Los geht es um 9:00 Uhr im Alten Rathaus in Esslingen am Neckar. Der Krebsinformationsdienst ist beim 3. Esslinger Tag gegen Krebs mit einem Informationsstand vertreten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne Ihre Fragen vor Ort und helfen Ihnen mit Informationsmaterial weiter.

Telefonaktion zur Darmkrebsvorsorge: Das waren die interessantesten Fragen

Am 7. und 8. März konnten Sie dem Krebsinformationsdienst alle Fragen stellen, die Sie zum Thema Darmkrebsvorsorge hatten. Bei der gemeinsamen Telefonaktion mit der Stiftung LebensBlicke wurden unsere Ärztinnen und Ärzte unterstützt von Prof. Jürgen F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung und Gastroenterologe. Verschiedene Fragen zur Früherkennung und Vorbeugung von Darmkrebs haben wir beantwortet. Aus dem bunten Spektrum an Themen haben wir einige interessante Fragen herausgesucht:

Das Krebsmedikament 5-FU auf dem Prüfstand

Besteht bei 5-Flourouracil – auch bekannt als 5-FU – die Gefahr lebensbedrohlicher Überdosierungen? Kann ein genetischer Test vor Behandlungsbeginn weiterhelfen? Diesen Fragen geht die europäische Arzneimittelbehörde EMA in einem sogenannten Risikobewertungsverfahren nach. Hier lesen Sie, was das bedeutet und warum das Verfahren eingeleitet wurde.

Krebsinformationsdienst vor Ort: Dresden, 12. März 2019

Gemeinsam mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden veranstaltet das Universitäts KrebsCentrum Dresden am 12. März 2019 den Tag der Krebsselbsthilfe und Patiententag. Auf dem Programm stehen Vorträge zur Versorgung von Krebspatienten sowie sozialrechtlichen Beratung und Krebsimmuntherapie. Auch Vertreter von Selbsthilfegruppen sind an dem Nachmittag dabei. Der Krebsinformationsdienst nimmt mit einem Informationsstand am Tag der Krebsselbsthilfe und Patiententag teil. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne Ihre Fragen vor Ort und helfen Ihnen mit Informationsmaterial weiter.

Krebs und Sexualität – ein doppeltes Tabu

Eine Krebserkrankung hinterlässt Spuren, körperliche und seelische. Für Patientinnen ist es manchmal schwer, über ihre Empfindungen und Ängste zu sprechen. Umso belastender kann es sein, die mit der Krankheit häufig einhergehende Beeinträchtigung der Sexualität in Worte zu fassen. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums bietet Unterstützung an – auch bei Fragen, die viele als heikel empfinden.

Chemotherapie für viele Krebspatienten immer noch unverzichtbar

Die Medien sind voll von Berichten über Erfolge von Immuntherapien und neuen Krebsbehandlungen mit molekularen zielgerichteten Wirkstoffen. Manch einer mag sich da fragen: Ist die nebenwirkungsreiche "Chemo" vielleicht verzichtbar? Was viele nicht wissen: Auch die neuen Verfahren haben unerwünschte Wirkungen. Außerdem kommen sie weder für jeden infrage, noch machen sie die Chemotherapie überflüssig. Die Chemotherapie ist aus der Behandlung von Krebs noch immer nicht wegzudenken.

Krebsinformationsdienst vor Ort: Berlin, 9. März 2019

Unter dem Motto "Gemeinsam Stärker" finde am 9. März 2019 der 2. Tag der Berliner Krebsselbsthilfe statt. Auf dem Programm stehen Vorträge zur Behandlung, Bewegung und Ernährung bei Krebs sowie zu sozialrechtlichen Aspekten der Erkrankung. Veranstaltungsort ist das Hauptgebäude der TU Berlin. Los geht es um 11 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei. Am Nachmittag bieten die Veranstalter Workshops und Seminare zu verschiedenen Themen an, wie zum Beispiel Achtsamkeit, Tanzen oder kreatives Schreiben. Auch zu Fatigue oder der Unterstützung für Angehörige gibt es Angebote. Interessierte können sich am Info-Point vor Ort für die Kurse anmelden. Veranstalter des Tages sind die Berliner Selbsthilfeorganisationen zusammen mit dem Vivantes Tumorzentrum, dem TumorZentrum Berlin und dem Charité Comprehensive Cancer Center. Schirmherrin ist die Berliner Krebsgesellschaft. Der Krebsinformationsdienst ist beim 2. Tag der Berliner Krebsselbsthilfe mit einem Infostand vertreten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne Ihre Fragen vor Ort und helfen Ihnen mit Informationsmaterial weiter.

