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Gebärmutterkrebszellen im Elektronenmikroskop, Foto: STEVE GSCHMEISSNER/Getty Images © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Mehr wissen: Adressen, Links, Broschüren, Fachinformationen

Weiterführende Informationen zum Endometriumkarzinom auf einen Blick

In diesem Text bietet der Krebsinformationsdienst Patientinnen mit einem Endometriumkarzinom und allen Interessierten eine Auswahl von Ansprechpartnern und weiteren Informationen zum Endometriumkarzinom. Fachkreise finden Hinweise auf wissenschaftliche Quellen.

Wer Fragen zum Endometriumkarzinomen hat, für den ist der Krebsinformationsdienst da. Er steht Ratsuchenden am Telefon täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 – 420 30 40 zur Verfügung, oder per E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de. Eine gesicherte Verbindung bietet ein Kontaktformular.

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Arzt und Klinik: Ansprechpartner finden

Wo und von wem sollte man sich am besten behandeln lassen? Für Patientinnen mit einem Endometriumkarzinom ist neben dem Hausarzt in erster Linie der Frauenarzt wichtiger Ansprechpartner. Beide helfen, bei der Suche nach einer geeigneten Klinik. Die Operation eines Endometriumkarzinoms sollte in einem Krankenhaus erfolgen, das Erfahrung in der Behandlung dieser Erkrankung hat. Dazu gehören viele große Krankenhäuser, Krebszentren oder als Organzentrum zertifizierte Fachabteilungen. Eine Hilfestellung bei der Suche nach guten Ansprechpartnern bietet der Krebsinformationsdienst in folgenden Texten:

Im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft finden sich unter www.oncomap.de die Adressen der zertifizierten gynäkologischen Krebszentren. Es gibt jedoch auch größere Krankenhäuser mit viel Erfahrung, die noch keine entsprechende Zertifizierung beantragt haben. Hier hilft im Zweifelsfall die Nachfrage durch den einweisenden Arzt weiter.

Selbsthilfegruppen: Betroffene unterstützen sich gegenseitig

Eine deutschlandweite, unabhängige Selbsthilfeorganisation zu Endometriumkarzinom, ist dem Krebsinformationsdienst im Sommer 2012 nicht bekannt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass nicht in einzelnen Bundesländern oder Städten entsprechende Initiativen existieren.

  • Über regionale Selbsthilfegruppen informieren beispielsweise die örtlichen Krebsberatungsstellen.
  • Viele Selbsthilfegruppen sind nicht auf eine Tumorart festgelegt. Dazu zählt beispielsweise die Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. unter www.frauenselbsthilfe.de. Adressen von Patientenorganisationen finden sich in der Rubrik "Wegweiser" unter "Adressen und Links" und dort unter dem Stichwort Selbsthilfeorganisationen.
  • Für Frauen, die nach der Behandlung Probleme mit der Kontrolle von Urin oder Stuhl haben, bietet die Deutsche Kontinenzgesellschaft Information und Unterstützung unter www.kontinenz-gesellschaft.de.
  • Informationen für Frauen mit einem Stoma bietet die Deutsche ILCO e.V., Informationen und Kontakte unter www.ilco.de.

Professionelle Hilfe bei der Krankheitsbewältigung

Krebsberatungsstellen: Hilfe im Alltag

In vielen Städten und Gemeinden gibt es psychosoziale Krebsberatungsstellen. Sie helfen Krebspatienten, sich mit ihrer veränderten Lebenssituation auseinanderzusetzen. Darüber hinaus bieten sie Patienten und ihren Angehörigen Informationen und Rat in praktischen Fragen. In Krebsberatungsstellen sind Menschen aus verschiedenen Berufsgruppen tätig, die Erfahrung in der Beratung von Krebsbetroffenen haben. Eine bundesweite Liste entsprechender Angebote hat der Krebsinformationsdienst in der Rubrik Wegweiser unter Adressen und Links und dort unter dem Stichwort Krebsberatungsstellen zusammengestellt.

Psychotherapeutische Unterstützung für Krebsbetroffene

Psychotherapeutisch arbeitende Psychoonkologen sind Ärzte oder Psychologen, die sich auf die Behandlung und Beratung von Krebspatienten spezialisiert haben. Sie helfen belasteten Patienten, mit Ängsten und Trauer umzugehen und bieten ihnen seelische Unterstützung. Der Krebsinformationsdienst hat eine Liste von Psychoonkologen zusammengestellt, die ambulant psychotherapeutisch arbeiten. Weitere psychoonkologische Hilfen werden auch in Rehabilitationskliniken und in vielen Akut-Krankenhäusern angeboten. Insbesondere zertifizierte onkologische Behandlungszentren müssen ein solches Angebot für ihre Patienten vorhalten.

Weitere Ansprechpartner: Kliniksozialdienst, Kranken- und Rentenversicherung

Kliniksozialdienste

Kliniksozialdienste sind Ansprechpartner für ambulant oder stationär in einem Krankenhaus behandelte Patienten. Sie beraten zu allen sozialrechtlichen Fragen, zum Beispiel zur Krankenversicherung oder zur Beantragung von Rehabilitationsmaßnahmen. Sie helfen auch weiter, wenn Patienten befürchten, durch die Erkrankung in eine finanzielle oder anders geartete Notlage zu geraten, oder wenn die Situation am Arbeitsplatz geklärt werden muss. Außerdem können sie über die Anerkennung einer Schwerbehinderung informieren und bei der Antragstellung helfen. Termine mit dem Kliniksozialdienst können Patienten über die Stationsleitung oder die Ärzte ausmachen.

Krankenversicherungen

Die Krankenversicherungen sind Ansprechpartner bei Fragen zur Kostenübernahme von medizinischen Leistungen (Arzt- und Klinikkosten, psychoonkologische Begleitung, Medikamente, Heil- und Hilfsmittel, häusliche Krankenpflege) und bei Fragen zu Zuzahlungen, die Patienten selbst leisten müssen, zur gesetzlichen Pflegeversicherung und zur medizinischen Rehabilitation. Ansprechpartner sind die jeweils zuständigen Geschäftsstellen. Die meisten Krankenversicherungen informieren heute auch im Internet oder über ihre zentralen Service-Telefone.

Rentenversicherung

Die gesetzliche Rentenversicherung ist Ansprechpartner in vielen Rehabilitationsfragen, etwa wenn es um die Rückkehr ins Arbeitsleben oder um Rentenfragen geht.

  • Die nächstgelegene Geschäftsstelle kann man den Rentenversicherungsunterlagen entnehmen. Ansprechpartner sind außerdem die gemeinsam mit den Krankenkassen getragenen Servicestellen REHA, eine Adressliste im Internet unter www.reha-servicestellen.de.
  • Zentrale kostenlose Telefonnummer der Deutschen Rentenversicherung: 0800 - 1 000 48 00
  • Im Internet: www.deutsche-rentenversicherung.de

Zum Weiterlesen: Broschüren für Patienten, Angehörige und Interessierte

Fachinformationen: Quellen und Literatur für Interessierte und Fachkreise (Auswahl, Stand 06/2012)