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Antikörper, Foto: Ingram Publishing/Getty Images © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Immunsystem und Krebs: Vorbeugung, Behandlung, Nachsorge

Häufig gestellte Fragen, wichtige Antworten

Kann ich mein Immunsystem stärken, um mich vor Krebs zu schützen? Ist die Immunabwehr nach einer Krebserkrankung auf Dauer geschwächt? Wie riskant ist eine Grippeimpfung für Krebspatienten?
Der folgende Text bietet erste Antworten auf Fragen, die Gesunde, aber auch Krebspatienten, ihre Familie und Freunde häufig an den Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums richten. Trotzdem ersetzt der Text keinesfalls das klärende Gespräch mit den zuständigen Ärzten, wenn es um konkrete Behandlungsentscheidungen geht.
Fachkreise finden Hinweise auf weiterführende Informationen und genutzte Quellen.

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Vorbeugung: Schützt ein starkes Immunsystem vor Krebs?

Viele Menschen gehen davon aus, dass ein starkes Immunsystem nicht nur vor Infektionen, sondern auch vor Krebs schützt. Für sie folgt daraus: Bei Krebspatienten habe das Immunsystem versagt. Die Zusammenhänge zwischen Krebswachstum und körpereigener Abwehr sind jedoch weit komplexer als früher angenommen. Bisher gibt es keinen wissenschaftlich anerkannten Beleg dafür, dass eine pauschale "Immunstärkung" vor Krebs schützt.

Immunologen erwarten dies auch gar nicht, und sie warnen vor Risiken: Würde man das Immunsystem zu insgesamt höherer Leistung "ankurbeln", würde auch das Risiko für Autoimmunerkrankungen steigen. Viele der Mittel, die rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind, und viele andere der angebotenen Verfahren zur Immunstärkung sind Methoden ohne wissenschaftlichen Wirkungsnachweis - es steht nicht einmal fest, dass sie vor Infektionen schützen. Nach bisherigen Erkenntnissen schützt eine Immunstärkung auch nicht vor Rückfällen oder Metastasen.

Vorbeugung: Wie sieht es mit Schutzimpfungen gegen Krebsviren aus?

Einige Viren können die Zelle zu unkontrolliertem Wachstum anregen und die Entstehung von Krebs fördern. Schutzimpfungen gegen eine Infektion mit diesen Viren helfen, dass solche Krebsarten in Zukunft nicht mehr so häufig auftreten. Mehr Informationen zu diesem Thema hat der Krebsinformationsdienst in einem eigenen Text zusammengestellt: "Viren und Krebs: Können Impfungen schützen?".

Vorbeugung: Kann ich mein Immunsystem durch Bewegung stärken?

Sport und Bewegung spielen sowohl bei der Vorbeugung von Krebs als auch für Patienten in der Nachsorge eine wichtige Rolle. Menschen, die sich viel bewegen, erkranken statistisch gesehen seltener als die Durchschnittsbevölkerung an Dick- und Enddarmkrebs oder Brustkrebs. Bei weiteren Tumorarten besteht ebenfalls ein Zusammenhang, wenn auch weniger ausgeprägt oder wissenschaftlich noch nicht zweifelsfrei gesichert. Bewegung gilt vor allem auch als wichtiger Faktor in der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Problemen, sie schützt vor Knochen- und Muskelabbau, Diabetes und vielen weiteren Erkrankungen.
Die dahinter stehenden Mechanismen sind noch nicht im Detail bekannt. Ein immunstimulierender Effekt von Sport besteht zwar, er gilt aber heute als weniger wichtig für die Krebsvorbeugung. Wahrscheinlich kommt die positive Wirkung eher über die Energiebilanz zustande: Menschen mit viel Bewegung sind seltener übergewichtig und weisen weniger gewichts- und ernährungsbedingte Stoffwechselprobleme auf. Noch besteht zu diesen Fragen aber viel Forschungsbedarf.

Was Gesunden im Rahmen der Krebsvorbeugung zum Thema Sport empfohlen wird, hat der Krebsinformationsdienst im Text "Sport und Bewegung in der Krebsvorbeugung" zusammengestellt.

Auch Krebspatienten profitieren von Bewegung. Besonders auf den allgemeinen Gesundheitszustand und auf Fatigue wirkt sich Bewegung günstig aus, auch hier ist die Rolle des Immunsystems nicht genau bekannt. Patienten finden Informationen zum Thema Sport im Text "Sport und Bewegung: Unterstützung für Krebspatienten".

