© Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

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Zeitungsstapel © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Aktuelle Meldungen zum Thema Krebs

Für Patienten, Angehörige und alle Interessierten

Was gibt es Neues zum Thema Krebs? In der Rubrik "Aktuelles" finden Sie einen Überblick über aktuelle Entwicklungen.
Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums bietet Hintergründe zu neuen Untersuchungs- oder Behandlungsverfahren. Was wirklich dran ist an Forschungsergebnissen, die in den Medien diskutiert werden, können Sie ebenfalls hier finden. Wir stellen Ihnen außerdem unsere neuen Broschüren und Informationsblätter vor, und wir sagen Ihnen, bei welchen Veranstaltungen innerhalb Deutschlands Sie den Krebsinformationsdienst und seine Mitarbeiter persönlich kennen lernen können.

Sie haben Fragen zu Krebs? Wir sind für Sie da - am Telefon und per E-Mail nehmen wir uns Zeit für Sie und stellen Informationen auch ganz individuell für Sie zusammen.

Darmkrebsvorsorge rettet Leben – Telefonaktion am 07. und 08. März 2019

Je eher erkannt, desto besser kann Darmkrebs geheilt oder durch die Entfernung von Krebsvorstufen sogar vermieden werden. Nun stehen bei der gesetzlichen Krebsvorsorge Verbesserungen an: Künftig haben Männer fünf Jahre früher, also bereits ab 50 Jahren, Anspruch auf eine Darmspiegelung. Voraussichtlich ab Juli 2019 werden darüber hinaus Versicherte von den Krankenkassen schriftlich zur Darmkrebsfrüherkennung eingeladen. Ziel der Neuerungen: Mehr Menschen sollen die Angebote nutzen – um ihre Gesundheit zu erhalten. Im Rahmen einer bundesweiten Telefonaktion vom Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Stiftung LebensBlicke beantworten am 07 und 08. März 2019 Ärztinnen und Ärzte alle Fragen rund um das Thema Darmkrebs.

Was ist Krebs?

Die Erkrankung Krebs macht vielen Menschen Angst. Dabei ist oft gar nicht klar: Was genau ist eigentlich Krebs? Wie entsteht er? Und wer erkrankt daran? Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums erklärt die grundlegenden Abläufe auf verständliche Weise. Auch andere Fragen zum Thema Krebs beantworten die Ärztinnen und Ärzte kostenlos telefonisch täglich von 8 bis 20 Uhr unter 0800-420 30 40 oder per E-Mail unter krebsinformationsdienst@dkfz.de.

Krebs – warum Sport und Bewegung schützen können

Was ist besser - viel bewegen im Alltag oder gezielt trainieren? Die Antwort der Experten: Beides ist gut, Hauptsache, man ist möglichst viel und regelmäßig aktiv. Das tut nicht nur dem Herz und der Figur gut. Bewegung und Sport senken auch das Krebsrisiko. Das gilt zwar nicht pauschal für alle Tumoren. Aber zumindest senkt man die Wahrscheinlichkeit, an einigen der häufigeren Krebsarten zu erkranken. Wie viel Bewegung muss es sein, damit man sich etwas davon versprechen darf? Der Krebsinformationsdienst hat für seinen neuen Text die internationalen Empfehlungen durchgesehen.

Gute Informationen: Für Menschen mit Krebs notwendig

Gute Informationen sind nicht nur wichtig, um Krebs zu vermeiden oder frühzeitig zu erkennen. Sie sind auch von großer Bedeutung, um Patientinnen und Patienten einen guten Umgang mit ihrer Erkrankung zu ermöglichen und damit zur bestmöglichen persönlichen Behandlung beizutragen. Das betonen der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (KID) und die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH), eine der größten Krebs-Selbsthilfeorganisationen in Deutschland, in einer gemeinsamen Erklärung.

Startschuss der Nationalen Dekade gegen Krebs

Krebserkrankungen möglichst verhindern, Heilungschancen durch neue Therapien verbessern, Lebenszeit und -qualität von Betroffenen erhöhen – das sind die Ziele der „Nationalen Dekade gegen den Krebs". Heute ist der Startschuss für die Initiative unter Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefallen.

Wellness bei Krebs – Genießen mit Vorsicht

Es regnet und schneit und der Wind bläst eiskalt. Vor allem in der dunklen Jahreszeit haben Wellness-Oasen mit Angeboten aller Art Hochkonjunktur. Ob Rotlicht, Fangopackung, Thermalbad oder eine Massage mit ätherischen Ölen – der Körper fühlt sich danach entspannt und wohlig warm. Auch viele Krebspatienten wünschen sich diese Behaglichkeit, sind aber häufig unsicher, ob dies in ihrer Situation ratsam ist. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums erläutert das Für und Wider.