Darmkrebsmonat März 2019

März ist Darmkrebsmonat. Dieser Aktionsmonat wird ausgerufen von der Felix Burda Stiftung, der Stiftung LebensBlicke und dem Netzwerk gegen Darmkrebs e.V.. Viele weitere Organisationen, Unternehmen, Städte, Kliniken und Privatpersonen engagieren sich ebenfalls im März. Das gemeinsame Ziel: Die Möglichkeiten zur Vorbeugung von Darmkrebs und die Früherkennungsangebote bekanntmachen. Das Motto der Felix Burda Stiftung lautet in diesem Jahr: "Es gibt kein zu jung für Darmkrebs. Rede mit Deiner Familie!". Damit sollen vor allem Betroffene angesprochen werden, bei denen ein familiäres Krebsrisiko vorliegen könnte.

Den Krebs überlebt, aber trotzdem nicht gesund

Die gute Nachricht: Immer mehr Menschen überstehen ihre Krebserkrankung. Sie werden geheilt oder können mit der Krankheit langfristig leben. Doch der Krebs selbst, wie auch seine Behandlung fordern oft ihren Tribut. Viele Betroffene leiden noch Jahre und Jahrzehnte später unter körperlichen, seelischen und sozialen Folgen, wie Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum aktuell erfasst haben. Experten fordern eine gesetzlich geregelte und umfassende Langzeit-Nachsorge für diese Menschen.

Darmkrebsvorsorge rettet Leben – Telefonaktion am 07. und 08. März 2019

Je eher erkannt, desto besser kann Darmkrebs geheilt oder durch die Entfernung von Krebsvorstufen sogar vermieden werden. Nun stehen bei der gesetzlichen Krebsvorsorge Verbesserungen an: Künftig haben Männer fünf Jahre früher, also bereits ab 50 Jahren, Anspruch auf eine Darmspiegelung. Voraussichtlich ab Juli 2019 werden darüber hinaus Versicherte von den Krankenkassen schriftlich zur Darmkrebsfrüherkennung eingeladen. Ziel der Neuerungen: Mehr Menschen sollen die Angebote nutzen – um ihre Gesundheit zu erhalten. Im Rahmen einer bundesweiten Telefonaktion vom Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Stiftung LebensBlicke beantworten am 07 und 08. März 2019 Ärztinnen und Ärzte alle Fragen rund um das Thema Darmkrebs.

Was ist Krebs?

Die Erkrankung Krebs macht vielen Menschen Angst. Dabei ist oft gar nicht klar: Was genau ist eigentlich Krebs? Wie entsteht er? Und wer erkrankt daran? Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums erklärt die grundlegenden Abläufe auf verständliche Weise. Auch andere Fragen zum Thema Krebs beantworten die Ärztinnen und Ärzte kostenlos telefonisch täglich von 8 bis 20 Uhr unter 0800-420 30 40 oder per E-Mail unter krebsinformationsdienst@dkfz.de.

Krebs – warum Sport und Bewegung schützen können

Was ist besser - viel bewegen im Alltag oder gezielt trainieren? Die Antwort der Experten: Beides ist gut, Hauptsache, man ist möglichst viel und regelmäßig aktiv. Das tut nicht nur dem Herz und der Figur gut. Bewegung und Sport senken auch das Krebsrisiko. Das gilt zwar nicht pauschal für alle Tumoren. Aber zumindest senkt man die Wahrscheinlichkeit, an einigen der häufigeren Krebsarten zu erkranken. Wie viel Bewegung muss es sein, damit man sich etwas davon versprechen darf? Der Krebsinformationsdienst hat für seinen neuen Text die internationalen Empfehlungen durchgesehen.

Gute Informationen: Für Menschen mit Krebs notwendig

Gute Informationen sind nicht nur wichtig, um Krebs zu vermeiden oder frühzeitig zu erkennen. Sie sind auch von großer Bedeutung, um Patientinnen und Patienten einen guten Umgang mit ihrer Erkrankung zu ermöglichen und damit zur bestmöglichen persönlichen Behandlung beizutragen. Das betonen der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (KID) und die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH), eine der größten Krebs-Selbsthilfeorganisationen in Deutschland, in einer gemeinsamen Erklärung.

Startschuss der Nationalen Dekade gegen Krebs

Krebserkrankungen möglichst verhindern, Heilungschancen durch neue Therapien verbessern, Lebenszeit und -qualität von Betroffenen erhöhen – das sind die Ziele der „Nationalen Dekade gegen den Krebs". Heute ist der Startschuss für die Initiative unter Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefallen.

Wellness bei Krebs – Genießen mit Vorsicht

Es regnet und schneit und der Wind bläst eiskalt. Vor allem in der dunklen Jahreszeit haben Wellness-Oasen mit Angeboten aller Art Hochkonjunktur. Ob Rotlicht, Fangopackung, Thermalbad oder eine Massage mit ätherischen Ölen – der Körper fühlt sich danach entspannt und wohlig warm. Auch viele Krebspatienten wünschen sich diese Behaglichkeit, sind aber häufig unsicher, ob dies in ihrer Situation ratsam ist. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums erläutert das Für und Wider.