Während der Behandlung: Was müssen Krebspatienten wegen ihrer Immunabwehr beachten?

Ist eine Krebserkrankung überstanden und liegt die Behandlung einige Zeit zurück, müssen sich die meisten Krebspatienten kaum Sorgen um ihr Immunsystem machen. Es schützt sie in der Regel wie vor der Erkrankung gegen Krankheitserreger wie Viren, Bakterien oder Pilze. In den aktuellen Leitlinien zur Krebsbehandlung haben Experten einer Immunstärkung deshalb auch keinen Stellenwert eingeräumt. Auch spielt kein Einziges der frei verkäuflichen Präparate zur Immunstärkung in solchen Fachempfehlungen eine Rolle. Etwas anderes sind Schutzimpfungen oder das Auffrischen länger zurückliegender Impfungen: Sie tragen wesentlich zum Schutz vor Infektionen mit den Krankheitserregern bei, gegen die sich die Impfung richtet.

Rund um eine Operation müssen Patienten durch besondere Hygiene vor Infektionen geschützt werden.

Wie sieht es bei Chemotherapie mit der Immunabwehr aus? Patienten sind während und kurz nach einer Chemotherapie tatsächlich meist anfälliger gegenüber Infektionen durch Krankheitserreger. Auch eine sehr umfangreiche und belastende Bestrahlung wirkt sich auf das Immunsystem aus. Ein höheres Infektionsrisiko tragen auch Krebspatienten, deren Allgemeinzustand stark eingeschränkt ist, zum Beispiel nach Gewichtsverlust oder bei Bettlägerigkeit.

Wie gefährdet Betroffene sind, lässt sich an der Zahl ihrer weißen Blutkörperchen ablesen. Die Kontrolle des Blutbildes gehört daher zur Überwachung bei belastenden Behandlungen automatisch hinzu. Ist die Immunabwehr eingeschränkt, erhalten Krebspatienten von ihren Ärzten entsprechende Verhaltensmaßregeln, um sich so gut wie möglich schützen zu können.

Mehr Informationen zum Schutz vor Infektionen während der Behandlung hat der Krebsinformationsdienst im Kapitel "Fieber und Infektionen bei Krebs" zusammengestellt.

Schutzimpfungen: Kann ich mich während meiner Krebserkrankung impfen lassen?

Krebspatienten haben manchmal Bedenken gegen eine Impfung: Sie befürchten eine Beeinflussung der Grunderkrankung oder eine zu starke Belastung des Immunsystems. Für eine solche Befürchtung besteht jedoch bei den meisten Patienten kein Anlass. Bisher ist nicht nachgewiesen, dass Impfungen Krebserkrankungen fördern oder verschlechtern.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut (RKI, www.rki.de) weist seit längerem darauf hin, dass gerade Menschen mit schweren beziehungsweise chronischen Erkrankungen von Impfungen profitieren können: www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/AllgFr_Kontraindi/FAQ04.html?nn=2391120. Früher wurde nach einer Krebserkrankung eine Wartezeit von zwei Jahren vor einer erneuten Impfung empfohlen. Diese pauschale Empfehlung wird heute nicht mehr aufrecht erhalten.

Ob die Impfung während einer Krebsbehandlung oder einige Zeit danach möglich ist oder eher vermieden werden sollte, muss mit den behandelnden Ärzten geklärt werden.

Was kann gegen eine Impfung sprechen? Impfhindernisse können ein sehr schlechter Allgemeinzustand sein, Unverträglichkeitsreaktionen bei früheren Impfungen sowie Begleiterkrankungen, die gegen eine Schutzimpfung sprechen. Auch bei Krebspatienten "schlägt" eine Impfung normalerweise an; ein Ausbleiben der Immunreaktion ist erst zu erwarten, wenn das Immunsystem eines Patienten sehr stark beeinträchtigt ist.
Unklar ist zurzeit allerdings, welche Auswirkungen eine Krebstherapie auf den Impferfolg haben kann, die auch das Immunsystem betrifft - ein Beispiel bieten etwa manche Antikörperbehandlungen. Noch gibt es dazu keine exakten Daten, und so halten Experten die üblichen Schutzimpfungen weiter für empfehlenswert.

