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Patientenleitlinie "Supportive Therapie": Rückmeldung erwünscht

Bis zum 6. September 2017 dürfen Krebspatienten, Interessierte und Experten ihr Feedback einreichen

Zu welchen belastenden Begleiterscheinungen und Nebenwirkungen kann es während einer Krebsbehandlung kommen? Welche Beschwerden verursacht die Krebserkrankung selbst? Was lässt sich tun, um diese unerwünschten Folgen zu verhindern oder zu lindern? Antworten auf diese Fragen soll in Zukunft die Patientenleitlinie "Supportive Therapie – Vorbeugung und Behandlung von Nebenwirkungen einer Krebstherapie" bieten.

Betroffene und Selbsthilfeorganisationen sowie Interessierte aus Fachkreisen können den Entwurf der Patientenleitlinie kostenfrei herunterladen und begutachten. Bis zum 6. September 2017 besteht die Möglichkeit, diese Fassung zu kommentieren, Verbesserungsvorschläge zu machen oder Ergänzungen vorzuschlagen.

Allgemeinverständliche Version der Leitlinie

Screenshot Patientenleitlinie Supportive Therapie © Leitlinienprogramm Onkologie
Screenshot Patientenleitlinie Supportive Therapie © Leitlinienprogramm Onkologie

Die Patientenleitlinie "Supportive Therapie – Vorbeugung und Behandlung von Nebenwirkungen einer Krebstherapie" ist eine allgemeinverständliche Version der medizinischen S3-Leitlinie "Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen". Sie bietet Informationen darüber, wie sich belastende Beschwerden verhindern und lindern lassen, wie etwa Übelkeit und Erbrechen, Beschwerden im Mund, Hautprobleme, Knochen- und Lungenbeschwerden und weitere. Dieses Wissen soll es Betroffenen ermöglichen, aktiv an der Behandlung mitzuwirken.

Die Patientenleitlinie basiert – wie die Leitlinie für Ärzte – auf dem aktuell verfügbaren Wissen zur supportiven Therapie. Entwickelt wurde die Patientenleitlinie im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie, das gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH) getragen wird. Ziel ist die Verbesserung der Versorgung krebskranker Menschen.