Achtung Wechselwirkung: Zielgerichtete Krebstherapie und Magensäureblocker

Eine aktuelle Studie bestätigt: Bestimmte zielgerichtete Krebsmedikamente mit Magensäureblockern – sogenannten Protonenpumpenhemmern – zu kombinieren, ist keine gute Idee. Doch warum ist das für Krebspatientinnen und Krebspatienten relevant? Einige Betroffene erhalten Verordnungen für sogenannte Tyrosinkinasehemmer. Diese Arzneimittel hemmen die Signalübertragung in Krebszellen und bremsen so das Tumorwachstum. Betroffene nehmen sie in der Regel zu Hause ein. Denn: Tyrosinkinasehemmer werden als Tabletten geschluckt. Nicht immer bekommt der behandelnde Arzt mit, wenn Betroffene zusätzlich rezeptfreie Arzneimittel, wie etwa ein "Magenschutz"-Mittel einnehmen. Doch Tyrosinkinasehemmer zeigen oft Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln. Daraus kann sich ein Risiko ergeben, dessen sich viele nicht bewusst sind.

Krebsinformationsdienst vor Ort: Karlsruhe, 26. Januar 2019

Unter dem Motto "Aktuelles aus der Krebsmedizin" lädt die Deutsche Krebshilfe am Samstag, den 26. Januar 2019, zum Patientenkongress nach Karlsruhe ein. Veranstaltungsort ist das Leonardo Hotel Karlsruhe. Die Teilnahme am Kongress ist kostenlos. Einlass ist ab 9:30 Uhr. Los geht es um 10:00 Uhr. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Vorträge zu verschiedenen Krebsarten wie Darmkrebs, Brustkrebs und Prostatakrebs, aber auch Leukämien, Blasenkrebs oder Kehlkopfkrebs und weitere. Ein Augenmerk liegt zudem auf der Lebensqualität bei Krebs und dem Angebot psychosozialer Krebsberatungsstellen. Bei einem offenen Dialog mit Ärzten haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer außerdem die Möglichkeit, die medizinische Versorgung in der Region zu diskutieren. Ausgerichtet wird der Patientenkongress von der Tagungsschmiede der Stiftung Deutsche Leukämie- und Lymphom-Hilfe. Aus organisatorischen Gründen bittet der Veranstalter die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darum, sich für den Kongress anzumelden. Eine Anmeldekarte ist im Info-Flyer enthalten. Der Krebsinformationsdienst ist beim Patientenkongress in Karlsruhe mit einem Informationsstand vertreten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne Ihre Fragen vor Ort und helfen Ihnen mit Informationsmaterial weiter.

Früherkennungsuntersuchungen: Krebs rechtzeitig erkennen

In Deutschland gibt es ein gesetzliches Krebsfrüherkennungsprogramm. Es umfasst Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen für fünf verschiedene Krebsarten: Brustkrebs, Darmkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Hautkrebs und Prostatakrebs. Ziel des Programms ist es, die Krebssterblichkeit in Deutschland zu senken. Denn wenn ein Tumor frühzeitig erkannt wird, können Ärzte Betroffene unter Umständen besser behandeln. Bei einigen Krebsarten lassen sich sogar Zellveränderungen erkennen, die als Vorstufen von Krebs gelten. Werden diese entfernt, entsteht ein Tumor erst gar nicht. Die Krankenversicherungen übernehmen daher die Kosten für die Untersuchungen, die zur Krebsvorsorge und Krebsfrüherkennung notwendig sind. Zum Schutz vor Krebs können alle Frauen und Männer ab einem festgelegten Alter daran teilnehmen.

Krebs: Das sollten Patienten bei der Behandlungswahl wissen

Eine Krebsdiagnose ist in der Regel kein Notfall. Betroffene haben genügend Zeit, sich nach der Diagnose in Ruhe zu überlegen, wie es weitergeht. Diese Zeit steht einem zu. Ist der erste Schock überwunden, kann man sie dazu nutzen, sich über die Erkrankung zu informieren und sich auf die Behandlung vorzubereiten.

Öffnungszeiten 6.1.2019: Der Krebsinformationsdienst ist an Dreikönig erreichbar

Sie haben Fragen zu Krebs? Wir sind für Sie da, auch an Heilige Drei Könige: Der 6. Januar ist in einigen Bundesländern traditionell ein Feiertag. In diesem Jahr fällt der Dreikönigstag zudem auf einen Sonntag. Der Krebsinformationsdienst bleibt trotzdem erreichbar: von 8:00 bis 20:00 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 - 420 30 40 oder per Email an krebsinformationsdienst@dkfz.de (es öffnet sich ein gesichertes Kontaktformular).