Auch Angehörige und Freunde von Krebspatienten sollten auf einen ausreichenden Impfschutz achten, um den Krebskranken nicht durch eine Ansteckung zu gefährden. Grundsätzlich empfiehlt die STIKO, dass alle Erwachsenen regelmäßig ihren Impfschutz überprüfen sollten. Die Krebserkrankung eines Angehörigen kann dazu ein Anlass sein.

Zur Grippeimpfung (Influenza) und vielen weiteren Impfungen finden Interessierte sowie Patienten und ihre Ärzte weitere Informationen auf den Internetseiten des RKI: www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/ImpfungenAZ_node.html.

Tests: Wie finde ich heraus, ob meine Immunfunktion eingeschränkt ist?

Ist eine Krebserkrankung überstanden und die Behandlung beendet, müssen die meisten Krebspatienten sich keine Sorgen um ihr Immunsystem machen. Aus der Zahl der weißen Blutkörperchen lässt sich ablesen, wie gefährdet Patienten zum Beispiel nach einer Chemotherapie gegenüber Infektionen sind.

Über das Internet oder auch über Anbieter alternativer Medizin werden allerdings zahlreiche Tests zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit des Immunsystems beworben. Zu solchen "Immunkompetenztests" gehören zum Beispiel Tests, bei denen die Leistungsfähigkeit der Natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) bestimmt werden soll. Ob solche Tests überhaupt irgendeine Aussagekraft haben, steht jedoch nicht fest. In den aktuellen Leitlinien zur Krebsbehandlung werden solche Untersuchungen deshalb nicht empfohlen.

Immunsuppression: Was mache ich, wenn meine Immunabwehr anhaltend geschwächt ist?

Manche Menschen müssen auf Dauer oder zumindest längere Zeit Medikamente mit immunsuppressiver Wirkung einnehmen: nach Organtransplantationen oder bei chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel Morbus Crohn oder schwerer rheumatoider Arthritis. Diese Medikamente können sehr wirksam und gezielt ins Immunsystem eingreifen.

Eine lang andauernde und tief greifende Immunsuppression, wie sie vor allem nach einer Herz- oder Nierenverpflanzung notwendig ist, kann unter Umständen das Risiko für bestimmte Krebsarten steigern. Dazu gehören Tumoren, die durch externe Risikofaktoren wie zum Beispiel UV-Strahlung und vielleicht Viren ausgelöst werden können: zum Beispiel Hauttumoren, Lymphome und seltene Sarkome. Die bisherigen Erkenntnisse reichen jedoch nicht aus, eine Einschränkung einer immunsuppressiven Behandlung zu rechtfertigen. Ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt kann helfen, offene Fragen zu beantworten.

Was gilt für gentechnisch hergestellte Rheuma-Medikamente, sogenannte "Biologika"? Sie standen lange Zeit unter Verdacht, bei Krebspatienten mit entzündlichem Gelenkrheuma das Risiko für einen Rückfall zu erhöhen. Eine Auswertung von Daten des deutschen Biologika-Registers (www.biologika-register.de) konnte diesen Verdacht im Sommer 2014 nicht bestätigen: Demnach erhöht eine Biologika-Therapie nicht das Krebsrezidiv-Risiko für Gelenkrheumatiker mit vorheriger Krebserkrankung. Noch nicht abschließend geklärt ist, inwiefern eine Behandlung mit einem Hemmer des Tumornekrosefaktors (TNF) das Hautkrebs-Risiko erhöht.

Patienten mit angeborener oder erworbener Immunschwäche, wie zum Beispiel AIDS, haben aufgrund ihres dauerhaft geschwächten Immunsystems ein erhöhtes Krebsrisiko. Mehr Informationen zum Thema hat der Krebsinformationsdienst in seinem Text "Aids und Krebs: Infektionen und Krebsrisiko" zusammengestellt.

Pflanzliche Mittel: Unterstützen sie die Immunabwehr?

Als Immunstimulanzien werden überwiegend Mittel mit unbewiesener Wirksamkeit angeboten. Dazu gehören auch viele pflanzliche Präparate, die in der Werbung offeriert werden, um beispielsweise einer Erkältung vorzubeugen. Fast alle stimulieren, wenn überhaupt, unspezifische Vorgänge im Immunsystem. Ihr Nutzen ist nicht einmal bei der Abwehr von Bakterien oder Viren zweifelsfrei nachgewiesen. Für eine Verhinderung von Krebs fehlt jeglicher wissenschaftliche Wirkungsnachweis.