Achtung Wechselwirkung: Zielgerichtete Krebstherapie und Magensäureblocker

Eine aktuelle Studie bestätigt: Bestimmte zielgerichtete Krebsmedikamente mit Magensäureblockern – sogenannten Protonenpumpenhemmern – zu kombinieren, ist keine gute Idee. Doch warum ist das für Krebspatientinnen und Krebspatienten relevant? Einige Betroffene erhalten Verordnungen für sogenannte Tyrosinkinasehemmer. Diese Arzneimittel hemmen die Signalübertragung in Krebszellen und bremsen so das Tumorwachstum. Betroffene nehmen sie in der Regel zu Hause ein. Denn: Tyrosinkinasehemmer werden als Tabletten geschluckt. Nicht immer bekommt der behandelnde Arzt mit, wenn Betroffene zusätzlich rezeptfreie Arzneimittel, wie etwa ein "Magenschutz"-Mittel einnehmen. Doch Tyrosinkinasehemmer zeigen oft Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln. Daraus kann sich ein Risiko ergeben, dessen sich viele nicht bewusst sind.

Krebsinformationsdienst vor Ort: Karlsruhe, 26. Januar 2019

Unter dem Motto "Aktuelles aus der Krebsmedizin" lädt die Deutsche Krebshilfe am Samstag, den 26. Januar 2019, zum Patientenkongress nach Karlsruhe ein. Veranstaltungsort ist das Leonardo Hotel Karlsruhe. Die Teilnahme am Kongress ist kostenlos. Einlass ist ab 9:30 Uhr. Los geht es um 10:00 Uhr. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Vorträge zu verschiedenen Krebsarten wie Darmkrebs, Brustkrebs und Prostatakrebs, aber auch Leukämien, Blasenkrebs oder Kehlkopfkrebs und weitere. Ein Augenmerk liegt zudem auf der Lebensqualität bei Krebs und dem Angebot psychosozialer Krebsberatungsstellen. Bei einem offenen Dialog mit Ärzten haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer außerdem die Möglichkeit, die medizinische Versorgung in der Region zu diskutieren. Ausgerichtet wird der Patientenkongress von der Tagungsschmiede der Stiftung Deutsche Leukämie- und Lymphom-Hilfe. Aus organisatorischen Gründen bittet der Veranstalter die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darum, sich für den Kongress anzumelden. Eine Anmeldekarte ist im Info-Flyer enthalten. Der Krebsinformationsdienst ist beim Patientenkongress in Karlsruhe mit einem Informationsstand vertreten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne Ihre Fragen vor Ort und helfen Ihnen mit Informationsmaterial weiter.

Früherkennungsuntersuchungen: Krebs rechtzeitig erkennen

In Deutschland gibt es ein gesetzliches Krebsfrüherkennungsprogramm. Es umfasst Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen für fünf verschiedene Krebsarten: Brustkrebs, Darmkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Hautkrebs und Prostatakrebs. Ziel des Programms ist es, die Krebssterblichkeit in Deutschland zu senken. Denn wenn ein Tumor frühzeitig erkannt wird, können Ärzte Betroffene unter Umständen besser behandeln. Bei einigen Krebsarten lassen sich sogar Zellveränderungen erkennen, die als Vorstufen von Krebs gelten. Werden diese entfernt, entsteht ein Tumor erst gar nicht. Die Krankenversicherungen übernehmen daher die Kosten für die Untersuchungen, die zur Krebsvorsorge und Krebsfrüherkennung notwendig sind. Zum Schutz vor Krebs können alle Frauen und Männer ab einem festgelegten Alter daran teilnehmen.

Krebs: Das sollten Patienten bei der Behandlungswahl wissen

Eine Krebsdiagnose ist in der Regel kein Notfall. Betroffene haben genügend Zeit, sich nach der Diagnose in Ruhe zu überlegen, wie es weitergeht. Diese Zeit steht einem zu. Ist der erste Schock überwunden, kann man sie dazu nutzen, sich über die Erkrankung zu informieren und sich auf die Behandlung vorzubereiten.

Öffnungszeiten 6.1.2019: Der Krebsinformationsdienst ist an Dreikönig erreichbar

Sie haben Fragen zu Krebs? Wir sind für Sie da, auch an Heilige Drei Könige: Der 6. Januar ist in einigen Bundesländern traditionell ein Feiertag. In diesem Jahr fällt der Dreikönigstag zudem auf einen Sonntag. Der Krebsinformationsdienst bleibt trotzdem erreichbar: von 8:00 bis 20:00 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 - 420 30 40 oder per Email an krebsinformationsdienst@dkfz.de (es öffnet sich ein gesichertes Kontaktformular).