Manche dieser vermeintlich natürlichen, weil pflanzlichen Immunstimulanzien stellen sogar ein Risiko dar, zumindest aus theoretischen Überlegungen heraus: Fachleute raten zum Beispiel bei T-Zell-Lymphomen von einer Immunstärkung auf jeden Fall ab: Einige der viel beworbenen Mittel sollen genau die betroffenen T-Zellen stimulieren.

Dendritische Zellen und andere Tumorimpfungen: Gibt es schon Krebsvakzinen?

Dendritische Zellen sind ein bestimmter Typ Immunzellen. Sie können andere Immunzellen aktivieren, die ihrerseits Krankheitserreger oder auch Tumorzellen bekämpfen können. Die Immuntherapie mit dendritischen Zellen beruht darauf, dass man die meist vom Patienten stammenden, in Zellkultur herangezogenen dendritischen Zellen mit Tumorzellen oder Teilen davon zusammenbringt. Dann gibt man sie dem Patienten zurück. Im Körper sollen die so beladenen dendritischen Zellen dann Tumorzellbruchstücke regelrecht "herumzeigen" und eine Immunreaktion gegen den Tumor auslösen.

Derzeit gibt es weltweit vergleichsweise wenige Studien, die sich mit der Vakzinierung mit dendritischen Zellen befassen. Krebspatienten können im Moment daher nicht darauf vertrauen, dass für sie eine solche Studie zur Verfügung steht - noch sind zu viele Fragen offen, um die Verfahren der Tumorvakzinen auf breiter Basis anwenden zu können. Misstrauisch sollten Patienten werden, wenn ihnen eine solche experimentelle Therapie gegen Bezahlung und außerhalb der kontrollierten Bedingungen einer klinischen Studie angeboten wird. Nicht selten steckt hinter solchen Angeboten das Geschäft mit der Angst von Krebspatienten, etwas zu versäumen. Die Deutsche Krebsgesellschaft empfiehlt, dass sich Patienten nur innerhalb klinischer Studien mit Tumorimpfstoffen und dendritischen Zellen behandeln lassen sollten.

Warum die Krebsforschung Zeit benötigt und welchen Schutz kontrollierte klinische Studien für Patienten bieten, darüber informiert das Kapitel "Krebsforschung: Neue Verfahren, neue Medikamente, klinische Studien".

Sipuleucel-T (Provenge®)

Sipuleucel-T (Provenge®) wurde in Europa 2013 zur Behandlung fortgeschrittener Prostatakarzinomerkrankungen zugelassen. Obwohl unabhängige Experten der Vakzine eine gute Wirksamkeit bei Männern mit Metastasen bescheinigten, zog der Hersteller im Mai 2015 die Zulassung für die EU von sich aus zurück. Welche Behandlungsverfahren Betroffenen weiter offen stehen, fasst der Text "Prostatakarzinom: Fortgeschrittene Erkrankung" zusammen.

Bacillus Calmette Guerin (BCG)

Schon vor Jahren wurde im Rahmen klinischer Studien die Wirksamkeit des Tuberkulose-Impfstoffes Bacillus Calmette-Guerin (BCG) bei verschiedenen Tumorarten untersucht, unter anderem bei Leukämien, Brustkrebs, Hautkrebs und Lungenkrebs. Bislang scheint sich BCG jedoch ausschließlich bei bestimmten Stadien des Blasenkrebses zu bewähren, wenn man ihn direkt in die Blase gibt.

Eigenblut-Behandlung: Kann ich damit mein Immunsystem stimulieren?

Die Eigenblut-Behandlung ist eine der vielen Methoden der unspezifischen Immunstimulation oder "Umstimmungsverfahren", die Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt wurden. Man ging davon aus, dass man bei häufigen oder chronischen Infekten das Immunsystem stärken und auch Zustände allgemeiner Schwäche bessern könne; weitere Anwendungsgebiete waren Asthma oder Allergien.

Allerdings gehört die Injektion von Eigenblut, mit oder ohne Zusätze, zu den Methoden mit unbewiesener Wirksamkeit - sowohl zur Immunstimulation wie auch zur Vorbeugung von Infekten oder zur allgemeinen Stärkung. Die Risiken sind nicht ausreichend dokumentiert. Des Weiteren ist nicht in Studien geprüft, welche Risiken Krebspatienten eingehen, die sich einer solchen unspezifischen Immunstimulation unterziehen.

Zum Weiterlesen: Linktipps, Fachinformationen, Quellen (Auswahl)